Nomborn

Gemeinde in Deutschland

Nomborn ist eine Ortsgemeinde im Westerwaldkreis in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Montabaur an.

Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Ortsgemeinde Nomborn
Nomborn
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Nomborn hervorgehoben

Koordinaten: 50° 26′ N, 7° 55′ O

Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Westerwaldkreis
Verbandsgemeinde: Montabaur
Höhe: 290 m ü. NHN
Fläche: 4 km2
Einwohner: 719 (31. Dez. 2019)[1]
Bevölkerungsdichte: 180 Einwohner je km2
Postleitzahl: 56412
Vorwahl: 06485
Kfz-Kennzeichen: WW
Gemeindeschlüssel: 07 1 43 055
Adresse der Verbandsverwaltung: Konrad-Adenauer-Platz 8
56410 Montabaur
Website: www.nomborn.de
Ortsbürgermeister: Patrick Brach
Lage der Ortsgemeinde Nomborn im Westerwaldkreis
Karte
Nomborn (2020)
St. Kilian

GeographieBearbeiten

Die Gemeinde liegt im Westerwald zwischen Montabaur und Limburg an der Lahn am Rande des Naturpark Nassau. Durch den Ort fließt der Eisenbach. Zu Nomborn gehören auch die Wohnplätze Kautenmühle, Studentenmühle und Marienhof.[2]

GeschichteBearbeiten

Nomborn wurde im Jahre 1289 als Numburne erstmals urkundlich erwähnt.

Statistik zur Einwohnerentwicklung

Die Entwicklung der Einwohnerzahl der Gemeinde Nomborn, die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:[3]

Jahr Einwohner
1815 266
1835 440
1871 445
1905 361
1939 424
Jahr Einwohner
1950 460
1961 424
1970 484
1987 589
2005 713

PolitikBearbeiten

GemeinderatBearbeiten

Der Gemeinderat in Nomborn besteht aus zwölf Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 26. Mai 2019 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzendem.[4]

BürgermeisterBearbeiten

Patrick Brach wurde 2014 Ortsbürgermeister von Nomborn.[5] Bei der Direktwahl am 26. Mai 2019 wurde er mit einem Stimmenanteil von 75,43 % für weitere fünf Jahre in seinem Amt bestätigt.[6]

Brachs Vorgänger waren Johannes Hübinger (Ortsbürgermeister 2004–2014) und Walter Brach (1984–2004).[7]

WappenBearbeiten

Wappenbegründung: Das Wappen stilisiert im oberen Teil die Kirche St. Kilian. Die Sechsecke, sieben an der Zahl, symbolisieren die Basaltsäulen, die im Bereich des Hausberges Bornkasten vorkommen. Im unteren Teil des Wappens wird die frühere Trinkwasserversorgung als Brunnen symbolisiert. Die Wellenschrägleiste stellt den die Gemeinde durchfließenden Eisenbach dar.

VerkehrBearbeiten

Kultur und SehenswürdigkeitenBearbeiten

Söhne und Töchter (Auswahl)Bearbeiten

WeblinksBearbeiten

Commons: Nomborn – Sammlung von Bildern

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Bevölkerungsstand 2019, Kreise, Gemeinden, Verbandsgemeinden (Hilfe dazu).
  2. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz (Hrsg.): Amtliches Verzeichnis der Gemeinden und Gemeindeteile. Stand: Januar 2019. S. 77 (PDF; 3 MB).
  3. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten
  4. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2019, Stadt- und Gemeinderatswahlen
  5. Bilder des Jahres 2014 – Kommunalwahl. Patrick Brach – Neuer Ortsbürgermeister von Nomborn. Verbandsgemeinde Montabaur, abgerufen am 23. Juni 2020.
  6. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Direktwahlen 2019. siehe Montabaur, Verbandsgemeinde, 26. Ergebniszeile. Abgerufen am 23. Juni 2020.
  7. Chronik Gemeinderäte. Ortsgemeinde Nomborn, abgerufen am 23. Juni 2020.