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Eishockey-Weltmeisterschaft

internationales Eishockeyturnier, das den Weltmeister im Eishockey ermittelt
Briefmarke 1983

Seit 1920 finden Eishockey-Weltmeisterschaften statt, die von der Internationalen Eishockey-Föderation (IIHF) veranstaltet werden. Bis 1928 galten nur die Turniere im Rahmen der Olympischen Spiele (1920 Olympische Sommerspiele, 1924 und 28 Olympische Winterspiele) auch als Weltmeisterschaft. Seit 1930 werden sie jährlich separat (Ausnahmen: eine Unterbrechung von 1940 bis 1946 wegen des Zweiten Weltkrieges und in den Jahren 1980, 1984 und 1988 aufgrund der Olympischen Winterspiele) ausgetragen. Hinsichtlich der Olympiajahre wurde dies durch den Internationalen Verband am 9. Juli 1978 beschlossen, wobei es aber für die Gruppen B und C (eine Gruppe D gab es noch nicht) eine Ausnahme geben und ein Bewerb ausgeschrieben werden sollte; bei dieser Sitzung wurde auch eine Kürzung der Weltmeisterschaftsdauer auf zwei Wochen festgelegt.[1]
Bis 1968 galt in den Olympiajahren das olympische Eishockeyturnier weiterhin auch gleichzeitig als WM-Turnier.

Im Jahre 1977 wurden zum ersten Mal Junioren-Weltmeisterschaften für Spieler unter 20 Jahren (U 20) ausgetragen; sie finden seither jährlich statt. Seit 1999 tragen auch die Junioren unter 18 Jahren (U 18) jährlich eine WM aus; sie hat sich aus der zuvor alljährlich stattfindenden Junioren-Europameisterschaft durch Einbeziehung der nordamerikanischen und fernöstlichen Mannschaften entwickelt.

Die Frauen trugen ihre erste Weltmeisterschaft im Jahre 1990 aus. Danach fanden die Turniere zunächst im Zweijahresrhythmus statt, seit 1999 gilt auch hier der Einjahresrhythmus. Ausnahmen bilden die Winterolympiajahre (2002, 2006 usw.), in denen weiterhin keine Weltmeisterschaft ausgetragen wird, und das Jahr 2003, als eine SARS-Epidemie die Austragung der A-WM im Gastgeberland China verhinderte. Seit dem Jahr 2008 werden auch Weltmeisterschaften für Juniorinnen unter 18 Jahren (U 18) ausgetragen.

Inhaltsverzeichnis

Teilnehmer bei den WeltmeisterschaftenBearbeiten

Mit zunehmender Zahl der Eishockeynationen war es bei den Herren ab Ende der 1950er Jahre nicht mehr möglich, alle für das Turnier angemeldeten Nationen in einem Weltmeisterschaftsturnier spielen zu lassen. Da durch den jährlichen Austragungsmodus eine umfangreiche Qualifikationsrunde nicht möglich erschien, beschloss die Internationale Eishockey-Föderation im Jahr 1959, unterschiedliche Meisterschaftsklassen (A-, B-, C-Weltmeisterschaft, ab 1987 auch D-WM) mit Auf- und Abstieg ab 1961 einzuführen.

Vor dem Jahr 2001 wurde dieser Modus leicht abgeändert und die Bezeichnungen angepasst: Der Weltmeister wird jetzt in der Weltmeisterschaft (Top Division) ausgespielt. Das Turnier der Herren findet mit 16 Mannschaften statt, wobei die Vorrunde seit 2012 in zwei Gruppen mit jeweils acht Teams ausgetragen wird. Darunter spielen jeweils in zwei Staffeln zu je sechs Mannschaften die Division I (bis 2001 B-WM) und die Division II (bis 2001 C-WM). Die Division III (bis 2001 D-WM) spielt in nur in einer Staffel zu sechs Mannschaften. Neu einsteigende oder wiedereinsteigende Nationalmannschaften beginnen bei den Herren grundsätzlich in der Division III bzw. müssen in einer möglichen Qualifikation die freien Plätze ausspielen. Seitdem das Vorhandensein einer Eisfläche in olympischer Größe zur Teilnahmevoraussetzung erklärt wurde, darf Griechenland seit 2013 nicht mehr teilnehmen, da alle dort vorhandenen Kunsteisflächen kleiner sind.

