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GeografieBearbeiten

Die Gemeinde Damvillers liegt an der Thinte, einem Nebenfluss des Loison, etwa 25 Kilometer nördlich von Verdun.

GeschichteBearbeiten

Damvillers war Teil des zu den Spanischen Niederlanden zählenden Herzogtums Luxemburg und wurde 1659 mit dem Pyrenäenfrieden an das Königreich Frankreich abgetreten. Die früheren Beziehungen zu Luxemburg zeigen sich im heutigen Wappen der Gemeinde.

BevölkerungsentwicklungBearbeiten

Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2007
Einwohner 582 588 631 674 627 620 636

SehenswürdigkeitenBearbeiten

Medizinhistorische NotizBearbeiten

Während der Belagerung von Damvillers im Jahr 1552 nahm Ambroise Paré (1510–1590) erstmals eine Arterienligatur bei einer Amputation vor. Seine neue Methode sollte alsbald die bisher gebräuchliche Kauterisierung ersetzen.[1] Damvillers gehörte damals zum Herzogtum Luxemburg.[2]

PersönlichkeitenBearbeiten

LiteraturBearbeiten

  • Le Patrimoine des Communes de la Meuse. Flohic Edition, Paris 1999, ISBN 2-84234-074-4.
  • Lucien de Chardon: Damvillers et son canton: vingt siècles d'histoire. Verdun 1973.

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. J.A. Massard: Damvillers, Mansfeld und Sohn: Ambroise Paré, der Vater der Chirurgie, und Luxemburg. In: Lëtzebuerger Journal 2007, Nr. 74 (17. April), S. 11–12.
  2. J. Groben: Connaissance de l’ancien Duché de Luxembourg (XXX): Damvillers, une enclave luxembourgeoise en pays mosan. In: Die Warte, 51(36), 25. November 1999, S. 4.