Fußball-Oberliga Baden-Württemberg 1990/91

Die Oberliga Baden-Württemberg 1990/91 war die 13. Saison der Oberliga Baden-Württemberg als dritthöchste Spielklasse im deutschen Männerfußball. Sie wurde am 10. August 1990 mit der Partie des VfL Kirchheim/Teck gegen die SpVgg Ludwigsburg eröffnet und endete am 12. Mai 1991 mit dem 34. Spieltag.[1]

Oberliga Baden-Württemberg 1990/91
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Meister 1. FC Pforzheim
Relegation ↑ 1. FC Pforzheim
Absteiger VfL Kirchheim/Teck
SC Geislingen
Offenburger FV
VfB Eppingen
Mannschaften 18
Spiele 306
Tore 813  (ø 2,66 pro Spiel)
Torschützenkönig Thomas Jäger (SSV Ulm 1846), 13 Tore
Oberliga Baden-Württemberg 1989/90
2. Bundesliga 1990/91

Im Frühjahr 1990 war der Vizemeister der Vorsaison, der SSV Reutlingen 05, in der Aufstiegsrunde zur 2. Bundesliga gescheitert. Die Mannschaft hatte daran teilgenommen, nachdem der Meister, die Karlsruher SC Amateure, aufgrund der Zugehörigkeit der ersten Mannschaft zur Bundesliga nicht aufstiegsberechtigt gewesen war.

Der 1. FC Pforzheim holte seinerseits im Frühjahr 1991 mit vier Zählern Vorsprung auf die SpVgg Ludwigsburg seinen ersten Meistertitel in der Oberliga Baden-Württemberg und qualifizierte sich so für die letztendlich erfolglose Aufstiegsrunde. Aufsteiger VfB Eppingen gewann hingegen nur eine Partie und somit sieben weniger als der VfL Kirchheim/Teck.

TeilnehmerBearbeiten

Für die Spielzeit 1990/91 hatten sich folgende Vereine sportlich qualifiziert:

Teilnehmer der Oberliga Baden-Württemberg 1990/91

AbschlusstabelleBearbeiten

Pl. Verein Sp. S U N Tore Diff. Punkte
 1. 1. FC Pforzheim  34  19  11  4 064:330 +31 49:19
 2. SpVgg Ludwigsburg  34  17  11  6 053:280 +25 45:23
 3. SSV Reutlingen 05 (R↑)  34  15  12  7 053:340 +19 42:26
 4. SV 98 Schwetzingen  34  16  8  10 052:390 +13 40:28
 5. SV Sandhausen  34  14  12  8 053:440  +9 40:28
 6. VfB Stuttgart Amateure (N)  34  16  8  10 050:460  +4 40:28
 7. SSV Ulm 1846  34  13  13  8 040:330  +7 39:29
 8. Karlsruher SC Amateure (M)  34  13  11  10 050:430  +7 37:31
 9. VfR Mannheim  34  11  12  11 029:290  ±0 34:34
10. FV 09 Weinheim  34  10  12  12 042:420  ±0 32:36
11. SC Pfullendorf (N)  34  9  14  11 046:480  −2 32:36
12. VfL Sindelfingen (N)  34  11  10  13 043:450  −2 32:36
13. FC Marbach  34  10  11  13 048:510  −3 31:37
14. VfB Gaggenau  34  9  13  12 042:470  −5 31:37
15. VfL Kirchheim/Teck  34  7  15  12 044:520  −8 29:39
16. SC Geislingen  34  8  8  18 043:650 −22 24:44
17. Offenburger FV  34  9  4  21 031:570 −26 22:46
18. VfB Eppingen (N)  34  1  11  22 030:770 −47 13:55
Stand: Endstand[2]

  • Teilnehmer an der Aufstiegsrunde zur 2. Bundesliga
  • Teilnehmer an der Amateurmeisterschaft
  • Absteiger in die Verbandsligen
  • (M) amtierender Meister
    (R↑) unterlegener Teilnehmer an der Aufstiegsrunde zur 2. Bundesliga
    (N) Aufsteiger aus den Verbandsligen

    Aufstiegsrunde zur 2. BundesligaBearbeiten

    Pforzheim konnte nur zwei Siege, beide gegen Borussia Neunkirchen, feiern, während der ungeschlagene TSV 1860 München das Ticket für die 2. Liga zog.

    SpieleBearbeiten

    Hinspiel Rückspiel
    KSV Hessen Kassel 1. FC Pforzheim 2:0 3:1
    1. FC Pforzheim Borussia Neunkirchen 3:0 2:1
    TSV 1860 München 1. FC Pforzheim 1:1 4:1

    AbschlusstabelleBearbeiten

    Pl. Verein Sp. S U N Tore Diff. Punkte
     1. TSV 1860 München  6  3  3  0 011:100 +10 09:30
     2. KSV Hessen Kassel  6  2  3  1 008:600  +2 07:50
     3. 1. FC Pforzheim  6  2  1  3 008:110  −3 05:70
     3. Borussia Neunkirchen  6  0  3  3 005:100  −5 03:90
  • Aufstieg in die 2. Bundesliga
  • EinzelnachweiseBearbeiten

    1. Spielplan, fupa.net, abgerufen am 27. Februar 2021
    2. Tabelle, fupa.net, abgerufen am 27. Februar 2021