Die Teilnehmereinstufung bei den Frauen- und Junioren-Weltmeisterschaften sowie der IIHF-Inlinehockey-Weltmeisterschaft erfolgt auf ähnliche Art und Weise. Die Divisionsaufteilung erfolgt analog zu der der Herren. Die Weltmeisterschaft findet seit 2011 mit acht Mannschaften statt, wobei die Vorrunde in zwei Gruppen mit jeweils vier Teams ausgetragen wird. In den zwei Junioren-Wettbewerben spielen die Top-Divisionen mit zehn Teams, die Juniorinnen mit acht.

A-WM der HerrenBearbeiten

TurnierüberblickBearbeiten

Jahr Gastgeber Finalstände
Weltmeister 2. Platz 3. Platz
1920 Antwerpen (Belgien) (OS) Kanada 1868  Kanada Vereinigte Staaten 48  USA Tschechoslowakei 1920  Tschechoslowakei
1924 Chamonix (Frankreich) (OW) Kanada 1921  Kanada Vereinigte Staaten 48  USA Vereinigtes Konigreich 1801  Großbritannien
1928 St. Moritz (Schweiz) (OW) Kanada 1921  Kanada Schweden  Schweden Schweiz  Schweiz
1930 Chamonix (Frankreich),
Berlin (Deutschland),
Wien (Österreich)
Kanada 1921  Kanada Deutsches Reich  Deutschland Schweiz  Schweiz
1931 Krynica-Zdrój (Polen) Kanada 1921  Kanada Vereinigte Staaten 48  USA Osterreich  Österreich
1932 Lake Placid (USA) (OW) Kanada 1921  Kanada Vereinigte Staaten 48  USA Deutsches Reich  Deutschland
1933 Prag (Tschechoslowakei) Vereinigte Staaten 48  USA Kanada 1921  Kanada Tschechoslowakei 1920  Tschechoslowakei
1934 Mailand (Italien) Kanada 1921  Kanada Vereinigte Staaten 48  USA NS-Staat  Deutschland
1935 Davos (Schweiz) Kanada 1921  Kanada Schweiz  Schweiz Vereinigtes Konigreich  Großbritannien
1936 Garmisch-Partenkirchen (Deutschland) (OW) Vereinigtes Konigreich  Großbritannien Kanada 1921  Kanada Vereinigte Staaten 48  USA
1937 London (Großbritannien) Kanada 1921  Kanada Vereinigtes Konigreich  Großbritannien Schweiz  Schweiz
1938 Prag (Tschechoslowakei) Kanada 1921  Kanada Vereinigtes Konigreich  Großbritannien Tschechoslowakei 1920  Tschechoslowakei
1939 Zürich, Basel (Schweiz) Kanada 1921  Kanada Vereinigte Staaten 48  USA Schweiz  Schweiz
1947 Prag (Tschechoslowakei) Tschechoslowakei  Tschechoslowakei Schweden  Schweden Osterreich  Österreich
1948 St. Moritz (Schweiz) (OW) Kanada 1921  Kanada Tschechoslowakei  Tschechoslowakei Schweiz  Schweiz
1949 Stockholm (Schweden) Tschechoslowakei  Tschechoslowakei Kanada 1921  Kanada Vereinigte Staaten 48  USA
1950 London (Großbritannien) Kanada 1921  Kanada Vereinigte Staaten 48  USA Schweiz  Schweiz
1951 Paris (Frankreich) Kanada 1921  Kanada Schweden  Schweden Schweiz  Schweiz
1952 Oslo (Norwegen) (OW) Kanada 1921  Kanada Vereinigte Staaten 48  USA Schweden  Schweden
1953 Zürich, Basel (Schweiz) Schweden  Schweden Deutschland Bundesrepublik  BR Deutschland Schweiz  Schweiz
1954 Stockholm (Schweden) Sowjetunion 1923  Sowjetunion Kanada 1921  Kanada Schweden  Schweden
1955 Krefeld, Dortmund, Düsseldorf, Köln (BR Deutschland) Kanada 1921  Kanada Sowjetunion 1955  Sowjetunion Tschechoslowakei  Tschechoslowakei
1956 Cortina d’Ampezzo (Italien) (OW) Sowjetunion 1955  Sowjetunion Vereinigte Staaten 48  USA Kanada 1921  Kanada
1957 Moskau (Sowjetunion) Schweden  Schweden Sowjetunion 1955  Sowjetunion Tschechoslowakei  Tschechoslowakei
1958 Oslo (Norwegen) Kanada 1957  Kanada Sowjetunion 1955  Sowjetunion Schweden  Schweden
1959 Prag, Bratislava (Tschechoslowakei) Kanada 1957  Kanada Sowjetunion 1955  Sowjetunion Tschechoslowakei  Tschechoslowakei
1960 Squaw Valley (USA) (OW) Vereinigte Staaten  USA Kanada 1957  Kanada Sowjetunion 1955  Sowjetunion
1961 Genf, Lausanne (Schweiz) Kanada 1957  Kanada Tschechoslowakei  Tschechoslowakei Sowjetunion 1955  Sowjetunion
1962 Colorado Springs, Denver (USA) Schweden  Schweden Kanada 1957  Kanada Vereinigte Staaten  USA
1963 Stockholm (Schweden) Sowjetunion 1955  Sowjetunion Schweden  Schweden Tschechoslowakei  Tschechoslowakei
1964 Innsbruck (Österreich) (OW) Sowjetunion 1955  Sowjetunion Schweden  Schweden Tschechoslowakei  Tschechoslowakei
1965 Tampere (Finnland) Sowjetunion 1955  Sowjetunion Tschechoslowakei  Tschechoslowakei Schweden  Schweden
1966 Ljubljana (Jugoslawien) Sowjetunion 1955  Sowjetunion Tschechoslowakei  Tschechoslowakei Kanada  Kanada
1967 Wien (Österreich) Sowjetunion 1955  Sowjetunion Schweden  Schweden Kanada  Kanada
1968 Grenoble (Frankreich) (OW) Sowjetunion 1955  Sowjetunion Tschechoslowakei  Tschechoslowakei Kanada  Kanada
1969 Stockholm (Schweden) Sowjetunion 1955  Sowjetunion Schweden  Schweden Tschechoslowakei  Tschechoslowakei
1970 Stockholm (Schweden) Sowjetunion 1955  Sowjetunion Schweden  Schweden Tschechoslowakei  Tschechoslowakei
1971 Bern, Genf (Schweiz) Sowjetunion 1955  Sowjetunion Tschechoslowakei  Tschechoslowakei Schweden  Schweden
1972 Prag (Tschechoslowakei) Tschechoslowakei  Tschechoslowakei Sowjetunion 1955  Sowjetunion Schweden  Schweden
1973 Moskau (Sowjetunion) Sowjetunion 1955  Sowjetunion Schweden  Schweden Tschechoslowakei  Tschechoslowakei
1974 Helsinki (Finnland) Sowjetunion 1955  Sowjetunion Tschechoslowakei  Tschechoslowakei Schweden  Schweden
1975 München, Düsseldorf (BR Deutschland) Sowjetunion 1955  Sowjetunion Tschechoslowakei  Tschechoslowakei Schweden  Schweden
1976 Kattowitz (Polen) Tschechoslowakei  Tschechoslowakei Sowjetunion 1955  Sowjetunion Schweden  Schweden
1977 Wien (Österreich) Tschechoslowakei  Tschechoslowakei Schweden  Schweden Sowjetunion 1955  Sowjetunion
1978 Prag (Tschechoslowakei) Sowjetunion 1955  Sowjetunion Tschechoslowakei  Tschechoslowakei Kanada  Kanada
1979 Moskau (Sowjetunion) Sowjetunion 1955  Sowjetunion Tschechoslowakei  Tschechoslowakei Schweden  Schweden
1981 Göteborg, Stockholm (Schweden) Sowjetunion  Sowjetunion Schweden  Schweden Tschechoslowakei  Tschechoslowakei
1982 Helsinki, Tampere (Finnland) Sowjetunion  Sowjetunion Tschechoslowakei  Tschechoslowakei Kanada  Kanada
1983 Düsseldorf, Dortmund, München (BR Deutschland) Sowjetunion  Sowjetunion Tschechoslowakei  Tschechoslowakei Kanada  Kanada
1985 Prag (Tschechoslowakei) Tschechoslowakei  Tschechoslowakei Kanada  Kanada Sowjetunion  Sowjetunion
1986 Moskau (Sowjetunion) Sowjetunion  Sowjetunion Schweden  Schweden Kanada  Kanada
1987 Wien (Österreich) Schweden  Schweden Sowjetunion  Sowjetunion Tschechoslowakei  Tschechoslowakei
