Hauptmenü öffnen

Großer Preis der USA

Grand-Prix-Weltmeisterschaftslauf der Formel 1
Großer Preis der USA
Flag of the United States.svg Circuit of The Americas
Streckenprofil
Streckendaten
im Rennkalender: 1959–1975, 1983, 1984, 1987, 1988, 1989–1991, 2000–2007, seit 2012
Streckenlänge: 5,516 km
Rennlänge: 308,896 km in 56 Runden
Rekorde
Rundenrekord: 1:37,766
(2017, Sebastian Vettel, Ferrari)
Rundenrekord Qualifikation: 1:33,108
(2017, Lewis Hamilton, Mercedes)
Die meisten Siege: Lewis Hamilton (6)
Die meisten Poles: Michael Schumacher (4)

Großer Preis der USA ist die Bezeichnung für ein Automobilrennen in den Vereinigten Staaten von Amerika, das erstmals 1958 auf dem Riverside International Raceway stattfand. 1959 war es auf dem Sebring International Raceway im US-Bundesstaat Florida zum ersten Mal Bestandteil der Formel-1-Weltmeisterschaft.

Bis 1991 fand es mit Unterbrechungen auf sechs verschiedenen Rennstrecken statt, am längsten war Watkins Glen International (1961 bis 1975) Austragungsort dieser Veranstaltung.

Von 2000 bis 2007 wurden die Rennen des Großen Preises der USA auf einer Straßenkursversion des Indianapolis Motor Speedway ausgetragen.

Seit 2012 findet der Große Preis der USA in Austin statt.

Insgesamt wurden auf US-amerikanischem Boden unter fünf verschiedenen Bezeichnungen Rennen der Formel-1-Weltmeisterschaft veranstaltet:

Inhaltsverzeichnis

GeschichteBearbeiten

Anfänge des US-amerikanischen Automobilsports (bis 1960)Bearbeiten

 
Zielfoto vom Vanderbilt Cup 1906

Anfang des 20. Jahrhunderts wurden in den Vereinigten Staaten erste Automobilrennen ausgetragen. 1904 fand der erste Vanderbilt Cup statt, 1908 der erste American Grand Prize und 1911 das erste Indianapolis 500, das im Gegensatz zu den anderen beiden Rennen, die auf wechselnden Rennstrecken ausgetragen wurden, stets auf demselben Ovalkurs, dem Indianapolis Motor Speedway in Indianapolis, Indiana stattfand.

Nach dem Ersten Weltkrieg wurden der Vanderbilt Cup und der American Grand Prize eingestellt. In dieser Zeit fand eine Fokussierung auf die Ovalrennen mit ihrem Hauptevent, dem Indianapolis 500, statt. Die American Automobile Association (AAA) richtete jährlich eine Meisterschaft auf befestigen und unbefestigten Ovalkursen aus. Kurz vor dem Zweiten Weltkrieg fand auch wieder der Vanderbilt Cup statt.

Nach dem Zweiten Weltkrieg richtete die AAA bis 1955 die nationalen Meisterschaften aus. Das Indianapolis 500 wurde 1950 in die Formel-1-Weltmeisterschaft aufgenommen, obwohl das Rennen nicht nach dem Formel-1-Reglement ausgerichtet wurde. Aus diesem Grund nahm nur vereinzelt Rennfahrer sowohl am Indianapolis 500, als auch an der restlichen Formel-1-Saison teil. Bis 1960 war das Indianapolis 500 Bestandteil der Weltmeisterschaft. Bill Vukovich war in dieser Zeit der einzige Fahrer, der zweimal (1953 und 1954) das Rennen für sich entschied. Von 1950 bis 1960 verstarben insgesamt acht Fahrer im Training, Qualifying oder Rennen, unter ihnen 1955 Vukovich.

Die ersten Großen Preise der USA (1958–1960)Bearbeiten

1958 wurde der erste Große Preis der USA auf dem Riverside International Raceway in Riverside, Kalifornien ausgetragen. Im Gegensatz zum Indianapolis 500 zählte der Große Preis der USA 1958 nicht zur Formel-1-Weltmeisterschaft, sondern war ein Sportwagenrennen. Der US-Amerikaner Chuck Daigh war der erste Sieger dieses Grand Prix.

