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IIHF.svg Eishockey-Weltmeisterschaft
Eishockey-Europameisterschaft
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Sieger: TschechoslowakeiTschechoslowakei Tschechoslowakei

Die Spiele der A-Gruppe der 44. Eishockey-Weltmeisterschaft und 55. Eishockey-Europameisterschaft fanden vom 21. April bis zum 8. Mai 1977 in Wien in Österreich statt. Die B-Gruppe spielte vom 10. März bis 21. März in Tokio in Japan und die Mannschaften der C-Gruppe trafen sich vom 12. März bis 20. März in Kopenhagen in Dänemark. Mit 24 teilnehmenden Mannschaften gab es einen neuen Rekord. Erstmals trat bei einer Eishockey-Weltmeisterschaft eine Mannschaft Spaniens an; zudem nahm nach 1969 erstmals wieder ein kanadisches Team teil.

Nachdem es bereits seit 1969 eine Eishockey-Europameisterschaft für Junioren unter 19 Jahren (U19) gegeben hatte, wurde in diesem Jahr erstmals eine Junioren-Weltmeisterschaft ausgetragen. Zugelassen waren Spieler unter 20 Jahren (U20).

Übersicht
Turnier Ort Datum Teil-
nehmer
Zuschauer
insgesamt
Spiele ø
A-Weltmeisterschaft  OsterreichÖsterreich Wien 21. Apr. 1977 – 08. Mai 1977 8 000000000171900.0000000000171.900 40 000000000004298.00000000004.298
B-Weltmeisterschaft  JapanJapan Tokio 10. Mär. 1977 – 21. Mär. 1977 9 36
C-Weltmeisterschaft  DanemarkDänemark Kopenhagen 12. Mär. 1977 – 20. Mär. 1977 7 21

Die B-Gruppe spielte in diesem Jahr mit 9 Teams, eine Folge der Rückkehr der Kanadier. Es gab daher in diesem Jahr bei 2 Absteigern aus der B-Gruppe nur einen Aufsteiger aus der C-Gruppe.

A-WeltmeisterschaftBearbeiten

WM 1977 der Herren
Anzahl Nationen 8
Weltmeister Tschechoslowakei  Tschechoslowakei
Silber Schweden  Schweden
Bronze Sowjetunion 1955  UdSSR
Absteiger Rumänien 1965  Rumänien
 
Austragungsort Wien, Österreich
Eröffnung 21. Apr. 1977
Endspiel 8. Mai 1977
Zuschauer 171.900 (4.298 pro Spiel)
Tore 338 (8,45 pro Spiel)
 
Bester Torhüter Schweden  Göran Högosta
Bester Verteidiger Sowjetunion 1955  Waleri Wassiljew
Bester Stürmer Sowjetunion 1955  Helmuts Balderis
Topscorer Sowjetunion 1955  Wladimir Petrow (21 Punkte)

Das WM-Turnier in Wien war eines der spannendsten der WM-Geschichte, was in erster Linie an der mangelnden Leistungskontinuität der vermeintlichen Favoriten lag. So verspielte Kanada – nach dem Zerwürfnis mit dem internationalen Amateur-Eishockeyverband IIHF erstmals seit acht Jahren wieder dabei[1] – bereits in der Vorrunde fast sämtliche Chancen auf Gold, als es neben zwei Niederlagen gegen die UdSSR und Schweden nur gegen die Tschechoslowakei zumindest einen Punkt erkämpfen konnte. Auch die mit überzeugenden Siegen gegen die Tschechoslowakei und Schweden beste Bilanz aller Teilnehmer in der anschließenden Finalrunde brachte für den Rekordweltmeister keine Verbesserung in der Platzierung und bedeutete zum Abschluss Rang Vier. Dagegen schien die UdSSR nach souveränen Vorrunden-Siegen gegen Kanada und der Tschechoslowakei einem überlegenen Titelgewinn entgegenzusteuern, musste aber gegen Schweden sowohl in der Vor- als auch in der Finalrunde zwei deutliche Niederlagen einstecken. Nach der verlorenen Revanche gegen die Tschechoslowakei in der Medaillenrunde blieb für den Titelanwärter am Ende nur Platz Drei. Vorrundensieger Schweden blieb nach seinem erneuten Sieg gegen die sowjetische Auswahl in der Endrunde ohne weiteren Erfolg und gewann letztlich die Silbermedaille. So konnte schließlich die Tschechoslowakei ihren Titel erfolgreich verteidigen, obwohl diese wiederum gegen Kanada in beiden Begegnungen ohne Sieg blieb. Es war der 5. WM- und der 14. EM-Titelgewinn für die Tschechoslowaken.

TeilnehmerBearbeiten

Am Turnier nahmen die sechs besten Mannschaften der Vorjahres-Weltmeisterschaft sowie der Erstplatzierte des Turniers der B-Gruppe des Vorjahres teil. Zudem kehrte die kanadische Nationalmannschaft zur Weltmeisterschaft zurück und wurde in die A-Gruppe eingeteilt.

6 aus Europa Finnland 
Finnland
Sowjetunion 1955 
UdSSR
Schweden 
Schweden
Deutschland Bundesrepublik 
BR Deutschland
Rumänien 1965 
Rumänien
(Aufsteiger)
Tschechoslowakei 
Tschechoslowakei
(Titelverteidiger)
2 aus Nordamerika Kanada 
Kanada
(Rückkehrer)
Vereinigte Staaten 
USA

AustragungsorteBearbeiten

 
Poster zur Weltmeisterschaft in Wien

Hauptspielort der Weltmeisterschaft war die etwa 9500 Zuschauer fassende Wiener Stadthalle. Ein Spiel der Vorrunde wurde in der Donauparkhalle ausgetragen.

Wien
Wiener Stadthalle, Halle D
Kapazität: 9.500
Austragungsort der Weltmeisterschaft
Donauparkhalle
Kapazität: etwa 3.300
   

ModusBearbeiten

Der Austragungsmodus der letztjährigen A-WM wurde beibehalten. Es gab zunächst eine Vorrunde mit allen acht Mannschaften, danach spielten die besten vier Mannschaften um Titel und Medaillen und die vier übrigen Teams gegen den Abstieg. Die Punkte aus der Vorrunde wurden dabei übernommen, bei Punktgleichheit entschied der direkte Vergleich.

VorrundeBearbeiten

21. April 1977
10:00 Uhr
Rumänien 1965  Rumänien
Eduard Pană (58:52)
1:8
(0:2, 0:2, 1:4)
Schweden  Schweden
Mats Åhlberg (13:44)
Hans Jax (16:29)
Lars Lindgren (24:39)
Rolf Edberg (27:52)
Bengt Lundholm (41:40)
Bengt Lundholm (45:07)
Roland Eriksson (49:40)
Nils-Olof Olsson (55:14)
Wiener Stadthalle, Wien
Zuschauer: 1.500
21. April 1977
14:00 Uhr
Deutschland Bundesrepublik  BR Deutschland
0:10
(0:5, 0:3, 0:2)
Sowjetunion 1955  UdSSR
Waleri Charlamow (2:59)
Boris Michailow (7:43)
Wladimir Lutschenko (8:12)
Sergei Kapustin (13:41)
Wladimir Petrow (14:28)
Wiktor Schluktow (22:44)
Waleri Charlamow (23:00)
Wladimir Lutschenko (29:07)
Sergei Babinow (48:45)
Helmuts Balderis (57:20)
Wiener Stadthalle, Wien
Zuschauer: 4.500
21. April 1977
17:00 Uhr
Tschechoslowakei  Tschechoslowakei
Ivan Hlinka (1:09)
Marián Šťastný (1:51)
Ivan Hlinka (6:41)
Bohuslav Ebermann (8:43)
Jaroslav Pouzar (13:20)
Milan Chalupa (13:48)
Milan Nový (15:05)
Milan Nový (34:31)
Marián Šťastný (39:29)
Eduard Novák (42:55)
Peter Šťastný (52:10)
11:3
(7:2, 2:0, 2:1)
Finnland  Finnland
Esa Peltonen (3:30)
Jukka Alkula (14:59)
Periti Koivulahti (40:27)
Wiener Stadthalle, Wien
Zuschauer: 2.500
21. April 1977
20:30 Uhr
Kanada  Kanada
Phil Esposito (11:32)
Jean Pronovost (13:42)
Wilf Paiement (33:27)
Pierre Larouche (59:14)
4:1
(2:1, 1:0, 1:0)
Vereinigte Staaten  USA
Bob Miller (13:03)
Wiener Stadthalle, Wien
Zuschauer: 7.500
22. April 1977
14:00 Uhr
Vereinigte Staaten  USA
James McElmury (25:36)
Warren Miller (27:55)
David Debol (32:57)
Warren Williams (39:47)
David Debol (41:08)
Bob Miller (52:48)
Bob Krieger (54:51)
7:2
(0:1, 4:0, 3:1)
Rumänien 1965  Rumänien
Doru Tureanu (9:29)
Florea Sgîncă (21:56)
Wiener Stadthalle, Wien
Zuschauer: 1.000
22. April 1977
16:00 Uhr
Sowjetunion 1955  UdSSR
Wladimir Petrow (7:31)
Wladimir Petrow (16:06)
Sergei Kapustin (26:35)
Waleri Charlamow (27:07)
Waleri Charlamow (31:32)
Alexander Malzew (33:37)
Wjatscheslaw Fetissow (37:35)
Wiktor Schluktow (38:37)
Sergei Kapustin (43:57)
Boris Michailow (44:30)
Waleri Charlamow (47:25)
11:6
(2:0, 6:2, 3:4)
Finnland  Finnland
Periti Koivulahti (24:59)
Jukka Alkula (36:28)
Martti Jarkko (53:45)
Periti Koivulahti (56:48)
Hannu Haapalainen (58:16)
Jukka Alkula (58:25)
Donauparkhalle, Wien
Zuschauer: 1.000
22. April 1977
17:00 Uhr
Tschechoslowakei  Tschechoslowakei
Milan Nový (2:04)
Marián Šťastný (8:55)
Bohuslav Ebermann (13:21)
Bohuslav Ebermann (18:55)
Bohuslav Ebermann (27:24)
Milan Nový (38:47)
Ivan Hlinka (45:18)
Vladimír Martinec (50:56)
Marián Šťastný (56:11)
9:3
(4:2, 2:1, 3:0)
Deutschland Bundesrepublik  BR Deutschland
Erich Kühnhackl (0:24)
Udo Kiessling (7:46)
Lorenz Funk (28:06)
Wiener Stadthalle, Wien
Zuschauer: 1.000
22. April 1977
20:00 Uhr
Schweden  Schweden
Mats Åhlberg (5:43)
Lars-Erik Ericsson (7:08)
Lars-Erik Ericsson (27:07)
Per-Olov Brasar (59:48)
4:2
(2:0, 1:0, 1:2)
Kanada  Kanada
Jean Pronovost (53:23)
Pierre Larouche (59:34)
Wiener Stadthalle, Wien
Zuschauer: 4.500
24. April 1977 Wien Tschechoslowakei  Tschechoslowakei Rumänien 1965  Rumänien 13:1 (5:0,4:0,4:1)
24. April 1977 Wien Sowjetunion 1955  UdSSR Kanada  Kanada 11:1 (3:0,5:1,3:0)
24. April 1977 Wien Schweden  Schweden Finnland  Finnland 5:1 (0:1,1:0,4:0)
24. April 1977 Wien Vereinigte Staaten  USA Deutschland Bundesrepublik  BR Deutschland 3:3 (2:1,1:1,0:1)
25. April 1977 Wien Schweden  Schweden Deutschland Bundesrepublik  BR Deutschland 7:1 (2:0,3:0,2:1)
25. April 1977 Wien Sowjetunion 1955  UdSSR Rumänien 1965  Rumänien 18:1 (4:0,8:0,6:1)
26. April 1977 Wien Tschechoslowakei  Tschechoslowakei Kanada  Kanada 3:3 (0:0,2:3,1:0)
26. April 1977 Wien Finnland  Finnland Vereinigte Staaten  USA 3:2 (1:1,0:0,2:1)
27. April 1977 Wien Deutschland Bundesrepublik  BR Deutschland Rumänien 1965  Rumänien 6:3 (3:0,1:2,2:1)
27. April 1977 Wien Kanada  Kanada Finnland  Finnland 5:1 (2:0,0:1,3:0)
28. April 1977 Wien Schweden  Schweden Vereinigte Staaten  USA 9:0 (4:0,3:0,2:0)
28. April 1977 Wien Sowjetunion 1955  UdSSR Tschechoslowakei  Tschechoslowakei 6:1 (1:1,4:0,1:0)
29. April 1977 Wien Finnland  Finnland Rumänien 1965  Rumänien 4:2 (2:0,0:1,2:1)
29. April 1977 Wien Kanada  Kanada Deutschland Bundesrepublik  BR Deutschland 9:3 (2:1,3:0,4:2)
30. April 1977 Wien Sowjetunion 1955  UdSSR Vereinigte Staaten  USA 8:2 (5:0,3:2,0:0)
30. April 1977 Wien Tschechoslowakei  Tschechoslowakei Schweden  Schweden 3:1 (1:1,0:0,2:0)
1. Mai 1977 Wien Finnland  Finnland Deutschland Bundesrepublik  BR Deutschland 4:1 (2:0,1:0,1:1)
1. Mai 1977 Wien Kanada  Kanada Rumänien 1965  Rumänien 7:2 (2:2,2:0,3:0)
2. Mai 1977 Wien Tschechoslowakei  Tschechoslowakei Vereinigte Staaten  USA 6:3 (1:2,3:1,2:0)
2. Mai 1977 Wien Sowjetunion 1955  UdSSR Schweden  Schweden 1:5 (0:1,0:2,1:2)
Pl. Sp S U N Tore Punkte
1. Schweden  Schweden 7 6 0 1 39:09 12:02
2. Sowjetunion 1955  UdSSR 7 6 0 1 65:16 12:02
3. Tschechoslowakei  Tschechoslowakei 7 5 1 1 46:20 11:03
4. Kanada  Kanada 7 4 1 2 31:25 09:05
5. Finnland  Finnland 7 3 0 4 22:37 06:08
6. Vereinigte Staaten  USA 7 1 1 5 18:35 03:11
7. Deutschland Bundesrepublik  BR Deutschland 7 1 1 5 17:45 03:11
8. Rumänien 1965  Rumänien 7 0 0 7 12:63 00:14

Abkürzungen: Pl. = Platz, Sp = Spiele, S = Siege, OTS = Siege nach Verlängerung (Overtime) oder Penaltyschießen, OTN = Niederlagen nach Verlängerung oder Penaltyschießen, N = Niederlagen
Erläuterungen: Meisterrunde, Abstiegsrunde

Abstiegsrunde um die Plätze 5–8Bearbeiten

 
Ticket für Spiel 33: Finnland gegen Deutschland

(Punkte aus der Vorrunde mit übernommen)

3. Mai 1977 Wien Finnland  Finnland Rumänien 1965  Rumänien 14:1 (3:0,6:1,5:0)
3. Mai 1977 Wien Vereinigte Staaten  USA Deutschland Bundesrepublik  BR Deutschland 4:1 (1:1,3:0,0:0)
5. Mai 1977 Wien Finnland  Finnland Deutschland Bundesrepublik  BR Deutschland 7:2 (4:0,0:2,3:0)
5. Mai 1977 Wien Vereinigte Staaten  USA Rumänien 1965  Rumänien 4:5 (0:1,1:4,3:0)
7. Mai 1977 Wien Deutschland Bundesrepublik  BR Deutschland Rumänien 1965  Rumänien 3:2 (1:0,1:2,1:0)
7. Mai 1977 Wien Finnland  Finnland Vereinigte Staaten  USA 2:3 (0:0,1:2,1:1)

Abschlusstabelle

RF Team Sp Sg Un NL Tore TD Pkte.
1 Finnland  Finnland 10 5 0 5 45:43 +2 10:10
2 Vereinigte Staaten  USA 10 3 1 6 29:43 −14 7:13
3 Deutschland Bundesrepublik  BR Deutschland 10 2 1 7 23:58 −35 5:15
4 Rumänien 1965  Rumänien 10 1 0 9 20:84 −64 2:18

Meisterrunde um die Plätze 1–4Bearbeiten

(Punkte aus der Vorrunde mit übernommen)

4. Mai 1977 Wien Sowjetunion 1955  UdSSR Tschechoslowakei  Tschechoslowakei 3:4 (0:3,3:1,0:0)
4. Mai 1977 Wien Schweden  Schweden Kanada  Kanada 0:7 (0:3,0:3,0:1)
6. Mai 1977 Wien Sowjetunion 1955  UdSSR Kanada  Kanada 8:1 (1:1,4:0,3:0)
6. Mai 1977 Wien Schweden  Schweden Tschechoslowakei  Tschechoslowakei 1:2 (0:0,0:0,1:2)
8. Mai 1977 Wien Tschechoslowakei  Tschechoslowakei Kanada  Kanada 2:8 (0:2,2:2,0:4)
8. Mai 1977 Wien Schweden  Schweden Sowjetunion 1955  UdSSR 3:1 (1:1,2:0,0:0)

Abschlusstabelle

RF Team Sp Sg Un NL Tore TD Pkte.
1 Tschechoslowakei  Tschechoslowakei 10 7 1 2 54:32 +22 15: 5
2 Schweden  Schweden 10 7 0 3 43:19 +24 14: 6
3 Sowjetunion 1955  UdSSR 10 7 0 3 77:24 +53 14: 6
4 Kanada  Kanada 10 6 1 3 47:35 +12 13: 7

Beste ScorerBearbeiten

Quelle: eliteprospects.com[2]; Abkürzungen: Sp = Spiele, T = Tore, V = Assists, Pkt = Punkte, SM = Strafminuten; Fett: Turnierbestwert

Spieler Mannschaft Sp T V Pkt SM
Wladimir Petrow Sowjetunion 1955  UdSSR 10 7 14 21 8
Boris Michailow Sowjetunion 1955  UdSSR 10 12 7 19 4
Waleri Charlamow Sowjetunion 1955  UdSSR 10 9 7 16 4
Sergei Kapustin Sowjetunion 1955  UdSSR 10 9 7 16 7
Milan Nový Tschechoslowakei  Tschechoslowakei 10 6 10 16 2
Vladimír Martinec Tschechoslowakei  Tschechoslowakei 10 6 10 16 4
Helmuts Balderis Sowjetunion 1955  UdSSR 9 8 7 15 4
Pierre Larouche Kanada  Kanada 10 7 8 15 16
Ivan Hlinka Tschechoslowakei  Tschechoslowakei 10 9 3 12 5
Roland Eriksson Schweden  Schweden 10 7 5 12 0

Beste TorhüterBearbeiten

Abkürzungen: Sp = Spiele, Min = Eiszeit (in Minuten), GT = Gegentore, Sv% = gehaltene Schüsse (in %), GTS = Gegentorschnitt; Fett: Turnierbestwert

Spieler Mannschaft Sp Min SaT GT SVS Sv% GTS
Göran Högosta Schweden  Schweden 7 412:24 229 9 220 96,07 1,31
Wladislaw Tretjak Sowjetunion 1955  UdSSR 9 482:41 208 17 191 91,83 2,11
Vladimír Dzurilla Tschechoslowakei  Tschechoslowakei 7 400:00 160 18 142 88,75 2,70
Tony Esposito Kanada  Kanada 9 519:50 273 27 246 90,11 3,12
Dave Reece Vereinigte Staaten  USA 5 299:10 172 16 156 90,70 3,21
Jorma Valtonen Finnland  Finnland 7 400:00 230 25 205 89,13 3,75
Sigmund Suttner Deutschland Bundesrepublik  BR Deutschland 6 291:58 162 24 138 85,19 4,93
Mike Curran Vereinigte Staaten  USA 5 298:29 185 27 158 85,41 5,43
Anton Kehle Deutschland Bundesrepublik  BR Deutschland 8 318:02 174 34 139 79,89 6,41
Valerian Netedu Rumänien 1965  Rumänien 10 373:18 297 41 256 86,20 6,59

Abschlussplatzierung der WMBearbeiten

RF Team
1 Tschechoslowakei  Tschechoslowakei
2 Schweden  Schweden
3 Sowjetunion 1955  UdSSR
4 Kanada  Kanada
5 Finnland  Finnland
6 Vereinigte Staaten  USA
7 Deutschland Bundesrepublik  BR Deutschland
8 Rumänien 1965  Rumänien
Absteiger: Rumänien 1965  Rumänien
Aufsteiger Deutschland Demokratische Republik 1949  DDR

Abschlussplatzierung der EMBearbeiten

RF Team
1 Tschechoslowakei  Tschechoslowakei
2 Schweden  Schweden
3 Sowjetunion 1955  UdSSR
4 Finnland  Finnland
5 Deutschland Bundesrepublik  BR Deutschland
6 Rumänien 1965  Rumänien

MeistermannschaftenBearbeiten

Weltmeister
Tschechoslowakei 
Tschechoslowakei
Jiří Holeček, Vladimír DzurillaOldřich Macháč, František Pospíšil, Jiří Bubla, Milan Kajkl, František Kaberle, Miroslav Dvořák, Milan ChalupaVladimír Martinec, Milan Nový, Bohuslav Ebermann, Jiří Novák, Ivan Hlinka, Jiří Holík, Marián Šťastný, Peter Šťastný, Jaroslav Pouzar, Eduard Novák, Vincent Lukáč
Trainerstab: Karel Gut, Ján Starší
Silber
Schweden 
Schweden
Göran Högosta, Hardy ÅströmLars Lindgren, Stefan Persson, Stig Salming, Jan-Erik Silfverberg, Mats Waltin, Ulf Weinstock, Lars ZetterströmKent-Erik Andersson, Per-Olov Brasar, Rolf Edberg, Lars-Erik Ericsson, Roland Eriksson, Hans Jax, Martin Karlsson, Lars-Gunnar Lundberg, Bengt Lundholm, Nils-Olof Olsson, Mats Åhlberg
Trainerstab: Hans Lindberg, Kjell Larsson
Bronze
Sowjetunion 1955 
UdSSR
Wladislaw Tretjak, Alexander SidelnikowWladimir Lutschenko, Alexander Gussew, Gennadi Zygankow, Waleri Wassiljew, Wassili Perwuchin, Sergei BabinowWjatscheslaw Fetissow, Boris Michailjow, Wladimir Petrow, Waleri Charlamow, Wladimir Schadrin, Alexander Jakuschew, Wiktor Schalimow, Helmuts Balderis, Wiktor Schluktow, Sergei Kapustin, Alexander Golikow, Alexander Malzew,
Trainerstab: Boris Kulagin, Konstantin Loktew, Wladimir Jursinow

B-WeltmeisterschaftBearbeiten

Das Turnier der B-Gruppe wurde in Tokio, Japan, ausgetragen.

SpieleBearbeiten

10. März 1977 Tokio Polen 1944  Polen Niederlande  Niederlande 4:2 (2:2,2:0,0:0)
10. März 1977 Tokio Norwegen  Norwegen Jugoslawien Sozialistische Föderative Republik  Jugoslawien 4:2 (2:1,1:1,1:0)
10. März 1977 Tokio Deutschland Demokratische Republik 1949  DDR Osterreich  Österreich 7:1 (0:0,2:1,5:0)
10. März 1977 Tokio Japan  Japan Ungarn 1957  Ungarn 5:2 (3:1,1:0,1:1)
11. März 1977 Tokio Osterreich  Österreich Ungarn 1957  Ungarn 4:7 (0:1,1:3,3:3)
11. März 1977 Tokio Norwegen  Norwegen Schweiz  Schweiz 4:3 (1:3,1:0,2:0)
12. März 1977 Tokio Deutschland Demokratische Republik 1949  DDR Jugoslawien Sozialistische Föderative Republik  Jugoslawien 7:6 (2:1,2:1,3:4)
12. März 1977 Tokio Polen 1944  Polen Schweiz  Schweiz 5:2 (3:0,1:1,1:1)
12. März 1977 Tokio Japan  Japan Niederlande  Niederlande 8:2 (3:1,1:0,4:1)
13. März 1977 Tokio Jugoslawien Sozialistische Föderative Republik  Jugoslawien Osterreich  Österreich 6:4 (1:1,3:3,2:0)
13. März 1977 Tokio Niederlande  Niederlande Ungarn 1957  Ungarn 2:8 (1:4,0:2,1:2)
13. März 1977 Tokio Japan  Japan Norwegen  Norwegen 2:2 (0:0,2:1,0:1)
14. März 1977 Tokio Deutschland Demokratische Republik 1949  DDR Ungarn 1957  Ungarn 9:2 (3:1,0:0,6:1)
14. März 1977 Tokio Polen 1944  Polen Norwegen  Norwegen 7:3 (2:1,4:0,1:2)
14. März 1977 Tokio Schweiz  Schweiz Osterreich  Österreich 10:3 (4:1,3:0,3:2)
15. März 1977 Tokio Deutschland Demokratische Republik 1949  DDR Polen 1944  Polen 7:1 (2:0,2:1,3:0)
15. März 1977 Tokio Jugoslawien Sozialistische Föderative Republik  Jugoslawien Niederlande  Niederlande 5:5 (2:0,2:4,1:1)
15. März 1977 Tokio Japan  Japan Schweiz  Schweiz 3:2 (1:2,2:0,0:0)
16. März 1977 Tokio Niederlande  Niederlande Osterreich  Österreich 4:3 (1:1,1:1,2:1)
16. März 1977 Tokio Norwegen  Norwegen Ungarn 1957  Ungarn 8:2 (3:1,2:0,3:1)
16. März 1977 Tokio Japan  Japan Jugoslawien Sozialistische Föderative Republik  Jugoslawien 4:1 (0:1,4:0,0:0)
17. März 1977 Tokio Deutschland Demokratische Republik 1949  DDR Schweiz  Schweiz 10:3 (4:0,5:1,1:2)
17. März 1977 Tokio Norwegen  Norwegen Osterreich  Österreich 4:2 (0:0,2:0,2:2)
17. März 1977 Tokio Polen 1944  Polen Ungarn 1957  Ungarn 10:0 (5:0,3:0,2:0)
18. März 1977 Tokio Deutschland Demokratische Republik 1949  DDR Niederlande  Niederlande 4:2 (2:0,2:2,0:0)
18. März 1977 Tokio Schweiz  Schweiz Jugoslawien Sozialistische Föderative Republik  Jugoslawien 5:3 (2:1,1:1,2:1)
18. März 1977 Tokio Japan  Japan Polen 1944  Polen 2:5 (1:2,0:2,1:1)
19. März 1977 Tokio Norwegen  Norwegen Niederlande  Niederlande 4:4 (1:2,1:1,2:1)
19. März 1977 Tokio Jugoslawien Sozialistische Föderative Republik  Jugoslawien Ungarn 1957  Ungarn 1:3 (0:1,1:0,0:2)
19. März 1977 Tokio Japan  Japan Osterreich  Österreich 6:2 (4:1,0:1,2:0)
20. März 1977 Tokio Schweiz  Schweiz Ungarn 1957  Ungarn 7:3 (3:1,3:1,1:1)
20. März 1977 Tokio Deutschland Demokratische Republik 1949  DDR Norwegen  Norwegen 8:1 (1:0,3:0,4:1)
20. März 1977 Tokio Polen 1944  Polen Osterreich  Österreich 3:0 (0:0,2:0,1:0)
21. März 1977 Tokio Schweiz  Schweiz Niederlande  Niederlande 3:2 (1:0,0:1,2:1)
21. März 1977 Tokio Japan  Japan Deutschland Demokratische Republik 1949  DDR 0:5 (0:1,0:2,0:2)
21. März 1977 Tokio Polen 1944  Polen Jugoslawien Sozialistische Föderative Republik  Jugoslawien 4:6 (1:1,3:3,0:2)

AbschlusstabelleBearbeiten

RF Team Sp Sg Un NL Tore TD Pkte.
1 Deutschland Demokratische Republik 1949  DDR 8 8 0 0 57:16 +41 16: 0
2 Polen 1944  Polen 8 6 0 2 39:22 +17 12: 4
3 Japan  Japan 8 5 1 2 30:21 +9 11: 5
4 Norwegen  Norwegen 8 4 2 2 30:30 0 10: 6
5 Schweiz  Schweiz 8 4 0 4 35:33 +2 8: 8
6 Ungarn 1957  Ungarn 8 3 0 5 27:46 −19 6:10
7 Jugoslawien Sozialistische Föderative Republik  Jugoslawien 8 2 1 5 30:36 −6 5:11
8 Niederlande  Niederlande 8 1 2 5 23:39 −16 4:12
9 Osterreich  Österreich 8 0 0 8 19:47 −28 0:16

Auf- und AbstiegBearbeiten

B-Weltmeister 1977: Deutschland Demokratische Republik 1949  DDR
Aufsteiger in die A-Gruppe: Deutschland Demokratische Republik 1949  DDR
Absteiger aus der A-Gruppe: Rumänien 1965  Rumänien
Absteiger in die C-Gruppe: Osterreich  Österreich
Niederlande  Niederlande
Aufsteiger aus der C-Gruppe: Italien  Italien

C-WeltmeisterschaftBearbeiten

in Kopenhagen, Dänemark

SpieleBearbeiten

12. März 1977 Kopenhagen Danemark  Dänemark Vereinigtes Konigreich  Großbritannien 9:2 (2:1,4:0,3:1)
12. März 1977 Kopenhagen Frankreich  Frankreich Belgien  Belgien 12:3 (3:1,3:0,6:2)
12. März 1977 Kopenhagen Italien  Italien Spanien 1977  Spanien 12:0 (2:0,5:0,5:0)
13. März 1977 Kopenhagen Frankreich  Frankreich Vereinigtes Konigreich  Großbritannien 6:3 (3:1,1:1,2:1)
13. März 1977 Kopenhagen Bulgarien 1971  Bulgarien Spanien 1977  Spanien 14:2 (3:0,5:1,6:1)
13. März 1977 Kopenhagen Italien  Italien Belgien  Belgien 21:1 (5:0,8:0,8:1)
14. März 1977 Kopenhagen Danemark  Dänemark Bulgarien 1971  Bulgarien 6:3 (1:1,0:1,5:1)
15. März 1977 Kopenhagen Italien  Italien Frankreich  Frankreich 8:2 (4:1,2:0,2:1)
15. März 1977 Kopenhagen Vereinigtes Konigreich  Großbritannien Belgien  Belgien 6:5 (1:2,2:0,3:3)
15. März 1977 Kopenhagen Danemark  Dänemark Spanien 1977  Spanien 14:3 (6:1,2:2,6:0)
16. März 1977 Kopenhagen Bulgarien 1971  Bulgarien Frankreich  Frankreich 6:4 (3:0,0:2,3:2)
17. März 1977 Kopenhagen Bulgarien 1971  Bulgarien Belgien  Belgien 17:4 (9:2,3:0,5:2)
17. März 1977 Kopenhagen Italien  Italien Vereinigtes Konigreich  Großbritannien 15:1 (3:0,6:0,6:1)
18. März 1977 Kopenhagen Frankreich  Frankreich Spanien 1977  Spanien 12:1 (2:0,5:1,5:0)
18. März 1977 Kopenhagen Danemark  Dänemark Belgien  Belgien 27:4 (11:1,8:2,8:1)
19. März 1977 Kopenhagen Italien  Italien Bulgarien 1971  Bulgarien 6:0 (4:0,1:0,1:0)
19. März 1977 Kopenhagen Vereinigtes Konigreich  Großbritannien Spanien 1977  Spanien 2:5 (0:2,1:3,1:0)
19. März 1977 Kopenhagen Danemark  Dänemark Frankreich  Frankreich 3:1 (0:1,2:0,1:0)
20. März 1977 Kopenhagen Belgien  Belgien Spanien 1977  Spanien 7:6 (3:3,1:1,3:2)
20. März 1977 Kopenhagen Bulgarien 1971  Bulgarien Vereinigtes Konigreich  Großbritannien 7:3 (3:2,4:1,0:0)
20. März 1977 Kopenhagen Danemark  Dänemark Italien  Italien 2:2 (0:0,1:0,1:2)

AbschlusstabelleBearbeiten

RF Team Sp Sg Un NL Tore TD Pkte.
1 Italien  Italien 6 5 1 0 64: 6 +58 11: 1
2 Danemark  Dänemark 6 5 1 0 61:15 +46 11: 1
3 Bulgarien 1971  Bulgarien 6 4 0 2 47:25 +22 8: 4
4 Frankreich  Frankreich 6 3 0 3 37:24 +13 6: 6
5 Spanien 1977  Spanien 6 1 0 5 17:61 −44 2:10
6 Belgien  Belgien 6 1 0 5 24:89 −65 2:10
7 Vereinigtes Konigreich  Großbritannien 6 1 0 5 17:47 −30 2:10

Auf- und AbstiegBearbeiten

C-Weltmeister 1977: Italien  Italien
Aufsteiger in die B-Gruppe: Italien  Italien
Absteiger aus der B-Gruppe: Osterreich  Österreich
Niederlande  Niederlande

Siehe auchBearbeiten

WeblinksBearbeiten

  Commons: Eishockey-Weltmeisterschaft 1977 – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Rauhbeine aus Übersee - Zum erstenmal bei einer Eishockey-WM machen kanadische Profis mit. zeit.de, 22. April 1978, abgerufen am 19. August 2019.
  2. eliteprospects.com, WC 1976-1977 Player Stats