1989 Stockholm, Södertälje (Schweden) Sowjetunion  Sowjetunion Kanada  Kanada Tschechoslowakei  Tschechoslowakei
1990 Bern, Freiburg (Schweiz) Sowjetunion  Sowjetunion Schweden  Schweden Tschechoslowakei  Tschechoslowakei
1991 Turku, Helsinki, Tampere (Finnland) Schweden  Schweden Kanada  Kanada Sowjetunion  Sowjetunion
1992 Prag, Bratislava (Tschechoslowakei) Schweden  Schweden Finnland  Finnland Tschechoslowakei  Tschechoslowakei
1993 Dortmund, München (Deutschland) Russland 1991  Russland Schweden  Schweden Tschechien  Tschechien
1994 Bozen, Canazei, Mailand (Italien) Kanada  Kanada Finnland  Finnland Schweden  Schweden
1995 Stockholm, Gävle (Schweden) Finnland  Finnland Schweden  Schweden Kanada  Kanada
1996 Wien (Österreich) Tschechien  Tschechien Kanada  Kanada Vereinigte Staaten  USA
1997 Helsinki, Turku, Tampere (Finnland) Kanada  Kanada Schweden  Schweden Tschechien  Tschechien
1998 Zürich, Basel (Schweiz) Schweden  Schweden Finnland  Finnland Tschechien  Tschechien
1999 Oslo, Hamar, Lillehammer (Norwegen) Tschechien  Tschechien Finnland  Finnland Schweden  Schweden
2000 Sankt Petersburg (Russland) Tschechien  Tschechien Slowakei  Slowakei Finnland  Finnland
2001 Köln, Hannover, Nürnberg (Deutschland) Tschechien  Tschechien Finnland  Finnland Schweden  Schweden
2002 Göteborg, Jönköping, Karlstad (Schweden) Slowakei  Slowakei Russland  Russland Schweden  Schweden
2003 Helsinki, Tampere, Turku (Finnland) Kanada  Kanada Schweden  Schweden Slowakei  Slowakei
2004 Prag, Ostrava (Tschechien) Kanada  Kanada Schweden  Schweden Vereinigte Staaten  USA
2005 Wien, Innsbruck (Österreich) Tschechien  Tschechien Kanada  Kanada Russland  Russland
2006 Riga (Lettland) Schweden  Schweden Tschechien  Tschechien Finnland  Finnland
2007 Moskau, Mytischtschi (Russland) Kanada  Kanada Finnland  Finnland Russland  Russland
2008 Québec, Halifax (Kanada) Russland  Russland Kanada  Kanada Finnland  Finnland
2009 Bern, Zürich-Kloten (Schweiz) Russland  Russland Kanada  Kanada Schweden  Schweden
2010 Köln, Mannheim, Gelsenkirchen (Deutschland) Tschechien  Tschechien Russland  Russland Schweden  Schweden
2011 Bratislava, Košice (Slowakei) Finnland  Finnland Schweden  Schweden Tschechien  Tschechien
2012 Helsinki (Finnland), Stockholm (Schweden) Russland  Russland Slowakei  Slowakei Tschechien  Tschechien
2013 Stockholm (Schweden), Helsinki (Finnland) Schweden  Schweden Schweiz  Schweiz Vereinigte Staaten  USA
2014 Minsk (Weißrussland) Russland  Russland Finnland  Finnland Schweden  Schweden
2015 Prag, Ostrava (Tschechien) Kanada  Kanada Russland  Russland Vereinigte Staaten  USA
2016 Moskau, Sankt Petersburg (Russland) Kanada  Kanada Finnland  Finnland Russland  Russland
2017 Köln (Deutschland), Paris (Frankreich) Schweden  Schweden Kanada  Kanada Russland  Russland
2018 Kopenhagen, Herning (Dänemark) Schweden  Schweden Schweiz  Schweiz Vereinigte Staaten  USA
2019 Bratislava, Košice (Slowakei)
2020 Zürich, Lausanne (Schweiz)
2021 Minsk (Weißrussland), Riga (Lettland)
2022 Tampere, Helsinki (Finnland)
2023 (Russland)
2024 (Tschechien)
2025 (Schweden)

MedaillenspiegelBearbeiten

nach 82 Turnieren

Rang Land        
1 Russland  Russland*
(davon Sowjetunion  Sowjetunion)
27
(22)
10
(7)
9
(5)
46
(34)
2 Kanada 1957  / Kanada  Kanada 26 14 9 49
3 Tschechien  Tschechien*
(davon Tschechoslowakei  Tschechoslowakei)
12
(6)
13
(12)
21
(16)
46
(34)
4 Schweden  Schweden 11 19 17 47
5 Vereinigte Staaten  USA 2 9 8 19
6 Finnland  Finnland 2 8 3 13
7 Vereinigtes Konigreich  Großbritannien 1 2 2 5
8 Slowakei  Slowakei 1 2 1 4
9 Schweiz  Schweiz 3 8 11
10 Deutsches Reich  / NS-Staat  Deutschland
(davon Deutschland Bundesrepublik  BR Deutschland)

(–)
2
(1)
2
(–)
4
(1)
11 Osterreich  Österreich 2 2

* Russland hat die IIHF-Mitgliedschaft der UdSSR übernommen und Tschechien die der Tschechoslowakei. Daher werden in den offiziellen Statistiken diese Länder gemeinsam betrachtet.[2]

A-WM der männlichen Junioren (U-20)Bearbeiten

Die A-Weltmeisterschaften der männlichen U20-Junioren erreichen in Kanada und den Vereinigten Staaten im Gegensatz zu Europa eine hohe mediale Aufmerksamkeit, die sich auch in hohen Zuschauerzahlen in den Eishallen widerspiegelt. Aus diesem Grund vergibt die Internationale Eishockey-Föderation überproportional häufig die U20-WM nach Kanada oder in die Vereinigten Staaten. Mit dem kanadischen Verband Hockey Canada besteht eine Vereinbarung, dass die WM regelmäßig in Kanada abgehalten wird. Nach der aktuellen Vereinbarung finden zwischen 2019 und 2031 sechs Turniere in Kanada statt.[3]

TurnierüberblickBearbeiten

Jahr Gastgeber Finalstände
Weltmeister 2. Platz 3. Platz
1977 Banská Bystrica, Zvolen (Tschechoslowakei) Sowjetunion 1955  Sowjetunion Kanada  Kanada Tschechoslowakei  Tschechoslowakei
1978 Montreal, Québec City u. a. (Kanada) Sowjetunion 1955  Sowjetunion Schweden  Schweden Kanada  Kanada
1979 Karlstad, Karlskoga (Schweden) Sowjetunion 1955  Sowjetunion Tschechoslowakei  Tschechoslowakei Schweden  Schweden
1980 Helsinki, Vantaa (Finnland) Sowjetunion 1955  Sowjetunion Finnland  Finnland Schweden  Schweden
1981 Augsburg, Kaufbeuren u. a. (BR Deutschland) Schweden  Schweden Finnland  Finnland Sowjetunion 1955  Sowjetunion
1982 Minneapolis (Vereinigte Staaten) Kanada  Kanada Tschechoslowakei  Tschechoslowakei Finnland  Finnland
1983 Leningrad (Sowjetunion) Sowjetunion  Sowjetunion Tschechoslowakei  Tschechoslowakei Kanada  Kanada
1984 Norrköping, Nyköping (Schweden) Sowjetunion  Sowjetunion Finnland  Finnland Tschechoslowakei  Tschechoslowakei
1985 Espoo, Helsinki, Turku, Vantaa (Finnland) Kanada  Kanada Tschechoslowakei  Tschechoslowakei Sowjetunion  Sowjetunion
1986 Hamilton, Toronto u. a. (Kanada) Sowjetunion  Sowjetunion Kanada  Kanada Vereinigte Staaten  USA
1987 Nitra, Trenčín u. a. (Tschechoslowakei) Finnland  Finnland Tschechoslowakei  Tschechoslowakei Schweden  Schweden
1988 Moskau (Sowjetunion) Kanada  Kanada Sowjetunion  Sowjetunion Finnland  Finnland
1989 Anchorage (Vereinigte Staaten) Sowjetunion  Sowjetunion Schweden  Schweden Tschechoslowakei  Tschechoslowakei
