Automobil-Weltmeisterschaft 1964

Die Automobil-Weltmeisterschaft 1964 war die 15. Saison der Automobil-Weltmeisterschaft, die heutzutage als Formel-1-Weltmeisterschaft bezeichnet wird. In ihrem Rahmen wurden über zehn Rennen in der Zeit vom 10. Mai 1964 bis 25. Oktober 1964 die Fahrerweltmeisterschaft und der Internationale Pokal der Formel-1-Konstrukteure ausgetragen.

Automobil-Weltmeisterschaft 1964
Weltmeister
Fahrer: Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich John Surtees
Konstrukteur: ItalienItalien Ferrari
Saisondaten
Anzahl Rennen: 10
< Saison 1963

Saison 1965 >

Weltmeister John Surtees im Ferrari

Der FIA-Ehrentitel Großer Preis von Europa wurde 1964 an den Großen Preis von Großbritannien vergeben.

John Surtees gewann zum ersten und einzigen Mal die Fahrerweltmeisterschaft. Ferrari wurde zum zweiten Mal Konstrukteursweltmeister. Da Surtees außerdem von 1956 bis 1960 sieben Motorrad-WM-Titel gewinnen konnte, war und ist er der bisher einzige Motorsportler, der sowohl Motorrad- als auch Formel-1-Weltmeister wurde.

Nachdem es zu Anfang der Saison so ausgesehen hatte, als ob die Titelverteidigung von Jim Clark nur eine reine Formsache wäre, machten diesem und dem technisch überlegenen Lotus die häufigen technischen Defekte das Leben schwer. Die Saison gehörte zu den ausgeglichensten Rennsaisons aller Zeiten, da sich fünf Piloten und vier Teams die Siege teilen.

Vor dem letzten Rennen in Mexiko-Stadt hatte Graham Hill fünf Punkte Vorsprung vor Surtees. Nach der Hälfte des Rennens fuhr Lorenzo Bandini, der Teamkollege von Surtees, in das Heck von Hills B.R.M. und beschädigte dessen Auspuffrohre. Durch den folgenden Boxenstopp fiel Hill weit zurück und hatte praktisch keine Chancen mehr auf die Weltmeisterschaft. Hill kam in diesem letzten GP der Saison nach diesem von Bandini verursachten Zwischenfall nicht mehr in die Punkteränge. Dann führte Jim Clark und sah wie der Sieger und der erneute Weltmeister aus. Doch zwei Runden vor Schluss fiel er wegen Ölverlust aus. So führte nun Dan Gurney vor Bandini und Surtees. Der dritte Platz reichte aber dem ehemaligen Motorrad-Weltmeister nicht zum Titel. So gab es in der letzten Runde eine Ferrari-Stallorder und Bandini ließ seinen Teamkollegen Surtees auf den zweiten Platz hinter Dan Gurney fahren. Damit gewann Surtees mit einem Punkt Vorsprung die Weltmeisterschaft vor Graham Hill (WM 1962 und 1968), der so 1964 wie ein Jahr zuvor und ein Jahr danach Vize-Weltmeister wurde.

Surtees gewann die Formel-1-Weltmeisterschaft aufgrund der damals noch geltenden Streichresultate-Regelung. Hill hatte in den zehn Rennen der Saison siebenmal gepunktet und wäre auf 41 Punkte gekommen, doch da 1964 nur die sechs besten von zehn Ergebnissen zählten, lag er schließlich einen Punkt hinter Surtees, der kein Streichresultat aufwies.

RennberichteBearbeiten

Großer Preis von MonacoBearbeiten

Platz Fahrer Team Zeit
1 Graham Hill B.R.M. 2:41:19,5
2 Richie Ginther B.R.M. + 1 Runde
3 Peter Arundell Lotus-Climax + 3 Runden
4 Jim Clark Lotus-Climax + 4 Runden
5 Joakim Bonnier Cooper-Climax + 4 Runden
6 Mike Hailwood Lotus-B.R.M. + 4 Runden

Der Große Preis von Monaco auf dem Circuit de Monaco fand am 10. Mai 1964 statt und ging über eine Distanz von 100 Runden à 3,145 km, was einer Gesamtdistanz von 314,100 km entspricht.

Graham Hill gewann das Rennen vor Richie Ginther und Peter Arundell.

Großer Preis der NiederlandeBearbeiten

Platz Fahrer Team Zeit
1 Jim Clark Lotus-Climax 2:07:35,4
2 John Surtees Ferrari + 53,6
3 Peter Arundell Lotus-Climax + 1 Runde
4 Graham Hill B.R.M. + 1 Runde
5 Chris Amon Lotus-B.R.M. + 1 Runde
6 Bob Anderson Brabham-Climax + 2 Runden

Der Große Preis der Niederlande auf dem Circuit Park Zandvoort fand am 24. Mai 1964 statt und ging über eine Distanz von 80 Runden à 4,193 km, was einer Gesamtdistanz von 335,440 km entspricht.

Jim Clark gewann das Rennen vor John Surtees und Peter Arundell.

Großer Preis von BelgienBearbeiten

Platz Fahrer Team Zeit
1 Jim Clark Lotus-Climax 2:06:40,5
2 Bruce McLaren Cooper-Climax + 3,4
3 Jack Brabham Brabham-Climax + 48,1
4 Richie Ginther B.R.M. + 1:58,6
5 Graham Hill B.R.M. + 1 Runde
6 Dan Gurney Brabham-Climax + 1 Runde

Der Große Preis von Belgien auf dem Circuit de Spa-Francorchamps fand am 14. Juni 1964 statt und ging über eine Distanz von 32 Runden à 14,100 km, was einer Gesamtdistanz von 451,200 km entspricht.

Jim Clark gewann das Rennen vor Bruce McLaren und Jack Brabham.

Großer Preis von FrankreichBearbeiten

Platz Fahrer Team Zeit
1 Dan Gurney Brabham-Climax 2:07:49,1
2 Graham Hill B.R.M. + 24,1
3 Jack Brabham Brabham-Climax + 24,9
4 Peter Arundell Lotus-Climax + 1:10,6
5 Richie Ginther B.R.M. + 2:12,1
6 Bruce McLaren Cooper-Climax + 1 Runde

Der Große Preis von Frankreich auf der Rennstrecke Rouen-les-Essarts fand am 28. Juni 1964 statt und ging über eine Distanz von 57 Runden à 6,542 km, was einer Gesamtdistanz von 372,894 km entspricht.

Dan Gurney gewann das Rennen vor Graham Hill und Jack Brabham.

Großer Preis von GroßbritannienBearbeiten

Platz Fahrer Team Zeit
1 Jim Clark Lotus-Climax 2:15:07,0
2 Graham Hill B.R.M. + 2,8
3 John Surtees Ferrari + 1:20,6
4 Jack Brabham Brabham-Climax + 1 Runde
5 Lorenzo Bandini Ferrari + 2 Runden
6 Phil Hill Cooper-Climax + 2 Runden

Der Große Preis von Großbritannien auf dem Brands Hatch Circuit fand am 11. Juli 1964 statt und ging über eine Distanz von 80 Runden à 4,265 km, was einer Gesamtdistanz von 341,200 km entspricht. Der Grand Prix trug auch den FIA-Ehrentitel Großer Preis von Europa.

Jim Clark gewann das Rennen vor Graham Hill und John Surtees.

Großer Preis von DeutschlandBearbeiten

Platz Fahrer Team Zeit
1 John Surtees Ferrari 2:12:04,8
2 Graham Hill B.R.M. + 1:15,6
3 Lorenzo Bandini Ferrari + 4:52,8
4 Joseph Siffert Brabham-B.R.M. + 5:23,1
5 Maurice Trintignant B.R.M. + 1 Runde
6 Tony Maggs B.R.M. + 1 Runde

Der Große Preis von Deutschland auf dem Nürburgring fand am 2. August 1964 statt und ging über eine Distanz von 15 Runden à 22,810 km, was einer Gesamtdistanz von 342,150 km entspricht.

Im Training verunglückte der Niederländer Carel Godin de Beaufort in einem privaten alten Porsche 718 im Streckenabschnitt Bergwerk schwer und starb einen Tag später an seinen Verletzungen.

John Surtees war auf dem V 8-Ferrari mit 8:38,4 Minuten (der neue Rundenrekord) die beste Qualifyingszeit gefahren vor Jim Clark (8:38,8 Minuten) und Dan Gurney (8:39,3 Minuten). Auf Wunsch des Veranstalters hatte Colin Chapman dem Deutschen Gerhard Mitter einen Wagen zur Verfügung gestellt. Leider hatte dieser viel zu wenig Gelegenheit zum Trainieren und musste das Zusatztraining dazu verwenden, um auf die fünf Pflichtrunden zu kommen. Bruce McLaren rangierte als bester Mann des Cooper-Teams im Qualifying an 7. Stelle (8:47,1 Minuten).

Der Sieg fiel John Surtees mit seinem Ferrari auf dem Nürburgring gar nicht leicht. Er musste seinem Wagen alles abverlangen, solange er Dan Gurney (Brabham) im Rücken wusste, und das war immerhin bis zur 11. von 15 Runden der Fall. Dan Gurney lieferte John Surtees einen prachtvollen Kampf und lag zeitweise sogar an der Spitze. Eine defekte Zylinderkopfdichtung führte zur Überhitzung des Motors.

John Surtees schaffte auch die beste Rennrunde mit 8:39,0 Minuten (158,2 km/h) – der neue Rundenrekord für Rennen.

Maurice Trintignant, mit 46 Jahren der älteste Grand-Prix-Pilot, der einen 62/63er BRM lenkte, bekam in der letzten Runde Batterieprobleme und erreichte das Ziel nicht, belegte aber den 5. Platz.

Großer Preis von ÖsterreichBearbeiten

Platz Fahrer Team Zeit
1 Lorenzo Bandini Ferrari 2:06:18,23
2 Richie Ginther B.R.M. + 6,18
3 Bob Anderson Brabham-Climax + 3 Runden
4 Tony Maggs B.R.M. + 3 Runden
5 Innes Ireland BRP-B.R.M. + 3 Runden
6 Joakim Bonnier Brabham-Climax + 4 Runden

Der Große Preis von Österreich auf dem Fliegerhorst Hinterstoisser bei Zeltweg fand am 23. August 1964 statt und ging über eine Distanz von 105 Runden à 3,200 km, was einer Gesamtdistanz von 336,000 km entspricht.

Lorenzo Bandini gewann das Rennen vor Richie Ginther und Bob Anderson.

Großer Preis von ItalienBearbeiten

Platz Fahrer Team Zeit
1 John Surtees Ferrari 2:10:51,8
2 Bruce McLaren Cooper-Climax + 1:06,0
3 Lorenzo Bandini Ferrari + 1 Runde
4 Richie Ginther B.R.M. + 1 Runde
5 Innes Ireland BRP-B.R.M. + 1 Runde
6 Mike Spence Lotus-Climax + 1 Runde

Der Große Preis von Italien im Autodromo Nazionale Monza fand am 6. September 1964 statt und ging über eine Distanz von 78 Runden à 5,750 km, was einer Gesamtdistanz von 448,500 km entspricht.

John Surtees gewann das Rennen vor Bruce McLaren und Lorenzo Bandini.

Großer Preis der USABearbeiten

Platz Fahrer Team Zeit
1 Graham Hill B.R.M. 2:16:38,0
2 John Surtees Ferrari + 30,5
3 Joseph Siffert Brabham-B.R.M. + 1 Runde
4 Richie Ginther B.R.M. + 3 Runden
5 Walt Hansgen Lotus-Climax + 3 Runden
6 Trevor Taylor BRP-B.R.M. + 4 Runden

Der Große Preis der USA auf dem Watkins Glen International fand am 4. Oktober 1964 statt und ging über eine Distanz von 110 Runden à 3,701 km, was einer Gesamtdistanz von 411,80 km entspricht.

Graham Hill gewann das Rennen vor John Surtees und Joseph Siffert.

Großer Preis von MexikoBearbeiten

Platz Fahrer Team Zeit
1 Dan Gurney Brabham-Climax 2:09:50,32
2 John Surtees Ferrari + 1:08,94
3 Lorenzo Bandini Ferrari + 1:09,63
4 Mike Spence Lotus-Climax + 1:21,86
5 Jim Clark Lotus-Climax + 1 Runde
6 Pedro Rodríguez Ferrari + 1 Runde

Der Große Preis von Mexiko auf der Rennstrecke Magdalena Mixhuca fand am 25. Oktober 1964 statt und ging über eine Distanz von 65 Runden à 5,000 km, was einer Gesamtdistanz von 325,000 km entspricht.

Dan Gurney gewann das Rennen vor John Surtees und Lorenzo Bandini.

WeltmeisterschaftswertungenBearbeiten

FahrerwertungBearbeiten

Für die Fahrerweltmeisterschaft 1964 galten folgende Regeln der Punkteverteilung:

Platz 1 9 Punkte
Platz 2 6 Punkte
Platz 3 4 Punkte
Platz 4 3 Punkte
Platz 5 2 Punkte
Platz 6 1 Punkt
  • Es gingen nur die besten sechs Resultate aus den zehn Rennen in die Wertung ein.
Pos. Fahrer Konstrukteur                     Punkte
01. Vereinigtes Konigreich  John Surtees Italien  Ferrari DNF 2 DNF DNF 3 0001000 DNF 0001000 2 2 40
02. Vereinigtes Konigreich  Graham Hill Vereinigtes Konigreich  B.R.M. 0001000 4 (5) 2 2 2 DNF DNF 0001000 10 39 (41)
03. Vereinigtes Konigreich  Jim Clark Vereinigtes Konigreich  Lotus 4 0001000 0001000 DNF 0001000 DNF DNF DNF DNF 5 32
04. Italien  Lorenzo Bandini Italien  Ferrari 10 DNF DNF 9 5 3 0001000 3 DNF 3 23
05. Vereinigte Staaten  Richie Ginther Vereinigtes Konigreich  B.R.M. 2 11 4 5 8 7 2 4 4 8 23
06. Vereinigte Staaten  Dan Gurney Vereinigtes Konigreich  Brabham DNF DNF 6 0001000 13 10 DNF 10 DNF 0001000 19
07. Neuseeland  Bruce McLaren Vereinigtes Konigreich  Cooper DNF 7 2 6 DNF DNF DNF 2 DNF 7 13
08. Vereinigtes Konigreich  Peter Arundell Vereinigtes Konigreich  Lotus 3 3 9 4 11
09. Australien  Jack Brabham Vereinigtes Konigreich  Brabham DNF DNF 3 3 4 12 9 14 DNF 14 11
10. Schweiz  Joseph Siffert Vereinigtes Konigreich  Lotus 8 7
Vereinigtes Konigreich  Brabham 13 DNF DNF 11 4 DNF 7 3 DNF
11. Vereinigtes Konigreich  Robert Anderson Vereinigtes Konigreich  Brabham 7 6 DNS 12 7 DNF 3 11 5
12. Sudafrika 1961  Anthony Maggs Vereinigtes Konigreich  B.R.M. DNS DNS DNF 6 4 4
13. Vereinigtes Konigreich  Mike Spence Vereinigtes Konigreich  Lotus 9 8 DNF 6 7 4 4
14. Vereinigtes Konigreich  Innes Ireland Vereinigtes Konigreich  Lotus DNS 4
Vereinigtes Konigreich  B.R.P. 10 DNF 10 5 5 DNF 12
15. Schweden  Joakim Bonnier Vereinigtes Konigreich  Cooper 5 3
Vereinigtes Konigreich  Brabham 9 DNF DNF DNF 6 12 DNF DNF
16. Neuseeland  Chris Amon Vereinigtes Konigreich  Lotus DNQ 5 DNF 10 DNF 11 DNF DNF DNF 2
17. Frankreich  Maurice Trintignant Vereinigtes Konigreich  B.R.M. DNF 11 DNQ 5 DNF 2
18. Vereinigte Staaten  Walt Hansgen Vereinigtes Konigreich  Lotus 5 2
19. Vereinigtes Konigreich  Mike Hailwood Vereinigtes Konigreich  Lotus 6 12 8 DNF DNF 8 DNF 8 DNF 1
20. Vereinigte Staaten  Phil Hill Vereinigtes Konigreich  Cooper 9 8 DNF 7 6 DNF DNF DNF 9 1
21. Vereinigtes Konigreich  Trevor Taylor Vereinigtes Konigreich  B.R.P. DNF 7 DNF DNF DNF DNQ 6 DNF 1
22. Mexiko  Pedro Rodriguez Italien  Ferrari 6 1
Italien  Giancarlo Baghetti Vereinigtes Konigreich  B.R.M. 10 8 12 DNF 7 8 --
Vereinigte Staaten  Peter Revson Vereinigtes Konigreich  Lotus DNQ DNF DNF 14 13 --
Deutschland  Gerhard Mitter Vereinigtes Konigreich  Lotus 9 --
Italien  Ludovico Scarfiotti Italien  Ferrari 9 --
Mexiko  Moises Solana Vereinigtes Konigreich  Lotus 10 --
Vereinigte Staaten  Ronnie Bucknum Japan  Honda 13 DNF DNF --
Vereinigte Staaten  Hap Sharp Vereinigtes Konigreich  Brabham DNC 13 --
Vereinigtes Konigreich  John Taylor Vereinigtes Konigreich  Cooper 14 --
Niederlande  Carel Godin de Beaufort Deutschland  Porsche DNF DNS --
Belgien  André Pilette Vereinigte Staaten  Scirocco DNF DNQ --
Vereinigtes Konigreich  Ian Raby Vereinigtes Konigreich  Brabham DNF DNQ --
Australien  Frank Gardner Vereinigtes Konigreich  Brabham DNF --
Deutschland  Edgar Barth Vereinigtes Konigreich  Cooper DNF --
Osterreich  Jochen Rindt Vereinigtes Konigreich  Brabham DNF --
Portugal  Mário de Araújo Cabral Italien  A.T.S. DNF --
Vereinigtes Konigreich  Richard Attwood Vereinigtes Konigreich  B.R.M. DNS --
Schweiz  Jean-Claude Rudaz Vereinigtes Konigreich  Cooper DNS --
Frankreich  Bernard Collomb Vereinigtes Konigreich  Lotus DNQ --
Rhodesien  John Love Vereinigtes Konigreich  Cooper DNQ --
Italien  Giacomo Russo Vereinigtes Konigreich  Brabham DNQ --

KonstrukteurswertungBearbeiten

  • Für jedes Rennen wurde die höchste Punktzahl aller Fahrer eines Konstrukteurs gezählt. Die besten sechs (von zehn) Einzelergebnisse wurden addiert, und daraus die Konstrukteurswertung gebildet
  • Streichresultate in Klammern
Pos. Konstrukteur Fahrer                     Punkte
01. Italien  Ferrari Vereinigtes Konigreich  John Surtees 000--000 0006000 000--000 000--000 000(4)000 0009000 000--000 0009000 0006000 0006000 49 (45)
Italien  Lorenzo Bandini 000--000 000--000 000--000 000--000 000--000 000--000 0009000 000--000 000--000 000--000
02. Vereinigtes Konigreich  B.R.M. Vereinigtes Konigreich  Graham Hill 0009000 000(3)000 000--000 0006000 0006000 0006000 000--000 000--000 0009000 000--000 42 (51)
Vereinigte Staaten  Richie Ginther 000--000 000--000 000(3)000 000--000 000--000 000--000 0006000 000(3)000 000--000 000--000
03. Vereinigtes Konigreich  Lotus-Climax Vereinigtes Konigreich  Jim Clark 000--000 0009000 0009000 000--000 0009000 000--000 000--000 000--000 000--000 000--000 37 (40)
Vereinigtes Konigreich  Peter Arundell 0004000 000--000 000--000 0003000 000--000 000--000 000--000 000--000 000--000 000--000
Vereinigtes Konigreich  Mike Spence 000--000 000--000 000--000 000--000 000--000 000--000 000--000 000(1)000 000--000 0003000
Vereinigte Staaten  Walt Hansgen 000--000 000--000 000--000 000--000 000--000 000--000 000--000 000--000 000(2)000 000--000
04. Vereinigtes Konigreich  Brabham-Climax Vereinigte Staaten  Dan Gurney 000--000 000--000 000--000 0009000 000--000 000--000 000--000 000--000 000--000 0009000 30
Australien  Jack Brabham 000--000 000--000 0004000 000--000 0003000 000--000 000--000 000--000 000--000 000--000
Vereinigtes Konigreich  Robert Anderson 000--000 0001000 000--000 000--000 000--000 000--000 0004000 000--000 000--000 000--000
05. Vereinigtes Konigreich  Cooper-Climax Neuseeland  Bruce McLaren 000--000 000--000 0006000 0001000 000--000 000--000 000--000 0006000 000--000 000--000 16
Schweden  Joakim Bonnier 0002000 000--000 000--000 000--000 000--000 000--000 000--000 000--000 000--000 000--000
Vereinigte Staaten  Phil Hill 000--000 000--000 000--000 000--000 0001000 000--000 000--000 000--000 000--000 000--000
06. Vereinigtes Konigreich  Brabham-B.R.M. Schweiz  Joseph Siffert 000--000 000--000 000--000 000--000 000--000 0003000 000--000 000--000 0004000 000--000 7
07. Vereinigtes Konigreich  B.R.P.-B.R.M. Vereinigtes Konigreich  Innes Ireland 000--000 000--000 000--000 000--000 000--000 000--000 0002000 0002000 000--000 000--000 5
Vereinigtes Konigreich  Trevor Taylor 000--000 000--000 000--000 000--000 000--000 000--000 000--000 000--000 0001000 000--000
08. Vereinigtes Konigreich  Lotus-B.R.M. Vereinigtes Konigreich  Mike Hailwood 0001000 000--000 000--000 000--000 000--000 000--000 000--000 000--000 000--000 000--000 3
Neuseeland  Chris Amon 000--000 0002000 000--000 000--000 000--000 000--000 000--000 000--000 000--000 000--000

Nicht zur Weltmeisterschaft zählende Formel-1-RennenBearbeiten

Neben den zehn Weltmeisterschaftsläufen fanden 1964 acht Formel-1-Rennen statt, die keinen Weltmeisterschafts-Status hatten.[1]

Daily Mirror TrophyBearbeiten

Platz Fahrer Team Zeit
1 Vereinigtes Konigreich  Innes Ireland Vereinigtes Konigreich  BRP-BRM 1.12:53,4
2 Schweden  Joakim Bonnier Vereinigtes Konigreich  Cooper-Climax 1.13:13,4
3 Neuseeland  Bruce McLaren Vereinigtes Konigreich  Cooper-Climax 1.13:56,4
PP Vereinigtes Konigreich  Jim Clark Vereinigtes Konigreich  Lotus-Climax 1:32,8
SR Vereinigtes Konigreich  Peter Arundell Vereinigtes Konigreich  Lotus-Climax 1:51,2

News Of The World TrophyBearbeiten

Platz Fahrer Team Zeit
1 Vereinigtes Konigreich  Jim Clark Vereinigtes Konigreich  Lotus-Climax 57:39,0
2 Vereinigtes Konigreich  Peter Arundell Vereinigtes Konigreich  Lotus-Climax 59:00,6
3 Vereinigtes Konigreich  Trevor Taylor Vereinigtes Konigreich  Lotus-BRM
PP Australien  Jack Brabham Vereinigtes Konigreich  Brabham-Climax 1:21,0
SR Vereinigtes Konigreich  Graham Hill Vereinigtes Konigreich  BRM 1:21,0

Gran Premio di SiracusaBearbeiten

Platz Fahrer Team Zeit
1 Vereinigtes Konigreich  John Surtees Italien  Ferrari 1.19:51,8
2 Italien  Lorenzo Bandini Italien  Ferrari 1.20:29,1
3 Vereinigtes Konigreich  Peter Arundell
Vereinigtes Konigreich  Mike Spence
Vereinigtes Konigreich  Lotus-Climax 1.20:29,2
PP Italien  Lorenzo Bandini Italien  Ferrari 1:50,5
SR Italien  Lorenzo Bandini Italien  Ferrari 1:53,9

Der XIV. Gran Premio di Siracusa wurde am 12. April 1964 in der sizilianischen Stadt Syrakus auf dem Circuito di Siracusa abgehalten. Es ging über 40 Runden zu je 5,612 km (Gesamtdistanz: 224,487 km). Von den Formel-1-Werksteams war nur die Scuderia Ferrari und das Team Lotus vertreten; daneben traten zahlreiche, überwiegend kontinentaleuropäische Privatteams an. Das Rennen gewann Ferrari-Pilot John Surtees vor seinem Teamkollegen Lorenzo Bandini. Der dritte Platz ging an einen Werks-Lotus. Im Laufe des Rennens traten an Peter Arundells Getriebeprobleme auf. Bei einem Boxenstopp übernahm er das intakte Auto seines Teamkollegen Mike Spence, der seinerseits mit Arundells Wagen weiterfuhr. Arundell sah das Ziel, Spence hingegen gab vorzeitig auf.

Aintree 200Bearbeiten

Platz Fahrer Team Zeit
1 Australien  Jack Brabham Vereinigtes Konigreich  Brabham-Climax 2.09:02,6
2 Vereinigtes Konigreich  Graham Hill Vereinigtes Konigreich  BRM 2.09:36,6
3 Vereinigtes Konigreich  Peter Arundell Vereinigtes Konigreich  Lotus-Climax 2.10:33,6
PP Vereinigtes Konigreich  Graham Hill Vereinigtes Konigreich  BRM 1:52,8
SR Vereinigtes Konigreich  Jim Clark Vereinigtes Konigreich  Lotus-Climax 1:52,2

BRDC International TrophyBearbeiten

Platz Fahrer Team Zeit
1 Australien  Jack Brabham Vereinigtes Konigreich  Brabham-Climax 1.22:45,2
2 Vereinigtes Konigreich  Graham Hill Vereinigtes Konigreich  BRM 1.22:45,2
3 Vereinigtes Konigreich  Peter Arundell Vereinigtes Konigreich  Lotus-Climax 1.24:14,2
PP Vereinigte Staaten  Dan Gurney Vereinigtes Konigreich  Brabham-Climax 1:33,4
SR Australien  Jack Brabham Vereinigtes Konigreich  Brabham-Climax 1:33,6

Großer Preis der SolitudeBearbeiten

Platz Fahrer Team Zeit
1 Vereinigtes Konigreich  Jim Clark Vereinigtes Konigreich  Lotus-Climax 1.33:02,2
2 Vereinigtes Konigreich  John Surtees Italien  Ferrari 1.33:12,6
3 Vereinigtes Konigreich  Bob Anderson Vereinigtes Konigreich  Brabham-Climax
PP Vereinigtes Konigreich  Jim Clark Vereinigtes Konigreich  Lotus-Climax 3:49,6
SR Vereinigtes Konigreich  Jim Clark Vereinigtes Konigreich  Lotus-Climax 3:58,7

Gran Premio del MediterraneoBearbeiten

Platz Fahrer Team Zeit
1 Schweiz  Jo Siffert Vereinigtes Konigreich  Brabham-BRM 1.17:59,3
2 Vereinigtes Konigreich  Jim Clark Vereinigtes Konigreich  Lotus-Climax 1.17:59,4
3 Vereinigtes Konigreich  Innes Ireland Vereinigtes Konigreich  BRP-BRM 1.18:01,4
PP Schweiz  Jo Siffert Vereinigtes Konigreich  Brabham-BRM 1:17,1
SR Vereinigtes Konigreich  Mike Spence Vereinigtes Konigreich  Lotus-Climax 1:16,0

Rand Grand PrixBearbeiten

Platz Fahrer Team Zeit
1 Vereinigtes Konigreich  Graham Hill Vereinigtes Konigreich  Brabham-BRM 1:22:48,7
2 Australien  Paul Hawkins Vereinigtes Konigreich  Brabham-Ford 1:23:41,6
3 Vereinigtes Konigreich  Bob Anderson Vereinigtes Konigreich  Brabham-Climax 1:24:13,7
PP Vereinigtes Konigreich  Jackie Stewart Vereinigtes Konigreich  Lotus-Climax 1:35,0
SR Vereinigtes Konigreich  Jackie Stewart Vereinigtes Konigreich  Lotus-Climax 1:36,0

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Statistiken der Non Championship Races der Saison 1964 auf der Internetseite www.silhouet.com (abgerufen am 1. Februar 2013).

WeblinksBearbeiten

Commons: Automobil-Weltmeisterschaft 1964 – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien