Fußball-Europameisterschaft 2021/Finalrunde

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Dieser Artikel behandelt die einzelnen Finalrundenspiele und -resultate der Fußball-Europameisterschaft 2021.

Spielorte der Finalrunde
Legende: Green pog.svg Achtelfinale Blue pog.svg Viertelfinale Red pog.svg Achtelfinale, Halbfinale, Finale

TurnierplanBearbeiten

Achtelfinale   Viertelfinale   Halbfinale   Finale
                                   
B1 Belgien  Belgien 1                  
F3 Portugal  Portugal 0  
B1 Belgien  Belgien 1
  A1 Italien  Italien 2  
A1 Italien  Italien V2V
 
C2 Osterreich  Österreich 1  
A1 Italien  Italien E1 (4)E
  E2 Spanien  Spanien 1 (2)  
F1 Frankreich  Frankreich 3 (4)      
 
A3 Schweiz  Schweiz E3 (5)E  
A3 Schweiz  Schweiz 1 (1)
  E2 Spanien  Spanien E1 (3)E  
D2 Kroatien  Kroatien 3
 
E2 Spanien  Spanien 15V  
A1 Italien  Italien E1 (3)E
  D1 England  England 1 (2)
E1 Schweden  Schweden 1            
 
C3 Ukraine  Ukraine V2V  
C3 Ukraine  Ukraine 0
  D1 England  England 4  
D1 England  England 2
 
F2 Deutschland  Deutschland 0  
D1 England  England V2V
  B2 Danemark  Dänemark 1  
C1 Niederlande  Niederlande 0      
 
D3 Tschechien  Tschechien 2  
D3 Tschechien  Tschechien 1
  B2 Danemark  Dänemark 2  
A2 Wales  Wales 0
 
B2 Danemark  Dänemark 4  

V Sieg nach Verlängerung
E Sieg nach Elfmeterschießen

AchtelfinaleBearbeiten

Wales – Dänemark 0:4 (0:1)Bearbeiten

Wales Dänemark Aufstellung
Wales 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
1. Achtelfinale
26. Juni 2021 um 18:00 Uhr MESZ in Amsterdam (Johan-Cruyff-Arena)
Zuschauer: 14.645
Schiedsrichter: Daniel Siebert (Deutschland  Deutschland)1
Spielbericht
Dänemark 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Danny WardConnor Roberts (40. Neco Williams), Chris Mepham, Joe Rodon, Ben DaviesJoe Morrell (60. Harry Wilson), Joe AllenGareth Bale (C) , Aaron Ramsey, Daniel James (78. David Brooks) – Kieffer Moore (78. Tyler Roberts)
Cheftrainer: Rob Page
Kasper SchmeichelAndreas Christensen, Simon Kjær (C)  (77. Joachim Andersen), Jannik VestergaardJens Stryger Larsen (77. Nicolai Boilesen), Pierre Emile Højbjerg, Thomas Delaney (60. Mathias Jensen), Joakim MæhleMartin Braithwaite, Kasper Dolberg (69. Andreas Cornelius), Mikkel Damsgaard (60. Christian Nørgaard)
Cheftrainer: Kasper Hjulmand
  0:1 Dolberg (27.)
  0:2 Dolberg (48.)
  0:3 Mæhle (89.)
  0:4 Braithwaite (90.+4)
  Rodon (26.), Moore (40.), Brooks (80.), Bale (90.+3)
  Wilson (90.)
Star des Spiels: Kasper Dolberg (Dänemark)
1 Assistenten:Deutschland  Jan Seidel und Deutschland  Rafael Foltyn
Vierter Offizieller: Rumänien  Ovidiu Hațegan
Video-Assistenten: Deutschland  Bastian Dankert (VAR), Deutschland  Christian Dingert (AVAR1), Deutschland  Christian Gittelmann (AVAR2), Deutschland  Marco Fritz (AVAR3)

Bei den Dänen kam Kasper Dolberg, der gemeinsam mit Jens Stryger Larsen durch die Ausfälle von Daniel Wass und Yussuf Poulsen in die Startelf gerückt war, zu seinem ersten Einsatz von Beginn an bei dieser Europameisterschaft. Nach einer Drangphase der Waliser traf der dänische Offensivspieler nach 27 Minuten im Anschluss an eine Unterzahlsituation vor dem gegnerischen Strafraum zum 1:0. Vor dem Seitenwechsel hatte das langsam spielbestimmende Dänemark in Person von Joakim Mæhle die Chance auf den nächsten Treffer, dieser traf aber nur das Außennetz. Bereits drei Minuten nach Wiederanpfiff traf Dolberg zum zweiten Mal, als er einen Pass von Martin Braithwaite nach missglückter Abwehr durch Joe Rodon in den Lauf bekam. Wales versuchte es weiter, kam aber nur über Distanzschüsse überhaupt an das dänische Tor heran, auch Mathias Jensen scheiterte auf der Gegenseite mit einem angeschnittenen, hohen Ball nur um Zentimeter. Ab einer Spielzeit von etwa 60 Minuten brachte Wales keine nennenswerten Offensivaktionen mehr zustande, Dänemark drängte hingegen auf einen Ausbau der Führung, vergab aber teils hochkarätige Abschlusschancen. In der Schlussphase war Mæhle auf der rechten Seite ungedeckt, kam an den Ball, während er fünf Verteidiger sowie Torwart Danny Ward gegen sich hatte und schoss aus nächster Nähe das 3:0. Wenig später leistete sich Harry Wilson ein unnötiges Foul, woraufhin sein Team die Nachspielzeit in Unterzahl bestreiten musste. In dieser nutzte Braithwaite die walisischen Defensivfehler ein ums andere Mal aus und schoss das vierte Tor Dänemarks.[1]

