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Hellenhahn-Schellenberg

Gemeinde in Deutschland
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Ortsgemeinde Hellenhahn-Schellenberg
Hellenhahn-Schellenberg
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Hellenhahn-Schellenberg hervorgehoben

Koordinaten: 50° 37′ N, 8° 2′ O

Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Westerwaldkreis
Verbandsgemeinde: Rennerod
Höhe: 460 m ü. NHN
Fläche: 7,28 km2
Einwohner: 1220 (31. Dez. 2018)[1]
Bevölkerungsdichte: 168 Einwohner je km2
Postleitzahl: 56479
Vorwahl: 02664
Kfz-Kennzeichen: WW
Gemeindeschlüssel: 07 1 43 237
Gemeindegliederung: 2 Ortsteile
Adresse der Verbandsverwaltung: Hauptstraße 55
56477 Rennerod
Website: www.rennerod.de
Ortsbürgermeisterin: Birgit Schmidt
Lage der Ortsgemeinde Hellenhahn-Schellenberg im Westerwaldkreis
Karte

Hellenhahn-Schellenberg ist eine Ortsgemeinde im Westerwaldkreis in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Rennerod an.

GeographieBearbeiten

Die Gemeinde liegt im Westerwald zwischen Siegen und Limburg an der Lahn.

Zu Hellenhahn-Schellenberg gehören auch die Wohnplätze Eichelhof, Brückenhof, Marienhof und Jagdhaus Oberhirzberg.[2]

GeschichteBearbeiten

Hellenhahn wurde im Jahr 1062 als Hildenhagen erstmals urkundlich erwähnt. Der 220 Jahre jüngere Ort Schellenberg wurde auf Anordnung des Herzogs Wilhelm von Nassau 1831 mit Hellenhahn vereint. Seit dieser Zeit heißt die Gemeinde Hellenhahn-Schellenberg.

Bevölkerungsentwicklung

Die Entwicklung der Einwohnerzahl der Gemeinde Hellenhahn-Schellenberg, die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:[3]

Jahr Einwohner
1815 321
1835 553
1871 625
1905 589
1939 729
1950 718
Jahr Einwohner
1961 817
1970 1.109
1987 1.126
2005 1.311
2011 1.254
2017 1.221

PolitikBearbeiten

GemeinderatBearbeiten

Der Gemeinderat in Hellenhahn-Schellenberg besteht aus 16 Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 26. Mai 2019Vorlage:Zukunft/In 4 Jahren in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und der ehrenamtlichen Ortsbürgermeisterin als Vorsitzender. Bei den vorangegangenen Wahlen bis 2009 wurden die Ratsmitglieder in einer personalisierten Verhältniswahl gewählt.

Die Sitzverteilung im Gemeinderat:[4]

Wahl CDU FWG Gesamt
2019 Mehrheitswahl 16 Sitze
2014 Mehrheitswahl 16 Sitze
2009 9 7 16 Sitze
2004 9 7 16 Sitze

WappenBearbeiten

Blasonierung: „In Blau auf einem wachsenden, silbernen Felsen, rechts und links begleitet von zwei goldenen Kugelschellen, ein rotbewehrter Hahn mit rotem Kamm und goldener Zunge.“

Kultur und SehenswürdigkeitenBearbeiten

 
Der Basaltkegel des Seitensteins im Wald nahe dem Ort

SehenswürdigkeitenBearbeiten

In Hellenhahn-Schellenberg befinden sich einige Kulturdenkmäler[5] und das Naturdenkmal Seitenstein.

Hellenhahn
  • Die Katholische Pfarrkirche St. Petrus in Ketten, ein kreuzförmiger Basaltbruchsteinbau von 1926.
  • Mehrere Fachwerkhäuser aus dem 18. Jahrhundert.
  • Ein Wegekreuz aus dem 18. Jahrhundert.
Schellenberg
  • Ein Wegekreuz von 1815.

VereineBearbeiten

Der SV Blau Weiß Hellenhahn-Schellenberg wurde am 1. April 1920 gegründet, in dem zunächst Fußball, Handball, Schlagball sowie Leichtathletik betrieben wurde. Nach Ende des Zweiten Weltkrieges wurde er im Oktober 1945 wiedergegründet und dem Fußballverband Rheinland angeschlossen. Aktuell besteht der Verein aus den Abteilungen Fußball und Tischtennis (jeweils in Kreisligen aktiv) sowie Gymnastik. Das 1978 erbaute Sportheim wurde 2013 durch ein Mehrzweckgebäude ersetzt.

Regelmäßig stattfindende traditionelle Veranstaltungen sind das Kartoffelfest sowie die Kirmes, wobei beide Feste sich im jährlichen Rhythmus abwechseln.

Wirtschaft und InfrastrukturBearbeiten

VerkehrBearbeiten

BildungBearbeiten

  • Kindergarten Hellenhahn-Schellenberg
  • Grundschule Hellenhahn-Schellenberg

WeblinksBearbeiten

  Commons: Hellenhahn-Schellenberg – Sammlung von Bildern

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Bevölkerungsstand 2018, Gemeindeebene (Hilfe dazu).
  2. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz (Hrsg.): Amtliches Verzeichnis der Gemeinden und Gemeindeteile. Stand: Januar 2019. S. 78 (PDF; 3 MB).
  3. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz: Mein Dorf, meine Stadt. Abgerufen am 5. September 2019.
  4. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2019, Stadt- und Gemeinderatswahlen. Abgerufen am 5. September 2019.
  5. Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz (Hrsg.): Nachrichtliches Verzeichnis der Kulturdenkmäler – Westerwaldkreis. Mainz 2019, S. 22 (PDF; 4,8 MB).