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Fußball-Landesliga Mittelrhein

Landesliga Mittelrhein
Gebiet der Landesliga MittelrheinVorlage:InfoboxFußballwettbwerb/Wartung/Logoformat
Verband FVM
Erstaustragung 1946
Mannschaften 2 × 16
Meister Staffel 1: SSV Merten
Staffel 2: SV Breinig
↓ Bezirksliga Mittelrhein

Die Fußball-Landesliga Mittelrhein ist die zweithöchste Spielklasse des FVM und ist seit Auflösung der NRW-Liga mit Beginn der Saison 2012/13 auf der sechsthöchsten Ebene des deutschen Ligasystems angesiedelt.

Inhaltsverzeichnis

GeschichteBearbeiten

Die Gründung der Landesliga Mittelrhein erfolgte zur Saison 1946/47 zunächst unter der Bezeichnung Rheinbezirksliga als damals höchste Amateurspielklasse für den Bereich des Fußballverbands Mittelrhein. Mit Gründung der Verbandsliga Mittelrhein 1956 war die Landesliga zunächst noch die zweithöchste, nach Gründung der Oberliga Nordrhein 1978 nur noch die dritthöchste Spielklasse am Mittelrhein. Seit Auflösung der Oberliga Nordrhein zugunsten der NRW-Liga im Jahre 2008 ist die Landesliga wieder die zweithöchste Spielklasse.

Im deutschen Ligensystem war die Landesliga bei Gründung zunächst zweitklassig unterhalb der Oberliga West und rutschte seither mehrfach durch Einführung höherer Spielklassen (2. Oberliga West 1949, Verbandsliga Mittelrhein 1956, Oberliga Nordrhein 1978, Regionalliga West 1994 und zuletzt 3. Liga 2008) zwischenzeitlich auf die siebte Ebene des Ligasystems ab. Seit der Spielklassenstrukturreform 2012 und der damit verbundenen Auflösung der NRW-Liga ist die Landesliga Mittelrhein im Fußball-Ligasystem jedoch wieder von der siebten auf die sechste Spielklassenebene aufgerückt.

ModusBearbeiten

Die Landesliga Mittelrhein besteht aus zwei Staffeln mit einer Sollstärke von je 16 Mannschaften. Die genaue Einteilung der Staffeln wird jedes Jahr nach geographischen Gesichtspunkten vorgenommen.

Ein Finale zwischen den Staffelsiegern gibt es nicht, der Meister jeder Staffel steigt in die Oberliga Mittelrhein auf, sofern in dieser Spielklasse nicht bereits eine Mannschaft desselben Vereins spielt. In diesem Fall rückt ebenso wie bei Verzicht auf den Aufstieg oder bei fehlender wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit die nächstbestplatzierte, aufstiegsbereite und zugelassene Mannschaft der jeweiligen Staffel nach. Die auf den Tabellenrängen 14 und tiefer platzierten Mannschaften jeder Staffel steigen in die Bezirksliga ab. Aus der Bezirksliga steigen in der Regel nur die Meister in die Landesliga auf.

Meister seit 1948Bearbeiten

Saison Staffel
1 2
1948 1. FC Köln Rhenania Würselen
1949 Bayer 04 Leverkusen 1. FC Köln
1950 SG Düren 99 nur eine Landesliga-Staffel
1951 SSV Troisdorf 05 SV Baesweiler 09
1952 Tura Bonn Viktoria Alsdorf
1953 SV Bergisch Gladbach 09 SpVg Frechen 20
1954 SC Rapid Köln SV Baesweiler 09
1955 SV Bergisch Gladbach 09 Stolberger SV
1956 SSV Troisdorf 05 SV Bergisch Gladbach 09
1957 Bonner FV 01 SV Baesweiler 09
1958 Siegburger SV 04 Alemannia Mariadorf
1959 Tura Bonn VfR Übach-Palenberg
1960 TuRa Hennef Alemannia Aachen Am.
1961 SV Schlebusch SpVg Frechen 20
1962 BC Efferen 1. FC Köln Am.
1963 VfL Leverkusen Viktoria Alsdorf
1964 VfL Köln 1899 Alemannia Aachen Am.
1965 SC Fortuna Köln SV Baesweiler 09
1966 SV Bergisch Gladbach 09 Borussia Brand
1967 TuS Höhenhaus SC Jülich
1968 CfB Ford Niehl Oberbrucher BC 09
1969 1. FC Spich Alemannia Mariadorf
1970 TuS Lindlar Borussia Hückelhoven
1971 SpVg Frechen 20 Viktoria Alsdorf
1972 SC Köln-Mülheim Nord SV Baesweiler 09
1973 Siegburger SV 04 TuS 08 Langerwehe
1974 Godesberg 08 Westwacht Aachen
1975 TuS Lindlar SG Düren 99
1976 FC Alter Markt Köln Borussia Brand
1977 FV Bad Honnef Blau-Weiß Niederembt
1978 Bayer 04 Leverkusen Am. Rhenania Richterich
1979 SpVg Frechen 20 Eschweiler SG
1980 Germania Zündorf Alemannia Aachen Am.
1981 1. FC Köln II. Am. FC Niederau
1982 SC Schwarz-Weiß Köln Gürzenicher FC 09
1983 SpVgg Oberaußem-Fortuna TSC Euskirchen
1984 TuS Lindlar TuS Chlodwig Zülpich
1985 SC Viktoria Köln II VfR Übach-Palenberg
1986 SSG Bergisch Gladbach Gürzenicher FC 09
1987 SC Brück SC Erkelenz 09
1988 VfL Rheinbach SpVgg Oberaußem-Fortuna
1989 TuS Marialinden SC Erkelenz 09
1990 SpVg Frechen 20 Westwacht Aachen
1991 FC Pesch SV Baesweiler 09
1992 SSV Marienheide Borussia Freialdenhoven
1993 DJK Winfriedia Mülheim Gürzenicher FC 09
1994 TuS Höhenhaus Alemannia Aachen II
1995 SSG Bergisch Gladbach SpVgg Oberaußem-Fortuna
1996 Siegburger SV 04 Kohlscheider BC
1997 SpVg Frechen 20 SSV Körrenzig
1998 SSV Eintracht Köln TuS Schmidt
1999 SC West Köln Eschweiler SG
2000 PSI Yurdumspor Köln Alemannia Aachen Am.
2001 Germania Dattenfeld Gürzenicher FC 09
2002 Blau-Weiß Brühl Germania Lich-Steinstraß
2003 VfL Leverkusen FC Wegberg-Beeck
2004 Sportfreunde Troisdorf Germania Teveren
2005 BC Berrenrath Westwacht Aachen
2006 Spvg Wesseling-Urfeld Rhenania Eschweiler
2007 FC Hennef 05 Kaller SC
2008 SC Renault Brühl Germania Teveren
2009 SV Wachtberg Viktoria Arnoldsweiler
2010 VfL Alfter SV Rott
2011 Sportfreunde Troisdorf TSV Hertha Walheim
2012 SG Köln-Worringen FC Erftstadt 1
2013 Bonner SC SV Nierfeld
2014 FC Hürth FC Bergheim 2000
2015 Blau-Weiß Friesdorf Spvg Wesseling-Urfeld
2016 Siegburger SV 04 Hilal Bergheim
2017 SSV Merten SV Breinig
1 Der FC Erftstadt fusionierte nach der Saison mit dem SC Germania Lechenich zum SC Germania Erftstadt-Lechenich.

Mannschaften 2017/18Bearbeiten

Staffel 1Bearbeiten

Staffel 2Bearbeiten

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten