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Fußball-Rheinlandliga

Spielklasse des Fußballverbands Rheinland
Rheinlandliga
Logo des Fußballverbands Rheinland
Verband Fußballverband Rheinland
Erstaustragung 1952/53
Mannschaften 19 Mannschaften
Titelträger Eisbachtaler Sportfreunde
Rekordmeister Germania Metternich (6)
Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar (V)
↓ Bezirksliga Rheinland (3 Staffeln) (VII)

Die Rheinlandliga ist die höchste Spielklasse im Herrenbereich des Fußballverbandes Rheinland. In der Ligenhierarchie des deutschen Fußballs stellt die Liga derzeit die sechsthöchste Spielklasse dar. Geographisch umfasst die Spielklasse den nördlichen Teil des Landes Rheinland-Pfalz und die Fußball-Verbandsliga Südwest den südlichen Landesteil. Der Meister der Rheinlandliga steigt jeweils in die Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar, die bis 2012 unter der Bezeichnung „Oberliga Südwest“ firmierte, auf. Der Rheinlandliga sind drei Bezirksligen, die in die Gebiete West, Mitte und Ost untergliedert sind, untergeordnet.

Rheinlandliga 2019/20
Hentern ist ein Spielort des SG Hochwald-Zerf.
Stadtkyll ist ein Spielort des SG Schneifel/Auw.

Inhaltsverzeichnis

Mitglieder der RheinlandligaBearbeiten

Folgende 18 Mannschaften nehmen in der Saison 2019/20 an der Rheinlandliga teil:

  • TSV Emmelshausen (Absteiger aus der Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar)
  • Ahrweiler BC
  • TuS Mayen
  • SV Morbach
  • SV Mehring
  • SG Eintracht Mendig/Bell
  • SG 2000 Mülheim-Kärlich
  • FSV Trier-Tarforst
  • SG 99 Andernach
  • SV Windhagen
  • SG Altenkirchen/Neitersen
  • SG Malberg/Rosenheim
  • SG Ellscheid
  • FSV Salmrohr
  • SG Hochwald-Zerf
  • TuS 1909 Kirchberg (Aufsteiger aus der Bezirksliga Mitte)
  • SG Schneifel/Auw (Aufsteiger aus der Bezirksliga West)
  • VfB Wissen (Aufsteiger aus der Bezirksliga Ost)

GeschichteBearbeiten

Die Liga wurde unter der Bezeichnung „1. Amateurliga Rheinland“ zur Saison 1952/53 eingeführt. Sie stellte damals den Unterbau zur 2. Liga Südwest dar und war somit in der Gesamtligenhierarchie drittklassig. Von der Saison 1956/57 bis 1962/63 spielte die Liga in zwei Spielstaffeln Ost und West mit meist 12 Teams pro Staffel. Zwischen den beiden Staffelsiegern wurde der Rheinlandmeister ermittelt. Mit Einführung der Regionalliga Südwest als zweithöchste Spielklasse ab der Saison 1963/64 wurde die 1. Amateurliga Rheinland wieder in einer Staffel zusammengefasst. Ab der Spielzeit 1974/75 fungierte die Liga als Unterbau zur neu eingeführten 2. Fußball-Bundesliga, wobei der Rheinlandmeister gegen die Meister der Verbandsliga Südwest und der Verbandsliga Saar in einer Aufstiegsrunde einen Aufsteiger in die Südstaffel der 2. Bundesliga ermittelte. Ab der Saison 1978/79 wurde als höchste Amateurspielklasse die Oberliga Südwest (wieder-)eingeführt (ab der Saison 2012/13 als Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar bezeichnet). Die Spielklasse wurde in „Verbandsliga Rheinland“ umbenannt und war seitdem nur noch viertklassig. Der Meister stieg jeweils in die Oberliga auf. Mit Wiedereinführung der drittklassigen Regionalligen zur Saison 1994/95 stellte die Verbandsliga Rheinland, die ab der Saison 2003/04 ihren jetzigen Namen „Rheinlandliga“ erhielt, nur noch die fünfthöchste Spielklasse und nach Einführung der 3. Liga ab der Saison 2008/09 sogar nur noch die sechsthöchste Stufe im deutschen Ligafußball dar.

MeisterBearbeiten

Amateurliga RheinlandBearbeiten

Rheinlandmeister, die in die nächsthöhere Liga aufgestiegen sind, sind mit einem markiert.

1 Metternich gewann das Endspiel um die Rheinlandmeisterschaft gegen den FC Bitburg mit 9:1.
2 Herdorf gewann das Endspiel um die Rheinlandmeisterschaft gegen den TuS Mayen mit 2:1.
3 Metternich gewann das Endspiel um die Rheinlandmeisterschaft gegen den SC Rhein-Ahr Sinzig mit 4:1.
4 Metternich gewann das Endspiel um die Rheinlandmeisterschaft gegen die Sportfreunde Herdorf mit 5:3.
5 Ehrang gewann die Endspiele um die Rheinlandmeisterschaft gegen den VfB Wissen mit 3:3 n. V. und 3:2.
6 Wissen gewann das Endspiel um die Rheinlandmeisterschaft gegen Alemannia Plaidt mit 4:2.
7 Neuwied gewann das Endspiel um die Rheinlandmeisterschaft gegen den VfL Trier mit 3:0.
8 Neuendorf verpasste den Aufstieg in die 2. Bundesliga, qualifizierte sich aber wie die Eisbachtaler Sportfreunde, der SV Ellingen, der FSV Salmrohr und die SpVgg EGC Wirges für die neugeschaffene Oberliga Südwest.

Verbandsliga RheinlandBearbeiten

Die Meister der Verbandsliga Rheinland stiegen automatisch in die Oberliga Südwest auf.

9 Vizemeister SpVgg EGC Wirges und der Dritte SG Betzdorf stiegen ebenfalls auf.
10 Vizemeister SG Betzdorf stieg ebenfalls auf.

RheinlandligaBearbeiten

Die Meister der Rheinlandliga stiegen, soweit nicht durch einen angegeben, automatisch in die Oberliga Südwest auf.

11 Die SG Roßbach/Verscheid war als Spielgemeinschaft nicht aufstiegsberechtigt. Vizemeister FSV Salmrohr rückte nach.
12 Vizemeister SG Bad Breisig stieg ebenfalls auf.
13 Vizemeister SG Bad Breisig stieg ebenfalls auf.
14 Mehring gewann das Entscheidungsspiel um die Meisterschaft gegen die punktgleichen Eisbachtaler Sportfreunde mit 1:0.
15 Vizemeister SV Mehring stieg ebenfalls auf.

RekordmeisterBearbeiten

Rang Verein Titel Spielzeiten
1.   Germania Metternich 6 1957, 1959, 1960, 1964, 1966, 2000
2.   TuS Mayen 5 1980, 1984, 1989, 1999, 2001
3.   Eisbachtaler Sportfreunde 4 1972, 1990, 2009, 2019
  SV Leiwen 4 1974, 1979, 1981, 1986
  SpVgg EGC Wirges 4 1983, 1987, 1998, 2014
6.   TuS Koblenz 3 1977, 1978, 1994
  VfL Trier 3 1954, 1955, 1995
  VfB Wissen 3 1962, 1988, 1991
9.   SpVgg Bendorf 2 1953, 1965
  VfL Neuwied 2 1963, 1970
  SSV Mülheim 2 1967, 1969
  SpVgg Andernach 2 1971, 1973
  Eintracht Trier 2 1975, 1976
  VfL Hamm/Sieg 2 1982, 1985
  SV Prüm 2 1993, 1996
  FV Engers 07 2 2002, 2017
  SG 06 Betzdorf 2 2004, 2008
  Eintracht Trier II 2 2005, 2010
  SV Roßbach/Verscheid 2 2006, 2007
20.   SV Niederlahnstein 1 1956
  Sportfreunde Herdorf 1 1958
  SV Ehrang 1 1961
  SC Rhein-Ahr Sinzig 1 1968
  SV Wittlich 1 1992
  TuS Montabaur 1 1997
  SV Klausen 1 2003
  FSV Salmrohr 1 2011
  SV Mehring 1 2012
  SpVgg Burgbrohl 1 2013
  FC Karbach 1 2015
  Rot-Weiß Koblenz 1 2016
  TSV Emmelshausen 1 2018

WeblinksBearbeiten