Italien – Österreich 2:1 n. V. (0:0)Bearbeiten

Italien Österreich Aufstellung
Italien 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
2. Achtelfinale
26. Juni 2021 um 20:00 Uhr (21:00 Uhr MESZ) in London (Wembley-Stadion)
Zuschauer: 18.910
Schiedsrichter: Anthony Taylor (England  England)2
Spielbericht
Österreich 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Gianluigi DonnarummaGiovanni Di Lorenzo, Leonardo Bonucci (C) , Francesco Acerbi, Leonardo SpinazzolaNicolò Barella (67. Matteo Pessina), Jorginho, Marco Verratti (67. Manuel Locatelli) – Domenico Berardi (84. Federico Chiesa), Ciro Immobile (84. Andrea Belotti), Lorenzo Insigne (108. Bryan Cristante)
Cheftrainer: Roberto Mancini
Daniel BachmannStefan Lainer (114. Christopher Trimmel), Aleksandar Dragović, Martin Hinteregger, David Alaba (C) Xaver Schlager (106. Michael Gregoritsch), Florian Grillitsch (106. Louis Schaub) Marcel SabitzerKonrad Laimer (114. Stefan Ilsanker), Marko Arnautović (97. Saša Kalajdžić), Christoph Baumgartner (90. Alessandro Schöpf)
Cheftrainer: Franco Foda (Deutschland  Deutschland)
  1:0 Chiesa (95.)
  2:0 Pessina (105.)


  2:1 Kalajdžić (114.)
  Di Lorenzo (50.), Barella (51.)   Arnautović (2.), Hinteregger (103.), Dragović (120.+1)
Star des Spiels: Leonardo Spinazzola (Italien)
2 Assistenten: England  Gary Beswick und England  Adam Nunn
Vierter Offizieller:Schweiz  Sandro Schärer
Video-Assistenten: England  Stuart Attwell (VAR), England  Chris Kavanagh (AVAR1), England  Lee Betts (AVAR2), Niederlande  Pol van Boekel (AVAR3)
 
vor dem Anstoß der Partie

Sowohl Lorenzo Insigne wie auch Nicolò Barella zwangen Keeper Daniel Bachmann bereits in der Anfangsviertelstunde zu zwei Paraden, auf der anderen Seite konnte lediglich Marko Arnautović einmal abschließen. Inmitten einer längeren Ballbesitzphase Österreichs hatte Ciro Immobile aus 20 Metern die Chance auf einen Treffer, den jedoch das Lattenkreuz verhinderte, woraufhin es torlos in die Halbzeitpause ging, in der keiner der Trainer personelle Änderungen vornahm. Kurz nach dem Seitenwechsel nutzte Arnautović einen Konter zu einem Vorstoß, einige Minuten später setzte Kapitän David Alaba einen Freistoß aus aussichtsreicher Position etwas zu hoch an. Italien war in der Folge das aktivere Team, während der Gegner die Angriffe nun häufiger unterband und auf Konterchancen aus war. Aus einer solchen heraus erzielte Arnautović per Kopf das vermeintliche 0:1, das aber aufgrund einer Abseitsstellung beim Abspielen nicht gegeben wurde. Österreich wurde nun zunehmend stärker, auf beiden Seiten ergaben sich aber keine Großchancen mehr, was zum Gang in die Verlängerung führte. Nach fünf Minuten in der ersten Hälfte der Verlängerung setzte sich der erst kurz vor Schluss der regulären Spielzeit eingewechselte Federico Chiesa im Strafraum gegen Konrad Laimer durch und erzielte das 1:0. Zehn Minuten später erhöhte Matteo Pessina auf 2:0, nachdem die in Zugzwang geratenen Österreicher nun defensiv offener agierten. Sechs Minuten vor Ende der Verlängerung verkürzte Saša Kalajdžić noch auf 1:2, was aber zugleich der Endstand war.[2] Somit war die 1.168 Minuten andauernde Serie ohne Gegentore der italienischen Torhüter zwar gebrochen, der bisherige verbandsinterne Rekord von Dino Zoff aus dem Jahr 1974 jedoch trotz allem um 26 Minuten übertroffen.[3]

Niederlande – Tschechien 0:2 (0:0)Bearbeiten

Niederlande Tschechien Aufstellung
Niederlande 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
3. Achtelfinale
27. Juni 2021 um 18:00 Uhr in Budapest (Puskás Aréna)
Zuschauer: 52.834
Schiedsrichter: Sergei Karassjow (Russland  Russland)3
Spielbericht
Tschechien 
 
 
 
 
 
 
 
 
Maarten StekelenburgStefan de Vrij, Matthijs de Ligt, Daley Blind (81. Jurriën Timber) – Denzel Dumfries, Marten de Roon (73. Wout Weghorst), Frenkie de Jong, Patrick van Aanholt (81. Steven Berghuis) – Georginio Wijnaldum (C) Memphis Depay, Donyell Malen (57. Quincy Promes)
Cheftrainer: Frank de Boer
Tomáš VaclíkVladimír Coufal, Ondřej Čelůstka, Tomáš Kalas, Pavel KadeřábekTomáš Holeš (85. Alex Král), Tomáš Souček (C) Lukáš Masopust (79. Jakub Jankto), Antonín Barák (90.+2 Michal Sadílek), Petr Ševčík (85. Adam Hložek) – Patrik Schick (90.+2 Michael Krmenčík)
Cheftrainer: Jaroslav Šilhavý
  0:1 Holeš (68.)
  0:2 Schick (80.)
  Dumfries (46.), de Jong (85.)   Coufal (56.)
  de Ligt (55.)
Star des Spiels: Tomáš Holeš (Tschechien)


