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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Ortsgemeinde Niederelbert
Niederelbert
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Niederelbert hervorgehoben

Koordinaten: 50° 24′ N, 7° 49′ O

Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Westerwaldkreis
Verbandsgemeinde: Montabaur
Höhe: 264 m ü. NHN
Fläche: 10,25 km2
Einwohner: 1674 (31. Dez. 2018)[1]
Bevölkerungsdichte: 163 Einwohner je km2
Postleitzahl: 56412
Vorwahl: 02602
Kfz-Kennzeichen: WW
Gemeindeschlüssel: 07 1 43 053
Adresse der Verbandsverwaltung: Konrad-Adenauer-Platz 8
56410 Montabaur
Website: www.niederelbert.de
Ortsbürgermeister: Christoph Neyer
Lage der Ortsgemeinde Niederelbert im Westerwaldkreis
Karte

Niederelbert ist eine Ortsgemeinde im Westerwaldkreis in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Montabaur an.

GeographieBearbeiten

Die Gemeinde liegt im Westerwald südlich von Montabaur im Naturpark Nassau, die Gemarkung auf einer Höhe von 240 bis 275 m ü. NHN. Zu Niederelbert gehören auch der Wohnplatz Heide, das Waldhaus Werthwiese und der Stocklandhof.[2]

Nachbargemeinden von Niederelbert sind Oberelbert, Holler, Horressen und Montabaur.

GeschichteBearbeiten

Niederelbert wurde im Jahre 1211 als Elewartin erstmals urkundlich erwähnt; 1233 Elewarthe; 1260 Elwarten; 1326 Eylewart; 1385 Elwert; 1427 Nederen eelfart; 1499 Nederen Elwert; 1786 Niederelbert.

Statistik zur Einwohnerentwicklung

Die Entwicklung der Einwohnerzahl, die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:[3]

Jahr Einwohner
1815 523
1835 675
1871 775
1905 864
1939 946
1950 1.063
Jahr Einwohner
1961 1.048
1970 1.412
1987 1.616
2005 1.631
2011 1.636
2017 1.063

PolitikBearbeiten

GemeinderatBearbeiten

Der Gemeinderat in Niederelbert besteht aus 16 Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 26. Mai 2019Vorlage:Zukunft/In 4 Jahren in einer personalisierten Verhältniswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzendem. Die 16 Sitze im Gemeinderat verteilen sich auf zwei Wählergruppen.[4]

WappenBearbeiten

Blasonierung: „Unter blauem, von einer goldenen Wellenleiste abgeschlossenem Schildhaupt, darin eine goldene Lilie, beseitet von zwei silbernen Elchschaufeln, in Rot ein goldbewehrter silberner Hahn.“
Wappenbegründung: Auf den ehemaligen Ortsnamen Elewarthin weisen die beiden silbernen Elchschaufeln im Schildhaupt hin. Die goldene Lilie in Blau ist dem Wappen der Lehnsherren von Helfenstein entnommen. Für die 4 Bäche (Elbertbach, Gambach, Stelzenbach und Weiherhellbach) steht im Ortswappen symbolisch die goldene Wellenleiste mit den 4 Wellen. Der Hahn, das volkstümliche Symbol Niederelberts, ist als heraldische Schildfigur goldbewehrt in Silber auf rotem Feld in das Ortswappen aufgenommen. Rot und Silber sind die kurtrierischen Wappenfarben.

Kultur und SehenswürdigkeitenBearbeiten

Bei der 1909 geweihten katholische Pfarrkirche St. Josef handelt es sich um eine neuromanische dreischiffige Basilika.[5]

VerkehrBearbeiten

In Niederelbert geborenBearbeiten

  • Rudolf Scharping (* 1947), Politiker (SPD), ehemaliger deutscher Verteidigungsminister

LiteraturBearbeiten

  • Niederelbert. Texte und Bilder im Spiegel der Zeit. Niederelbert 1995, ISBN 3-921548-53-5 (Dorfchronik).
  • Niederelbert – im Wandel der Zeit. Das Dorf, seine Menschen und ihre Werke. Geiger-Verlag, Horb am Neckar 1997, ISBN 3-89570-307-9 (Bildband).
  • Willi Bode: Niederelbert im „Dritten Reich“. Ein Westerwälder Dorf gedenkt seiner Kriegsopfer. Niederelbert 2009, ISBN 978-3-00-029440-2.

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Bevölkerungsstand 2018, Gemeindeebene (Hilfe dazu).
  2. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz (Hrsg.): Amtliches Verzeichnis der Gemeinden und Gemeindeteile. Stand: Januar 2019. S. 76 (PDF; 3 MB).
  3. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz: Mein Dorf, meine Stadt. Abgerufen am 4. September 2019.
  4. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2019, Stadt- und Gemeinderatswahlen. Abgerufen am 4. September 2019.
  5. Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz (Hrsg.): Nachrichtliches Verzeichnis der Kulturdenkmäler – Westerwaldkreis. Mainz 2019, S. 47 f. (PDF; 4,8 MB).