1959 fand der Große Preis der USA auf dem Sebring International Raceway in Sebring, Florida statt. Es war zudem der erste Große Preis der USA, der zur Formel 1 zählte. Ab diesem Rennen war jeder Große Preis der USA Bestandteil der Formel 1. 1960 kehrte der Große Preis der USA für ein Jahr nach Riverside zurück.

Watkins Glen (1961–1975)Bearbeiten

 
Tom Pryce beim Großen Preis der USA 1975 in Watkins Glen

1961 wechselte der Große Preis der USA auf den Watkins Glen International bei Watkins Glen im US-Bundesstaat New York. Zunächst fand das Rennen auf einer 3,701 km langen permanenten Rennstrecke statt. 1971 wurde die Strecke auf 5,435 km verlängert.

Nach dem Umbau wurde der Große Preis der USA von zwei Todesfällen überschattet. 1973 verstarb François Cevert, der zu diesem Zeitpunkt auf dem dritten Platz in der Weltmeisterschaft lag, nach einem Trainingsunfall. Ein Jahr später verunglückte Helmut Koinigg im Rennen tödlich.

Mehrere Formel-1-Rennen in den USA (1976–1984)Bearbeiten

Von 1976 bis 1984 fanden mehrere Formel-1-Rennen in den USA statt. Da die Bezeichnung Großer Preis der USA nur von einem Rennen verwendet werden konnte, erhielt das Rennen auf dem Stadtkurs Long Beach Grand Prix Circuit in Long Beach, Kalifornien den Namen Großer Preis der USA West. Dieses Rennen wurde von 1976 bis 1983 in der Formel-1-Weltmeisterschaft ausgetragen.

Bis 1980 fand darüber hinaus weiterhin ein Rennen in Watkins Glen statt. Während dieses Rennen zur damaligen Zeit offiziell United States Grand Prix hieß, wurde es nachträglich als Großer Preis der USA Ost eingeordnet und ist heute unter diesem Namen in Statistiken zu finden. Für das Ende der Formel-1-Rennen in Watkins Glen waren sowohl Zuschauerschwund, als auch mangelnde Sicherheit der Strecke ausschlaggebend.

1981 und 1982 fanden in Las Vegas, Nevada auf dem Parkplatz des Caesars Palace, der Große Preis von Las Vegas statt.

Von 1982 bis 1988 kam zudem der Detroit Grand Prix hinzu, der auf einem Stadtkurs in Detroit, Michigan veranstaltet wurde. Damit fanden im Jahr 1982 gleich drei Formel-1-Grands-Prix auf US-amerikanischem Boden statt. Es war auch das einzige Mal, dass drei Formel-1-Rennen einer Saison in einem Land stattfanden. Der Detroit Grand Prix wird von 1982 bis 1984 als Großer Preis der USA Ost und von 1985 bis 1988 als Großer Preis der USA bezeichnet.

1984 war einmalig der Grand Prix of Dallas im Fair Park von Dallas, Texas Bestandteil des Formel-1-Kalenders. Dieses Rennen wird auch Großer Preis der USA genannt.

Phoenix (1989–1991)Bearbeiten

 
Start des Großen Preises der USA 1991 in Phoenix

1989 wechselte der Große Preis der USA auf einen Stadtkurs in Phoenix, Arizona. Die Veranstaltung fand dreimal auf dieser Strecke statt. 1990 kam es auf dieser Strecke zu einer Startaufstellung, in der einige Fahrer der „kleineren Teams“, die von Pirelli mit Reifen beliefert wurden, vorne standen. Mit Pierluigi Martini auf Position zwei startete bei diesem Rennen zum ersten und einzigen Mal ein Minardi aus der ersten Reihe.

Nachdem der Große Preis der USA 1991 letztmals in Phoenix ausgetragen wurde, fand zwischen 1992 und 1999 kein Formel-1-Rennen in den Vereinigten Staaten statt.

Indianapolis (2000–2007)Bearbeiten

 
Luftbild vom Indianapolis Motor Speedway

2000 kehrte die Formel 1 auf den Indianapolis Motor Speedway zurück. Anders als zur Mitte des 20. Jahrhunderts fanden die Rennen jedoch nicht auf dem Ovalkurs statt und wurden als Großer Preis der USA bezeichnet. Für die Formel 1 wurde ein Kurs im inneren des Ovals gebaut, der eine Steilkurve miteinbezog.

2005 kam es nach einem Trainingsunfall von Ralf Schumacher zu einem Reifenskandal, der das Wochenende maßgeblich prägte. Da die Michelin-Reifen die Belastungen in der Steilkurve nicht aushielten, bogen alle Michelin-Fahrer in der Einführungsrunde in die Boxengasse ab und traten nicht zum Rennen an. Lediglich die sechs Bridgestone-bereiften Fahrer nahmen am Rennen teil.

Zum Ende der Saison 2007 wurde der Vertrag nicht mehr verlängert und zwischen 2008 und 2011 fand kein Großer Preis der USA statt.

Austin (seit 2012)Bearbeiten

2012 fand wieder ein Großer Preis der USA statt. Austragungsort war der Circuit of The Americas in Austin, Texas. Die Formel 1 hat mit der Rennstrecke einen Vertrag bis 2021 abgeschlossen.[1]

Ursprünglich sollte darüber hinaus ab 2014 in New Jersey ein weiteres Formel-1-Rennen in den Vereinigten Staaten als Großer Preis von Jersey stattfinden,[2][3] dieser wurde jedoch aufgrund von anhaltenden finanziellen Schwierigkeiten abgesagt.[4]

StreckenlayoutsBearbeiten

ErgebnisseBearbeiten

Auflage Jahr Strecke Sieger Zweiter Dritter Pole-Position Schnellste Runde
I 1958 Riverside Vereinigte Staaten  Chuck Daigh (Scarab-Chevrolet) Vereinigte Staaten  Dan Gurney (Ferrari) Vereinigte Staaten  Bill Krause (Jaguar) Vereinigte Staaten  Chuck Daigh (Scarab-Chevrolet) nicht bekannt
II 1959 Sebring Neuseeland  Bruce McLaren (Cooper-Climax) Frankreich  Maurice Trintignant (Cooper-Climax) Vereinigtes Konigreich  Tony Brooks (Ferrari) Vereinigtes Konigreich  Stirling Moss (Cooper-Climax) Frankreich  Maurice Trintignant (Cooper-Climax)
III 1960 Riverside Vereinigtes Konigreich  Stirling Moss (Lotus-Climax) Vereinigtes Konigreich  Innes Ireland (Lotus-Climax) Neuseeland  Bruce McLaren (Cooper-Climax) Vereinigtes Konigreich  Stirling Moss (Lotus-Climax) Australien  Jack Brabham (Cooper-Climax)
IV 1961 Watkins Glen Vereinigtes Konigreich  Innes Ireland (Lotus-Climax) Vereinigte Staaten  Dan Gurney (Porsche) Vereinigtes Konigreich  Tony Brooks (Cooper-Climax) Australien  Jack Brabham (Cooper-Climax) Australien  Jack Brabham (Cooper-Climax)
V 1962 Watkins Glen Vereinigtes Konigreich  Jim Clark (Lotus-Climax) Vereinigtes Konigreich  Graham Hill (B.R.M.) Neuseeland  Bruce McLaren (Cooper-Climax) Vereinigtes Konigreich  Jim Clark (Lotus-Climax) Vereinigtes Konigreich  Jim Clark (Lotus-Climax)
VI 1963 Watkins Glen Vereinigtes Konigreich  Graham Hill (B.R.M.) Vereinigte Staaten  Richie Ginther (B.R.M.) Vereinigtes Konigreich  Jim Clark (Lotus-Climax) Vereinigtes Konigreich  Graham Hill (B.R.M.) Vereinigtes Konigreich  Jim Clark (Lotus-Climax)
VII 1964 Watkins Glen Vereinigtes Konigreich  Graham Hill (B.R.M.) Vereinigtes Konigreich  John Surtees (Ferrari) Schweiz  Jo Siffert (Brabham-B.R.M.) Vereinigtes Konigreich  Jim Clark (Lotus-Climax) Vereinigtes Konigreich  Jim Clark (Lotus-Climax)
VIII 1965 Watkins Glen Vereinigtes Konigreich  Graham Hill (B.R.M.) Vereinigte Staaten  Dan Gurney (Brabham-Climax) Australien  Jack Brabham (Brabham-Climax) Vereinigtes Konigreich  Graham Hill (B.R.M.) Vereinigtes Konigreich  Graham Hill (B.R.M.)
IX 1966 Watkins Glen Vereinigtes Konigreich  Jim Clark (Lotus-B.R.M.) Osterreich  Jochen Rindt (Cooper-Maserati) Vereinigtes Konigreich  John Surtees (Cooper-Maserati) Australien  Jack Brabham (Brabham-Repco) Vereinigtes Konigreich  John Surtees (Cooper-Maserati)
X 1967 Watkins Glen Vereinigtes Konigreich  Jim Clark (Lotus-Ford) Vereinigtes Konigreich  Graham Hill (Lotus-Ford) Neuseeland  Denis Hulme (Brabham-Repco) Vereinigtes Konigreich  Graham Hill (Lotus-Ford) Vereinigtes Konigreich  Graham Hill (Lotus-Ford)
XI 1968 Watkins Glen Vereinigtes Konigreich  Jackie Stewart (Matra-Ford) Vereinigtes Konigreich  Graham Hill (Lotus-Ford) Vereinigtes Konigreich  John Surtees (B.R.M.) Vereinigte Staaten  Mario Andretti (Lotus-Ford) Vereinigtes Konigreich  Jackie Stewart (Matra-Ford)
XII 1969 Watkins Glen Osterreich  Jochen Rindt (Lotus-Ford) Vereinigtes Konigreich  Piers Courage (Brabham-Ford) Vereinigtes Konigreich  John Surtees (B.R.M.) Osterreich  Jochen Rindt (Lotus-Ford) Osterreich  Jochen Rindt (Lotus-Ford)
XIII 1970 Watkins Glen Brasilien 1968  Emerson Fittipaldi (Lotus-Ford) Mexiko  Pedro Rodríguez (B.R.M.) Schweden  Reine Wisell (Lotus-Ford) Belgien  Jacky Ickx (Ferrari) Belgien  Jacky Ickx (Ferrari)
XIV 1971 Watkins Glen Frankreich  François Cevert (Tyrrell-Ford) Schweiz  Jo Siffert (B.R.M.) Schweden  Ronnie Peterson (March-Ford) Vereinigtes Konigreich  Jackie Stewart (Tyrrell-Ford) Belgien  Jacky Ickx (Ferrari)
XV 1972 Watkins Glen Vereinigtes Konigreich  Jackie Stewart (Tyrrell-Ford) Frankreich  François Cevert (Tyrrell-Ford) Neuseeland  Denis Hulme (McLaren-Ford) Vereinigtes Konigreich  Jackie Stewart (Tyrrell-Ford) Vereinigtes Konigreich  Jackie Stewart (Tyrrell-Ford)
XVI 1973 Watkins Glen Schweden  Ronnie Peterson (Lotus-Ford) Vereinigtes Konigreich  James Hunt (March-Ford) Argentinien  Carlos Reutemann (Lotus-Ford) Schweden  Ronnie Peterson (Lotus-Ford) Vereinigtes Konigreich  James Hunt (March-Ford)
XVII 1974 Watkins Glen Argentinien  Carlos Reutemann (Brabham-Ford) Brasilien 1968  Carlos Pace (Brabham-Ford) Vereinigtes Konigreich  James Hunt (Hesketh-Ford) Argentinien  Carlos Reutemann (Brabham-Ford) Brasilien 1968  Carlos Pace (Brabham-Ford)
XVIII 1975 Watkins Glen Osterreich  Niki Lauda (Ferrari) Brasilien 1968  Emerson Fittipaldi (McLaren-Ford) Deutschland  Jochen Mass (McLaren-Ford) Osterreich  Niki Lauda (Ferrari) Brasilien 1968  Emerson Fittipaldi (McLaren-Ford)
1976
bis
1983
kein Großer Preis der USA[# 1]
[# 2] 1984 Dallas Finnland  Keke Rosberg (Williams-Honda) Frankreich  René Arnoux (Ferrari) Italien  Elio de Angelis (Lotus-Renault) Vereinigtes Konigreich  Nigel Mansell (Lotus-Renault) Osterreich  Niki Lauda (McLaren-TAG)
[# 3] 1985 Detroit Finnland  Keke Rosberg (Williams-Honda) Schweden  Stefan Johansson (Ferrari) Italien  Michele Alboreto (Ferrari) Brasilien 1968  Ayrton Senna (Lotus-Renault) Brasilien 1968  Ayrton Senna (Lotus-Renault)
[# 3] 1986 Detroit Brasilien 1968  Ayrton Senna (Lotus-Renault) Frankreich  Jacques Laffite (Ligier-Renault) Frankreich  Alain Prost (McLaren-TAG) Brasilien 1968  Ayrton Senna (Lotus-Renault) Brasilien 1968  Nelson Piquet (Williams-Honda)