3 Assistenten: Russland  Igor Demeschko und Russland  Maxim Gawrilin
Vierte Offizielle: Frankreich  Stéphanie Frappart
Video-Assistenten: England  Stuart Attwell (VAR), England  Chris Kavanagh (AVAR1), England  Lee Betts (AVAR2), Polen  Paweł Gil (AVAR3)

Die Niederländer versuchten bereits früh, über ihre bislang starken Außenbahnspieler für Gefahr zu sorgen, Matthijs de Ligt und Denzel Dumfries kamen innerhalb der ersten Viertelstunde zu ersten Torgelegenheiten. An der gut positionierten Viererkette gab es aber weitestgehend kein Vorbeikommen und in der Folge gelangten die Tschechen mehrmals vor das niederländische Tor. Nach dem Seitenwechsel hatte Donyell Malen die Führung auf dem Fuß, lief sich aber dann vor dem Keeper Tomáš Vaclík an selbigem fest. Nach einer guten Stunde spielte Verteidiger de Ligt den Ball als letzter Mann im eigenen Strafraum mit der Hand, woraufhin er mit Rot vom Platz gestellt wurde. Frank de Boer justierte defensiv nicht nach, ging stattdessen ins Risiko und wechselte den Stürmer Quincy Promes ein. Einen schwierigen Ball klärte Dumfries gut zehn Minuten später mit dem Fuß, wenig später aber gingen die Tschechen nach einem Kopfball von Tomáš Holeš in Führung. De Boer wechselte nun mit Wout Weghorst einen weiteren Angreifer ein und drängte auf den Ausgleich. Stattdessen bereitete Torschütze Holeš in der 80. Minute Patrik Schicks 2:0 vor, was die Vorentscheidung bedeutete.[4]

Belgien – Portugal 1:0 (1:0)Bearbeiten

Belgien Portugal Aufstellung
Belgien 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
4. Achtelfinale
27. Juni 2021 um 21:00 Uhr MESZ in Sevilla (Olympiastadion Sevilla)
Zuschauer: 11.504
Schiedsrichter: Felix Brych (Deutschland  Deutschland)4
Spielbericht
Portugal 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Thibaut CourtoisToby Alderweireld, Thomas Vermaelen, Jan VertonghenThomas Meunier, Youri Tielemans, Axel Witsel, Thorgan Hazard (90.+5 Leander Dendoncker) – Kevin De Bruyne (48. Dries Mertens), Eden Hazard (C)  (87. Yannick Carrasco) – Romelu Lukaku
Cheftrainer: Roberto Martínez (Spanien  Spanien)
Rui PatrícioDiogo Dalot, Pepe, Rúben Dias, Raphaël GuerreiroJoão Moutinho (55. João Félix), João Palhinha (78. Danilo), Renato Sanches (78. Sérgio Oliveira) – Bernardo Silva (55. Bruno Fernandes), Cristiano Ronaldo (C) , Diogo Jota (70. André Silva)
Cheftrainer: Fernando Santos
  1:0 T. Hazard (42.)
  Vermaelen (72.), Alderweireld (81.)   Palhinha (45.), Dalot (51.), Pepe (77.)
Star des Spiels: Thorgan Hazard (Belgien)
4 Assistenten: Deutschland  Mark Borsch und Deutschland  Stefan Lupp
Vierter Offizieller: Bulgarien  Georgi Kabakow
Video-Assistenten: Deutschland  Marco Fritz (VAR), Deutschland  Christian Dingert (AVAR1), Deutschland  Christian Gittelmann (AVAR2), Deutschland  Bastian Dankert (AVAR3)

Kroatien – Spanien 3:5 n. V. (3:3, 1:1)Bearbeiten

Kroatien Spanien Aufstellung
Kroatien 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
5. Achtelfinale
28. Juni 2021 um 18:00 Uhr MESZ in Kopenhagen (Parken)
Zuschauer: 22.771
Schiedsrichter: Cüneyt Çakır (Turkei  Türkei)5
Spielbericht
Spanien 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Dominik LivakovićJosip Juranović (73. Josip Brekalo), Domagoj Vida, Duje Ćaleta-Car, Joško GvardiolLuka Modrić (C)  (114. Luka Ivanušec), Marcelo Brozović, Mateo Kovačić (79. Ante Budimir) – Nikola Vlašić (79. Mario Pašalić), Bruno Petković (46. Andrej Kramarić), Ante Rebić (67. Mislav Oršić)
Cheftrainer: Zlatko Dalić
Unai SimónCésar Azpilicueta, Eric García (71. Pau Torres), Aymeric Laporte, José Gayà (77. Jordi Alba) – Koke (77. Fabián), Sergio Busquets (C)  (101. Rodri), PedriFerran Torres (88. Mikel Oyarzabal), Álvaro Morata, Pablo Sarabia (71. Dani Olmo)
Cheftrainer: Luis Enrique
  1:0 Pedri (20., Eigentor)



  2:3 Oršić (85.)
  3:3 Pašalić (90.+2)

  1:1 Sarabia (38.)
  1:2 Azpilicueta (57.)
  1:3 F. Torres (77.)


