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Die Arbeiter-Zeitung (im Blatttitel fast durchgängig als Arbeiter⸗Zeitung mit Doppelbindestrich geschrieben; AZ in der Kurzform), ab Anfang September 1970 AZ als Blatttitel (ab Jahresbeginn 1961 mit AZ vorerst nur als Zusatzlogo), war in fast ihrer gesamten Herausgabezeit das „Sprachrohr“ der österreichischen Sozialdemokratie und erschien – mit oftmals wechselnden Titelzusätzen – von 1889 bis 1938 sowie von 1945 bis 1991.

Arbeiter-Zeitung, AZ/Tagblatt, Neue AZ

Beschreibung österreichische Parteizeitung (bis 1989);
unabhängiges Tagblatt (1989 bis zur Einstellung)
Fachgebiet „Organ“/„Zentralorgan“ der österreichischen Sozialdemokratie
Sprache deutsch
Verlag zuletzt Druck- und Verlagsanstalt „Vorwärts“, Kommanditgesellschaft
Hauptsitz Wien (Österreich)
Erstausgabe 12. Juli 1889
Einstellung 31. Oktober 1991
Gründer Julius Popp,
L. A. Bretschneider,
Rudolf Pokorny
Erscheinungsweise wechselnd, zumeist als tägliches Tagblatt
Herausgeber zuletzt Sozialistischer Verlag Ges. m. b. H.
Artikelarchiv arbeiter-zeitung.at – das offene Online-Archiv

Nach dem diktaturbedingten Verbot durch den austrofaschistischen Ständestaat im Zusammenhang mit den Februarkämpfen erschien das Blatt nach der letzten regulären Ausgabe am 12. Februar 1934 (Nummer 41 im 47. Jahrgang[1]) als Exilzeitschrift bis Februar 1937 (als 1. bis 4. Jahrgang) vorerst aus Brünn und von März 1937 bis zur letzten Ausgabe am 15. März 1938 (als 4. und 5. Jahrgang) aus Paris. Erst nach der Wiederrichtung der Republik Österreich konnte die Arbeiter-Zeitung ab August 1945 im 47. Jahrgang[1] als Nummer 1 wieder erscheinen. Die Zeitung stand seit ihrer Erstausgabe 1889 durchgängig bis in das Jahr 1989 (nach Verkauf von 90 Prozent der Anteile in private Hand) direkt oder indirekt im Eigentum der österreichischen Sozialdemokraten, anfangs im Eigentum der Gründer aus dem Umfeld der Partei, später unter dem jeweiligen, geschichtlich angepassten Parteinamen der heutigen Sozialdemokratischen Partei Österreichs. Die folgenden Restrukturierungsmaßnahmen konnten den Niedergang des Blattes dennoch nicht mehr aufhalten – am 31. Oktober 1991 wurde die Arbeiter-Zeitung nach über 100 Jahren wechselvoller Geschichte eingestellt.

Inhaltsverzeichnis

GeschichteBearbeiten

VorgängerpublikationenBearbeiten

Die erste Arbeiterzeitung aus dem Umfeld der österreichischen Sozialdemokratie war Das Wiener allgemeine Arbeiterblatt, die 1848 ihre Redaktionsitz am Wiener Kohlmarkt 260 (heute am Kohlmarkt 8 in der Inneren Stadt) hatte.[2]

Direkte Vorgängerin war die am 11. Dezember 1886 erstmals erschienene und 1889 verbotene Zeitschrift Die Gleichheit. Sozialdemokratisches Wochenblatt, (kurz Gleichheit),[3] die von dem jungen Wiener Arzt Viktor Adler herausgegeben wurde und ihren Redaktionssitz in der Gumpendorfer Straße 73 im 6. Wiener Gemeindebezirk Mariahilf hatte.[2] Als verantwortlicher Redakteur zeichnete Ludwig August Bretschneider.[4]

Die Arbeiterschaft stand in den 1880er Jahren unter hartem Druck des Ausnahmezustandes, den die damalige klerikale k.k. Regierung unter Eduard Taaffe verhängt hatte: Taaffe baute ein polizeistaatliches Überwachungssystem auf, schränkte die Pressefreiheit massiv ein und führte im Jahr 1884 scharfe Gesetze gegen die Arbeiterbewegung ein; die Gewerkschaften wurden aufgelöst. Die Bewegung zersprengte sich in die zwei einander bekämpfenden Flügel der „Radikalen“ und der „Gemäßigten“. In diesem Umfeld gründete Adler das Wochenblatt Gleichheit und konnte alsbald die beiden Fraktionen um sein Blatt vereinen. Zwei Jahre nach der Blattgründung, Ende 1888 auf dem Hainfelder Parteitag, konnte er die Radikalen und die Gemäßigten in der neuen, geeinten Sozialdemokratischen Arbeiterpartei Österreichs (SDAP) vereinen und wurde zu deren erstem Vorsitzenden gewählt. Über die noch kleine Wochenzeitung Gleichheit, die für ihre sozial engagierten und aufrüttelnden Reportagen bekannt wurde,[5] drang der neue Aufbruch des Sozialismus auch zu den Massen der Arbeiterschaft.

Zum ersten Maifeiertag am 1. Mai 1890, die Arbeiter-Zeitung war bereits gegründet, „[sprengte] [d]ie gewaltige Massenerhebung der österreichischen Arbeiter […] den Ausnahmezustand“:[4]

„So begann die große Geschichte der österreichischen Arbeiterbewegung mit der Gründung der »Gleichheit«. Sie hat der österreichischen Arbeiterklasse den Weg gewiesen, der zu dem großen Wahlrechtskampfe, zu unzähligen erfolgreichen Gewerkschaftsgründungen und Gewerkschaftskämpfen, schließlich zur Republik und zum Roten Wien geführt hat.“

Arbeiter-Zeitung am 20. Dezember 1936[4]

Die Gleichheit, in der kurzen Zeit ihres Erscheinens insgesamt 45 Mal beschlagnahmt, wurde „am 14.6.1889 zur Einstellung gezwungen“ (zitiert nach: dasrotewien.at – Lexikon der Wiener Sozialdemokratie, ohne Datum) und Viktor Adler zu vier Monaten Arrest verurteilt.[3] Davon abweichend hieß es hingegen in der Arbeiter-Zeitung in der Ausgabe vom 20. Dezember 1936: „…, die »Gleichheit«, ist schon am 21. Juni 1889 von der Polizei eingestellt worden; …“[4] Wenige Wochen danach, im Juli desselben Jahres, wurde die Arbeiter-Zeitung als unmittelbare Nachfolgerin aus der Taufe gehoben.[3][4]

Monarchie, Erster Weltkrieg und ZwischenkriegszeitBearbeiten

Das erste Arbeiter-Zeitung genannte Periodikum erschien erstmals am 12. Juli 1889, anfangs jeden zweiten und vierten Freitag im Monat und mit Blatttitel Arbeiterzeitung. – Organ der österreichischen Sozialdemokratie. (Mit abschließenden Punkten; Arbeiterzeitung noch ohne Bindestrich/Doppelbindestrich gesetzt.)[6] Gegründet wurde die in Wien ansässige Zeitung nach einhelliger Quellenlage von Viktor Adler. Die Gründungspersonen laut Impressum waren Julius Popp und Rudolf Pokorny als Herausgeber sowie Ludwig August Bretschneider als verantwortlicher Redakteur. Ab der ersten Nummer wurde in der Genossenschafts-Buchdruckerei in der Alserstraße 32 im 9. Bezirk, Alsergrund,[7] und dort bis Februar 1893 gedruckt. Der Redaktionssitz war, wie schon beim Vorgängerblatt Gleichheit (siehe oben), in der Gumpendorfer Straße 73. Von Februar 1893 bis 24. April 1900 erfolgte der Druck dann in der Universitätsstraße 6-8, Redaktion und Expedit waren an die Adresse Schwarzspanierstraße 10  / Ferstelgasse 6 übersiedelt. Die Zeitung hatte in dieser Zeit eine Auflage von etwa 24.000 Stück.[2]

Erstmals ab dem 18. Oktober 1889 wurde der Blatttitel auf Arbeiter⸗Zeitung. (erstmals mit Doppelbindestrich, im Blattinneren blieb vorerst noch Arbeiterzeitung erhalten) sowie auf wöchentliches Erscheinen an jedem Freitag umgestellt,[8] ab dem 31. Oktober 1893 folgte eine zusätzliche Dienstagsausgabe. Mit der Ausgabe vom 19. Dezember 1889 war der Punkt hinter Arbeiter-Zeitung weggefallen.[9]

Mit 1. Jänner 1895 – dieses Datum wurde für die nächsten Jahrzehnte zum Gründungsdatum der Zeitung erklärt, wobei dessen ungeachtet der Jahrgang ab 1889 weiter fortgezählt wurde – erfolgte unter den Eigentümern Julius Popp und Jakob Reumann und dem als Herausgeber fungierenden Viktor Adler die Umstellung zu täglicher Erscheinungsweise unter dem Blatttitel (weiterhin mit abschließendem Punkt) Arbeiter-Zeitung – Zentralorgan der österreichischen Sozialdemokratie. Im gereimten Leitartikel „Zur ersten Nummer“ war zu lesen: „‚Arbeiter-Zeitung – erste Nummer! Ist denn der jüngste Tag schon da?‘ […]“[10] „[E]iner von denen, die im Jahre 1895 das Blatt gegründet haben,“ war nach Eigendarstellung im Jahr 1945 der damalige Vorsitzende der Sozialistischen Partei Österreichs.[11]

Vor dem Ersten Weltkrieg galt die Arbeiter-Zeitung als klassenkämpferisches Organ. Während des Ersten Weltkriegs erschien zusätzlich das Abendblatt AZ am Abend (Quelle hierfür ist der Eintrag in dasrotewien.at,[2] im Online-Archiv ANNO der Nationalbibliothek findet sich hingegen kein solches Abendblatt als digitalisierte Ausgabe.[12]) In der Zwischenkriegszeit war die Arbeiter-Zeitung offizielles Zentralorgan der Sozialdemokratie Deutschösterreichs, daneben erschienen Regionalzeitungen und, ab 1927, das populäre Kleinformat Das Kleine Blatt.

