Fußball-Oberliga Baden-Württemberg 1988/89

Die Oberliga Baden-Württemberg 1988/89 war die 11. Saison der Oberliga Baden-Württemberg als dritthöchste Spielklasse im deutschen Männerfußball. Sie wurde am 9. August 1988 mit der Partie des VfR Mannheim gegen den VfB Gaggenau eröffnet und endete am 13. Mai 1989 mit dem 34. Spieltag.[1]

Oberliga Baden-Württemberg 1989/90
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Meister SSV Reutlingen 05
Relegation ↑ SSV Reutlingen 05
Absteiger SC Pfullendorf
SG Heidelberg-Kirchheim
FC Tailfingen
VfL Neckarau
Mannschaften 18
Spiele 306
Tore 869  (ø 2,84 pro Spiel)
Torschützenkönig Klaus Perfetto (SSV Ulm 1846), 15 Tore
Oberliga Baden-Württemberg 1987/88
2. Bundesliga 1988/89

Im Frühjahr 1988 war der Meister der Vorsaison, der FV 09 Weinheim, in der Aufstiegsrunde zur 2. Bundesliga gescheitert.

Der SSV Reutlingen 05 holte seinerseits im Frühjahr 1989 den Meistertitel, nachdem er sich im Entscheidungsspiel mit 3:1 gegen den 1. FC Pforzheim, welcher dieselbe Punktzahl und Tordifferenz erreicht hatte, durchsetzen konnte. Die Reutlinger erhielten somit das Startrecht in der letztendlich erfolglosen Aufstiegsrunde zur 2. Bundesliga. Die Aufsteiger Pfullendorf, Tailfingen und Neckarau mussten jeweils den direkten Wiederabstieg hinnehmen.

TeilnehmerBearbeiten

Für die Spielzeit 1988/89 hatten sich folgende Vereine sportlich qualifiziert:

Teilnehmer der Oberliga Baden-Württemberg 1988/89

AbschlusstabelleBearbeiten

Pl. Verein Sp. S U N Tore Diff. Punkte
 1. 1. FC Pforzheim  34  22  6  6 075:340 +41 50:18
1. SSV Reutlingen 05  34  20  10  4 061:200 +41 50:18
 3. SV 98 Schwetzingen  34  16  12  6 054:320 +22 44:24
 4. SV Sandhausen  34  14  12  8 055:410 +14 40:28
 5. FC Marbach  34  14  10  10 042:350  +7 38:30
 6. Offenburger FV  34  13  11  10 063:480 +15 37:31
 7. FV 09 Weinheim (M, R↑)  34  13  10  11 057:430 +14 36:32
 8. SSV Ulm 1846 (A)  34  14  8  12 065:520 +13 36:32
 9. Freiburger FC  34  12  12  10 053:510  +2 36:32
10. VfR Aalen (N)  34  13  8  13 052:550  −3 34:34
11. VfL Kirchheim/Teck  34  12  8  14 037:320  +5 32:36
12. VfB Gaggenau  34  11  8  15 047:610 −14 30:38
13. VfR Mannheim  34  9  10  15 039:500 −11 28:40
14. SC Geislingen  34  9  10  15 036:510 −15 28:40
15. SC Pfullendorf (N)  34  10  8  16 038:560 −18 28:40
16. SG Heidelberg-Kirchheim  34  8  9  17 043:670 −24 25:43
17. FC Tailfingen (N)  34  7  7  20 033:820 −49 21:47
18. VfL Neckarau (N)  34  5  9  20 028:680 −40 19:49
Stand: Endstand[2]

Am Saisonende 1988/89

  • Teilnehmer an der Aufstiegsrunde zur 2. Bundesliga
  • Teilnehmer an der Amateurmeisterschaft
  • Absteiger in die Verbandsligen
  • Am Saisonende 1987/88

    (M) amtierender Meister
    (R↑) unterlegener Teilnehmer an der Aufstiegsrunde zur 2. Bundesliga
    (A) Absteiger aus der 2. Bundesliga
    (N) Aufsteiger aus den Verbandsligen

    Entscheidungsspiel um die MeisterschaftBearbeiten

    Das Spiel fand im Frankenstadion Heilbronn statt.

    Datum Ergebnis
    Di., 16. Mai 1989 1. FC Pforzheim 1:3 SSV Reutlingen 05

    Aufstiegsrunde zur 2. BundesligaBearbeiten

    Reutlingen standen die Türen zur 2. Liga bis zum letzten Spieltag offen. An diesem scheiterte man jedoch mit einer Niederlage und einem Sieg am direkten Konkurrenten Unterhaching, der gemeinsam mit Kassel das Aufstiegsticket löste.

    SpieleBearbeiten

    Hinspiel Rückspiel
    KSV Hessen Kassel SSV Reutlingen 05 2:0 0:2
    SSV Reutlingen 05 SV Edenkoben 2:1 1:2
    SpVgg Unterhaching SSV Reutlingen 05 3:1 0:2

    AbschlusstabelleBearbeiten

    Pl. Verein Sp. S U N Tore Diff. Punkte
     1. KSV Hessen Kassel  6  3  2  1 012:500  +7 08:40
     2. SpVgg Unterhaching  6  3  1  2 009:110  −2 07:50
     3. SSV Reutlingen 05  6  3  0  3 009:800  +1 06:60
     3. SV Edenkoben  6  1  1  4 003:900  −6 03:90
  • Aufstieg in die 2. Bundesliga
  • EinzelnachweiseBearbeiten

    1. Spielplan, fupa.net, abgerufen am 4. März 2021
    2. Tabelle, fupa.net, abgerufen am 4. März 2021