  3:4 Morata (100.)
  3:5 Oyarzabal (103.)
  Brozović (73.), Ćaleta-Car (84.)
Star des Spiels: Sergio Busquets (Spanien)
5 Assistenten: Turkei  Bahattin Duran und Turkei  Tarık Ongun
Vierter Offizieller: Schweden  Andreas Ekberg
Video-Assistenten: Deutschland  Bastian Dankert (VAR), Deutschland  Christian Dingert (AVAR1), Deutschland  Christian Gittelmann (AVAR2), Polen  Paweł Gil (AVAR3)

Frankreich – Schweiz 3:3 n. V. (3:3, 0:1), 4:5 i. E.Bearbeiten

Frankreich Schweiz Aufstellung
Frankreich 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
6. Achtelfinale
28. Juni 2021 um 22:00 Uhr (21:00 Uhr MESZ) in Bukarest (Arena Națională)
Zuschauer: 22.642
Schiedsrichter: Fernando Rapallini (Argentinien  Argentinien)6
Spielbericht
Schweiz 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Hugo Lloris (C) Raphaël Varane, Clément Lenglet (46. Kingsley Coman, 111. Marcus Thuram), Presnel KimpembeBenjamin Pavard, Paul Pogba, N’Golo Kanté, Adrien RabiotAntoine Griezmann (88. Moussa Sissoko) – Karim Benzema (94. Olivier Giroud), Kylian Mbappé
Cheftrainer: Didier Deschamps
Yann SommerNico Elvedi, Manuel Akanji, Ricardo Rodríguez (87. Admir Mehmedi) – Silvan Widmer (73. Kevin Mbabu), Remo Freuler, Granit Xhaka (C) , Steven Zuber (79. Christian Fassnacht) – Xherdan Shaqiri (73. Mario Gavranović) – Haris Seferović (97. Fabian Schär), Breel Embolo (79. Ruben Vargas)
Cheftrainer: Vladimir Petković

  1:1 Benzema (57.)
  2:1 Benzema (59.)
  3:1 Pogba (75.)
  0:1 Seferović (15.)



  3:2 Seferović (81.)
  3:3 Gavranović (90.)
Elfmeterschießen

  1:1 Pogba

  2:2 Giroud

  3:3 Thuram

  4:4 Kimpembe

  Sommer hält gegen Mbappé
  0:1 Gavranović

  1:2 Schär

  2:3 Akanji

  3:4 Vargas

  4:5 Mehmedi
  Varane (30.), Coman (88.), Pavard (91.)   Elvedi (32.), Rodríguez (62.), Xhaka (76.), Akanji (108.)
  Lloris hält Foulelfmeter von Rodríguez (55.)
Star des Spiels: Granit Xhaka (Schweiz)
6 Assistenten: Argentinien  Juan Belatti und Argentinien  Diego Bonfá
Vierter Offizieller: Polen  Bartosz Frankowski
Video-Assistenten: Spanien  Juan Martínez Munuera (VAR), Spanien  Alejandro Hernández Hernández (AVAR1), Spanien  Íñigo Prieto López de Ceraín (AVAR2), Italien  Massimiliano Irrati (AVAR3)

Bereits nach einer Viertelstunde konnte die Schweiz durch einen Kopfballtreffer von Haris Seferović überraschend in Führung gehen. In der 55. Minute bekamen die Eidgenossen zudem einen Foulelfmeter zugesprochen. Ricardo Rodríguez vergab die Chance zum 2:0 jedoch. Frankreich spielte nach dem gehaltenen Elfmeter plötzlich entfesselt auf und konnte die Partie innerhalb von drei Minuten durch einen Doppelschlag von Karim Benzema drehen. Nachdem Paul Pogba in der 75. Minute mit einem platzierten Distanzschuss traf, schien die Partie zugunsten des Favoriten entschieden. Der Schweiz gelang es aber, durch einen erneuten Seferović-Kopfball und einen platzierten Schuss von Mario Gavranović kurz vor Ende doch noch zum 3:3 auszugleichen. Anders als die Partie Spanien gegen Kroatien zuvor, die einen nahezu identischen Spielverlauf hatte, gelang in der Verlängerung keinem Team der Treffer, sodass ein Elfmeterschießen entscheiden musste. Hier trafen die ersten neun Schützen, bevor Yann Sommer den Ball von Kylian Mbappé halten konnte.

Das Schweizer Team stellt mit diesem Match zwei Rekorde auf: Trainer Vladimir Petković tritt zum 77. Mal als Coach bei einem Schweizer Länderspiel an; er steht nun mit Karl Rappan gleich (77 Trainer-Einsätze zwischen 1937 und 1963). Ebenso ist Yann Sommer mit diesem Spiel der Torhüter mit den meisten Einsätzen bei Schweizer Länderspielen; er löst Erich Burgener (1973 bis 1986) ab.[5] Mit diesem Spiel hat sich die Schweiz erstmals seit 1954 wieder die Teilnahme am Viertelfinal eines wichtigen internationalen Turniers erkämpft. Es war das erste Mal, dass die Schweiz ein Elfmeterschießen an einer Endrunde für sich entscheiden konnte.

England – Deutschland 2:0 (0:0)Bearbeiten

England Deutschland Aufstellung
England 
 
 
 
 
 
 
 
7. Achtelfinale
29. Juni 2021 um 17:00 Uhr (18:00 Uhr MESZ) in London (Wembley-Stadion)
Zuschauer: 41.973
Schiedsrichter: Danny Makkelie (Niederlande  Niederlande)7
Spielbericht
Deutschland 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Jordan PickfordKyle Walker, John Stones, Harry MaguireKieran Trippier, Kalvin Phillips, Declan Rice (87. Jordan Henderson), Luke ShawBukayo Saka (69. Jack Grealish), Harry Kane, Raheem Sterling
Cheftrainer: Gareth Southgate
Manuel NeuerMatthias Ginter (87. Emre Can), Mats Hummels, Antonio RüdigerJoshua Kimmich, Leon Goretzka, Toni Kroos, Robin Gosens (87. Leroy Sané) – Kai Havertz, Thomas Müller (90.+2 Jamal Musiala), Timo Werner (69. Serge Gnabry)
Cheftrainer: Joachim Löw
  1:0 Sterling (75.)
  2:0 Kane (86.)
  Rice (8.), Phillips (45.), Maguire (77.)   Ginter (25.), Gosens (72.)
Letztes Spiel für Löw als Bundestrainer nach 15 Jahren
Star des Spiels: Harry Maguire (England)
7 Assistenten:Niederlande  Hessel Steegstra, Niederlande  Jan de Vries
Vierter Offizieller:Serbien  Srđan Jovanović
Video-Assistenten: Niederlande  Pol van Boekel (VAR), Niederlande  Kevin Blom (AVAR1), Spanien  Íñigo Prieto López de Cerain (AVAR2), Spanien  Alejandro Hernández Hernández (AVAR3)