AustrofaschismusBearbeiten

Auf dem Weg der Regierung zum austrofaschistischen Ständestaat wurde mit der kriegswirtschaftlichen Notverordnung vom 7. März 1933 angeordnet, dass alle Zeitungen, die bis zu diesem Zeitpunkt bereits einmal konfisziert waren, durch eine Verfügung des Bundeskanzler verpflichtet werden konnten, die Pflichtstücke der Zeitung schon zwei Stunden vor der Verbreitung bei der Behörde abzuliefern. Wie in der Ausgabe vom 4. Juli 1933 zu lesen war, diente dies – als eingebürgerter Name „Vorzensur“ bezeichnet – der pressepolizeilichen, staatsanwaltlichen und gerichtlichen Prüfung um, von den Behörden so eingestanden, allenfalls die Beschlagnahme zu erleichtern. Diese Schikane betraf neben der Arbeiter-Zeitung auch Die Kleine Zeitung.[13] Die Redaktion der Arbeiter-Zeitung löste die Sachlage in ihrer Art derart, dass sie in den Ausgaben ab dem 26. März[14] bis zum 3. Juli 1933[15] im Kopf des Titelblattes „Unter Vorzensur“ gesetzt hatte. Noch an diesem 3. Juli übermittelte die Polizei der Redaktion einen Bescheid, wonach es der Arbeiter-Zeitung verboten wurde, „weiterhin am Kopf des Blattes die Worte ‚Unter Vorzensur‘ erscheinen zu lassen.“ Deshalb wurde die Zeitung ab der nachfolgenden Ausgabe am 4. Juli 1933 mit verändertem Zusatz „Unter verschärfter Vorlagepflicht“ im Kopf des Titelblattes verbreitet.[13]

Exilzeitung in der IllegalitätBearbeiten

Nachdem am 12. Februar 1934 die Februarkämpfe begannen, die Ausgabe der Arbeiter-Zeitung an diesem Tag noch wie gewohnt und ohne Hinweis darauf erschien,[16] war nach dem Verbot der Zeitung das Ende sowohl der täglichen Ausgabe wie auch der Redaktion in Wien besiegelt. Die Redaktion produzierte die Arbeiter-Zeitung ab dem 25. Februar 1934 im Exil in Brünn, beginnend mit „Nr. 1“, Neuzählung als „1. Jahrgang“ und mit dem Zusatz „Erscheint wöchentlich.“[17] Als Herausgeber war Václav Kovanda und als verantwortlicher Redakteur Josef Schramek im Impressum ausgewiesen.[18] In der Brünner Ausgabe vom 22. November 1936 gab die Redaktion bekannt, dass die Tschechoslowakische Republik das weitere Erscheinen des Blattes auf Grund einer Änderung ihrer Außenpolitik nicht mehr gestatte und schrieb weiterhin, dass die Arbeiter-Zeitung weiter erscheinen solle.[19] Dessen ungeachtet wurde die Zeitung laut dem Impressum in den Folgeausgaben weiterhin in Brünn herausgegeben. Bis zur endgültigen Einstellung erschienen noch weitere Ausgaben am 25. November, am 12. und 20. Dezember 1936[20] sowie mehr als 20 Mal im Jahr 1937 in unregelmäßiger Erscheinungsweise.[21]

Mit der Ausgabe vom 3. März 1937 im 4. Jahrgang als Arbeiter-Zeitung, nunmehr ohne jeglichen Titelzusatz,[22] wurde die Herausgabe der Zeitung nach Paris verlegt,[23] mit Ausgabe vom 31. März 1937 wurde der Ausgabeort auch auf die Titelseite gesetzt („Paris, [Datum]“) und der Ausgabepreis von zuvor 20 Groschen auf 50 französische centimes festgesetzt.[24] In Paris blieb die Zeitung, unter wechselnden Redaktionssitzen und zumeist vierzehntäglich als Mittwochsausgabe (vereinzelt als Samstagsausgabe),[21] bis zur allerletzten Ausgabe am 20. November 1937, auf der im Aufmacher getitelt wurde: „Die RS [= Revolutionäre Sozialisten Österreichs] an die Arbeiterklasse.“[25]

Neugründung in der NachkriegszeitBearbeiten

Nach dem Zweiten Weltkrieg, in der wiedererstandenen Republik Österreich, erschien die Tageszeitung mit Nummer 1 im (laut Titelseite) 47. Jahrgang[1] und vorerst noch – wie vormals seit 1895 das „Zentralorgan“ – als Arbeiter-Zeitung – Zentralorgan der Sozialistischen Partei Österreichs erstmals wieder am 5. August 1945.[26] In dieser war ein offener Brief des damaligen Vorsitzenden der Sozialistischen Partei ÖsterreichsKarl Seitz an unsere Leser“ abgedruckt:

„Es erfüllt mich mit tiefer Freude und innerer Genugtuung, daß heute zum erstenmal nach elf Jahren aufgezwungenen Schweigens die Arbeiter - Zeitung wieder erscheint. Das ist für uns Sozialdemokraten nicht nur ein politisches, sondern auch ein symbolisches Ereignis. Es beweist den Sieg des demokratischen Sozialismus über die faschistische Tyrannei, es bedeutet die Wiedergeburt unserer Gedanken- und Redefreiheit.

In diesem Sinne begrüße ich die neuen und alten Leser der Arbeiter - Zeitung als einer von denen, die im Jahre 1895 dieses Blatt gegründet haben, und verspreche ihnen gleichzeitig, daß das wiedererstandene Zentralorgan der Partei wie einst unter Viktor Adler ein mutiger Anwalt und treuer Freund des arbeitenden Volkes Österreichs sein wird.

Wien, am 4. August 1945.“

Karl Seitz: In: Arbeiter-Zeitung, Nr. 1/1945, 47. Jahrgang[11]

Eigentümerin war die Sozialistische Partei Österreichs, als SPÖ-eigene Unternehmen waren die Sozialistischer Verlag Ges. m. b. H. als Verlegerin und Herausgeberin und der Vorwärts-Verlag (Druck- und Verlagsanstalt „Vorwärts“, Kommanditgesellschaft) als Druckerei mit der Produktion befasst. Später wurde der Blatttitel auf AZ – Tagblatt für Österreich geändert (häufig auch als A.Z. oder A. Z. zitiert), das Zentralorgan und der Parteiname als Titelzusatz verschwanden. Bis 1955 war das Blatt als führende Parteizeitung die auflagenstärkste Tageszeitung Österreichs – nicht zuletzt, weil das Kleine Blatt nur mehr als Wochenzeitung wieder entstehen durfte.

Niedergang und RestrukturierungsversucheBearbeiten

Der generelle Niedergang der Parteizeitungen im Allgemeinen und der Bedeutungsverlust für die Sozialistische Partei ihres eigenen Parteiorgans im Besonderen führte in den 1960er und 1970er Jahren auch die AZ in finanzielle Probleme.[27] Es kam zu einem langsamen Schrumpfen der Auflage und zu einer Überalterung der Leserschaft, vor allem der Abonnenten. Alternative Presseexperimente der SPÖ, wie die von 1967 bis 1971 erschienene Neue Zeitung, scheiterten. Die 1974 etablierte staatliche Presseförderung, die der AZ besonders zugutekam, konnte nur mehr eine Linderung und den Aufschub der Finanzkrise bringen. 1984 wurde das Salzburger Tagblatt bzw. später Neues Salzburger Tagblatt zur regionalen Mutation der AZ, 1987 wurde eine gleichartige Lösung betreffend Oberösterreichisches Tagblatt bzw. später Neues Oberösterreichisches Tagblatt getroffen.

Zwischen 20.[28] und 31. August 1985[29] zogen sukzessive Verwaltung, Direktion und Redaktion der AZ sowie zuletzt die Vorwärts-Druckerei aus dem Vorwärts-Gebäude aus und in das ehemalige Wiener Schlachthofgelände, Viehmarktgasse 4 im 3. Bezirk, Landstraße, um.[28] Mit der Ausgabe vom 16. Oktober 1985[30] wurde, unter Aufgabe des jahrzehntelang verwendeten Zusatzes „Gegründet 1889 als [in Fraktur wie zur Gründung:] Arbeiter-Zeitung“,[31] der bisherigen Blatttitel auf Neue AZ – Tagblatt für Österreich erweitert und das Schriftlogo dem Zeitgeist angepasst moderner gestaltet.[30] Zur weiteren Neuerung gehörte die Umstellung auf Kleinformat,[27] ähnlich dem der Kronen Zeitung, die zu dieser Zeit längst die AZ als „Arbeiterzeitung“ deklassiert hatte, umgestellt. Mit Anfang Juni 1987 wurde, parallel zu den Bundesländerausgaben Salzburger und Oberösterreichisches Tagblatt[32] (siehe oben) auf Neue AZ – Wiener Tagblatt umgetitelt.[33]

Verkauf: Vom Parteiorgan zur parteinahen ZeitungBearbeiten

Der damalige Bundeskanzler und Vorsitzende der Sozialdemokratischen Partei Österreichs, Franz Vranitzky, kündigte im Jahr 1988 den Verkauf der AZ an, da sich die Partei das ständige Defizit bzw. die notwendigen Investitionen nicht mehr leisten könnte. Dementsprechend hatte, wie von Neue-AZ-Chefredakteur Manfred Scheuch in der Ausgabe vom 30. März 1989 unter dem Titel „In eigener Sache“ dargestellt wurde,[34] der Geschäftsführer der Neuen AZ, Hubert Peterschelka, Ende 1988 Initiativen zur möglichen Beteiligung von Investoren angekündigt. Den Entwicklungen am internationalen Zeitungsmarkt folgend, sollte es damit ermöglicht werden weg vom Zentralorgan der Partei zu einem, der Sozialdemokratie zwar nahestehenden, jedoch unabhängigen Blatt zu kommen. Weitere Ziele waren Investitionen und eine Auflagensteigerung zu ermöglichen. Ende März 1989 habe es sechs Optionen für eine Beteiligung von Investoren gegeben. Dem SPÖ-Zentralsekretär Peter Marizzi zufolge seien über vier der Angebote bereits detaillierte Verhandlungen geführt worden und ausländische Investoren wären dabei nicht ausgeschlossen gewesen. Nach eingehender Prüfung aller ernstzunehmenden Angebote sollte das SPÖ-Präsidium in der ersten Jahreshälfte 1989 zu einer Entscheidung kommen können. Die Redaktion habe sich mit den Zielen einverstanden erklärt und von der Redaktionsvertretung seien die Informationen des Zentralsekretärs positive bewertet worden, es wurden aber konkrete Möglichkeiten der Mitentscheidung erwartet. Für die Redaktion sei, unabhängig von den künftigen Eigentumsverhältnissen, ausschlaggebend gewesen, dass „auch im 100. Jahr der AZ […] Österreich ein Blatt mit aufrecht sozialdemokratischer Gesinnung erhalten bleibt.“[34]

Im Lauf des Jahres 1989 wurden dann 90 Prozent der AZ an den Werbeunternehmer Hans Schmid und seine Birko-Holding verkauft, die SPÖ behielt 10 Prozent als Minderheitsanteil. Ungeachtet des Engagements der Redakteure in der letzten Phase vor der Einstellung, ermöglichten die zunehmenden weiteren wirtschaftlichen Probleme dennoch keinen erfolgreichen Neustart mehr, der Vorwärts-Verlag und die Neue AZ, nunmehr keine Parteizeitung mehr, blieben dennoch defizitär. Ab September 1989 erschien sie bis zu ihrer Einstellung mit der letzten Ausgabe am 31. Oktober 1991 als parteiunabhängige Zeitung.[27] Am 24. Jänner 1992 stimmten die Gläubiger dem 40-prozentigen Liquidationsausgleich zu.

Vor der Einstellung betrug die Auflage etwa 100.000 Stück (zum Vergleich: 1948 betrug sie bis zu 245.000 Stück, vor dem Ersten Weltkrieg bis zu 54.000 Stück).

Gründungsjahre 1889 – 1895 – 1945Bearbeiten

In seinem Artikel „In eigener Sache“ am 30. März 1989 schrieb der Neue-AZ-Chefredakteur Manfred Scheuch in einem Nebensatz vom 100. Jahr der AZ,[34] was Tags zuvor, am 29. März, im Rahmen einer Veranstaltung zu einer „Ausstellung zum Jubiläum“ auch gefeiert wurde. Der damalige AZ-Geschäftsführer Hubert Peterschelka wird im Bericht über die Veranstaltung zitiert mit: „Nicht viele Zeitungen können auf eine hundertjährige Geschichte zurückblicken. Ungebrochen ist die sozialdemokratische Tradition und soll auch in die Zukunft getragen werden.“ (AZ, 31. März 1989, S. 4.; vgl. auch Pelinka/Scheuch: 100 Jahre AZ. Die Geschichte der Arbeiter-Zeitung, 1989, siehe Abschnitt Literatur).

Dies ist deshalb bemerkenswert, da mit der 100-Jahre-Zählung im Jahr 1989 auf das ursprüngliche Gründungsjahr mit der Erstausgabe am 12. Juli 1889 (Nummer 1, 1. Jahrgang) zurückgegriffen wurde: Dem entgegen wurde in der gesamten Bestehenszeit der „ersten“ Arbeiter-Zeitung, auch in den nach dem Verbot im Jahr 1934 und bis 1938 als illegale Exilzeitung weiter herausgegebenen Ausgaben, für Gründungsjubiläen das Datum der Umstellung (1. Jänner 1895) auf tägliche Erscheinungsweise, zum Gründungsdatum der Zeitung erklärt, wobei dessen ungeachtet der Jahrgang ab 1889 weiter fortgezählt wurde (mit Hochzählung der Jahrgangszahl von 37 auf 38 mitten im Kalenderjahr 1925, wodurch es mit den Jahren 1935 und 1945 zwei 47. Jahrgänge gegeben hat[1]). Jeweils zum 1. Jänner wurden in den Jahren 1905 (10 Jahre; XVII. Jahrgang),[35] 1920 (25 Jahre; XXXII. Jahrgang)[36] und 1925 (30 Jahre; XXXVII. Jahrgang)[37] Jubiläumsausgaben herausgegeben.

 
Gebäude der Druck- & Verlagsanstalt „Vorwärts“ um 1912

Druck- und Verlagshaus „Vorwärts“Bearbeiten

Die Zeitung wurde im Laufe ihrer unterschiedlichen Blatttitel von 1910 bis zum 12. Februar 1934 als Arbeiter-Zeitung sowie nach der Wiedergründung vom 5. August 1945 bis 1986 als Arbeiter-Zeitung und später als AZ und Neue AZ in dem im Jahre 1910 bezogenen und später traditionsreichen Verlags- und Parteigebäude des Vorwärts-Verlages an der Rechten Wienzeile 97 im 5. Wiener Gemeindebezirk, Margareten, gedruckt, wo sich bis 1934 auch das Büro des Parteivorstandes (Zentralsekretariat) befand. Mit dem Ankauf der Liegenschaft an der Adresse Wienstraße 89a, seit September 1911 Rechte Wienzeile 97, mit dem bereits bestehenden Haus und der im Hinterhof schon vorhandenen Druckerei des zu der Zeit gerade in Insolvenz geratenen Wiener Verlags wurde für die sozialdemokratischen Organisationen (neben der Arbeiter-Zeitung und dem Verlag waren dies auch die Organisationen der Partei und der roten Gewerkschaft) genügend Platz geschaffen; für die Arbeiter-Zeitung bedeutete dies einen Modernisierungsschub. Vor dem Einzug wurde Hubert Gessner, mit Viktor Adler befreundet und Absolvent von Otto Wagners „Schule für Architektur“, mit dem Umbau beauftragt, mit dem das Vorwärts-Haus das bis heute prägende Erscheinungsbild bekommen hat.[38]

Mitarbeiterinnen und MitarbeiterBearbeiten

ChefredakteureBearbeiten

Bekannte Redakteurinnen und Redakteure, Autorinnen und Autoren (Auswahl)Bearbeiten

