Ahlefeld-Bistensee

Gemeinde in Deutschland

Ahlefeld-Bistensee ist eine Gemeinde im Kreis Rendsburg-Eckernförde in Schleswig-Holstein.

Wappen Deutschlandkarte
Ahlefeld-Bistensee
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Ahlefeld-Bistensee hervorgehoben

Koordinaten: 54° 24′ N, 9° 42′ O

Basisdaten
Bundesland: Schleswig-Holstein
Kreis: Rendsburg-Eckernförde
Amt: Hüttener Berge
Höhe: 19 m ü. NHN
Fläche: 10,04 km2
Einwohner: 510 (31. Dez. 2021)[1]
Bevölkerungsdichte: 51 Einwohner je km2
Postleitzahl: 24358
Vorwahl: 04353
Kfz-Kennzeichen: RD, ECK
Gemeindeschlüssel: 01 0 58 175
Adresse der Amtsverwaltung: Mühlenstraße 8
24361 Groß Wittensee
Website: www.amt-huettener-berge.de
Bürgermeister: Detlef Kroll (CDU)
Lage der Gemeinde Ahlefeld-Bistensee im Kreis Rendsburg-Eckernförde

GeografieBearbeiten

Geografische LageBearbeiten

Das Gemeindegebiet von Ahlefeld-Bistensee erstreckt sich im Westen der naturräumlichen Haupteinheit Schwansen, Dänischer Wohld.[2] Im Süden des Gemeindegebiets befindet sich der Bistensee, aus dem die Stente, der nördliche Quellfluss der Sorge heraus tritt.[3]

GemeindegliederungBearbeiten

Neben den beiden im Gemeindenamen vermerkten Dorf­lagen befinden sich auch das Gut Friedrichshof, die Hof­siedlungen Bethlehem, Haverott, Hörst und Schierensrade, die Häusergruppen Bistenseemühle, Dixrade und Schütt, weiterhin die Siedlung Meierhof und die Streusiedlungen Baumgarten und Poggensiek als weitere Wohnplätze im Gemeindegebiet.[4]

NachbargemeindenBearbeiten

Direkt angrenzende Gemeindegebiete von Ahlefeld-Bistensee sind:[3]

Brekendorf Ascheffel Damendorf
Owschlag  
Alt Duvenstedt Holzbunge Klein Wittensee

GeschichteBearbeiten

Bekannter als der Ort Ahlefeld ist die gleichnamige Adelsfamilie. Diese spielte in der Geschichte Schleswig-Holsteins eine tragende Rolle. Ihre Angehörigen besaßen zahlreiche Güter, vor allem im Herzogtum Schleswig, und kamen in der Zeit des Gesamtstaats unter der dänischen Monarchie in höchste Staatsämter. Das Gut Friedrichshof, das der Stammsitz der Familie Ahlefeld war, wurde 1953 nach einem Brand abgerissen.

Bistensee wurde 1142 erstmals erwähnt und taucht 1542 im Gottorper Amtsregister auf. Der Ortsname leitet sich vermutlich vom Wort Binsen ab.

Am 1. März 2008 fusionierten die bis dahin selbständigen Gemeinden Ahlefeld und Bistensee zur Gemeinde Ahlefeld-Bistensee.[5]

PolitikBearbeiten

GemeindevertretungBearbeiten

Die im Rahmen der Kommunalwahlen in Schleswig-Holstein 2018 gewählte Gemeindevertretung ergibt für die aktuelle Wahlperiode folgende Sitzverteilung:[6]

Ergebnisse Gemeinderatswahl 2018
Wählergruppe Sitze
CDU 5
ABW 3
Ein Dorf 2

WappenBearbeiten

Blasonierung: „In Blau ein erhöhter, beiderseits im Schildrand verschwindender goldener Dreiberg, belegt mit vier grünen Binsen, deren mittlere überhöht sind. Im erhöhten blauen Schildfuß ein silberner Fisch (Zander).“[7]

VerkehrBearbeiten

Durch das Gemeindegebiet führt die schleswig-holsteinische Landesstraße 265 zwischen Kropp und Eckernförde.

Der nächstgelegene Bahnhof befindet sich Owschlag an der Bahnstrecke Neumünster–Flensburg. Es halten dort die Nahverkehrszüge der Regionalexpress-Linien RE 7 (Hamburg–Flensburg) und 74 (Kiel–Husum) im Nahverkehrsverbund Schleswig-Holstein.

WeblinksBearbeiten

Commons: Ahlefeld-Bistensee – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Statistikamt Nord – Bevölkerung der Gemeinden in Schleswig-Holstein 4. Quartal 2021 (XLSX-Datei) (Fortschreibung auf Basis des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Liste: Zuordnung der Gemeinden zu den Naturräumen. (PDF) S. 8, abgerufen am 17. September 2021.
  3. a b Relation: Ahlefeld-Bistensee (548612) bei OpenStreetMap. Abgerufen am 17. September 2021.
  4. Wohnplatzverzeichnis Schleswig-Holstein 1987. (PDF) Statistisches Landesamt Schleswig-Holstein, 1992, S. 69/70, abgerufen am 17. September 2021 (Hinweis: Wohnplatznamen sind getrennt voneinander unter den Einträgen der damals noch eigenständigen Vorgängergemeinden angegeben).
  5. StBA: Gebietsänderungen vom 01.01. bis 31.12.2008
  6. Ergebnisse Kommunalwahl 2018. Abgerufen am 17. September 2021.
  7. Kommunale Wappenrolle Schleswig-Holstein