Schweden – Ukraine 1:2 n. V. (1:1, 1:1)Bearbeiten

Schweden Ukraine Aufstellung
Schweden 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
8. Achtelfinale
29. Juni 2021 um 20:00 Uhr (21:00 Uhr MESZ) in Glasgow (Hampden Park)
Zuschauer: 9.221
Schiedsrichter: Daniele Orsato (Italien  Italien)8
Spielbericht
Ukraine 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Robin OlsenMikael Lustig (83. Emil Krafth), Victor Lindelöf, Marcus Danielson, Ludwig Augustinsson (83. Pierre Bengtsson) – Sebastian Larsson (97. Viktor Claesson), Kristoffer Olsson (101. Filip Helander), Albin Ekdal, Emil ForsbergDejan Kulusevski (97. Robin Quaison), Alexander Isak (97. Marcus Berg)
Cheftrainer: Janne Andersson
Heorhij BuschtschanIllja Sabarnyj, Serhij Krywzow, Mykola MatwijenkoOleksandr Karawajew, Serhij Sydortschuk (118. Roman Besus), Taras Stepanenko (95. Jewhenij Makarenko), Oleksandr SintschenkoAndrij Jarmolenko (105. Artem Dowbyk), Roman Jaremtschuk (90. Artem Bjessjedin, 101. Wiktor Zyhankow), Mykola Schaparenko (61. Ruslan Malinowskyj)
Cheftrainer: Andrij Schewtschenko

  1:1 Forsberg (43.)
  0:1 Sintschenko (27.)

  1:2 Dowbyk (120.+1)
  Kulusevski (69.), Forsberg (85.)   Jarmolenko (79.), Dowbyk (120.+2)
  Danielson (99.)
Star des Spiels: Oleksandr Sintschenko (Ukraine)
8 Assistenten: Italien  Alessandro Giallatini, Italien  Fabiano Preti
Vierter Offizieller: Italien  Davide Massa
Video-Assistenten: Italien  Massimiliano Irrati (VAR), Italien  Marco Di Bello (AVAR1), Italien  Filippo Meli (AVAR2), Italien  Paolo Valeri (AVAR3)

ViertelfinaleBearbeiten

Schweiz – Spanien 1:1 n. V. (1:1, 0:1), 1:3 i. E.Bearbeiten

Schweiz Spanien Aufstellung
Schweiz 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
1. Viertelfinale
2. Juli 2021 um 19:00 Uhr (18:00 Uhr MESZ) in Sankt Petersburg (Gazprom-Arena)
Zuschauer: 24.764
Schiedsrichter: Michael Oliver (England  England)9
Spielbericht
Spanien 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Yann SommerSilvan Widmer (101. Kevin Mbabu), Nico Elvedi, Manuel Akanji, Ricardo RodríguezDenis Zakaria (101. Fabian Schär), Remo FreulerBreel Embolo (23. Ruben Vargas), Xherdan Shaqiri (C)  (81. Djibril Sow), Steven Zuber (90.+2 Christian Fassnacht) – Haris Seferović (82. Mario Gavranović)
Cheftrainer: Vladimir Petković
Unai SimónCésar Azpilicueta, Aymeric Laporte, Pau Torres (113. Thiago), Jordi AlbaKoke (90.+1 Marcos Llorente), Sergio Busquets (C) , Pedri (119. Rodri) – Ferran Torres (91. Mikel Oyarzabal), Álvaro Morata (54. Gerard Moreno), Pablo Sarabia (46. Dani Olmo)
Cheftrainer: Luis Enrique

  1:1 Shaqiri (68.)
  0:1 Zakaria (8., Eigentor)
Elfmeterschießen

  1:0 Gavranović

  Simón hält gegen Schär

  Simón hält gegen Akanji

  Vargas schießt über das Tor
  Busquets schießt Elfmeter gegen den Pfosten

  1:1 Olmo

  Sommer hält gegen Rodri

  1:2 Moreno

  1:3 Oyarzabal
  Widmer (67.), Gavranović (120.+1)   Laporte (90.+3)
  Freuler (77.)
Star des Spiels: Unai Simón (Spanien)
9 Assistenten: England  Stuart Burt und England  Simon Bennett
Vierter Offizieller: Rumänien  Ovidiu Hațegan
Video-Assistenten: England  Chris Kavanagh (VAR), Deutschland  Christian Dingert (AVAR1), England  Lee Betts (AVAR2), England  Stuart Attwell (AVAR3)