LiteraturBearbeiten

DigitalisateBearbeiten

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. a b c d Anm.: Während die Ausgabe am 9. Juli 1925, Nummer 186, noch in der richtigen Zählung im 37. Jahrgang herausgegeben wurde (vgl. Titelblatt. In: Arbeiter-Zeitung – Zentralorgan der Sozialdemokratie Deutschösterreichs., Morgenblatt., 9. Juli 1925, S. 1 (Online bei ANNO)Vorlage:ANNO/Wartung/aze), erfolgte mit der nächsten Ausgabe am 10. Juli 1925, Nummer 187, unvermittelt eine kommentarlose Erhöhung auf den 38. Jahrgang (vgl. Titelblatt. In: Arbeiter-Zeitung – Zentralorgan der Sozialdemokratie Deutschösterreichs., Morgenblatt., 10. Juli 1925, S. 1 (Online bei ANNO)Vorlage:ANNO/Wartung/aze). Diese neue Jahrgangszählung wurde bis zur letzten regulären Ausgabe am 12. Februar 1934 – dann der 47. Jahrgang – beibehalten (vgl. Titelblatt. In: Arbeiter-Zeitung – Zentralorgan der Sozialdemokratie Deutschösterreichs, 12. Februar 1934, S. 1 (Online bei ANNO)Vorlage:ANNO/Wartung/aze). Daraus erklärt sich, dass die erste Ausgabe nach der Wiedergründung der Arbeiter-Zeitung im August 1945 nicht als Nummer 1 des 48., sondern, nach dann wieder richtiger Jahrgangszählung, als 47. Jahrgang erschienen ist (vgl.: Der Parteivorstand der Sozialistischen Partei Österreichs. Die Redaktion der Arbeiter-Zeitung: Arbeitendes Volk in Stadt und Land! In: Arbeiter-Zeitung – Zentralorgan der Sozialistischen Partei Österreichs, Nr. 1, 47. Jahrgang, 5. August 1945. (Digitalisat in: arbeiter-zeitung.at – das offene Online-Archiv): „Die Arbeiter-Zeitung erscheint wieder! …“)
  2. a b c d Arbeiter-Zeitung (AZ) im Weblexikon der Wiener Sozialdemokratie; abgerufen am 3. Juli 2018.
  3. a b c Wochenblatt Gleichheit im Weblexikon der Wiener Sozialdemokratie; abgerufen am 3. Juli 2018.
  4. a b c d e Aus der Partei. – Vor fünfzig Jahren. In: Arbeiter-Zeitung – Organ der österreichischen Sozialisten, 20. Dezember 1936, S. 12 (Online bei ANNO)Vorlage:ANNO/Wartung/aze
  5. Arbeiter-Zeitung im Wien Geschichte Wiki der Stadt Wien
  6. Titelblatt. In: Arbeiterzeitung. – Organ der österreichischen Sozialdemokratie., 12. Juli 1889, S. 1 (Online bei ANNO)Vorlage:ANNO/Wartung/aze
  7. Impressum. In: Arbeiterzeitung. – Organ der österreichischen Sozialdemokratie., 12. Juli 1889, S. 8 (Online bei ANNO)Vorlage:ANNO/Wartung/aze
  8. Titelblatt. In: Arbeiter-Zeitung. – Organ der österreichischen Sozialdemokratie., 18. Oktober 1889, S. 1 (Online bei ANNO)Vorlage:ANNO/Wartung/aze
  9. Titelblatt. In: Arbeiter-Zeitung – Organ der österreichischen Sozialdemokratie., 19. Dezember 1889, S. 1 (Online bei ANNO)Vorlage:ANNO/Wartung/aze
  10. F. Wagner: Zur ersten Nummer. In: Arbeiter-Zeitung – Zentralorgan der österreichischen Sozialdemokratie., Morgenblatt., 18. Oktober 1889, S. 1 (Online bei ANNO)Vorlage:ANNO/Wartung/aze
  11. a b Karl Seitz an unsere Leser. Der Vorsitzende der Sozialistischen Partei Österreichs. In: Arbeiter-Zeitung. Wien 5. August 1945, S. 2 (arbeiter-zeitung.at – das offene Online-Archiv – Digitalisat).
  12. Von der Österreichischen Nationalbibliothek digitalisierte Ausgaben: Arbeiter-Zeitung (Online bei ANNO)Vorlage:ANNO/Wartung/aze: Alle Ausgaben von 1889 bis 1936.
  13. a b (Im Kopf des Titelblattes) Unter verschärfter Vorlagepflicht. / Die Polizei verbietet das Wort Vorzensur. In: Arbeiter-Zeitung – Zentralorgan der Sozialdemokratie Deutschösterreichs, 4. Juli 1933, S. 1 (Online bei ANNO)Vorlage:ANNO/Wartung/aze. Der Artikel endet mit: „Daß sie [die Behörde] durch ihre neue Verfügung die Oeffentlichkeit, die sich schon fast an das Wort gewöhnt hatte, nun erst recht wieder auf die Sache aufmerksam macht, scheint ihrer Ueberlegung entgangen zu sein. / Denn der Endeffekt der neuesten Polizeimaßnahme ist: das Wort verschwindet, die Sache bleibt bestehen. Es ist nur verboten, sie beim Namen zu nennen.“ (Vgl. hierzu: Streisand-Effekt.)
  14. (Im Kopf des Titelblattes) Unter Vorzensur. In: Arbeiter-Zeitung – Zentralorgan der Sozialdemokratie Deutschösterreichs, 26. März 1933, S. 1 (Online bei ANNO)Vorlage:ANNO/Wartung/aze
  15. (Am Kopf des Titelblattes) Unter Vorzensur. In: Arbeiter-Zeitung – Zentralorgan der Sozialdemokratie Deutschösterreichs, 3. Juli 1933, S. 1 (Online bei ANNO)Vorlage:ANNO/Wartung/aze
  16. Titelblatt. In: Arbeiter-Zeitung – Zentralorgan der Sozialdemokratie Deutschösterreichs, 26. März 1933, S. 1 (Online bei ANNO)Vorlage:ANNO/Wartung/aze
  17. Titelblatt. In: Arbeiter-Zeitung – Organ der österreichischen Sozialdemokratie, 25. Februar 1934, S. 1 (Online bei ANNO)Vorlage:ANNO/Wartung/aze
  18. Impressum. In: Arbeiter-Zeitung – Organ der österreichischen Sozialdemokratie, 25. Februar 1934, S. 4 (Online bei ANNO)Vorlage:ANNO/Wartung/aze, ganz unten.
  19. Abschied. In: Arbeiter-Zeitung – Organ der österreichischen Sozialisten, 22. November 1936, S. 1 (Online bei ANNO)Vorlage:ANNO/Wartung/aze: „Wir sind gezwungen, die wöchentliche Ausgabe der »Arbeiter-Zeitung« auf dem Boden der der Tschechoslowakischen Republik einzustellen. Zum letzten Male erscheint heute unser Wochenblatt in Brünn.“
  20. Jahresübersicht der Ausgaben im Jahr 1936. In: Arbeiter-Zeitung, 3. Jahrgang, 1936 (Online in ANNO).
  21. a b Jahresübersicht der Ausgaben im Jahr 1937. In: Arbeiter-Zeitung, 4. Jahrgang, 1937 (Online in ANNO).
  22. Titelblatt. In: Arbeiter-Zeitung, 3. März 1937, S. 1 (Online bei ANNO)Vorlage:ANNO/Wartung/aze
  23. Impressum. In: Arbeiter-Zeitung, 3. März 1937, S. 12 (Online bei ANNO)Vorlage:ANNO/Wartung/aze, ganz unten.
  24. Titelblatt. In: Arbeiter-Zeitung, 31. März 1937, S. 1 (Online bei ANNO)Vorlage:ANNO/Wartung/aze
  25. Die RS an die Arbeiterklasse. In: Arbeiter-Zeitung, 20. November 1937, S. 1 (Online bei ANNO)Vorlage:ANNO/Wartung/aze: „Im September 1934 hat die Wiener Konferenz der RS den Grund zum Aufbau der neuen Partei gelegt, die die ‚Erbin und Nachfolgerin‘ der alten österreichischen Sozialdemokratie ist. […] Erst im Oktober konnte, diesmal auf österreichischem Boden, eine Parteikonferenz zusammentreten. / Die Parteikonferenz hat beschlossen, folgende Botschaft an die österreichische Arbeiterklasse zu richten: […]“
  26. Titelblatt: Arbeiter-Zeitung – Zentralorgan der Sozialistischen Partei Österreichs. In: Arbeiter-Zeitung. Wien 5. August 1945, S. 1 (arbeiter-zeitung.at – das offene Online-Archiv – Digitalisat).
  27. a b c Arbeiter Zeitung. In: Wissenslexikon (Quelle: Pelinka, Peter / Scheuch, Manfred, 100 Jahre AZ, Europa Verlag, Wien 1989; www.aeiou.at, 4. April 2003). Rubrik Neue AZ, 1989. In: Rubrik Bilder. Beide Einträge in: Das virtuelle Wissenszentrum. Demokratiezentrum Wien (Hrsg.), ohne Datum, abgerufen am 4. Juli 2018.
  28. a b Die AZ übersiedelt. In: Arbeiter-Zeitung. Wien 23. August 1985, S. 13, Kasten links unten (arbeiter-zeitung.at – das offene Online-Archiv – Digitalisat).
  29. Impressum. In: Arbeiter-Zeitung. Wien 31. August 1985, S. 22, Kasten ganz rechts (arbeiter-zeitung.at – das offene Online-Archiv – Digitalisat).
  30. a b Titelblatt: Neue AZ – Tagblatt für Österreich. In: Arbeiter-Zeitung. Wien 16. Oktober 1985, S. 1 (arbeiter-zeitung.at – das offene Online-Archiv – Digitalisat).
  31. Titelblatt: AZ – Tagblatt für Österreich. In: Arbeiter-Zeitung. Wien 15. Oktober 1985, S. 1 (arbeiter-zeitung.at – das offene Online-Archiv – Digitalisat).
  32. Titelblatt: Oberösterreichisches Tagblatt. In: Arbeiter-Zeitung. Wien 2. Juni 1987, S. 1 (arbeiter-zeitung.at – das offene Online-Archiv – Digitalisat).
  33. Titelblatt: Neue AZ – Wiener Tagblatt. In: Arbeiter-Zeitung. Wien 3. Juni 1987, S. 1 (arbeiter-zeitung.at – das offene Online-Archiv – Digitalisat).
  34. a b c M. Scheuch: In eigener Sache. In: Arbeiter-Zeitung. Wien 30. März 1989, S. 3, Kasten unten (arbeiter-zeitung.at – das offene Online-Archiv – Digitalisat).
  35. Viktor AdlerZehn Jahre. In: Arbeiter-Zeitung – Zentralorgan der österreichischen Sozialdemokratie., 1. Jänner 1905, S. 1 (Online bei ANNO)Vorlage:ANNO/Wartung/aze
  36. Fünfundzwanzig Jahre. In: Arbeiter-Zeitung – Zentralorgan der Sozialdemokratie Deutschösterreichs., 1. Jänner 1920, S. 1 (Online bei ANNO)Vorlage:ANNO/Wartung/aze
  37. Friedrich AusterlitzDreißig Jahre. In: Arbeiter-Zeitung – Zentralorgan der Sozialdemokratie Deutschösterreichs., 1. Jänner 1925, S. 1 (Online bei ANNO)Vorlage:ANNO/Wartung/aze
  38. Das Vorwärts-Haus und seine Geschichte. In: VGA – Geschichte der ArbeiterInnenbewegung, Hrsg. vom Verein für Geschichte der ArbeiterInnenbewegung, ohne Datum, abgerufen am 5. Juli 2018.
  39. Dr. Ilse Brandner-Radinger. Kurzbiografie in: der.ORF.at, Mitglieder des ORF-Publikumsrats, ohne Datum, abgerufen am 5. Juli 2018: „… langjährige Redakteurin bei der Tageszeitung ‚AZ‘ …“
  40. Gluthammer ist tot. In: Arbeiter-Zeitung. Wien 12. Jänner 1983, S. 1 (arbeiter-zeitung.at – das offene Online-Archiv – Digitalisat).
  41. Das war unser Herbert Löwy. In: Arbeiter-Zeitung. Wien 12. Jänner 1983, S. 4 (arbeiter-zeitung.at – das offene Online-Archiv – Digitalisat).
  42. Friedrich Scheu im Wien Geschichte Wiki der Stadt Wien