1990 Helsinki, Turku u. a. (Finnland) Kanada  Kanada Sowjetunion  Sowjetunion Tschechoslowakei  Tschechoslowakei
1991 Saskatoon, Regina u. a. (Kanada) Kanada  Kanada Sowjetunion  Sowjetunion Tschechoslowakei  Tschechoslowakei
1992 Füssen, Kaufbeuren (Deutschland) GUS  GUS Schweden  Schweden Vereinigte Staaten  USA
1993 Gävle, Falun u. a. (Schweden) Kanada  Kanada Schweden  Schweden Tschechien  Tschechien und
Slowakei  Slowakei
1994 Ostrava, Frýdek-Místek (Tschechien) Kanada  Kanada Schweden  Schweden Russland 1991  Russland
1995 Red Deer (Kanada) Kanada  Kanada Russland  Russland Schweden  Schweden
1996 Boston (Vereinigte Staaten) Kanada  Kanada Schweden  Schweden Russland  Russland
1997 Genf, Morges (Schweiz) Kanada  Kanada Vereinigte Staaten  USA Russland  Russland
1998 Helsinki, Hämeenlinna (Finnland) Finnland  Finnland Russland  Russland Schweiz  Schweiz
1999 Winnipeg (Kanada) Russland  Russland Kanada  Kanada Slowakei  Slowakei
2000 Skellefteå, Umeå (Schweden) Tschechien  Tschechien Russland  Russland Kanada  Kanada
2001 Moskau, Podolsk (Russland) Tschechien  Tschechien Finnland  Finnland Kanada  Kanada
2002 Pardubice, Hradec Králové (Tschechien) Russland  Russland Kanada  Kanada Finnland  Finnland
2003 Halifax, Sidney (Kanada) Russland  Russland Kanada  Kanada Finnland  Finnland
2004 Helsinki, Hämeenlinna (Finnland) Vereinigte Staaten  USA Kanada  Kanada Finnland  Finnland
2005 Grand Forks, Thief River Falls (Vereinigte Staaten) Kanada  Kanada Russland  Russland Tschechien  Tschechien
2006 Vancouver, Kamloops, Kelowna (Kanada) Kanada  Kanada Russland  Russland Finnland  Finnland
2007 Leksand, Mora (Schweden) Kanada  Kanada Russland  Russland Vereinigte Staaten  USA
2008 Pardubice, Liberec (Tschechien) Kanada  Kanada Schweden  Schweden Russland  Russland
2009 Ottawa (Kanada) Kanada  Kanada Schweden  Schweden Russland  Russland
2010 Saskatoon, Regina (Kanada) Vereinigte Staaten  USA Kanada  Kanada Schweden  Schweden
2011 Buffalo, Lewiston (Vereinigte Staaten) Russland  Russland Kanada  Kanada Vereinigte Staaten  USA
2012 Calgary, Edmonton (Kanada) Schweden  Schweden Russland  Russland Kanada  Kanada
2013 Ufa (Russland) Vereinigte Staaten  USA Schweden  Schweden Russland  Russland
2014 Malmö (Schweden) Finnland  Finnland Schweden  Schweden Russland  Russland
2015 Toronto, Montreal (Kanada) Kanada  Kanada Russland  Russland Slowakei  Slowakei
2016 Helsinki (Finnland) Finnland  Finnland Russland  Russland Vereinigte Staaten  USA
2017 Montreal, Toronto (Kanada) Vereinigte Staaten  USA Kanada  Kanada Russland  Russland
2018 Buffalo (Vereinigte Staaten) Kanada  Kanada Schweden  Schweden Vereinigte Staaten  USA
2019 Vancouver, Victoria (Kanada) Finnland  Finnland Vereinigte Staaten  USA Russland  Russland
2020 Ostrava, Třinec (Tschechien)
2021 (Kanada)
2022 (Schweden)
2023 Nowosibirsk (Russland)
2024 (Kanada)
2025
2026 (Kanada)
2027
2028 (Kanada)
2029
2030
2031 (Kanada)

MedaillenspiegelBearbeiten

nach 43 Turnieren

Rang Land        
1 Kanada  Kanada 17 9 5 31
2 Russland  Russland*
(davon Sowjetunion  Sowjetunion)
(davon GUS  GUS)
13
(8)
(1)
12
(3)
(0)
11
(2)
(0)
36
(13)
(1)
3 Finnland  Finnland 5 4 6 15
4 Vereinigte Staaten  USA 4 2 6 12
5 Schweden  Schweden 2 11 5 18
6 Tschechien  Tschechien*
(davon Tschechoslowakei  Tschechoslowakei)
2
(0)
5
(5)
7
(6)
14
(11)
7 Slowakei  Slowakei 3 3
8 Schweiz  Schweiz 1 1

* Russland hat die IIHF-Mitgliedschaft der UdSSR übernommen und Tschechien die der Tschechoslowakei. Daher werden in den offiziellen Statistiken diese Länder gemeinsam betrachtet.

A-WM der männlichen Junioren (U-18)Bearbeiten

TurnierüberblickBearbeiten

Jahr Gastgeber Finalstände
Weltmeister 2. Platz 3. Platz
1999 Füssen, Kaufbeuren (Deutschland) Finnland  Finnland Schweden  Schweden Slowakei  Slowakei
2000 Kloten, Weinfelden (Schweiz) Finnland  Finnland Russland  Russland Schweden  Schweden
2001 Helsinki, Lahti, Heinola (Finnland) Russland  Russland Schweiz  Schweiz Finnland  Finnland
2002 Trnava, Piešťany (Slowakei) Vereinigte Staaten  USA Russland  Russland Tschechien  Tschechien
2003 Jaroslawl (Russland) Kanada  Kanada Slowakei  Slowakei Russland  Russland
2004 Minsk (Weißrussland) Russland  Russland Vereinigte Staaten  USA Tschechien  Tschechien
2005 Pilsen, Budweis (Tschechien) Vereinigte Staaten  USA Kanada  Kanada Schweden  Schweden
2006 Ängelholm, Halmstad (Schweden) Vereinigte Staaten  USA Finnland  Finnland Tschechien  Tschechien
2007 Tampere, Rauma (Finnland) Russland  Russland Vereinigte Staaten  USA Schweden  Schweden
2008 Kasan (Russland) Kanada  Kanada Russland  Russland Vereinigte Staaten  USA
2009 Fargo, Moorhead (USA) Vereinigte Staaten  USA Russland  Russland Finnland  Finnland
2010 Minsk, Babrujsk (Weißrussland) Vereinigte Staaten  USA Schweden  Schweden Finnland  Finnland
2011 Crimmitschau, Dresden (Deutschland) Vereinigte Staaten  USA Schweden  Schweden Russland  Russland
2012 Brünn, Znojmo, Břeclav (Tschechien) Vereinigte Staaten  USA Schweden  Schweden Kanada  Kanada
2013 Sotschi (Russland) Kanada  Kanada Vereinigte Staaten  USA Finnland  Finnland
2014 Lappeenranta, Imatra (Finnland) Vereinigte Staaten  USA Tschechien  Tschechien Kanada  Kanada
2015 Zug, Luzern (Schweiz) Vereinigte Staaten  USA Finnland  Finnland Kanada  Kanada
2016 Grand Forks (USA) Finnland  Finnland Schweden  Schweden Vereinigte Staaten  USA
2017 Poprad, Spišská Nová Ves (Slowakei) Vereinigte Staaten  USA Finnland  Finnland Russland  Russland
2018 Tscheljabinsk, Magnitogorsk (Russland) Finnland  Finnland Vereinigte Staaten  USA Schweden  Schweden
2019 Örnsköldsvik, Umeå (Schweden)

MedaillenspiegelBearbeiten

nach 20 Turnieren

Rang Land        
1 Vereinigte Staaten  USA 10 4 2 16
2 Finnland  Finnland 4 3 4 11
3 Russland  Russland 3 4 3 10
4 Kanada  Kanada 3 1 3 7
5 Schweden  Schweden 5 4 9
6 Tschechien  Tschechien 1 3 4
7 Slowakei  Slowakei 1 1 2
8 Schweiz  Schweiz 1 1

A-WM der FrauenBearbeiten

TurnierüberblickBearbeiten

Jahr Gastgeber Finalstände
Weltmeister 2. Platz 3. Platz
1990 Ottawa (Kanada) Kanada  Kanada Vereinigte Staaten  USA Finnland  Finnland
1992 Tampere (Finnland) Kanada  Kanada Vereinigte Staaten  USA Finnland  Finnland
1994 Lake Placid (USA) Kanada  Kanada Vereinigte Staaten  USA Finnland  Finnland
1997 Kitchener, Mississauga u. a. (Kanada) Kanada  Kanada Vereinigte Staaten  USA Finnland  Finnland
1998 aufgrund der Olympischen Spiele keine Weltmeisterschaft
1999 Espoo, Vantaa (Finnland) Kanada  Kanada Vereinigte Staaten  USA Finnland  Finnland
2000 Mississauga, Kitchener u. a. (Kanada) Kanada  Kanada Vereinigte Staaten  USA Finnland  Finnland
2001 Minneapolis, St. Paul (USA) Kanada  Kanada Vereinigte Staaten  USA Russland  Russland
2002 aufgrund der Olympischen Spiele keine Weltmeisterschaft
2003 Peking (China) Turnier der Top-Division wegen SARS-Epidemie abgesagt
2004 Halifax, Dartmouth (Kanada) Kanada  Kanada Vereinigte Staaten  USA Finnland  Finnland
2005 Linköping, Norrköping (Schweden) Vereinigte Staaten  USA Kanada  Kanada Schweden  Schweden
2006 aufgrund der Olympischen Spiele keine Weltmeisterschaft
2007 Winnipeg, Selkirk (Kanada) Kanada  Kanada Vereinigte Staaten  USA Schweden  Schweden
2008 Harbin (China) Vereinigte Staaten  USA Kanada  Kanada Finnland  Finnland
2009 Hämeenlinna (Finnland) Vereinigte Staaten  USA Kanada  Kanada Finnland  Finnland
2010 aufgrund der Olympischen Spiele keine Weltmeisterschaft
2011 Zürich, Winterthur (Schweiz) Vereinigte Staaten  USA Kanada  Kanada Finnland  Finnland
2012 Burlington (USA) Kanada  Kanada Vereinigte Staaten  USA Schweiz  Schweiz
2013 Ottawa (Kanada) Vereinigte Staaten  USA Kanada  Kanada Russland  Russland
2014 aufgrund der Olympischen Spiele kein Turnier der Top-Division
2015 Malmö (Schweden) Vereinigte Staaten  USA Kanada  Kanada Finnland  Finnland
2016 Kamloops (Kanada) Vereinigte Staaten  USA Kanada  Kanada Russland  Russland
2017 Plymouth (USA) Vereinigte Staaten  USA Kanada  Kanada Finnland  Finnland
2018 aufgrund der Olympischen Spiele kein Turnier der Top-Division
2019 Espoo (Finnland) Vereinigte Staaten  USA Finnland  Finnland Kanada  Kanada
2020 (Kanada)
2021
2022 aufgrund der Olympischen Spiele voraussichtlich kein Turnier der Top-Division
2023 (Kanada)
2024
2025
2026
2027 (Kanada)