Belgien – Italien 1:2 (1:2)Bearbeiten

Belgien Italien Aufstellung
Belgien 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
2. Viertelfinale
2. Juli 2021 um 21:00 Uhr MESZ in München (Allianz Arena)
Zuschauer: 12.984
Schiedsrichter: Slavko Vinčić (Slowenien  Slowenien)10
Spielbericht
Italien 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Thibaut CourtoisToby Alderweireld, Thomas Vermaelen, Jan Vertonghen (C) Thomas Meunier (69. Nacer Chadli, 73. Dennis Praet), Axel Witsel, Youri Tielemans (69. Dries Mertens), Thorgan HazardKevin De Bruyne, Jeremy DokuRomelu Lukaku
Cheftrainer: Roberto Martínez (Spanien  Spanien)
Gianluigi DonnarummaGiovanni Di Lorenzo, Leonardo Bonucci, Giorgio Chiellini (C) , Leonardo Spinazzola (79. Emerson) – Nicolò Barella, Jorginho, Marco Verratti (74. Bryan Cristante) – Federico Chiesa (90.+1 Rafael Tolói), Ciro Immobile (74. Andrea Belotti), Lorenzo Insigne (79. Domenico Berardi)
Cheftrainer: Roberto Mancini


  1:2 Lukaku (45.+2, Foulelfmeter)
  0:1 Barella (31.)
  0:2 Insigne (44.)
  Tielemans (21.)   Verratti (20.), Berardi (90.)
Star des Spiels: Lorenzo Insigne (Italien)
10 Assistenten: Slowenien  Tomaž Klančnik und Slowenien  Andraž Kovačić
Vierter Offizieller: Argentinien  Fernando Rapallini
Video-Assistenten: Deutschland  Bastian Dankert (VAR), Deutschland  Marco Fritz (AVAR1), Deutschland  Christian Gittelmann (AVAR2), Polen  Paweł Gil (AVAR3)

Tschechien – Dänemark 1:2 (0:2)Bearbeiten

Tschechien Dänemark Aufstellung
Tschechien 
 
 
 
 
 
 
 
 
3. Viertelfinale
3. Juli 2021 um 20:00 Uhr (18:00 Uhr MESZ) in Baku (Nationalstadion Baku)
Zuschauer: 16.306
Schiedsrichter: Björn Kuipers (Niederlande  Niederlande)11
Spielbericht
Dänemark 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Tomáš VaclíkVladimír Coufal, Ondřej Čelůstka (69. Jakub Brabec), Tomáš Kalas, Jan BořilTomáš Souček (C) , Tomáš Holeš (46. Jakub Jankto) – Lukáš Masopust (46. Michael Krmenčík), Antonín Barák, Petr Ševčík (79. Matěj Vydra) – Patrik Schick (79. Matěj Vydra)
Cheftrainer: Jaroslav Šilhavý
Kasper SchmeichelAndreas Christensen (81. Joachim Andersen), Simon Kjær (C) , Jannik VestergaardJens Stryger Larsen (70. Daniel Wass), Pierre Emile Højbjerg, Thomas Delaney (81. Mathias Jensen), Joakim MæhleMikkel Damsgaard (59. Christian Nørgaard), Kasper Dolberg (59. Yussuf Poulsen), Martin Braithwaite
Cheftrainer: Kasper Hjulmand


  1:2 Schick (49.)
  0:1 Delaney (5.)
  0:2 Dolberg (42.)
  Krmenčík (84.), Kalas (86.)
Star des Spiels: Thomas Delaney (Dänemark)
11 Assistenten:Niederlande  Sander van Roekel und Niederlande  Erwin Zeinstra
Vierter Offizieller: Russland  Sergei Karassjow
Video-Assistenten: Niederlande  Pol van Boekel (VAR), Niederlande  Kevin Blom (AVAR1), Italien  Filippo Meli (AVAR2), Italien  Massimiliano Irrati (AVAR3)

Ukraine – England 0:4 (0:1)Bearbeiten

Ukraine England Aufstellung
Ukraine 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
4. Viertelfinale
3. Juli 2021 um 21:00 Uhr MESZ in Rom (Olympiastadion Rom)
Zuschauer: 11.880
Schiedsrichter: Felix Brych (Deutschland  Deutschland)12
Spielbericht
England 
 
 
 
 
 
 
 
Heorhij BuschtschanIllja Sabarnyj, Serhij Krywzow (35. Wiktor Zyhankow), Mykola MatwijenkoOleksandr Karawajew, Mykola Schaparenko, Serhij Sydortschuk (64. Jewhenij Makarenko), Oleksandr Sintschenko, Witalij MykolenkoAndrij Jarmolenko (C) , Roman Jaremtschuk
Cheftrainer: Andrij Schewtschenko
Jordan PickfordKyle Walker, John Stones, Harry Maguire, Luke Shaw (65. Kieran Trippier) – Kalvin Phillips (65. Jude Bellingham), Declan Rice (57. Jordan Henderson) – Jadon Sancho, Mason Mount, Raheem Sterling (65. Marcus Rashford) – Harry Kane (C)  (73. Dominic Calvert-Lewin)
Cheftrainer: Gareth Southgate
  0:1 Kane (4.)
  0:2 Maguire (46.)
  0:3 Kane (50.)
  0:4 Henderson (63.)
Star des Spiels: Harry Kane (England)
12 Assistenten:Deutschland  Mark Borsch und Deutschland  Stefan Lupp
Vierter Offizieller: Spanien  Carlos del Cerro Grande
Video-Assistenten: Deutschland  Marco Fritz (VAR), Deutschland  Christian Dingert (AVAR1), Deutschland  Christian Gittelmann (AVAR2), Deutschland  Bastian Dankert (AVAR3)