[# 3] 1987 Detroit Brasilien 1968  Ayrton Senna (Lotus-Honda) Brasilien 1968  Nelson Piquet (Williams-Honda) Frankreich  Alain Prost (McLaren-TAG) Vereinigtes Konigreich  Nigel Mansell (Williams-Honda) Brasilien 1968  Ayrton Senna (Lotus-Honda)
[# 3] 1988 Detroit Brasilien 1968  Ayrton Senna (McLaren-Honda) Frankreich  Alain Prost (McLaren-Honda) Belgien  Thierry Boutsen (Benetton-Ford) Brasilien 1968  Ayrton Senna (McLaren-Honda) Frankreich  Alain Prost (McLaren-Honda)
XXVI[# 4] 1989 Phoenix Frankreich  Alain Prost (McLaren-Honda) Italien  Riccardo Patrese (Williams-Renault) Vereinigte Staaten  Eddie Cheever (Arrows-Ford) Brasilien 1968  Ayrton Senna (McLaren-Honda) Brasilien 1968  Ayrton Senna (McLaren-Honda)
XXVII 1990 Phoenix Brasilien 1968  Ayrton Senna (McLaren-Honda) Frankreich  Jean Alesi (Tyrrell-Ford) Belgien  Thierry Boutsen (Williams-Renault) Osterreich  Gerhard Berger (McLaren-Honda) Osterreich  Gerhard Berger (McLaren-Honda)
XXVIII 1991 Phoenix Brasilien 1968  Ayrton Senna (McLaren-Honda) Frankreich  Alain Prost (Ferrari) Brasilien 1968  Nelson Piquet (Benetton-Ford) Brasilien 1968  Ayrton Senna (McLaren-Honda) Frankreich  Jean Alesi (Ferrari)
1992
bis
1999
kein Großer Preis der USA
XXIX 2000 Indianapolis Deutschland  Michael Schumacher (Ferrari) Brasilien  Rubens Barrichello (Ferrari) Deutschland  Heinz-Harald Frentzen (Jordan-Mugen-Honda) Deutschland  Michael Schumacher (Ferrari) Vereinigtes Konigreich  David Coulthard (McLaren-Mercedes)
XXX 2001 Indianapolis Finnland  Mika Häkkinen (McLaren-Mercedes) Deutschland  Michael Schumacher (Ferrari) Vereinigtes Konigreich  David Coulthard (McLaren-Mercedes) Deutschland  Michael Schumacher (Ferrari) Kolumbien  Juan Pablo Montoya (Williams-BMW)
XXXI 2002 Indianapolis Brasilien  Rubens Barrichello (Ferrari) Deutschland  Michael Schumacher (Ferrari) Vereinigtes Konigreich  David Coulthard (McLaren-Mercedes) Deutschland  Michael Schumacher (Ferrari) Brasilien  Rubens Barrichello (Ferrari)
XXXII 2003 Indianapolis Deutschland  Michael Schumacher (Ferrari) Finnland  Kimi Räikkönen (McLaren-Mercedes) Deutschland  Heinz-Harald Frentzen (Sauber-Petronas) Finnland  Kimi Räikkönen (McLaren-Mercedes) Deutschland  Michael Schumacher (Ferrari)
XXXIII 2004 Indianapolis Deutschland  Michael Schumacher (Ferrari) Brasilien  Rubens Barrichello (Ferrari) Japan  Takuma Satō (BAR-Honda) Brasilien  Rubens Barrichello (Ferrari) Brasilien  Rubens Barrichello (Ferrari)
XXXIV 2005 Indianapolis Deutschland  Michael Schumacher (Ferrari) Brasilien  Rubens Barrichello (Ferrari) Portugal  Tiago Monteiro (Jordan-Toyota) Italien  Jarno Trulli (Toyota) Deutschland  Michael Schumacher (Ferrari)
XXXV 2006 Indianapolis Deutschland  Michael Schumacher (Ferrari) Brasilien  Felipe Massa (Ferrari) Italien  Giancarlo Fisichella (Renault) Deutschland  Michael Schumacher (Ferrari) Deutschland  Michael Schumacher (Ferrari)
XXXVI 2007 Indianapolis Vereinigtes Konigreich  Lewis Hamilton (McLaren-Mercedes) Spanien  Fernando Alonso (McLaren-Mercedes) Brasilien  Felipe Massa (Ferrari) Vereinigtes Konigreich  Lewis Hamilton (McLaren-Mercedes) Finnland  Kimi Räikkönen (Ferrari)
2008
bis
2011
kein Großer Preis der USA
XXXVII 2012 Austin Vereinigtes Konigreich  Lewis Hamilton (McLaren-Mercedes) Deutschland  Sebastian Vettel (Red Bull-Renault) Spanien  Fernando Alonso (Ferrari) Deutschland  Sebastian Vettel (Red Bull-Renault) Deutschland  Sebastian Vettel (Red Bull-Renault)
XXXVIII 2013 Austin Deutschland  Sebastian Vettel (Red Bull-Renault) Frankreich  Romain Grosjean (Lotus-Renault) Australien  Mark Webber (Red Bull-Renault) Deutschland  Sebastian Vettel (Red Bull-Renault) Deutschland  Sebastian Vettel (Red Bull-Renault)
XXXIX 2014 Austin Vereinigtes Konigreich  Lewis Hamilton (Mercedes) Deutschland  Nico Rosberg (Mercedes) Australien  Daniel Ricciardo (Red Bull-Renault) Deutschland  Nico Rosberg (Mercedes) Deutschland  Sebastian Vettel (Red Bull-Renault)
XL 2015 Austin Vereinigtes Konigreich  Lewis Hamilton (Mercedes) Deutschland  Nico Rosberg (Mercedes) Deutschland  Sebastian Vettel (Ferrari) Deutschland  Nico Rosberg (Mercedes) Deutschland  Nico Rosberg (Mercedes)
XLI 2016 Austin Vereinigtes Konigreich  Lewis Hamilton (Mercedes) Deutschland  Nico Rosberg (Mercedes) Australien  Daniel Ricciardo (Red Bull-Renault) Vereinigtes Konigreich  Lewis Hamilton (Mercedes) Deutschland  Sebastian Vettel (Ferrari)
XLII 2017 Austin Vereinigtes Konigreich  Lewis Hamilton (Mercedes) Deutschland  Sebastian Vettel (Ferrari) Finnland  Kimi Räikkönen (Ferrari) Vereinigtes Konigreich  Lewis Hamilton (Mercedes) Deutschland  Sebastian Vettel (Ferrari)
Legende
Abkürzung Klasse Kommentar
F1 Formel 1 Formel-1-Weltmeisterschaft ab 1950
F2 Formel 2
FL Formula libre Fahrzeugklasse in der Regel vom Veranstalter ausgeschrieben
SW Sportwagen
TW Tourenwagen
GP Grand-Prix-Fahrzeuge
↓ Durchgehende graue Linien zeigen an, wann in der Geschichte auf einem neuen Kurs gefahren wurde. ↓
Einträge mit hellrotem Hintergrund waren keine Läufe zur Automobil- bzw. Formel-1-Weltmeisterschaft.
Einträge mit gelbem Hintergrund waren Läufe zur Europameisterschaft.
Anmerkungen
  1. Die Formel-1-Rennen in Watkins Glen zwischen 1976 und 1980 hießen offiziell United States Grand Prix, werden in den Statistiken aber als Großer Preis der USA Ost geführt. Die Rennen von 1976 bis 1980 waren die Auflagen XIX bis XXIII.
  2. Das Rennen wurde damals I Grand Prix of Dallas genannt und wurde bei der Zählweise nicht berücksichtigt.
  3. a b c d Die Rennen wurden damals Detroit Grand Prix genannt und wurde bei der Zählweise nicht berücksichtigt.
  4. Obwohl kein Großer Preis der USA als XXIV oder XXV bezeichnet wurde, wurde 1989 der XXVI Große Preis der USA ausgetragen.

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. „Offiziell: US-Grand-Prix ab 2012 in Texas!“ (Motorsport-Total.com am 25. Mai 2010)
  2. Ecclestone: New-York-Rennen wird «super Show», zeit.de vom 27. Oktober 2011, abgerufen am 27. Oktober 2011.
  3. “FIA releases 2013 calendar”. formula1.com, 28. September 2012, abgerufen am 28. September 2012 (englisch).
  4. Kalender 2014 mit 19 Rennen offiziell abgesegnet, motorsport-total.com vom 4. Dezember 2013; Zugriff am 6. Mai 2015

WeblinksBearbeiten

  Commons: Großer Preis der USA – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien