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Michael Lejan (* 2. Mai 1983 in Soest, Deutschland) ist ein belgischer Fußballspieler.

Michael Lejan
Personalia
Geburtstag 2. Mai 1983
Geburtsort SoestDeutschland
Größe 181 cm
Position Mittelfeldspieler
Junioren
Jahre Station
1989–1992 Blau-Weiß Werl
1992–1994 Sportfreunde Siegen
1994–2002 1. FC Köln
Herren
Jahre Station Spiele (Tore)1
2002–2004 1. FC Köln II 70 (6)
2004–2005 1. FC Köln 2 (0)
2005–2009 Wuppertaler SV Borussia 128 (3)
2008 Wuppertaler SV Borussia II 4 (0)
2009–2011 VfL Osnabrück 43 (2)
2010–2011 VfL Osnabrück II 6 (0)
2012–2013 SC Fortuna Köln 36 (4)
2013–2015 Alemannia Aachen 65 (3)
2015–2017 FC Viktoria Köln 55 (1)
2017–2018 FC Bensberg 23 (3)
2018– SpVg. Porz 0 (0)
Nationalmannschaft
Jahre Auswahl Spiele (Tore)
Belgien U-16 bis -19 etwa 25 (4)
1 Angegeben sind nur Ligaspiele.
Stand: 27. Juli 2018

Inhaltsverzeichnis

Familie und KindheitBearbeiten

Michael Lejan ist Sohn eines belgischen Armeeangehörigen, der in Deutschland stationiert war. Er hatte seine ersten neun Lebensjahre in Werl und zwei Jahre in Siegen verbracht,[1] ehe er wegen einer Versetzung seines Vaters nach Köln zog.[2]

KarriereBearbeiten

VereinBearbeiten

Lejan begann mit dem Fußballspielen in der Jugend von Blau-Weiß Werl und ab 1992 spielte er im Nachwuchs der Sportfreunde Siegen. In der E-Jugend wurde er von Uwe Helmes trainiert, der später den Kontakt zum 1. FC Köln herstellte, in dessen Jugend Lejan unterkam. Ab 2002 kam er für die Reservemannschaft in der Oberliga und in der Regionalliga zum Einsatz. In der Saison 2003/04 kam er bei den Profis unter Marcel Koller in der Bundesliga zweimal zum Einsatz. Nach dem Abstieg der Kölner in die 2. Bundesliga erhielt Lejan einen Profivertrag, verletzte sich aber in der Saisonvorbereitung er sich und fiel für vier Monate aus.[3] Kollers Nachfolger Huub Stevens empfahl Lejan Spielpraxis in der Reservemannschaft. Zu weiteren Einsätzen in der Profimannschaft kam er nicht mehr.[3]

Zur Saison 2005/06 wechselte er zum Regionalligisten Wuppertaler SV Borussia. Als Stammspieler kam er zunächst im linken Mittelfeld, später auf der Sechs und zuletzt als Außenverteidiger zum Einsatz. Mit seinem Tor am 9. Spieltag der Saison 2006/07 gegen Dynamo Dresden zum 1:0 (Endstand 3:1) war er für das Tor der Woche in der ARD-Sportschau nominiert. Mit dem WSV stieg er schließlich 2008 in die 3. Liga auf und blieb ein weiteres Jahr in Wuppertal.

Im Sommer 2009 wechselte Lejan zum Ligakonkurrenten VfL Osnabrück, bei dem er einen Zweijahresvertrag unterschrieb[4] und mit dem Klub 2010 in die zweite Bundesliga aufstieg. Der VfL stieg nach Jahr wieder in die Drittklassigkeit ab. Lejan stand der Mannschaft in der Schlussphase der Saison nicht mehr zur Verfügung, nachdem er sich im März im Training eine schwere Verletzung zugezogen hatte.

Ab der Winterpause 2011/12 spielte Lejan in der Regionalliga West für den SC Fortuna Köln. Mit der Fortuna scheiterte er in der Saison 2012/13 als Tabellenzweiter knapp am Aufstieg in die 3. Liga. Im Sommer 2013 wechselte Lejan zum Regionalligisten Alemannia Aachen. Nach zwei Jahren schloss er sich zur Saison 2015/16 dem Ligakonkurrenten FC Viktoria Köln an.[5] Nach dem Ende der Saison 2016/17 beendete er seine Profikarriere[6] und schloss sich dem Kreisligisten FC Bensberg an.[7] Zur Spielzeit 2018/19 wechselte er zum Bezirksligisten SpVg. Porz.[8]

NationalmannschaftBearbeiten

Lejan spielte in den Altersklassen U-16 bis U-19 in rund 25 Partien (vier Tore) für die belgische Auswahlmannschaften.[1]

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. a b TA (Hrsg.): Thema "Interview mit Michael Lejan". In: Rot-Blau.com. 9. August 2015, abgerufen am 24. Januar 2016.
  2. Kölner Stadt-Anzeiger/DuMont Rheinland Media 24 GmbH (Hrsg.): Der Herzens-Kölner. (Nicht mehr online verfügbar.) In: Kölner Stadt-Anzeiger. 14. Juni 2015, archiviert vom Original am 2. Februar 2016; abgerufen am 30. Januar 2016.   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.ksta.de
  3. a b Klaus Schmidt: Alemannia: Schnelles Wiedersehen mit den Ex-Kollegen. In: Aachener Zeitung. Zeitungsverlag Aachen GmbH, 23. Juli 2013, abgerufen am 24. September 2016.
  4. Lejan wechselt zum VfL Osnabrück
  5. Viktoria Köln holt Lejan
  6. Peter Haidinger: Viktoria Köln: Markus Brzenska wird Co-Trainer. 3. Juni 2017, abgerufen am 4. Juni 2017.
  7. http://rheinfussball.de/artikel/transfercoup-fuer-a-ligist/
  8. https://www.fupa.net/spieler/michael-lejan-26937.html