HalbfinaleBearbeiten

Italien – Spanien 1:1 n. V. (1:1, 0:0), 4:2 i. E.Bearbeiten

Italien Spanien Aufstellung
Italien 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
1. Halbfinale
6. Juli 2021 um 20:00 Uhr (21:00 Uhr MESZ) in London (Wembley-Stadion)
Zuschauer: 57.811
Schiedsrichter: Felix Brych (Deutschland  Deutschland)13
Spielbericht
Spanien 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Gianluigi DonnarummaGiovanni Di Lorenzo, Leonardo Bonucci, Giorgio Chiellini (C) , Emerson (73. Rafael Tolói) – Nicolò Barella (85. Manuel Locatelli), Jorginho, Marco Verratti (73. Matteo Pessina) – Federico Chiesa (107. Federico Bernardeschi), Ciro Immobile (61. Domenico Berardi), Lorenzo Insigne (85. Andrea Belotti)
Cheftrainer: Roberto Mancini
Unai SimónCésar Azpilicueta (85. Marcos Llorente), Eric García (109. Pau), Aymeric Laporte, Jordi AlbaKoke (70. Rodri), Sergio Busquets (C)  (106. Thiago), PedriMikel Oyarzabal (70. Gerard), Dani Olmo, Ferrán Torres (61. Álvaro Morata)
Cheftrainer: Luis Enrique
  1:0 Chiesa (60.)
  1:1 Morata (80.)
Elfmeterschießen
  Simón hält gegen Locatelli

  1:0 Belotti

  2:1 Bonucci

  3:2 Bernardeschi

  4:2 Jorginho

  Olmo schießt über das Tor

  1:1 Gerard

  2:2 Thiago

  Donnarumma hält gegen Morata
  Tolói (98.), Bonucci (118.)   Busquets (51.)
Star des Spiels: Federico Chiesa (Italien)
13 Assistenten: Deutschland  Mark Borsch und Deutschland  Stefan Lupp
Vierter Offizieller: Russland  Sergei Karassjow
Video-Assistenten: Deutschland  Marco Fritz (VAR), Deutschland  Christian Dingert (AVAR1), Deutschland  Christian Gittelmann (AVAR2), Deutschland  Bastian Dankert (AVAR3)

England – Dänemark 2:1 n. V. (1:1, 1:1)Bearbeiten

England Dänemark Aufstellung
England 
 
 
 
 
 
 
 
2. Halbfinale
7. Juli 2021 um 20:00 Uhr (21:00 Uhr MESZ) in London (Wembley-Stadion)
Zuschauer: 64.950
Schiedsrichter: Danny Makkelie (Niederlande  Niederlande)14
Spielbericht
Dänemark 
 
 
 
 
 
 
 
 
Jordan PickfordKyle Walker, John Stones, Harry Maguire, Luke ShawKalvin Phillips, Declan Rice (95. Jordan Henderson) – Bukayo Saka (69. Jack Grealish, 106. Kieran Trippier), Mason Mount (95. Phil Foden), Raheem SterlingHarry Kane (C) 
Cheftrainer: Gareth Southgate
Kasper SchmeichelAndreas Christensen (79. Joachim Andersen), Simon Kjær (C) , Jannik Vestergaard (105. Jonas Wind) – Jens Stryger Larsen (67. Daniel Wass), Pierre Emile Højbjerg, Thomas Delaney (88. Mathias Jensen), Joakim MæhleMartin Braithwaite, Kasper Dolberg (67. Christian Nørgaard), Mikkel Damsgaard (67. Yussuf Poulsen)
Cheftrainer: Kasper Hjulmand

  1:1 Kjær (39., Eigentor)
  2:1 Kane (104.)
  0:1 Damsgaard (30.)
  Maguire (49.)   Wass (72.)
  Schmeichel hält Foulelfmeter von Kane (104.)   Mathias Jensen (106., da das Wechselkontingent bereits ausgeschöpft war)
Star des Spiels: Harry Kane (England)
14 Assistenten:Niederlande  Hessel Steegstra und Niederlande  Jan de Vries
Vierter Offizieller: Rumänien  Ovidiu Hațegan
Video-Assistenten: Niederlande  Pol van Boekel (VAR), Niederlande  Kevin Blom (AVAR1), Deutschland  Christian Gittelmann (AVAR2), Polen  Paweł Gil (AVAR3)

Mikkel Damsgaard traf in der 30. Minute per Freistoß zum 1:0 für die Dänen; es war das einzige direkte Freistoß-Tor dieser Europameisterschaft.

Umstritten war ein Foulelfmeter in der 103. Minute, den Kane im Nachschuss zum 2:1 verwandelte, nachdem Schmeichel zunächst gehalten hatte. Diverse Sportkommentatoren kritisierten, dass dieser Elfmeter nicht hätte gegeben werden dürfen, und dass die VAR nur bei klaren Fehlentscheiden eingreifen dürfen. Die Zeit bezeichnete den Sieg Englands zwar als gerecht, aber den Elfmeter als „Geschenk“. Manuel Gräfe erklärte, der Elfmeter-Entscheid stünde auch gegen die Linie, die Makkelie bei diesem Spiel angelegt hatte.[6] Unmittelbar vor der den Strafstoß verursachenden Szene im Strafraum befand sich ein zweiter Ball auf dem Spielfeld in der Nähe des Spielgeschehens.[7] Der Schiedsrichter kann in einer solchen Situation das Spiel unterbrechen, zwingend ist dies jedoch nur, wenn der zweite Ball das Spiel beeinflusst. Zudem war aus der Zuschauermenge unmittelbar vor der Ausführung des Elfmeters ein Laserpointer auf Torhüter Schmeichel gerichtet worden.[8] Die UEFA ermittelt daher.

FinaleBearbeiten

Italien – England 1:1 n. V. (1:1, 0:1), 3:2 i. E.Bearbeiten

Italien England Aufstellung
Italien 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Finale
11. Juli 2021 um 20:00 Uhr (21:00 Uhr MESZ) in London (Wembley-Stadion)
Zuschauer: 67.173
Schiedsrichter: Björn Kuipers (Niederlande  Niederlande)15
Spielbericht
England 
 
 
 
 
 
 
 
Gianluigi DonnarummaGiovanni Di Lorenzo, Leonardo Bonucci, Giorgio Chiellini (C) , Emerson (118. Alessandro Florenzi) – Nicolò Barella (54. Bryan Cristante), Jorginho, Marco Verratti (96. Manuel Locatelli) – Federico Chiesa (86. Federico Bernardeschi), Ciro Immobile (54. Domenico Berardi), Lorenzo Insigne (91. Andrea Belotti)
Cheftrainer: Roberto Mancini
Jordan PickfordKyle Walker (120. Jadon Sancho), John Stones, Harry MaguireKieran Trippier (70. Bukayo Saka), Kalvin Phillips, Declan Rice (74. Jordan Henderson, 120. Marcus Rashford), Luke ShawRaheem Sterling, Harry Kane (C) , Mason Mount (99. Jack Grealish)
Cheftrainer: Gareth Southgate

  1:1 Bonucci (67.)
  0:1 Shaw (2.)
Elfmeterschießen
  1:0 Berardi

  Pickford hält gegen Belotti

  2:2 Bonucci

  3:2 Bernardeschi

  Pickford hält gegen Jorginho

  1:1 Kane

  1:2 Maguire

  Rashford schießt an den linken Pfosten

  Donnarumma hält gegen Sancho

  Donnarumma hält gegen Saka
  Barella (47.), Bonucci (55.), Insigne (84.), Chiellini (90.+6), Jorginho (114.)   Maguire (106.)
Star des Spiels: Leonardo Bonucci (Italien)
15 Assistenten: Niederlande  Sander van Roekel und Niederlande  Erwin Zeinstra
Vierter Offizieller: Spanien  Carlos del Cerro Grande
Video-Assistenten: Deutschland  Bastian Dankert (VAR), Niederlande  Pol van Boekel (AVAR1), Deutschland  Christian Gittelmann (AVAR2), Deutschland  Marco Fritz (AVAR3)

Das Finale des paneuropäischen Turniers wurde zu einem Heimspiel für die englische Mannschaft[9], bis auf das Viertelfinale gegen die Ukraine in Rom fanden alle Spiele des englischen Teams in Wembley statt.[10] Vor und nach dem Spiel kam es zu Ausschreitungen.[11] Dabei gelang es englischen Anhängern, gewaltsam Sicherheitszäune zu durchbrechen und das Stadion zu stürmen, in Videos waren Schlägereien an den Eingängen zu sehen, zahlreiche Zivilpersonen und Polizisten wurden verletzt. Auf dem Wembley Way (zwischen der U-Bahn-Station Wembley Park und dem Wembley-Stadion) sowie auf beliebten Londoner Plätzen wie dem Piccadilly Circus und dem Leicester Square feierten Zehntausende Fans mit viel Alkohol und ohne jeglichen Abstand oder Schutzmasken.[12]

England ging bereits nach zwei Minuten durch ein Tor von Luke Shaw in Führung. In der zweiten Halbzeit war Italien jedoch die aktivere Mannschaft. Leonardo Bonucci erzielte in der 67. Minute den Ausgleichstreffer. Vor dem Elfmeterschießen wechselte Gareth Southgate mit Marcus Rashford und Jadon Sancho zwei Spieler ein, die als sichere Elfmeterschützen galten. Rashford traf jedoch nur den Pfosten, Sanchos Schuss wurde von Gianluigi Donnarumma pariert. Da auch der 19-jährige Bukayo Saka an Donnarumma scheiterte, ging Italien als Sieger aus dem Elfmeterschießen hervor, obwohl der englische Torhüter Jordan Pickford zuvor ebenfalls zwei Elfmeter gehalten hatte.[13]

Schiedsrichter Björn Kuipers wurde nach dem Spiel vielfach für seine Spielführung gelobt.[14]

Einzelnachweise/WeblinksBearbeiten

  1. 4:0! Dänemark dank Schützenfest im Viertelfinale, kicker.de, abgerufen am 27. Juni 2021
  2. Die Joker richten es: Chiesa und Pessina erlösen Italien, kicker.de, abgerufen am 27. Juni 2021
  3. EM 2021: Italien knackt zwei Rekorde - Gianluigi Donnarumma übertrumpft Torhüterlegende, spox.com, abgerufen am 27. Juni 2021
  4. Matchwinner in Überzahl: Holes köpft Oranje aus dem Turnier, kicker.de, abgerufen am 4. Juli 2021
  5. https://www.srf.ch/sport/resultcenter/results#/live/football/1690681
  6. Christian Spiller: Ein Geschenk für England. In: Die Zeit. Abgerufen am 8. Juli 2021.
  7. https://twitter.com/carlogarganese/status/1412903141830443011/photo/1
  8. Aidan Smith: Denmark goalkeeper Kasper Schmeichel targeted by laser as Harry Kane took England penalty. Herald Scotland, 8. Juli 2021, abgerufen am 8. Juli 2021 (englisch).
  9. Roland Zorn: 2:1-Sieg in Verlängerung: England im EM-Finale gegen Italien. In: FAZ.NET. ISSN 0174-4909 (faz.net [abgerufen am 8. Juli 2021]).
  10. Frank Hellmann: England stürmt in Rom ins Halbfinale dahoam. Abgerufen am 8. Juli 2021.
  11. Festnahmen und verletzte Polizisten bei EM-Finale. Zeit Online, 12. Juli 2021
  12. Chaos und Rassismus: Hartes Erwachen für Englands Fußball, auf orf.at. Abgerufen am 12. Juli 2021.
  13. Drei Engländer vergeben vom Punkt - Italien besteigt den Thron, kicker.de, 11. Juli 2021
  14. Schiedsrichter Kuipers: der richtige Mann für ein solches Finale, auf 90min.de. Abgerufen am 12. Juli 2021.