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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Ortsgemeinde Mörlen
Mörlen
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Mörlen hervorgehoben

Koordinaten: 50° 42′ N, 7° 53′ O

Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Westerwaldkreis
Verbandsgemeinde: Bad Marienberg (Westerwald)
Höhe: 416 m ü. NHN
Fläche: 3,07 km2
Einwohner: 531 (31. Dez. 2018)[1]
Bevölkerungsdichte: 173 Einwohner je km2
Postleitzahl: 57583
Vorwahl: 02661
Kfz-Kennzeichen: WW
Gemeindeschlüssel: 07 1 43 264
Adresse der Verbandsverwaltung: Kirburger Straße 4
56470 Bad Marienberg (Westerwald)
Website: www.moerlen-westerwald.de
Ortsbürgermeister: Thomas Ax
Lage der Ortsgemeinde Mörlen im Westerwaldkreis
Karte

Mörlen (mundartlich: Mörle, Mierlen[2]) ist eine Ortsgemeinde im Westerwaldkreis in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Bad Marienberg (Westerwald) an.

Geographische LageBearbeiten

Die Gemeinde liegt im Westerwald zwischen Limburg und Siegen Der Ort liegt in einer Talmulde an einem Südhang zu dem Bachlauf der Kleinen Nister und ist eine der waldreichsten Gemeinden im Westerwaldkreis.

Zu Mörlen gehört auch der Wohnplatz Mühlengrund.[3]

GeschichteBearbeiten

Der Ort gehört zu den ältesten Siedlungen im Oberen Westerwald. Während der Bachname Nigra Morlaha[4] bereits 914/1048 erstmals erwähnt wurde, findet sich der urkundliche Erstnachweis am 13. November 1262 in einer Urkunde der Abtei Marienstatt.

Bevölkerungsentwicklung

Die Entwicklung der Einwohnerzahl von Mörlen, die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:[5][1]

Jahr Einwohner
1815 136
1835 202
1871 249
1905 311
1939 343
1950 380
Jahr Einwohner
1961 394
1970 441
1987 510
1997 576
2005 597
2018 531

GemeinderatBearbeiten

Der Gemeinderat in Mörlen besteht aus zwölf Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzendem.[6]

Kultur und SehenswürdigkeitenBearbeiten

BauwerkeBearbeiten

Das Schmuckstück des Ortes ist die katholische Pfarrkirche Maria Empfängnis. Sie wurde 1866 erbaut, 1882 und 1949 erweitert und 2003 grundlegend renoviert.

Regelmäßige VeranstaltungenBearbeiten

Am ersten Juli-Wochenende findet jährlich die traditionelle Kirmes statt.

Wirtschaft und InfrastrukturBearbeiten

VerkehrBearbeiten

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. a b Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Bevölkerungsstand 2018, Gemeindeebene (Hilfe dazu).
  2. Hermann Josef Hucke: Ortsnamen im Westerwaldkreis in ihrer mundartlichen Aussprache sowie Ortsneckereien. (Memento des Originals vom 9. Januar 2014 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.klschmidt.de 2010, S. 3 (PDF; 132 kB).
  3. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz (Hrsg.): Amtliches Verzeichnis der Gemeinden und Gemeindeteile. Stand: 1. Januar 2017[Version 2019 liegt vor]. S. 46 (PDF; 1,9 MB).
  4. Der Bach war damalige die Grenze der Mutterpfarrei Haiger, Kirburg deren westlichster Pfarrort.
  5. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten
  6. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Stadt- und Gemeinderatswahlen