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Der Große Preis der USA 2005 fand am 19. Juni auf dem Indianapolis Motor Speedway in Indianapolis statt und war das neunte Rennen der Formel-1-Weltmeisterschaft 2005.

Flag of the United States.svg Großer Preis der USA 2005
Renndaten
9. von 19 Rennen der Formel-1-Weltmeisterschaft 2005
Streckenprofil
Name: XXXIV Foster's United States Grand Prix
Datum: 19. Juni 2005
Ort: Indianapolis
Kurs: Indianapolis Motor Speedway
Länge: 306,016 km in 73 Runden à 4,192 km

Wetter: bewölkt
Zuschauer: ~ 150.000
Pole-Position
Fahrer: ItalienItalien Jarno Trulli JapanJapan Toyota
Zeit: 1:10,625 min
Schnellste Runde
Fahrer: DeutschlandDeutschland Michael Schumacher ItalienItalien Ferrari
Zeit: 1:11,497 min (Runde 48)
Podium
Erster: DeutschlandDeutschland Michael Schumacher ItalienItalien Ferrari
Zweiter: BrasilienBrasilien Rubens Barrichello ItalienItalien Ferrari
Dritter: PortugalPortugal Tiago Monteiro Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Jordan-Toyota

Der Grand Prix wurde durch gravierende Reifenprobleme der Michelin-Teams überschattet, die alle in der Einführungsrunde in die Boxengasse fuhren. Nur die sechs Autos der Teams mit Bridgestone-Reifen starteten zum Rennen.

Inhaltsverzeichnis

BerichteBearbeiten

HintergrundBearbeiten

Nach dem Großen Preis von Kanada führte Fernando Alonso die Fahrerwertung mit 22 Punkten vor Kimi Räikkönen und 32 Punkten vor Jarno Trulli an. Renault führte in der Konstrukteurswertung mit 13 Punkten vor McLaren-Mercedes und mit 29 Punkten vor Williams-BMW.

Mit Michael Schumacher (dreimal) und Rubens Barrichello (einmal) traten zwei ehemalige Sieger zu diesem Grand Prix an.

Vor dem Grand Prix wurde in der Steilkurve des Indianapolis Motor Speedway ein neuer Belag aufgebracht, der nachträglich mit Rillen versehen werden musste, da er zu rutschig war.

Ricardo Zonta übernahm ab dem Samstag das Toyota-Cockpit von Ralf Schumacher, der nach dem ersten Trainingstag verletzungsbedingt ausfiel.[1]

TrainingBearbeiten

 
McLaren-Pilot Montoya erzielte mehrere Trainingsbestzeiten

An den freien Trainings am Freitag nahmen zusätzlich zu den regulären Piloten Pedro de la Rosa (McLaren-Mercedes), Scott Speed (Red Bull-Cosworth), Zonta (Toyota) und Robert Doornbos (Jordan-Toyota) teil.[2] Im ersten freien Training erzielte Juan Pablo Montoya die schnellste Runde vor Zonta und Alonso.[3] Ralf Schumacher hatte einen schweren Unfall in der Steilkurve, nachdem er einen Reifenschaden erlitten hatte und fiel für das weitere Wochenende aus. Auch sein Teamkollege Zonta hatte in dem Training einen Reifenschaden erlitten. Michelin-Sportchef Pierre Dupasquier behauptete nach den Freitagstrainings zunächst, dass es sich um kein generelles Michelin-Problem handle.[4]

 
Zonta übernahm bei Toyota das Cockpit vom verletzten Ralf Schumacher

Im zweiten freien Training behielt Montoya die Führungsposition. Zweiter wurde sein Teamkollege Räikkönen vor Barrichello.[5] Ab dem dritten freien Training übernahm Zonta den Rennwagen von Ralf Schumacher. Im dritten Training erzielten nur acht Piloten eine Rundenzeit. Darunter waren die sechs Piloten mit Bridgestone-Reifen sowie Montoya und David Coulthard. Montoya erzielte die schnellste Runde vor Michael Schumacher und Barrichello.[6] Die Michelin-Piloten waren vor dem Training aufgefordert worden, möglichst nicht durch die Steilkurve zu fahren, da man als Ursache für die Reifenschäden der beiden Toyota-Piloten nun doch ein generelles Reifenproblem ausmachen konnte.[7] Im vierten freien Training setzten wieder alle Piloten eine Zeit. Schnellster Pilot war Räikkönen vor Jenson Button und Alonso.[8]

QualifyingBearbeiten

Im Qualifying erzielte Trulli die schnellste Runde und fuhr die erste Pole-Position für Toyota ein. Zweiter wurde Räikkönen vor Button.[9]

Vor dem RennenBearbeiten

 
Protestierende Fans an der Strecke

Nach den Trainings zeigte sich, dass die Michelin-Teams nicht in der Lage waren, das Rennen ohne Reifenschäden zu überstehen.[10] Bis kurz vor dem Start wurden verschiedene Möglichkeiten diskutiert.

Der Vorschlag der Michelin-Teams war, die Renngeschwindigkeit durch eine zusätzliche Schikane in der Steilkurve zu verringern.[11] Dies wurde von der FIA abgelehnt, da Michelin zwei Reifenmischungen mitbringen durfte, von denen eine Mischung bei Problemen mit der anderen verwendet werden könnte. Zudem wäre eine Streckenänderung laut FIA ein Regelbruch gewesen, da damit nicht alle Teams gleich behandelt worden wären und man einige Teams bevorzugt behandelt hätte. Charlie Whiting sagte dazu, dass eine zusätzliche Schikane nicht zur Debatte stehe.[12] Als einziges Team sprach sich Ferrari dagegen aus, da es sichere Punkte sind und die Gefahr bestand, dass das Rennen dann nicht zur Weltmeisterschaft zählen könnte. Am Sonntag sprach sich auch noch das Jordan-Team gegen die Schikane aus.

Eine weitere diskutierte Möglichkeit war, neue Reifen aus Europa einfliegen zu lassen, was wiederum ein klarer Regelverstoß gewesen wäre.[13] Die FIA kündigte für diesen Fall empfindliche Strafen an, sagte aber gleichzeitig, dass sie die Teams in diesem Falle nicht disqualifizieren wolle.[12] Die Teams sprachen sich jedoch selber gegen die Verwendung der neu eingeflogenen Reifen aus, da sie keine Erfahrungswerte für die Strecke hatten und die Reifenmischung somit nicht einschätzen konnten.[11]

Den Regeln entsprechend hätten die Michelin-Teams jedoch langsamer durch die Steilkurve fahren können, so dass dadurch kein Sicherheitsrisiko für die anderen Teams entstanden wäre. Außerdem wäre es möglich gewesen, den linken hinteren Reifen regelmäßig auszutauschen, doch das würde gegen das Reglement der Saison verstoßen.[12]

RennenBearbeiten

 
Jordan-Pilot Monteiro erzielte mit einem dritten Platz seine erste Podest-Platzierung

Das Rennen stand im Zeichen des Reifenskandals. Die sieben Teams, die mit Michelin-Reifen starteten, fuhren schon am Ende der Einführungsrunde zurück an die Box. Michelin konnte aufgrund größerer Probleme nicht für die Sicherheit garantieren und gab bekannt, dass die aktuellen Reifen den hohen Geschwindigkeiten von mehr als 300 km/h möglicherweise nicht länger als zehn Runden standhalten würden.

 
Michael Schumacher gewann im Ferrari seinen ersten und einzigen Grand Prix 2005

In der Startaufstellung waren nur die Ferrari von Michael Schumacher und Barrichello, die Jordan von Tiago Monteiro und Narain Karthikeyan sowie die Minardi von Christijan Albers und Patrick Friesacher. Die Zuschauer auf den Tribünen reagierten mit Unverständnis. In Runde fünf warf ein Fan eine volle Wasserflasche auf die Strecke, welche von Barrichello überfahren wurde. Auf der Gerade nach der Steilkurve hagelte es Dosen sowie Flaschen, und bedingt dadurch mussten gelb-rote Fahnen geschwenkt werden. Zahlreiche Fans verließen die Tribünen bereits lange vor dem Ende der Veranstaltung, während die Ferraris von Anfang bis zum Schluss ein konkurrenzloses Rennen fuhren. Selbst viele Fahrer, unter anderem Villeneuve, Heidfeld, Räikkönen und Montoya, verließen das Rennen noch vor dem Ende des Rennens, sogar das Williams,- und Sauber Team begannen mit dem Zusammenpacken ihrer Sachen. Viele Fans nutzten die unspektakuläre Zeit, um Tafeln mit ihrer Meinung anzufertigen, auf denen mehrmals die Wut über Ferrari kundgetan wurde. Einige wurden von den Kameras eingefangen.

Albers eröffnete die Boxenstopps, er fuhr auf einer Dreistoppstrategie. Sein Teamkollege Friesacher kam wenige Runden später an die Box und war auf einer Zweistoppstrategie unterwegs, ähnlich wie Karthikeyan, der kurz darauf auch einen Boxenstopp absolvierte. In Runde 20 wurde mit Friesacher der erste Fahrer überrundet, er konnte sich aber nach den Boxenstopps der beiden Ferrari wieder zurückrunden. Monteiro holte sich in Runde 22 seinen Treibstoff für etwa 21 weitere Runden ab. Im mittleren Rennabschnitt führte Barrichello nach einem Boxenstopp Michael Schumachers das Rennen an, da dessen Boxenstopp einige Sekunden länger als gewöhnlich dauerte. Ursächlich für den längeren Boxenstopp war die Annahme, Schumachers linker Hinterreifen sei defekt. Da man aufgrund des Reglements nicht gleichzeitig Tanken und Reifen wechseln durfte, wurde zuerst der fragliche Reifen begutachtet und, da der Reifen in Ordnung war, anschließend nachgetankt. In Runde 41 stoppte Albers zum zweiten Mal, wobei er seinen Motor abwürgte. Er konnte das Rennen jedoch nach einem Neustart des Motors fortsetzen. In derselben Runde wurde Friesacher erneut von den Ferraris überrundet und Karthikeyan nutzte inzwischen seinen linken Vorderreifen durch zahlreiche Verbremser zusehends ab.

Obwohl nur 6 Fahrer das Rennen aufgenommen hatten, war es dennoch von Spannung geprägt. Gerüchte vor dem Rennen sagten einen Austausch Barrichellos durch Felipe Massa in der nächsten Saison voraus. Bedingt durch dieses Gerücht und den Ärger der Zuschauer an der Strecke, sah Ferrari vom Aussprechen eine Stallorder zugunsten Michael Schumachers ab. Schumacher versuchte rundenlang, auf Barrichello aufzuschließen, jedoch konterte Barrichello stets durch seinerseits schnelle Runden und gab die Führung nicht freiwillig auf. In Runde 45 musste Friesacher an die Box, doch der Tankschlauch konnte nicht korrekt aufgesetzt werden, wodurch der Österreicher eine Menge Zeit verlor. Er kam hinter Barrichello, aber vor Schumacher zurück auf die Strecke, was diesem zusätzlich Zeit während der Aufholjagd kostete. Barrichello seinerseits wurde jedoch ebenfalls durch Karthikeyan aufgehalten, welcher kurz darauf auch an die Box fuhr. Das Team holte den Inder absichtlich früher herein, um den Ferraris aus dem Weg zu gehen. In Runde 48 kamen Monteiro und Barrichello an die Box. Durch den Stopp Barrichellos übernahm Schumacher wieder die Führungsposition, wobei es nach Schumachers letztem Stopp bei der Boxenausfahrt fast zu einer Kollision der beiden Ferraris gekommen wäre. Barrichello wich jedoch neben die Strecke aus, so dass der Unfall verhindert werden konnte. Nur eine Runde später kam mit Albers der letzte Fahrer an die Box, womit 21 Runden vor dem Ende jeder seine Boxenstopps absolviert hatte. In Runde 56 begannen die Ferraris, die Geschwindigkeit zu reduzieren und fuhren in der Folge ca. 3 Sekunden langsamer als zuvor, womit man in etwa so schnell war, wie der drittplatzierte Monteiro. In Runde 70 wurde Monteiro überrundet, dadurch waren nurmehr die beiden Ferraris in der Führungsrunde.

Schumacher behielt die Führung bis zum Ende und gewann sein erstes Saisonrennen vor Barrichello und Monteiro, der zum ersten Mal in seiner Formel-1-Karriere Punkte erzielte und auf dem Podest stand. Es war zudem die letzte Podest-Platzierung von Jordan in der Geschichte des Teams. Auf den Plätzen vier bis sechs folgten Karthikeyan, Albers und Friesacher, die bei diesem Rennen allesamt ihre ersten und einzigen Punkte erzielen konnten. Die Podiumszerenomie war geprägt durch laute Buhrufe der Zuschauer und die beiden Ferraripiloten verließen nach der Pokalübergabe schnell das Podium. Lediglich Monteiro versprühte seinen Champagner, und wurde von den Fans bejubelt.

Während des Rennens versuchten einige Fans, sich Zugang zum Fahrerlager zu verschaffen, was aber von den Sicherheitskräften verhindert wurde.

Ähnlicher Vorfall im NASCAR Sprint CupBearbeiten

Drei Jahre später kam es im NASCAR Sprint Cup beim Allstate 400 at the Brickyard zu einem ähnlichen Reifendebakel mit dem Reifenhersteller Goodyear. Allerdings wurde das NASCAR-Rennen auf dem Oval des Indianapolis Motor Speedway ausgetragen und nicht auf der Grand-Prix-Strecke im Infield. Da Goodyear der einzige Reifenhersteller des Sprint Cups war, gab es im Verlauf des Rennens insgesamt neun erzwungene Gelbphasen der Rennleitung, die sogenannten „Competition-Cautions“. Den Fahrern und Teams wurde somit ermöglicht, die Reifen zu wechseln bevor es zu Unfällen durch Reifenschäden kommen konnte.

MeldelisteBearbeiten

Team Nr. Fahrer Chassis Motor Reifen
Italien  Scuderia Ferrari Marlboro 01 Deutschland  Michael Schumacher Ferrari F2005 Ferrari 3.0 V10 B
02 Brasilien  Rubens Barrichello
Vereinigtes Konigreich  Lucky Strike BAR Honda 03 Vereinigtes Konigreich  Jenson Button BAR 007 Honda 3.0 V10 M
04 Japan  Takuma Satō
Frankreich  Mild Seven Renault F1 Team 05 Spanien  Fernando Alonso Renault R25 Renault 3.0 V10 M
06 Italien  Giancarlo Fisichella
Vereinigtes Konigreich  BMW WilliamsF1 Team 07 Australien  Mark Webber Williams FW27 BMW 3.0 V10 M
08 Deutschland  Nick Heidfeld
Vereinigtes Konigreich  West McLaren Mercedes 09 Finnland  Kimi Räikkönen McLaren MP4-20 Mercedes-Benz 3.0 V10 M
10 Kolumbien  Juan Pablo Montoya
35 Spanien  Pedro de la Rosa[# 1]
Schweiz  Sauber Petronas 11 Kanada  Jacques Villeneuve Sauber C24 Petronas 3.0 V10 M
12 Brasilien  Felipe Massa
Vereinigtes Konigreich  Red Bull Racing 14 Vereinigtes Konigreich  David Coulthard Red Bull RB1 Cosworth 3.0 V10 M
15 Osterreich  Christian Klien
37 Vereinigte Staaten  Scott Speed[# 1]
Japan  Panasonic Toyota Racing 16 Italien  Jarno Trulli Toyota TF105 Toyota 3.0 V10 M
17 Deutschland  Ralf Schumacher[# 2]
Brasilien  Ricardo Zonta[# 2]
38 Brasilien  Ricardo Zonta[# 1]
Vereinigtes Konigreich  Jordan Grand Prix 18 Portugal  Tiago Monteiro Jordan EJ15 Toyota 3.0 V10 B
19 Indien  Narain Karthikeyan
39 Niederlande  Robert Doornbos[# 1]
Italien  Minardi F1 Team 20 Osterreich  Patrick Friesacher Minardi PS05 Cosworth 3.0 V10 B
21 Niederlande  Christijan Albers
Anmerkungen
  1. a b c d Diese Fahrer durften nur am Freitag in einem dritten Auto am Grand-Prix-Wochenende teilnehmen.
  2. a b Ralf Schumacher fuhr den Toyota mit der Nummer 17 im ersten und zweiten freien Training. Zonta übernahm das Fahrzeug anschließend für das restliche Rennwochenende.

KlassifikationenBearbeiten

QualifyingBearbeiten

Pos. Fahrer Konstrukteur Zeit Start
01 Italien  Jarno Trulli Japan  Toyota 1:10,625 01
02 Finnland  Kimi Räikkönen Vereinigtes Konigreich  McLaren-Mercedes 1:10,694 02
03 Vereinigtes Konigreich  Jenson Button Vereinigtes Konigreich  BAR-Honda 1:11,277 03
04 Italien  Giancarlo Fisichella Frankreich  Renault 1:11,290 04
05 Deutschland  Michael Schumacher Italien  Ferrari 1:11,369 05
06 Spanien  Fernando Alonso Frankreich  Renault 1:11,380 06
07 Brasilien  Rubens Barrichello Italien  Ferrari 1:11,431 07
08 Japan  Takuma Satō Vereinigtes Konigreich  BAR-Honda 1:11,497 08
09 Australien  Mark Webber Vereinigtes Konigreich  Williams-BMW 1:11,527 09
10 Brasilien  Felipe Massa Schweiz  Sauber-Petronas 1:11,555 10
11 Kolumbien  Juan Pablo Montoya Vereinigtes Konigreich  McLaren-Mercedes 1:11,681 11
12 Kanada  Jacques Villeneuve Schweiz  Sauber-Petronas 1:11,691 12
13 Brasilien  Ricardo Zonta Japan  Toyota 1:11,754 13
14 Osterreich  Christian Klien Vereinigtes Konigreich  Red Bull-Cosworth 1:12,132 14
15 Deutschland  Nick Heidfeld Vereinigtes Konigreich  Williams-BMW 1:12,430 15
16 Vereinigtes Konigreich  David Coulthard Vereinigtes Konigreich  Red Bull-Cosworth 1:12,682 16
17 Portugal  Tiago Monteiro Vereinigtes Konigreich  Jordan-Toyota 1:13,462 17
18 Niederlande  Christijan Albers Italien  Minardi-Cosworth 1:13,632 18
19 Indien  Narain Karthikeyan Vereinigtes Konigreich  Jordan-Toyota 1:13,776 19
20 Osterreich  Patrick Friesacher Italien  Minardi-Cosworth 1:14,494 20

RennenBearbeiten

Pos. Fahrer Konstrukteur Runden Stopps Zeit Start Schnellste Runde
01 Deutschland  Michael Schumacher Italien  Ferrari 73 2 1:29:43,181 05 1:11,497 (48.)
02 Brasilien  Rubens Barrichello Italien  Ferrari 73 2 + 1,522 07 1:11,649 (48.)
03 Portugal  Tiago Monteiro Vereinigtes Konigreich  Jordan-Toyota 72 2 + 1 Runde 17 1:13,237 (44.)
04 Indien  Narain Karthikeyan Vereinigtes Konigreich  Jordan-Toyota 72 2 + 1 Runde 19 1:13,370 (65.)
05 Niederlande  Christijan Albers Italien  Minardi-Cosworth 71 3 + 2 Runden 18 1:13,907 (02.)
06 Osterreich  Patrick Friesacher Italien  Minardi-Cosworth 71 2 + 2 Runden 20 1:14,490 (43.)
  Italien  Jarno Trulli1 Japan  Toyota DNS 01
  Finnland  Kimi Räikkönen1 Vereinigtes Konigreich  McLaren-Mercedes DNS 02
  Vereinigtes Konigreich  Jenson Button1 Vereinigtes Konigreich  BAR-Honda DNS 03
  Italien  Giancarlo Fisichella1 Frankreich  Renault DNS 04
  Spanien  Fernando Alonso1 Frankreich  Renault DNS 06
  Japan  Takuma Satō1 Vereinigtes Konigreich  BAR-Honda DNS 08
  Australien  Mark Webber1 Vereinigtes Konigreich  Williams-BMW DNS 09
  Brasilien  Felipe Massa1 Schweiz  Sauber-Petronas DNS 10
  Kolumbien  Juan Pablo Montoya1 Vereinigtes Konigreich  McLaren-Mercedes DNS 11
  Kanada  Jacques Villeneuve1 Schweiz  Sauber-Petronas DNS 12
  Brasilien  Ricardo Zonta1 Japan  Toyota DNS 13
  Osterreich  Christian Klien1 Vereinigtes Konigreich  Red Bull-Cosworth DNS 14
  Deutschland  Nick Heidfeld1 Vereinigtes Konigreich  Williams-BMW DNS 15
  Vereinigtes Konigreich  David Coulthard1 Vereinigtes Konigreich  Red Bull-Cosworth DNS 16

1 Wegen Reifenproblemen nicht gestartet.

WM-Stände nach dem RennenBearbeiten

Die ersten acht eines Rennens bekamen 10, 8, 6, 5, 4, 3, 2 bzw. 1 Punkt(e). Da nur sechs Fahrzeuge starteten, entfielen die Punkte für den 7. bzw. 8. Platz.

FahrerwertungBearbeiten

Pos. Fahrer Konstrukteur Punkte
01 Spanien  Fernando Alonso Renault 59
02 Finnland  Kimi Räikkönen McLaren-Mercedes 37
03 Deutschland  Michael Schumacher Ferrari 34
04 Brasilien  Rubens Barrichello Ferrari 29
05 Italien  Jarno Trulli Toyota 27
06 Deutschland  Nick Heidfeld Williams-BMW 25
07 Australien  Mark Webber Williams-BMW 22
08 Deutschland  Ralf Schumacher Toyota 20
09 Italien  Giancarlo Fisichella Renault 17
10 Vereinigtes Konigreich  David Coulthard Red Bull-Cosworth 17
11 Kolumbien  Juan Pablo Montoya McLaren-Mercedes 16
12 Brasilien  Felipe Massa Sauber-Petronas 7
Pos. Fahrer Konstrukteur Punkte
13 Portugal  Tiago Monteiro Jordan-Toyota 6
14 Osterreich  Alexander Wurz McLaren-Mercedes 6
15 Kanada  Jacques Villeneuve Sauber-Petronas 5
16 Indien  Narain Karthikeyan Jordan-Toyota 5
17 Niederlande  Christijan Albers Minardi-Cosworth 4
18 Spanien  Pedro de la Rosa McLaren-Mercedes 4
19 Osterreich  Christian Klien Red Bull-Cosworth 4
20 Osterreich  Patrick Friesacher Minardi-Cosworth 3
21 Italien  Vitantonio Liuzzi Red Bull-Cosworth 3
22 Vereinigtes Konigreich  Jenson Button BAR-Honda 0
23 Japan  Takuma Satō BAR-Honda 0
Vereinigtes Konigreich  Anthony Davidson BAR-Honda 0

KonstrukteurswertungBearbeiten

Pos. Konstrukteur Punkte
01 Frankreich  Renault 76
02 Vereinigtes Konigreich  McLaren-Mercedes 63
03 Italien  Ferrari 63
04 Vereinigtes Konigreich  Williams-BMW 47
05 Japan  Toyota 47
Pos. Konstrukteur Punkte
06 Vereinigtes Konigreich  Red Bull-Cosworth 22
07 Schweiz  Sauber-Petronas 12
08 Vereinigtes Konigreich  Jordan-Toyota 11
09 Italien  Minardi-Cosworth 7
10 Vereinigtes Konigreich  BAR-Honda 0

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. „Ralf Schumacher verzichtet auf US-Grand-Prix“ (Motorsport-Total.com am 18. Juni 2005)
  2. „Meldeliste“ (Memento vom 15. Juni 2013 im Internet Archive) (Motorsportarchiv.de; abgerufen am 16. Dezember 2010)
  3. „1. Freies Training“ (Memento vom 18. September 2011 im Internet Archive) (Motorsportarchiv.de; abgerufen am 16. Dezember 2010)
  4. „Reifenschäden bei Michelin noch nicht geklärt“ (Motorsport-Total.com am 18. Juni 2005)
  5. „2. Freies Training“ (Memento vom 21. August 2011 im Internet Archive) (Motorsportarchiv.de; abgerufen am 16. Dezember 2010)
  6. „3. Freies Training“ (Memento vom 19. September 2011 im Internet Archive) (Motorsportarchiv.de; abgerufen am 16. Dezember 2010)
  7. „Wegen Michelin: Drittes Freies Training eine Farce“ (Motorsport-Total.com am 18. Juni 2005)
  8. „4. Freies Training“ (Memento vom 15. Juni 2013 im Internet Archive) (Motorsportarchiv.de; abgerufen am 16. Dezember 2010)
  9. „Startaufstellung“ (Memento vom 15. Juni 2013 im Internet Archive) (Motorsportarchiv.de; abgerufen am 16. Dezember 2010)
  10. „Reifenaffäre: Droht in Indianapolis eine Absage?“ (Motorsport-Total.com am 19. Juni 2005)
  11. a b „Michelin: Zusätzliche Schikane oder Startverzicht“ (Motorsport-Total.com am 19. Juni 2005)
  12. a b c „FIA: Michelin muss zum eigenen Vorgehen stehen“ (Motorsport-Total.com am 19. Juni 2005)
  13. „Michelin: Teilfahrverbot für die Fahrer“ (Motorsport-Total.com am 18. Juni 2005)

WeblinksBearbeiten

  Commons: Großer Preis der USA 2005 – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  Wikinews: Großer Preis der USA 2005 – in den Nachrichten