MedaillenspiegelBearbeiten

nach 19 Turnieren

Rang Land        
1 Kanada  Kanada 10 8 1 19
2 Vereinigte Staaten  USA 9 10 19
3 Finnland  Finnland 1 12 13
4 Russland  Russland 3 3
5 Schweden  Schweden 2 2
6 Schweiz  Schweiz 1 1

A-WM der Juniorinnen (U-18)Bearbeiten

TurnierüberblickBearbeiten

Jahr Gastgeber Finalstände
Weltmeister 2. Platz 3. Platz
2008 Calgary (Kanada) Vereinigte Staaten  USA Kanada  Kanada Tschechien  Tschechien
2009 Füssen (Deutschland) Vereinigte Staaten  USA Kanada  Kanada Schweden  Schweden
2010 Chicago (USA) Kanada  Kanada Vereinigte Staaten  USA Schweden  Schweden
2011 Stockholm (Schweden) Vereinigte Staaten  USA Kanada  Kanada Finnland  Finnland
2012 Zlín, Přerov (Tschechien) Kanada  Kanada Vereinigte Staaten  USA Schweden  Schweden
2013 Vierumäki (Finnland) Kanada  Kanada Vereinigte Staaten  USA Schweden  Schweden
2014 Budapest (Ungarn) Kanada  Kanada Vereinigte Staaten  USA Tschechien  Tschechien
2015 Buffalo (USA) Vereinigte Staaten  USA Kanada  Kanada Russland  Russland
2016 St. Catharines (Kanada) Vereinigte Staaten  USA Kanada  Kanada Schweden  Schweden
2017 Zlín, Přerov (Tschechien) Vereinigte Staaten  USA Kanada  Kanada Russland  Russland
2018 Dmitrow (Russland) Vereinigte Staaten  USA Schweden  Schweden Kanada  Kanada
2019 Obihiro (Japan) Kanada  Kanada Vereinigte Staaten  USA Finnland  Finnland

MedaillenspiegelBearbeiten

nach 12 Turnieren

Rang Land        
1 Vereinigte Staaten  USA 7 5 12
2 Kanada  Kanada 5 6 1 12
3 Schweden  Schweden 1 5 6
4 Finnland  Finnland 2 2
Russland  Russland 2 2
Tschechien  Tschechien 2 2

Siehe auchBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Mitte: «Im Olympiajahr kein Weltmeister». In: Arbeiter-Zeitung. Wien 11. Juli 1978, S. 10 (arbeiter-zeitung.at – das offene Online-Archiv – Digitalisat).
  2. Zusammenfassung der Teams zur WM 2009 auf der Website des IIHF, eingesehen am 7. Februar 2014
  3. https://www.new-iihf.com/en/events/2018/wm/news/3208/kazakhstan%2c-japan-get-top-events

LiteraturBearbeiten

  • Joachim Schweer, Dino Reisner: Die Geschichte der Eishockey-WM. AGON, Kassel 1996, ISBN 3-928562-56-8.
  • Stephan Müller: International Ice Hockey Encyclopedia 1904–2005. BoD GmbH, Norderstedt 2005, ISBN 3-8334-4189-5.

WeblinksBearbeiten

  Commons: Eishockey-Weltmeisterschaft – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien