Iga Świątek

polnische Tennisspielerin
Iga Świątek Tennisspieler
Iga Świątek
Iga Świątek 2018 bei den French Open
der Mädchen (Juni 2018)
Nation: PolenPolen Polen
Geburtstag: 31. Mai 2001
(19 Jahre)
Größe: 176 cm
1. Profisaison: 2016
Spielhand: Rechts, beidhändige Rückhand
Trainer: Piotr Sierzputowski
Preisgeld: 909.148 US-Dollar
Einzel
Karrierebilanz: 101:28
Karrieretitel: 0 WTA, 7 ITF
Höchste Platzierung: 48 (3. Februar 2020)
Aktuelle Platzierung: 49
Grand-Slam-Bilanz
Doppel
Karrierebilanz: 8:7
Karrieretitel: 0 WTA, 0 ITF
Höchste Platzierung: 442 (14. Oktober 2019)
Aktuelle Platzierung: 457
Mixed
Grand-Slam-Bilanz
Letzte Aktualisierung der Infobox:
16. März 2020
Quellen: offizielle Spielerprofile bei der ATP/WTA (siehe Weblinks)

Iga Świątek (* 31. Mai 2001 in Warschau) ist eine polnische Tennisspielerin.

KarriereBearbeiten

Iga Świątek, deren Vater Tomasz bei den Olympischen Spielen 1988 in Seoul im polnischen Doppelvierer saß,[1] begann im Alter von sechs Jahren mit dem Tennisspielen. Bereits als Juniorin konnte sie erste große Triumphe feiern. So gewann sie 2018 zunächst an der Seite von Catherine McNally nach einem Endspielerfolg über die Japanerinnen Yūki Naitō und Naho Satō die Doppelkonkurrenz des Juniorinnenwettbewerbs der French Open und knapp einen Monat später den Juniorinnentitel in Wimbledon nach einem glatten Zweisatzsieg über Leonie Küng. Im selben Jahr triumphierte sie mit Kaja Juvan zusammen bei den Olympischen Jugend-Sommerspielen in Buenos Aires im Mädechendoppel und erzielte im Einzel das Viertelfinale. Für ihren Sieg dort wurde sie 2018 für den Piotr Nurowski Preis nominiert. 2019 erreichte sie mit Platz fünf ihre höchste Position in der Juniorinnen-Tennisweltrangliste.

Bereits 2016 gab Świątek ihren Einstand auf der ITF Women’s World Tennis Tour und gewann noch im gleichen Jahr ihren ersten Profititel. 2017 war sie bei zwei weiteren ITF-Turnieren siegreich, doch aufgrund einer Verletzung am rechten Sprunggelenk, die einen operativen Eingriff erforderlich machte, musste sie ab Juni für die restliche Saison pausieren.[2] Ihr Comeback gab sie sieben Monate später im Fed-Cup für die polnische Fed-Cup-Mannschaft gegen Bulgarien. Im Laufe des Jahres 2018 verbesserte sich Świątek mit mehr als 40 Siegen bei nur sechs Pflichtspielniederlagen und drei Titeln,[3] darunter auch ihr bisher größter bei einem Turnier der $60.000-Kategorie in Budapest, in der Weltrangliste in die Top 200.

2019 spielte Świątek bei den Australian Open erstmals die Qualifikation bei einem Grand Slam-Turnier und erreichte dort nach einem Sieg über Ana Bogdan auf Anhieb die zweite Runde. In Lugano rückte sie dann bei ihrer zweiten Hauptfeldteilnahme in ihr erstes Endspiel auf der WTA-Tour vor, in dem sie Polona Hercog in drei Sätzen unterlag. Bei den French Open überraschte Świątek im Anschluss mit dem Einzug ins Achtelfinale, verlor dort jedoch glatt gegen Simona Halep, und kam beim Rogers Cup in Montreal als Qualifikantin nach einem Sieg über Caroline Wozniacki in die dritte Runde. Nach dem Erreichen der zweiten Runde bei den US Open beendete sie die Saison, die sie erstmals unter den besten 50 der Welt abschloss.

Bei den Australian Open 2020 erreichte Świątek zum zweiten Mal die vierte Runde eines Grand Slam-Turniers, dort unterlag sie Anett Kontaveit in drei engen Sätzen. Vor dem coronabedingten Saisonabbruch erzielte sie mit Platz 48 ihre bislang beste Weltranglistenposition.

2018 gab Świątek beim 2:1-Sieg gegen die Türkei ihren Einstand für die polnische Fed-Cup-Mannschaft. Seitdem hat sie für ihr Land zehn Partien im Einzel und Doppel bestritten, von denen sie sieben gewinnen konnte (Einzelbilanz 5:2). 2016 gewann sie zusammen mit Maja Chwalińska und Stefania Rogozińska-Dzik den Junioren-Fed-Cup. Im Endspiel schlugen sie das Team aus den Vereinigten Staaten mit 2:1.

AuszeichnungenBearbeiten

TurniersiegeBearbeiten

EinzelBearbeiten

Nr. Datum Turnier Kategorie Belag Finalgegnerin Ergebnis
1. 30. Oktober 2016 Schweden  Stockholm ITF $10.000 Hartplatz (Halle) Rumänien  Laura-Ioana Andrei 6:4, 6:3
2. 18. Februar 2017 Italien  Bergamo ITF $15.000 Sand Italien  Martina Di Giuseppe 6:4, 3:6, 6:3
3. 7. Mai 2017 Ungarn  Győr ITF $15.000 Sand Tschechien  Gabriela Horacková 6:2, 6:2
4. 25. Februar 2018 Agypten  Scharm asch-Schaich ITF $15.000 Hartplatz Belgien  Britt Geukens 6:3, 6:1
5. 15. April 2018 Vereinigte Staaten  Pelham ITF $25.000 Sand Vereinigte Staaten  Allie Klick 6:2, 6:0
6. 1. September 2018 Ungarn  Budapest ITF $60.000 Sand Ukraine  Katarina Sawazka 6:2, 6:2
7. 9. September 2018 Schweiz  Montreux ITF $80.000 Sand Belgien  Kimberley Zimmermann 6:2, 6:2

WeblinksBearbeiten

Commons: Iga Świątek – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Swiatek follows father's footsteps 38 years later. In: ausopen.com. 26. Januar 2020, abgerufen am 23. Juli 2020 (englisch).
  2. Lekarz: Światek czeka kilkumiesieczna rehabilitacja. ale nie podda sie, jest twarda. In: przegladsportowy.pl. 30. Juni 2017, abgerufen am 9. Juni 2018 (polnisch).
  3. WTA Scouting Report: Iga Swiatek takes her shot at the top. In: wtatennis.com. 30. Dezember 2019, abgerufen am 23. Juli 2020 (englisch).