Fußball-Europameisterschaft/Rekorde

Wikimedia-Liste

SpielerBearbeiten

  • Jüngster EM-Spieler ist der Niederländer Jetro Willems, der 2012 im Alter von 18 Jahren und 71 Tagen sein erstes EM-Spiel machte.
  • Ältester EM-Spieler ist Gábor Király, der beim Spiel am 14. Juni 2016 gegen Österreich mit 40 Jahren und 74 Tagen Lothar Matthäus ablöste und bei seinem letzten Spiel 40 Jahre und 86 Tage alt war. Die längste Zeitspanne zwischen seinem ersten und letzten Einsatz weist Lothar Matthäus auf (14. Juni 1980 bis 20. Juni 2000).

SpieleBearbeiten

Stand: 10. Juli 2016

  • Die meisten Spiele: Deutschland (49)
  • Die meisten Siege: Deutschland (26, dazu zwei Siege in Elfmeterschießen)
  • Die meisten Niederlagen: Dänemark (14 in 27 Spielen)
  • Die meisten Remis-Spiele: Italien mit 16, Deutschland mit 12, England und Spanien mit 11 (inkl. Spiele, die durch Elfmeterschießen entschieden wurden)
  • Die meisten Spiele ohne Gegentor: Italien (19), Deutschland (18), Niederlande (15), Spanien (14), Frankreich (13)
  • Die meisten Spiele ohne Torerfolg: Dänemark und Italien (je 12)
  • Die meisten Heimspiele: Frankreich (14) – 1960 (2), 1984 (5), 2016 (7)
  • Die meisten Spiele um Europameister zu werden benötigte Spanien 2008: 12 Qualifikations- und sechs Endrundenspiele.
  • Die wenigsten Spiele benötigte die UdSSR 1960: Nach 2 Qualifikations- und 2 Endrundenspielen war sie Europameister.
  • Die meisten Spiele: Cristiano Ronaldo 21 (2004, 2008, 2012 und 2016)
  • Die häufigsten Paarungen:
    • Italien – Spanien (6 Spiele, 1× im Finale, 1× im Viertelfinale, 1× im Achtelfinale, 3× in der Vorrunde)
    • Deutschland – Tschechoslowakei/Tschechien (5 Spiele, 2× im Finale, 3× in der Vorrunde), Deutschland – Niederlande (5 Spiele, 1× im Halbfinale, 4× in der Vorrunde),
  • Deutschland (7 Siege, 5 Remis), Kroatien (4 Siege, 1 Remis), Norwegen und Wales (je 1 Sieg) sowie Slowenien und Island (1 Remis) verloren nie ihr Auftaktspiel.
  • England (5 Remis und 4 Niederlagen) konnte am häufigsten das Auftaktspiel nicht gewinnen.

SerienBearbeiten

  • Die längsten Siegesserien: Spanien konnte während der EM 2008 6 Siege feiern (inkl. einem Sieg im Elfmeterschießen). 5 Siege (ohne Elfmeterschießen) in Folge gelangen Frankreich (1984), Niederlande (1988 bis 1992), Tschechien (2000 bis 2004)
  • Die längste Niederlagenserie: 6 Spiele verlor Jugoslawien hintereinander in den Jahren 1968–1984.
  • Die längste Serie ohne Sieg: 9 Spiele konnte die UdSSR/GUS/Russland zwischen 1988 (Finale) und 2004 nicht gewinnen.
  • Die längsten Serien ohne Niederlagen: Spanien gelangen zwischen 2008 und 2016 14 Spiele ohne Niederlage, gewann dabei aber das vierte und elfte Spiel der Serie im Elfmeterschießen.
  • Die längste Serie mit mindestens einem Tor pro Spiel: Frankreich (2000–2004) 9
  • Die meisten Spiele ohne Gegentreffer in Folge: Spanien (2012–2016) 7, Deutschland (2016) 4, Griechenland (2004), Spanien (2008) und Polen (2016) je 3
  • Die meisten Spiele ohne eigenes Tor in Folge: Ukraine (2012–2016) 5
  • Die meisten Unentschieden in Folge: Portugal mit 4 (2012–2016), das erste dieser vier Spiele verlor Portugal aber im Halbfinale 2012 im Elfmeterschießen gegen Spanien.
  • Die längste Durststrecke bis zum 1. Sieg bei Europameisterschaften hatten Rumänien und die Schweiz mit 8 Spielen. Im letzten Gruppenspiel der EM 2000 gegen England konnte Rumänien erstmals ein EM-Spiel gewinnen und sich damit für das Viertelfinale qualifizieren. Die Schweiz gewann erstmals 2008 ein EM-Spiel im letzten, für beide Mannschaften für die Platzierung unbedeutenden Spiel gegen Portugal.
  • Portugal ist die einzige Mannschaft, die bei mehr als einer Teilnahme immer die Gruppenphase überstand und in die K.o.-Runde einzog. Island, Nordirland, die Slowakei und Wales überstanden bei ihrer bisher einzigen Teilnahme 2016 auf Anhieb die Gruppenphase.
  • Seit 1996 ist der Vizeweltmeister – wenn er eine europäische Mannschaft war – immer in der Vorrunde ausgeschieden.

Höchste SiegeBearbeiten

Runde Sieger Verlierer Ergebnis[E 1] Jahr
Vorrunde Frankreich Belgien 5:0 1984
Dänemark Jugoslawien 5:0 1984
Schweden Bulgarien 5:0 2004
Achtelfinale (seit 2016) Belgien Ungarn 4:0 2016
Viertelfinale (seit 1996) Niederlande BR Jugoslawien 6:1 2000
Halbfinale UdSSR Tschechoslowakei 3:0 1960
UdSSR Dänemark 3:0 1964
Spanien Russland 3:0 2008
Spiel um Platz 3 Ungarn Dänemark 3:1 n. V. 1964
Finale Spanien Italien 4:0 2012
Anmerkungen:
  1. Bei mehreren Ergebnissen mit gleicher Tordifferenz wurde das Spiel mit den meisten Toren gelistet.

ToreBearbeiten

  • Der höchste Sieg: Niederlande – Jugoslawien 6:1 (VF 2000)
  • Die torreichsten Spiele:
    • 9 Tore: Jugoslawien – Frankreich 5:4 (HF 1960)
    • 7 Tore: Niederlande – Jugoslawien 6:1 (VF 2000), Jugoslawien – Spanien 3:4 (VR 2000), Frankreich – Island 5:2 (VF 2016)
    • 6 Tore: Jugoslawien – Deutschland 2:4 n. V. (HF 1976), Russland – Tschechien 3:3 (VR 1996), Jugoslawien – Slowenien 3:3 (VR 2000), Kroatien – England 2:4 (VR 2004), Deutschland – Griechenland 4:2 (VF 2012), Ungarn – Portugal 3:3 (VR 2016)
  • Die torreichsten Finale: 4 Tore: Tschechoslowakei – Deutschland 2:2 n. V. (1976), Spanien – Italien 4:0 (2012)
  • Die meisten Tore im Schnitt: 4,75 (1976 in 4 Spielen)
  • Die wenigsten Tore im Schnitt: 1,4 (1968 in 5 Spielen)
  • Rekordtorschütze: Michel Platini (Frankreich) 9 Tore, Cristiano Ronaldo (Portugal) 9 Tore
  • Meiste Tore in einer einzelnen Endrunde: Michel Platini 9 Tore
  • Das erste Tor bei einer Endrunde erzielte Milan Galić (Jugoslawien) in der 11. Minute des Spiels Frankreich – Jugoslawien am 6. Juli 1960
  • Erster verwandelter Elfmeter: Dezső Novák am 20. Juni 1964 in der 107. Minute des Spiels um Platz Drei zwischen Ungarn – Dänemark zum 2:1 (Endstand 3:1)
  • Erster Elfmeter in der Nachspielzeit: Am 21. Juni 2000 in der 4. Minute der Nachspielzeit des Spiels Jugoslawien – Spanien zum zwischenzeitlichen 3:3-Ausgleich für Spanien durch Gaizka Mendieta. In der 6. Minute der Nachspielzeit fiel noch das 4:3 für Spanien.
  • Erstes Eigentor: Anton Ondruš am 16. Juni 1976 im Halbfinalspiel Tschechoslowakei – Niederlande zum zwischenzeitlichen 1:1 (Endstand 3:1)
  • Die schnellsten Torschützen:[1]
1. Dmitri Kiritschenko (Russland) nach 67 Sekunden 2004 im Vorrundenspiel Russland – Griechenland (Endstand 2:1)
2. Robert Lewandowski nach 1:40 Minuten im Spiel Polen – Portugal.
3. Robbie Brady (Irland) nach 1:58 Minuten im Spiel Frankreich – Irland per Elfmeter
4. Sjarhej Alejnikau (UdSSR) nach 2:07 Minuten am 18. Juni 1988 im Vorrundenspiel England – Sowjetunion (Endstand 1:3)
5. Petr Jiráček (Tschechien) nach 2:14 Minuten am 12. Juni 2012 im Vorrundenspiel Tschechien – Griechenland (Endstand 2:1)
0. Alan Shearer (England) nach 2:14 Minuten am 26. Juni 1996 im Halbfinalspiel Deutschland – England (Endstand 1:1 n. V., 6:5 i. E.)
7. Michael Owen (England) nach 2:25 Minuten am 24. Juni 2004 im Viertelfinalspiel Portugal – England (Endstand 2:2 n. V., 6:5 i. E.)
8. Christo Stoitschkow (Bulgarien) nach 2:27 Minuten am 13. Juni 1996 im Vorrundenspiel Bulgarien – Rumänien (Endstand 1:0)
  • Das schnellste Tor in einem Finale: Chus Pereda (Spanien) nach 6 Minuten am 21. Juni 1964 im Finale Spanien – Sowjetunion (Endstand 2:1)[1]
  • Die frühesten Elfmetertore:
1. Robbie Brady (Irland) nach 1:58 Minuten im Spiel Frankreich – Irland
2. Luka Modrić (Kroatien) nach 3:34 Minuten 2008 im Spiel Österreich – Kroatien

JubiläumstoreBearbeiten

Nr. Name Tor Spiel Datum
1. Jugoslawien Sozialistische Föderative Republik  Milan Galić 0:1 (11.) FrankreichJugoslawien 4:5 06.07.1960
50. Tschechoslowakei  Zdeněk Nehoda 02:1 (114.) TschechoslowakeiNiederlande 3:1 n. V. 16.06.1976
100. Frankreich  Alain Giresse 2:0 (33.) FrankreichBelgien 5:0 16.06.1984
150. Niederlande  Marco van Basten 1:3 (75.) EnglandNiederlande 1:3 15.06.1988
200. Danemark  Kim Vilfort 2:0 (78.) DänemarkDeutschland 2:0 26.06.1992
250. Tschechien  Jan Suchopárek 1:00 (5.) TschechienRussland 3:3 19.06.1996
300. Slowenien  Zlatko Zahovič 1:1 (59.) SlowenienSpanien 1:2 18.06.2000
350. Griechenland  Giorgos Karagounis 0:10 (7.) PortugalGriechenland 1:2 12.06.2004
400. Frankreich  Thierry Henry 1:3 (84.) SchweizFrankreich 1:3 21.06.2004
450. Kroatien  Darijo Srna 1:0 (24.) KroatienDeutschland 2:1 12.06.2008
500. Spanien  Xavi 0:1 (50.) RusslandSpanien 0:3 26.06.2008
550. Griechenland  Giorgos Karagounis 001:0 (45.+2') GriechenlandRussland 1:0 16.06.2012
600. Portugal  Nani 1:0 (31.) PortugalIsland 1:1 14.06.2016
650. Schweiz  Xherdan Shaqiri 1:1 (82.) SchweizPolen 1:1 n. V. 4:5 i. E. 25.06.2016
Stand: 31. Dezember 2017

PlatzverweiseBearbeiten

K.o.-SpieleBearbeiten

Stand: 10. Juli 2016

  • Die meisten K.o.-Spiele (inkl. Final- und Platzierungsspiele, ohne für den Gruppensieg oder 2. Platz entscheidende Spiele) bestritten:
1. Deutschland 19, davon 13 gewonnen (2 durch Elfmeterschießen), 1 durch Elfmeterschießen verloren
2. Frankreich 15, davon 9 gewonnen (1 durch Elfmeterschießen), 1 durch Elfmeterschießen verloren
3. Portugal 14, davon 8 gewonnen (2 durch Elfmeterschießen), 1 durch Elfmeterschießen verloren
4. Italien 14, davon 7 gewonnen (2 durch Elfmeterschießen, 1 durch Los), 3 durch Elfmeterschießen verloren, 1 Spiel musste wiederholt werden
5. Spanien 13, davon 9 gewonnen (3 durch Elfmeterschießen), 1 durch Elfmeterschießen verloren
6. UdSSR/Russland 12, davon 6 gewonnen, 1 durch Losentscheid verloren
7. CSSR/Tschechien 11, davon 7 gewonnen (3 durch Elfmeterschießen)
8. Niederlande 11, davon 5 gewonnen (1 durch Elfmeterschießen), 3 durch Elfmeterschießen verloren
  • Die meisten Spiele mit Verlängerung: Italien (8), Niederlande und Portugal (je 7)
  • Die meisten Spiele mit Verlängerung bei einem Turnier: Portugal (3/2016)

ElfmeterschießenBearbeiten

  • Die meisten Elfmeterschießen: Italien (5), England, die Niederlande und Spanien (je 4)
  • Die meisten gewonnenen Elfmeterschießen: Tschechoslowakei/Tschechien (3 von 3) und Spanien (3 von 4)
  • Die meisten verlorenen Elfmeterschießen: England und die Niederlande (je 3 von 4), Italien (3 von 5)
  • Die meisten Tore in Elfmeterschießen fielen bei der EM 1996. Dort waren die Elfmeterschützen in 4 Elfmeterschießen 37 mal erfolgreich.
  • Die meisten Elfmeterschießen bei einer EM: 1996 (4 Elfmeterschießen).
  • Die wenigsten Tore im Elfmeterschießen gab es bei der EM 1988. Dort gab es kein Elfmeterschießen, es gab aber auch nur 3 Spiele, in denen es ein Elfmeterschießen hätte geben können.
  • Ein Finale wurde durch Elfmeterschießen entschieden: bei der EM 1976 siegte die Tschechoslowakei, nachdem es nach der regulären Spielzeit und der Verlängerung 2:2 stand.
  • Die höchste Quote von Elfmeterschießen gibt es im Spiel um den 3. Platz. Zwischen 1976 und 1980 wurden 50 % im Elfmeterschießen entschieden, danach gab es aber kein Spiel mehr um Platz 3. Es folgen das Viertelfinale (1996 bis 2012) mit 35 % und das Halbfinale (1976 und 1984 bis 2012) mit 33,3 % sowie das Finale mit 10 %.
  • Die wenigsten Elfmeter wurden im Elfmeterschießen des Halbfinales Italien – Niederlande bei der EM 2000 verwandelt, nur vier von acht Torschützen waren erfolgreich. Da Italien damit 3:1 führte, mussten die folgenden zwei Schützen nicht mehr antreten. Auch beim Viertelfinale Kroatien – Türkei bei der EM 2008 trafen nur vier Schützen. Hier war die Entscheidung bereits nach dem siebten Schützen zugunsten der Türkei gefallen.
  • Die meisten Elfmeter wurden im Elfmeterschießen des Spiels Tschechoslowakei – Italien (EM 1980, Spiel um Platz 3) verwandelt. 17 mal waren die Torschützen erfolgreich, mit einer Quote von 94,4 %.
  • Die meisten Spieler einer Mannschaft, die in einem Elfmeterschießen verschossen: 4 (Italien) am 2. Juli 2016 beim 5:6 i. E. gegen Deutschland, davon zwei vom gegnerischen Torhüter gehalten und zwei neben bzw. über das Tor geschossen.

Erfolgreiche TorhüterBearbeiten

  • Erster Torhüter, der bei drei Endrunden einen Elfmeter im Elfmeterschießen halten konnte: Gianluigi Buffon (Italien) – 2008, 2012 und 2016 (je einen)
  • Torhüter mit den meisten gehaltenen Elfmetern in Elfmeterschießen: Gianluigi Buffon (Italien) und Iker Casillas (Spanien) – je 3
  • Einziger Torhüter, der selber einen Elfmeter verwandelte: Ricardo (Portugal) – 2004 als letzter Schütze gegen England
Alle Elfmeterschießen bei Europameisterschaften
Nr. Datum Gegner Anlass Stand nach 120 Minuten Ausgang Erfolgreiche Schützen Fehlschützen Erfolgreiche Torhüter
01 20.06.1976 Tschechoslowakei  TschechoslowakeiDeutschland  Deutschland Finale 2:2 5:3 CSSR: Marián Masný, Zdeněk Nehoda, Anton Ondruš, Ladislav Jurkemik, Antonín Panenka
Deutschland: Rainer Bonhof, Heinz Flohe, Hans Bongartz
CSSR: keine
Deutschland: Uli Hoeneß
02 21.06.1980 Tschechoslowakei  TschechoslowakeiItalien  Italien Spiel um Platz 3 1:1 9:8 CSSR: Marián Masný, Zdeněk Nehoda, Anton Ondruš, Ladislav Jurkemik, Antonín Panenka, Koloman Gögh, Miroslav Gajdůšek, Ján Kozák, Jozef Barmoš
Italien: Franco Causio, Alessandro Altobelli, Giuseppe Baresi, Antonio Cabrini, Romeo Benetti, Francesco Graziani, Gaetano Scirea, Marco Tardelli
CSSR: keine
Italien: Fulvio Collovati
CSSR: Jaroslav Netolička (1)
03 24.06.1984 Spanien  SpanienDanemark  Dänemark Halbfinale 1:1 5:4 Spanien: Santillana, Juan Señor, Santiago Urquiaga, Víctor Muñoz, Manuel Sarabia
Dänemark: Kenneth Brylle Larsen, Jesper Olsen, Michael Laudrup, Søren Lerby
Spanien: keine
Dänemark: Preben Elkjær Larsen
04 22.06.1992 Danemark  DänemarkNiederlande  Niederlande Halbfinale 2:2 5:4 Dänemark: Henrik Larsen, Flemming Povlsen, Lars Elstrup, Kim Vilfort, Kim Christofte
Niederlande: Ronald Koeman, Dennis Bergkamp, Frank Rijkaard, Rob Witschge
Dänemark: keine
Niederlande: Marco van Basten
Dänemark:Peter Schmeichel (1)
05 22.06.1996 England  EnglandSpanien  Spanien Viertelfinale 0:0 4:2 England: Alan Shearer, David Platt, Stuart Pearce, Paul Gascoigne
Spanien: Guillermo Amor, Alberto Belsué
England: keine
Spanien: Fernando Hierro, Miguel Ángel Nadal
England: David Seaman (1)
06 22.06.1996 Frankreich  FrankreichNiederlande  Niederlande Viertelfinale 0:0 5:4 Frankreich: Zinédine Zidane, Youri Djorkaeff, Bixente Lizarazu, Vincent Guérin, Laurent Blanc
Niederlande: Johan de Kock, Ronald de Boer, Patrick Kluivert, Danny Blind
Frankreich: keine
Niederlande: Clarence Seedorf
Frankreich: Bernard Lama (1)
07 26.06.1996 Tschechien  TschechienFrankreich  Frankreich Halbfinale 0:0 6:5 Tschechien: Luboš Kubík, Pavel Nedvěd, Patrik Berger, Karel Poborský, Karel Rada, Miroslav Kadlec
Frankreich: Zinédine Zidane, Youri Djorkaeff, Bixente Lizarazu, Vincent Guérin, Laurent Blanc
Tschechien: keine
Frankreich: Reynald Pedros
Tschechien: Petr Kouba (1)
08 22.06.1996 Deutschland  DeutschlandEngland  England Halbfinale 1:1 6:5 Deutschland: Thomas Häßler, Thomas Strunz, Stefan Reuter, Christian Ziege, Stefan Kuntz, Andreas Möller
England: Alan Shearer, David Platt, Stuart Pearce, Paul Gascoigne, Teddy Sheringham
Deutschland:keine
England: Gareth Southgate
Deutschland: Andreas Köpke (1)
09 29.06.2000 Italien  ItalienNiederlande  Niederlande Halbfinale 0:0 3:1 Italien: Luigi Di Biagio, Gianluca Pessotto, Francesco Totti
Niederlande: Patrick Kluivert
Italien: Paolo Maldini
Niederlande: Frank de Boer, Jaap Stam, Paul Bosvelt
Italien: Francesco Toldo (1)
10 24.06.2004 Portugal  PortugalEngland  England Viertelfinale 2:2 6:5 Portugal: Deco, Simão, Cristiano Ronaldo, Maniche, Hélder Postiga, Ricardo (TW)
England: Michael Owen, Frank Lampard, John Terry, Owen Hargreaves, Ashley Cole
Portugal: Rui Costa
England: David Beckham, Darius Vassell
Portugal: Ricardo (1)
11 26.06.2004 Niederlande  NiederlandeSchweden  Schweden Viertelfinale 0:0 5:4 Niederlande: Ruud van Nistelrooy, John Heitinga, Michael Reiziger, Roy Makaay, Arjen Robben
Schweden: Kim Källström, Henrik Larsson, Freddie Ljungberg, Christian Wilhelmsson
Niederlande: Phillip Cocu
Schweden: Zlatan Ibrahimović, Olof Mellberg
Niederlande: Edwin van der Sar (1)
12 20.06.2008 Turkei  TürkeiKroatien  Kroatien Viertelfinale 1:1 4:2 Türkei: Arda Turan, Semih Şentürk, Hamit Altıntop
Kroatien: Darijo Srna
Türkei: keine
Kroatien: Luka Modrić, Ivan Rakitić, Mladen Petrić
Türkei: Rüştü Reçber (1)
13 22.06.2008 Spanien  SpanienItalien  Italien Viertelfinale 0:0 4:2 Spanien: David Villa, Santi Cazorla, Marcos Senna, Cesc Fàbregas
Italien: Fabio Grosso, Mauro Camoranesi
Spanien: Daniel Güiza
Italien: Daniele De Rossi, Antonio Di Natale
Spanien: Iker Casillas (2)
Italien: Gianluigi Buffon (1)
14 24.06.2012 Italien  ItalienEngland  England Viertelfinale 0:0 4:2 Italien: Mario Balotelli, Andrea Pirlo, Antonio Nocerino, Alessandro Diamanti
England: Steven Gerrard, Wayne Rooney
Italien: Riccardo Montolivo
England: Ashley Young, Ashley Cole
Italien: Gianluigi Buffon (1)
15 27.06.2012 Spanien  SpanienPortugal  Portugal Halbfinale 0:0 4:2 Spanien: Andrés Iniesta, Gerard Piqué, Sergio Ramos, Cesc Fàbregas
Portugal: Pepe, Nani
Spanien: Xabi Alonso
Portugal: João Moutinho, Bruno Alves
Spanien: Iker Casillas (1)
Portugal: Rui Patrício (1)
16 25.06.2016 Polen  PolenSchweiz  Schweiz Achtelfinale 1:1 5:4 Polen: Robert Lewandowski, Arkadiusz Milik, Kamil Glik, Jakub Błaszczykowski, Grzegorz Krychowiak
Schweiz: Stephan Lichtsteiner, Xherdan Shaqiri, Fabian Schär, Ricardo Rodríguez
Polen: keine
Schweiz: Granit Xhaka
17 25.06.2016 Portugal  PortugalPolen  Polen Viertelfinale 1:1 5:3 Portugal: Cristiano Ronaldo, Renato Sanches, João Moutinho, Nani, Ricardo Quaresma
Polen: Robert Lewandowski, Arkadiusz Milik, Kamil Glik
Portugal: keine
Polen: Jakub Błaszczykowski
Portugal: Rui Patrício (1)
18 02.07.2016 Deutschland  DeutschlandItalien  Italien Viertelfinale 1:1 6:5 Deutschland: Toni Kroos, Julian Draxler, Mats Hummels, Joshua Kimmich, Jérôme Boateng, Jonas Hector
Italien: Lorenzo Insigne, Andrea Barzagli, Emanuele Giaccherini, Marco Parolo, Mattia De Sciglio
Deutschland:Thomas Müller, Mesut Özil, Bastian Schweinsteiger
Italien: Simone Zaza, Graziano Pellè, Leonardo Bonucci, Matteo Darmian
Deutschland: Manuel Neuer (2)
Italien: Gianluigi Buffon (1)

ZuschauerBearbeiten

  • Die meisten Zuschauer bei einem Spiel: 125.000 beim Halbfinale Spanien – Ungarn 1964[3]
  • Die wenigsten Zuschauer bei einem Spiel: 1.700 beim Halbfinale UdSSR – Ungarn 1972[4] (andere Quelle: 2.000[5])
  • Die meisten Zuschauer im Schnitt: 62.379 (Deutschland 1988) bzw. 68.000 (Spanien 1964[6][7])
  • Die wenigsten Zuschauer im Schnitt: 20.400 (Frankreich 1960)
  • Die meisten Zuschauer bei einem Turnier: 1.440.896 Zuschauer (Euro 2012)

Gastgeber und EuropameisterBearbeiten

Die Gastgeber wurden

  • Europameister: 3× (Spanien 1964, Italien 1968, Frankreich 1984)
  • Vize-Europameister: 2× (Portugal 2004, Frankreich 2016)
  • Dritter: 1× (Belgien 1972)
  • Vierter: 3× (Frankreich 1960, Jugoslawien 1976, Italien 1980), bis einschl. 1976 konnte der Gastgeber aber nie schlechter als Vierter werden, da nur vier Mannschaften an der Endrunde teilnahmen.
  • kamen bis ins Halbfinale: 4× (Deutschland 1988, Schweden 1992, England 1996, Niederlande 2000)
  • schieden in der Gruppenphase aus: 5× (Belgien 2000, Schweiz und Österreich 2008, Polen und Ukraine 2012)

Bis 1976 musste sich der Gastgeber qualifizieren.

Der Gastgeber schied fünfmal gegen den späteren Europameister aus:

  • 1972: Belgien gegen Deutschland im Halbfinale
  • 1988: Deutschland gegen die Niederlande im Halbfinale
  • 1996: England gegen Deutschland im Halbfinale
  • 2004: Portugal gegen Griechenland im Finale
  • 2016: Frankreich gegen Portugal im Finale

Deutschland spielte am häufigsten gegen den Gastgeber:

  • 1972 Halbfinale, 1976 Halbfinale, 1992 Halbfinale, 1996 Halbfinale, 2008 Vorrunde, 2016 Halbfinale

Bisher waren erst vier Länder Gastgeber, die zuvor schon einmal Europameister waren: Italien (1980), Deutschland (1988), Niederlande (2000 als Co-Gastgeber), Frankreich (2016)

Ein Land war 3× Gastgeber: Frankreich (1960, 1984 und 2016).

Zwei Länder waren 2× Gastgeber: Italien (1968 und 1980) und Belgien (1972 und 2000/Co-Gastgeber).

Der Gastgeber stellte dreimal (1984, 1996 und 2016) den alleinigen Torschützenkönig, sowie 4× (1960, 1964, 1992 und 2000) einen Spieler, der mit mindestens einem anderen zusammen die meisten Tore erzielte.

Der Europameister stellte fünfmal (1972, 1980, 1984, 1988 und 2008) den besten Torschützen, sowie 4× (1960, 1964, 1992 und 2012) mindestens einen Spieler, der mit mehreren anderen zusammen die meisten Tore erzielte.

Der amtierende Europameister musste sich immer erneut qualifizieren und

  • konnte den Titel verteidigen: 1× (Spanien 2012)
  • wurde Zweiter: 2× (UdSSR 1964, Deutschland 1976)
  • wurde Dritter: 1× (Tschechoslowakei 1980)
  • schied im Halbfinale aus: 1× (Niederlande 1992)
  • schied im Viertelfinale aus: 1× (Frankreich 2004)
  • schied im Achtelfinale aus: 1× (Spanien 2016)
  • schied in der Vorrunde aus: 4× (Deutschland 1984, Dänemark 1996, Deutschland 2000, Griechenland 2008)
  • war für die Endrunde nicht qualifiziert: 3× (Spanien 1968, Italien 1972, Frankreich 1988)
  • wurde Weltmeister: 2× (Deutschland 1974, Spanien 2010)

Europameister wurde eine Mannschaft

  • als Gastgeber und ehemaliger Europameister: nie (möglich wäre es 1980 für Italien, 1988 für Deutschland, 2000 für die Niederlande und 2016 für Frankreich gewesen)
  • als ehemaliger Europameister: 5× (Deutschland 1980, Deutschland 1996, Frankreich 2000, Spanien 2008 und 2012)
  • 7× wurde eine Mannschaft Europameister, die nicht Gastgeber oder schon einmal Europameister war (UdSSR 1960, Deutschland 1972, ČSSR 1976, Niederlande 1988, Dänemark 1992, Griechenland 2004, Portugal 2016)
  • 1×, die ihr erstes Spiel verloren hat (Niederlande 1988, 0:1 gegen die Sowjetunion, die im Finale mit 2:0 besiegt wurde). Tschechien und Portugal erreichten zwar 1996 bzw. 2004 auch nach einer Auftaktniederlage (0:2 gegen Deutschland bzw. 1:2 gegen Griechenland) das Finale, verloren dort aber erneut gegen den Gegner aus dem Auftaktspiel, diesmal mit 1:2 d.G.G. bzw. 0:1.
  • 4×, die ein Spiel in der Vorrunde verloren hat: Niederlande 1988, Dänemark 1992 (0:1 gegen Schweden) Frankreich 2000 (2:3 gegen die Niederlande) und Griechenland 2004 (1:2 gegen Russland)
  • 1×, die kein Spiel in der Vorrunde gewann: Portugal 2016

Die UdSSR bzw. Russland spielte am häufigsten (9×) gegen den späteren Europameister (1964, 1968, 1972, 1988 (2×), 1996, 2004, 2008 (2×))

Portugal (1984, 1996 und 2000 jeweils in der Vorrunde, 2012 im Halbfinale) spielte am häufigsten gegen den amtierenden Europameister.

Spiele der Europameister gegeneinanderBearbeiten

1980 trafen mit Deutschland und der Tschechoslowakei in der Vorrunde (1:0) erstmals zwei ehemalige Europameister bei einer EM aufeinander. Es war zudem das erste Spiel eines amtierenden Europameisters gegen den unmittelbaren Vorgänger und Nachfolger. Die meisten Spiele (11) zwischen ehemaligen bzw. amtierenden Europameistern bzw. deren Nachfolgestaaten bei einer EM gab es 2012. 1996 und 2000 gab es je eine Vorrundengruppe, in der nur ehemalige Europameister vertreten waren. In beiden Fällen ging der spätere Europameister aus diesen Gruppen hervor. Deutschland und die Tschechoslowakei bzw. deren Nachfolger Tschechien sind die einzigen Mannschaften, die bereits gegen alle anderen Europameister gespielt haben. Dabei spielte Deutschland am häufigsten gegen die anderen Europameister (30×).

In der folgenden Tabelle sind auch Spiele berücksichtigt bei denen ein Partner noch nicht Europameister war.

Danemark  Dänemark Deutschland  Deutschland Frankreich  Frankreich Griechenland  Griechenland Italien  Italien Niederlande  Niederlande Portugal  Portugal Spanien  Spanien Tschechoslowakei  CSSR/
Tschechien  Tschechien
Sowjetunion 1955  Sowjetunion/
  GUS
/
Russland  Russland
Summe
Danemark  Dänemark 1 – 0 – 2
3:4
1 – 0 – 2
2:5
0 – 1 – 1
0:2
2 – 0 – 1
3:5
0 – 1 – 1
3:4
0 – 0 – 2
3:4
0 – 0 – 2
0:5
0 – 0 – 1
0:3
4 – 2 – 12
14:32
Deutschland  Deutschland 2 – 0 – 1
4:3
0 – 0 – 1
0:2
1 – 1 – 0
4:2
1 – 2 – 1
3:4
2 – 1 – 2
8:9
2 – 1 – 1
4:5
1 – 0 – 2
2:2
3 – 0 – 2
8:5
2 – 1 – 0
7:1
14 – 6 – 10
40:33
Frankreich  Frankreich 2 – 0 – 1
5:2
1 – 0 – 0
2:0
0 – 0 – 1
0:1
1 – 0 – 1
2:3
1 – 0 – 2
3:7
2 – 0 – 1
5:4
2 – 1 – 1
5:4
1 – 0 – 2
2:3
10 – 1 – 9
24:22
Griechenland  Griechenland 0 – 1 – 1
2:4
1 – 0 – 0
1:0
0 – 0 – 1
0:1
2 – 0 – 0
3:1
0 – 1 – 1
2:3
1 – 0 – 2
3:5
1 – 0 – 2
2:3
5 – 2 – 7
13:17
Italien  Italien 1 – 1 – 0
2:0
1 – 2 – 1
4:3
1 – 0 – 1
1:2
1 – 0 – 1
0:3
2 – 2 – 2
4:5
0 – 0 – 2
2:3
2 – 0 – 1
2:3
8 – 5 – 8
17:19
Niederlande  Niederlande 1 – 0 – 2
5:3
2 – 1 – 2
9:8
2 – 0 – 1
7:3
1 – 0 – 0
1:0
1 – 0 – 1
3:0
0 - 0 - 2
2:4
1 – 1 – 2
5:7
1 – 1 – 2
3:4
9 – 3 – 12
35:29
Portugal  Portugal 1 - 1 - 0
4:3
1 - 1 - 2
5:4
1 - 0 - 2
4:5
0 - 0 - 2
1:3
2 - 0 - 0
4:2
1 - 1 - 1
2:1
2 - 0 - 1
4:2
1 - 0 - 0
2:0
9 - 3 - 8
26:20
Spanien  Spanien 2 – 0 – 0
4:3
2 – 0 – 1
2:2
1 – 1 – 2
4:5
1 – 1 – 0
3:2
2 – 2 – 2
5:4
1 - 1 - 1
1:2
1 – 0 – 0
1:0
4 – 0 – 0
10:2
14 – 5 – 6
30:20
Tschechoslowakei  CSSR/
Tschechien  Tschechien
2 – 0 – 0
5:0
2 – 0 – 3
5:8
2 – 0 – 1
3:2
2 – 0 – 1
5:3
2 – 0 – 0
3:2
2 – 1 – 1
7:5
1 – 0 – 2
2:4
0 – 0 – 1
0:1
0 – 1 – 2
4:10
13 – 2 – 11
34:35
Sowjetunion 1955  Sowjetunion/
  GUS
/
Russland  Russland
1 – 0 – 0
3:0
0 – 1 – 2
1:7
2 – 0 – 1
3:2
1 – 0 – 2
3:2
2 – 1 – 1
4:3
0 – 0 – 1
0:2
0 – 0 – 4
2:10
2 – 1 – 0
10:4
8 – 3 – 11
26:30
  • Anmerkungen:
    • ohne Tore in Elfmeterschießen, die Entscheidung im Elfmeterschießen oder durch Losentscheid wurde als Sieg bzw. Niederlage gewertet
    • hellblauer Hintergrund: Paarungen bei der EM 2016
    • kursiv gesetzte Mannschaften waren 2016 nicht qualifiziert
    • Stand: nach der EM 2016

Spiele der Titelverteidiger gegen den NachfolgerBearbeiten

Sechsmal kam es bei Europameisterschaften zu Spielen zwischen dem Titelverteidiger und seinem unmittelbaren Nachfolger:

  • 1964: Spanien – UdSSR 2:1 im Finale
  • 1976: Tschechoslowakei – Deutschland 2:2 n. V. 5:3 i. E. im Finale
  • 1980: Deutschland – Tschechoslowakei 1:0 in der Vorrunde (Eröffnungsspiel)
  • 1992: Dänemark – Niederlande 2:2 n. V. 5:4 i. E. im Halbfinale
  • 2004: Griechenland – Frankreich – 1:0 im Viertelfinale
  • 2008: Spanien – Griechenland – 2:1 in der Vorrunde

Europameister bei WeltmeisterschaftenBearbeiten

Der amtierende Europameister

  • wurde Weltmeister: 2× (Deutschland/1974, Spanien/2010)
  • wurde Weltmeister und konnte den Titel als Europameister verteidigen: 1× (Spanien 2008, 2010 und 2012)
  • wurde Vizeweltmeister: 2× (Italien/1970, Deutschland/1982)
  • wurde Dritter: 1× (Frankreich/1986)
  • schied im Viertelfinale aus: 2× (UdSSR/1962 gegen den Gastgeber, Deutschland/1998)
  • schied im Achtelfinale aus: 1× (Niederlande/1990 gegen den späteren Weltmeister)
  • schied in der Vorrunde aus: 3× (Spanien/1966, Frankreich/2002, Spanien/2014)
  • konnte sich nicht qualifizieren: 3× (Tschechoslowakei/1978, Dänemark/1994, Griechenland/2006)

Europameister beim Konföderationen-PokalBearbeiten

Der amtierende Europameister

  • gewann: 3× (Dänemark/1995, Frankreich 2001 und 2003)
  • wurde Zweiter: 1× (Spanien/2013)
  • wurde Dritter: 2× (Spanien/2009, Portugal/2017)
  • nahm nicht teil: 2× (Dänemark/1992, Deutschland/1997)
  • schied in der Vorrunde aus: 2× (Deutschland/1999 und Griechenland/2005)

Der Vertreter des amtierenden Europameisters

  • wurde Dritter: 1× (Tschechien/1997 als Vertreter für Deutschland)

Weltmeister bei EuropameisterschaftenBearbeiten

Der amtierende Weltmeister

  • gewann die Europameisterschaft: 2000 (Frankreich), 2012 (Spanien)
  • wurde Zweiter: 1976 und 1992 (Deutschland)
  • wurde Dritter: 1968 (England)
  • schied im Halbfinale aus: 2016 (Deutschland)
  • schied im Viertelfinale aus: 2008 (Italien gegen den späteren Europameister)
  • konnte sich für die EM nicht qualifizieren: 1984 (Italien)
  • Erstmals trafen 2012 der aktuelle Weltmeister (Spanien) und sein Vorgänger (Italien) bei einer EM-Endrunde aufeinander. Dabei kamen im Vorrundenspiel bei Spanien 10 und bei Italien drei Spieler aus den WM-Finalspielen zum Einsatz. Beide trafen zudem im Finale erneut aufeinander. Zuvor war diese Begegnung nicht möglich, da erstmals 2006 und 2010 nacheinander zwei europäische Mannschaften Weltmeister wurden. Bereits 2008 standen sich der damalige Weltmeister Italien und Nachfolger Spanien im Viertelfinale gegenüber, wobei bei Italien 8 Spieler des WM-Finales 2006 und bei Spanien 9 Spieler des Finales 2010 zum Einsatz kamen.
  • Bei sieben Austragungen nahm der Weltmeister nicht teil, da der Weltmeister aus Südamerika kam.

NeulingeBearbeiten

Die EM-Neulinge (ab 1964)

Anmerkungen:

Kursiv gesetzte Länder waren als Neuling auch Gastgeber
Mit # gekennzeichnete nahmen bis dato nur 1× teil
Mit "*" gekennzeichnete Mannschaften gelten als Nachfolger anderer Mannschaften, die bereits bei der ersten Austragung 1960 dabei waren.

FinaleBearbeiten

Rangliste der Endspielteilnahmen in FolgeBearbeiten

  1. Deutschland Bundesrepublik  BR Deutschland (1972, 1976, 1980) = 3, davon 2 gewonnen
  2. Spanien  Spanien (2008, 2012) = 2, beide gewonnen
  3. Sowjetunion 1955  Sowjetunion (1960, 1964), Deutschland  Deutschland (1992, 1996) = je 2, davon je 1 gewonnen

Rangliste der Vize-EuropameisterBearbeiten

Rang Anzahl Land bei EM
1 3 Deutschland  Deutschland 1976, 1992, 2008
  Sowjetunion 1955  Sowjetunion 1964, 1972, 1988
3 2 Italien  Italien 2000, 2012
    Jugoslawien Sozialistische Föderative Republik  Jugoslawien 1960, 1968
5 1 Belgien  Belgien 1980
Frankreich  Frankreich 2016
    Portugal  Portugal 2004
    Spanien  Spanien 1984
    Tschechien  Tschechien 1996

FinalteilnahmenBearbeiten

1. Deutschland (6)
2. UdSSR und Spanien (je 4)
4. Italien und Frankreich (je 3)
6. Jugoslawien, Tschechoslowakei/Tschechien, Portugal (je 2)
9. Belgien, Dänemark, Griechenland, Niederlande (je 1)
  • Dreimal standen Mannschaften im Finale, die ihr Auftaktspiel verloren haben: Niederlande (1988), Tschechien (1996) und Portugal (2004). Immer trafen sie dabei auf die Mannschaft, gegen die sie das Auftaktspiel verloren hatten. Nur die Niederlande konnten dann im Finale gewinnen.
  • Neben den Niederlanden konnten noch Dänemark 1992 und Frankreich 2000 die EM als Sieger beenden, obwohl sie in der Gruppenphase nur Zweiter geworden waren.
  • Portugal konnte die EM 2016 gewinnen, obwohl sie in der Gruppenphase nur Dritter geworden waren.
  • Nur einmal (1992) standen zwei Mannschaften im Finale, die beide die Gruppenphase als Zweiter beendet hatten: Dänemark und Deutschland.
  • Nur einmal (2012) standen zwei Mannschaften im Finale, die in der Gruppenphase gegeneinander remis spielten: Spanien und Italien.

Finalteilnahmen als SpielerBearbeiten

Folgende Spieler standen bei zwei Turnieren in den Endspielen und konnten beide gewinnen:

Folgende Spieler standen bei zwei Turnieren in den Endspielen, alle konnten aber nur einmal gewinnen:

Finalteilnahmen als TrainerBearbeiten

Folgende Trainer betreuten bei zwei Turnieren Mannschaften, die das Endspiel erreichten, konnten aber nur einmal gewinnen: Helmut Schön (1972 und 1976) und Berti Vogts (1992 und 1996)

Endrundenteilnahmen als Spieler und TrainerBearbeiten

Berti Vogts (Deutschland  Deutschland: 1976 als Spieler, 1992 und 1996 als Trainer), erreichte immer das Finale. 1972 stand er zwar im Kader, kam aber wegen einer Verletzung nicht zum Einsatz.

Dino Zoff (Italien  Italien: 1968, 2000) erreichte als Spieler und Trainer das Finale, konnte aber nur als Spieler den Titel holen.

Didier Deschamps (Frankreich  Frankreich: 1992, 1996 und 2000 als Spieler und 2016 als Trainer) gewann 2000 als Kapitän den Titel.

Vicente del Bosque (Spanien  Spanien): Nahm als Spieler (1980) und Trainer teil, erreichte aber nur als Trainer das Finale 2012, in dem seine Mannschaft den Titel verteidigen konnte.

Franz Beckenbauer (Deutschland  Deutschland: 1972, 1976, 1988), Michel Platini (Frankreich  Frankreich: 1984, 1992), Marco van Basten (Niederlande  Niederlande: 1988, 2008), Frank Rijkaard (Niederlande  Niederlande: 1988, 2000) und Laurent Blanc (Frankreich  Frankreich: 1992, 1996 und 2000) nahmen sowohl als Spieler als auch als Trainer bzw. Teamchef an einer EM teil, konnten aber nur als Spieler das Finale erreichen und einmal gewinnen.

José Antonio Camacho (Spanien  Spanien) erreichte als Spieler 1984 das Finale, nahm als Spieler auch 1988 teil und als Trainer 2000.

Slaven Bilić (Kroatien  Kroatien: 1996, 2008 und 2012), Roberto Donadoni (Italien  Italien: 1988, 1996, 2008), Srečko Katanec (Jugoslawien Sozialistische Föderative Republik  Jugoslawien: 1984, Slowenien  Slowenien: 2000), Kevin Keegan (England  England: 1980, 2000), Morten Olsen (Danemark  Dänemark: 1984, 1988, 2004 und 2012), Rudi Völler (Deutschland  Deutschland: 1984, 1988, 1992/Armbruch im ersten Spiel, 2004) und Paulo Bento (Portugal  Portugal: 2000, 2012) nahmen als Spieler und Trainer bzw. Teamchef teil, konnten aber nie das Finale erreichen.

FinalentscheidungenBearbeiten

  • In der normalen Spielzeit: 9× (1964, 1972, 1980, 1984, 1988, 1992, 2004, 2008, 2012)
  • In der Verlängerung: 4× (1960, 1996, 2000, 2016), davon 2× durch Golden Goal (1996 und 2000)
  • Durch Elfmeterschießen: 1× (1976)
  • Durch Wiederholung: 1× (1968)

Verwarnungen im FinaleBearbeiten

Rangliste der Verwarnungen:

  1. Deutschland: 11 (1972/0, 1976/0, 1980/1, 1992/5, 1996/3, 2008/2)
  2. Portugal: 8 (2004/2, 2016/6)
  3. Frankreich: 7 (2) (1984/2 oder 1, 2000/1, 2016/4), zudem eine rote Karte 1984
  4. Spanien: 5 (6) (1964/0, 1984/2 oder 3, 2008/2, 2012/1)
  5. Griechenland: 4 (alle 2004)
  6. Sowjetunion: 4 (1960/0, 1964/0, 1972/1, 1988/3)
  7. Italien: 4 (1968/0, 1968/0, 2000/3, 2012/1)
  8. Belgien: 3 (1980)
  9. Tschechoslowakei/Tschechien: 3 (1976/2 und 1996/1)
  10. Niederlande: 2 (1988)
  11. Dänemark: 1 (1992)
  12. Jugoslawien: 0 (1960 und 1968)
Anmerkung: Bei den Spielen von 1960 bis 1968 werden in den Spielberichten der UEFA keine Verwarnungen genannt. Die erste belegte Verwarnung erhielt Wladimir Kaplichni 1972 im Finale Deutschland – Sowjetunion. Für das Finale 1984 werden in den Quellen unterschiedliche Angaben gemacht.

Die meisten Gelben Karten gab es im Finale 2016: insgesamt 10, davon sechs für Sieger Portugal, der damit als Finalsieger mit den meisten gelben Karten die Griechen ablöste, die 2004 gegen Portugal vier Gelbe Karten erhalten hatten.

Nachbarn im FinaleBearbeiten

  • 1968 (Jugoslawien), 1972 (Deutschland), 1984 (Spanien), 1988 (Niederlande) und 2008 (Deutschland) standen Nachbarn der/des Gastgeber(s) im Finale.
  • 2000 (Frankreich) war ein Finalteilnehmer Nachbar eines Co-Gastgebers (Belgien). Das Finale fand aber nicht im Nachbarland statt.
  • 1968 (Italien/Jugoslawien), 1976 (Deutschland/Tschechoslowakei), 1980 (Deutschland/Belgien), 1984 (Frankreich/Spanien), 1992 (Dänemark/Deutschland), 1996 (Deutschland/Tschechien) und 2000 (Frankreich/Italien) waren beide Finalteilnehmer Nachbarn.
  • 1972 und 1988 wurden die im Finale stehenden Nachbarn des Gastgebers auch Europameister.

Spiele um Platz 3Bearbeiten

Das Spiel um Platz Drei wurde nur bei den ersten sechs Endrunden ausgetragen

Platzierungen insgesamt:

1. Tschechoslowakei (2× Dritter)
2. Ungarn (1× Dritter, 1× Vierter)
3. Belgien, England, Niederlande (je 1× Dritter)

BesonderheitenBearbeiten

  • Die Gastgeber bestritten viermal das Spiel um Platz 3, konnten aber nur einmal (Belgien/1972) gewinnen.
  • Die Tschechoslowakei wurde bei der ersten und letzten Austragung Dritter, in beiden Fällen gegen den Gastgeber und ist die einzige Mannschaft, die sowohl Europameister als auch Dritter durch ein Elfmeterschießen wurde.

TrainerBearbeiten

  • Roger Lemerre gewann mit Frankreich 2000 die Europameisterschaft und 2004 mit Tunesien die Afrikameisterschaft
  • Helmut Schön gewann mit Deutschland 1972 die Europameisterschaft und 1974 die Weltmeisterschaft.
  • Vicente del Bosque gewann mit Spanien 2010 die Weltmeisterschaft und 2012 die Europameisterschaft
  • Otto Rehhagel (Deutschland) gewann als erster ausländischer Trainer 2004 mit Griechenland die Europameisterschaft.
  • Lars Lagerbäck (Schweden) ist der erste Trainer, der bei drei und vier Endrunden als Trainer tätig war.
  • Josef Piontek (Deutschland) ist der erste Trainer, der bei einer EM eine Mannschaft aus einem anderen Land betreute (Dänemark/1984)
  • Luiz Felipe Scolari (Brasilien) ist der bisher einzige Trainer aus einer anderen Konföderation (CONMEBOL), der eine Mannschaft (Portugal) bei der EM betreute.
  • Jüngster Trainer: Srečko Katanec (Slowenien, 2000), 36 Jahre, 333 Tage
  • Ältester Trainer: Giovanni Trapattoni, der 2012 beim ersten Spiel der irischen Mannschaft 73 Jahre und 85 Tage alt war.[9]
  • Jüngster Trainer eines Europameisters: José Villalonga Llorente (Spanien, 1964), 44 Jahre, 192 Tage
  • Ältester Trainer eines Europameisters: Luis Aragonés (Spanien, 2008), 69 Jahre, 337 Tage
  • Die meisten Endrundenspiele als Trainer:
01. Joachim Löw (Deutschland): 17 (6/2008[10], 5/2012, 6/2016)
02. Lars Lagerbäck (Schweden): 15 (3/2000, 4/2004 zusammen mit Tommy Söderberg, 3/2008, 5/2016 mit Island, zusammen mit Heimir Hallgrímsson)
03. Fernando Santos (Portugal): 11 (4/2012 mit Griechenland, 7/2016 mit Portugal)
000Fatih Terim (Türkei): 11 (3/1996, 5/2008, 3/2016)
000Berti Vogts (Deutschland): 11 (5/1992 und 6/1996)
06. Vicente del Bosque (Spanien): 10 (6/2012, 4/2016)
000Luiz Felipe Scolari (Brasilien): 10 (6/2004, 4/2008 – alle mit Portugal)
08. Guus Hiddink (Niederlande): 9 (4/1996 mit den Niederlanden, 5/2008 mit Russland)
000Rinus Michels (Niederlande): 9 (5/1988, 4/1992)
000Otto Rehhagel (Deutschland): 9 (6/2004, 3/2008 – alle mit Griechenland)
11. Dick Advocaat (Niederlande): 8 (5/2004 mit den Niederlanden, 3/2012 mit Russland)
000Karel Brückner (Tschechien): 8 (5/2004, 3/2008)
000Roy Hodgson (England): 8 (4/2012), (4/2016)
000Richard Møller Nielsen (Dänemark): 8 (5/1992, 3/1996)
000Miguel Muñoz (Spanien): 8 (5/1984, 3/1988)
  • Trainer, die mit zwei verschiedenen Mannschaften teilnahmen:
Guus Hiddink: 1996 mit den Niederlanden, 2008 mit Russland
Dick Advocaat: 2004 mit den Niederlanden, 2012 mit Russland
Giovanni Trapattoni: 2004 mit Italien, 2012 mit Irland
Lars Lagerbäck: 2000, 2004 und 2008 mit Schweden, 2016 mit Island
Fernando Santos: 2012 mit Griechenland, 2016 mit Portugal

Roy Hodgson qualifizierte sich zwar 1995 mit der Schweiz für die EM 1996, wurde aber anschließend Trainer von Inter Mailand, 2012 und 2016 nahm er dann als Trainer von England teil.

Bisher trafen dreimal Trainer mit der von ihnen betreuten Mannschaften auf die Mannschaft ihres Heimatlandes: Sepp Piontek mit Dänemark 1988 auf Deutschland, Guus Hiddink 2008 mit Russland auf die Niederlande und Giovanni Trapattoni 2012 mit Irland auf Italien.

SchiedsrichterBearbeiten

Bisher (Stand: 10. Juli 2016) kamen bei den EM-Endrunden 137 Schiedsrichter aus 31 Ländern zum Einsatz. Die meisten kamen aus England (13/24 Spiele), Italien (12/29 Spiele) und Deutschland (11/22 Spiele). Aus Österreich und der Schweiz kamen acht bzw. neun Schiedsrichter, aus beiden Ländern aber zuletzt 2008 als beide die EM zusammen ausrichteten. Zwei Spiele wurden von einem Schiedsrichter aus einer anderen Konföderation geleitet, dem Ägypter Gamal Al-Ghandour, der 2000 bei zwei Vorrundenspielen zum Einsatz kam. Er, sowie fünf andere Schiedsrichter, darunter drei aus der DDR, kommen aus Ländern, die bisher nicht an einer EM-Endrunde teilgenommen haben. Dagegen stellten die EM-Teilnehmer Irland, Jugoslawien, Kroatien, Lettland und die Ukraine nie einen Schiedsrichter.

65 Schiedsrichter kamen nur einmal zum Einsatz. Kim Milton Nielsen und Anders Frisk sind die einzigen Schiedsrichter, die bei drei Endrunden zum Einsatz kamen (beide 1996, 2000 und 2004). Frisk ist zudem der erste Schiedsrichter, der zu vier Einsätzen bei einer Endrunde (2004) kam und die meisten EM-Spiele leitete.

Gottfried Dienst und Sergio Gonella sind die einzigen Schiedsrichter, die sowohl ein WM- als auch ein EM-Finale leiten konnten. Dienst leitete zunächst 1966 in London das Finale zwischen England und Deutschland (4:2) und 1968 in Rom das 1. Finale zwischen Italien und Jugoslawien (1:1 n. V.). Gonella war zunächst 1976 in Belgrad Schiedsrichter des EM-Finales zwischen Deutschland und der Tschechoslowakei (2:2 n. V. 3:5 i. E.) und dann 1978 in Buenos Aires zwischen Argentinien und den Niederlanden (3:1 n. V.).

Pedro Proença ist der erste Schiedsrichter, der in einem Jahr (2012) sowohl das UEFA-Champions-League-Endspiel als auch das EM-Endspiel leiten durfte. 2016 leitete Mark Clattenburg beide Endspiele.

Die meisten Einsätze:

1. Anders Frisk (Schweden  Schweden): 8 – 1996 (Vorrunde), 2000 (2× Vorrunde, Finale), 2004 (2× Vorrunde, Viertel- und Halbfinale)
2. Nicola Rizzoli (Italien  Italien): 7 - 2012 (2× Vorrunde, Viertelfinale), 2016 (2× Vorrunde, Achtelfinale, Halbfinale)
2. Damir Skomina (Slowenien  Slowenien): 7 – 2012 (2× Vorrunde, Viertelfinale), 2016 (2× Vorrunde, Achtel- und Viertelfinale)
4. Pierluigi Collina (Italien  Italien): 6 – 2000 (2× Vorrunde, Viertelfinale), 2004 (Eröffnungsspiel, Vorrunde, Halbfinale)
4. Cüneyt Çakır (Turkei  Türkei): 6 - 2012 (2× Vorrunde, Halbfinale), 2016 (2× Vorrunde, Achtelfinale)[11]
4. Markus Merk (Deutschland  Deutschland): 6 – 2000 (Eröffnungsspiel, Vorrunde, Halbfinale), 2004 (2× Vorrunde, Finale)
4. Ľuboš Micheľ (Slowakei  Slowakei): 6 – 2004 (2× Vorrunde, Viertelfinale), 2008 (2× Vorrunde, Viertelfinale)

SonstigesBearbeiten

Nur einmal (1988, PSV Eindhoven) wurde ein Land Europameister, das im gleichen Jahr den Europapokalsieger der Landesmeister bzw. den Sieger der UEFA Champions League stellte. Dabei wurden mit Berry van Aerle, Hans van Breukelen, Ronald Koeman und Gerald Vanenburg vier Spieler des Europapokalsiegers auch Europameister. Dagegen wurden dreimal Länder Europameister, die den UEFA-Cup- bzw. UEFA Europa League-Sieger stellten: 1980 Eintracht Frankfurt/Deutschland, 1996 FC Bayern München/Deutschland, 2012 Atlético Madrid/Spanien und 1968 stellte Italien sowohl mit dem AC Mailand den Europapokalsieger der Pokalsieger als auch den Europameister.

2012 konnten dagegen Juan Mata und Fernando Torres (FC Chelsea/Spanien) in einem Jahr die Champions League und die EM gewinnen. 2016 gelang dies Cristiano Ronaldo und Pepe (Real Madrid/Portugal).

QualifikationBearbeiten

Land[T 1] Sp. S U N Tor-
verhältnis
Tor-
differenz
Punkte[T 2] Tore/Spiel Keine Teilnahme[T 3]
Spanien  Spanien 115 81 16 18 283:86 197 259 2,461
Niederlande  Niederlande 110 72 15 23 258:85 173 231 2,345 1960, 2000
Deutschland  Deutschland 098 69 20 09 237:61 176 227 2,418 1960, 1964, 1988
Italien  Italien 108 64 30 14 187:72 115 222 1,731 1960, 1980
England  England 095 63 23 09 211:54 157 212 2,221 1960, 1996
Rumänien  Rumänien 110 59 33 18 204:91 113 210 1,855
Portugal  Portugal 105 60 24 21 191:95 096 204 1,819 2004
Frankreich  Frankreich 097 58 25 14 195:70 125 199 2,010 1984, 2016
Schweden  Schweden 105 56 23 26 175:102 073 191 1,667 1960, 1992
Schottland  Schottland 114 53 28 33 169:123 046 187 1,482 1960, 1964
Griechenland  Griechenland 114 53 23 38 161:128 033 182 1,412 1964
Irland  Irland 117 49 35 33 177:126 051 182 1,513
Danemark  Dänemark 113 52 24 37 179:136 043 180 1,584
Belgien  Belgien 104 49 26 29 170:112 058 173 1,635 1960, 2000
Bulgarien  Bulgarien 113 49 26 38 157:120 037 173 1,389
Ungarn  Ungarn 114 48 24 42 185:152 033 168 1,623
Polen  Polen 100 45 27 28 165:109 056 162 1,650 2012
Turkei  Türkei 110 44 27 39 134: 49 −15 159 1,218 1960
Osterreich  Österreich 100 45 17 38 184:147 037 152 1,840 2008
Norwegen  Norwegen 114 43 20 51 147:158 −11 149 1,289
Nordirland  Nordirland 110 40 25 45 120:138 −18 145 1,091 1960
Wales  Wales 104 41 21 42 125:133 0-8 144 1,136 1960
Tschechien  Tschechien 060 45 08 07 131:43 088 143 2,183 1960–1992
Schweiz  Schweiz 092 39 22 31 153:116 037 139 1,663 1960, 2008
Kroatien  Kroatien 062 40 14 08 118:39 079 134 1,903 1960–1992
Russland  Russland 060 38 12 10 131:45 086 126 2,183 1960–1992
Sowjetunion  UdSSR/GUS 055 34 15 06 103:38 065 117 1,873 seit 1996
Jugoslawien Sozialistische Föderative Republik  Jugoslawien 056 35 10 11 114:54 060 115 2,036 seit 1996
Tschechoslowakei  Tschechoslowakei 056 31 13 12 107:48 059 106 1,911 seit 1996
Finnland  Finnland 104 27 24 53 109:162 −53 105 1,048 1960, 1964
Slowakei  Slowakei 060 28 10 22 094:77 017 094 1,567 1960–1992
Island  Island 096 24 17 55 081:146 −65 089 0,844 1960, 1968, 1972
Slowenien  Slowenien 066 25 14 27 083:80 003 089 1,258 1960–1992
Israel  Israel 060 25 11 24 096:78 018 086 1,600 1960–1992
Ukraine  Ukraine 054 23 15 16 073:53 020 084 1,352 1960–1992, 2012
Bosnien und Herzegowina  Bosnien und Herzegowina 054 22 10 22 074:76 0-2 076 1,370 1960–1996
Lettland  Lettland 062 20 13 29 067:88 −21 073 1,081 1960–1992
Deutschland Demokratische Republik 1949  DDR 046 20 12 14 076:57 019 072 1,652 seit 1992
Litauen  Litauen 058 20 08 30 050:83 −33 068 0,862 1960–1992
Albanien  Albanien 091 15 22 54 069:162 −93 067 0,758 1960, 1976, 1980
Zypern Republik  Zypern 105 16 14 75 083:276 −193 062 0,790 1960, 1964
Georgien  Georgien 060 16 08 36 063:89 −26 056 1,050 1960–1992
Weissrussland  Weißrussland 058 14 12 32 049:87 −38 054 0,845 1960–1992
Estland  Estland 062 15 08 39 047:103 −56 053 0,758 1960–1992
Armenien  Armenien 058 12 12 34 051:85 −34 048 0,879 1960–1992
Nordmazedonien  Nordmazedonien 058 11 14 33 059:90 −31 047 1,017 1960–1992
Serbien  Serbien 032 12 10 10 043:36 007 046 1,344 1960–2004
Moldau Republik  Moldau 058 11 09 38 051:114 −63 042 0,879 1960–1992
Jugoslawien Bundesrepublik 1992  BR Jugoslawien/S&M 016 08 05 03 029:19 010 029 1,813 1960–1996, seit 2008
Luxemburg  Luxemburg 107 07 08 92 039:300 −261 029 0,364 1960
Aserbaidschan  Aserbaidschan 060 06 09 45 036:147 −111 027 0,600 1960–1992
Faroer  Färöer 068 06 06 56 040:182 −142 024 0,588 1960–1988
Montenegro  Montenegro 020 06 05 09 017:23 0-6 023 0,850 1960–2008
Liechtenstein  Liechtenstein 058 05 07 46 019:176 −157 022 0,328 1960–1992
Malta  Malta 102 02 15 85 048:286 −238 021 0,471 1960, 1968
Kasachstan  Kasachstan 034 04 07 23 024:63 −39 019 0,706 1960–2004
San Marino  San Marino 066 00 01 65 007:289 −282 001 0,106 1960–1988
Andorra  Andorra 049 00 00 49 010:147 −137 000 0,204 1960–2000
Gibraltar  Gibraltar 010 00 00 10 002:56 −54 000 0,200 1960–2012
  1. Endrundenteilnehmer sind fett gesetzt, ehemalige Qualifikationsteilnehmer sind kursiv gesetzt. Grün hinterlegte Mannschaften nahmen 2016 teil
  2. Sortierkriterium
  3. In kursiv gesetzten Jahren war das Land als Ausrichter automatisch qualifiziert und musste daher nicht an der Qualifikation teilnehmen.

Stand: Nach den Playoffspielen der Qualifikation für die EM 2016

Siehe auchBearbeiten

QuellenBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. a b Die schnellsten EURO-Tore – 67 Sekunden und mehr. In: uefa.com. UEFA, 12. Juni 2012, abgerufen am 4. September 2014.
  2. uefa.com: Yugoslavia beat world champions England
  3. Laut rsssf.com [1] und sportschau.de [2], gemäß fussballdaten.de waren es nur 34.700 [3]
  4. http://www.fussballdaten.de/em/1972/endrunde/halbfinale/russland-ungarn/
  5. http://www.rsssf.com/tables/72e.html
  6. www.sportschau.de: EURO-Statistiken
  7. rsssf.com: European Championship 1964
  8. uefa.com: Acht spanische Stars schaffen EURO-Double
  9. uefa.com: Alter vor Schönheit beim ewig jungen Trapattoni
  10. Inkl. des Viertelfinalspiels gegen Portugal, das er auf der Tribüne verbringen musste, da er von der UEFA gesperrt wurde.
  11. Zudem 2012 als Vierter Offizieller beim Finale