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Nindorf (bei Hohenwestedt)

Gemeinde im Kreis Rendsburg-Eckernförde in Schleswig-Holstein
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Nindorf
Nindorf (bei Hohenwestedt)
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Nindorf hervorgehoben

Koordinaten: 54° 8′ N, 9° 42′ O

Basisdaten
Bundesland: Schleswig-Holstein
Kreis: Rendsburg-Eckernförde
Amt: Mittelholstein
Höhe: 56 m ü. NHN
Fläche: 14,04 km2
Einwohner: 610 (31. Dez. 2018)[1]
Bevölkerungsdichte: 43 Einwohner je km2
Postleitzahl: 24594
Vorwahl: 04871
Kfz-Kennzeichen: RD, ECK
Gemeindeschlüssel: 01 0 58 115
Adresse der Amtsverwaltung: Am Markt 15
24594 Hohenwestedt
Website: www.nindorf.de
Bürgermeister: Jens Rohwer (KWG)
Lage der Gemeinde Nindorf im Kreis Rendsburg-Eckernförde
Karte

Nindorf (niederdeutsch: Ninndörp) ist eine Gemeinde im Kreis Rendsburg-Eckernförde in Schleswig-Holstein.

Geografie und VerkehrBearbeiten

Nindorf liegt am nordwestlichen Hang des Nindorfer Höhenzuges im Naturpark Aukrug. Neben feuchten Wiesenflächen und lehmigen Ackerböden ist in der Feldmark ein hoher Waldanteil zu verzeichnen. Rendsburg, Neumünster und Itzehoe liegen jeweils etwa 20 bis 25 Kilometer entfernt. Von 1901 bis 1957 war Nindorf Bahnstation der Rendsburger Kreisbahn.

GeschichteBearbeiten

Der Ort gehört zu den holsteinischen Urdörfern. Davon zeugen 25 Hünengräber der jüngeren Bronzezeit, Bodenfunde aus der Eisen- und Völkerwanderungszeit und die Flurnamen. Der Ortsname erinnert daran, dass die alte Siedlung in den Kämpfen zwischen Wenden und Holstein völlig zerstört und dann um das Jahr 1000 genau in der Mitte seiner Feldmark planmäßig als Angerdorf neu angelegt wurde. Südlich von Nindorf befand sich bis 1998 das Warnamt Hohenwestedt (Koordinaten: 54° 7′ 11″ N, 9° 42′ 42″ O)[2]

Nindorf wurde dreimal Landessieger im Wettbewerb Unser Dorf soll schöner werden.

PolitikBearbeiten

GemeindevertretungBearbeiten

Die Wählergemeinschaft KWG hat seit der Kommunalwahl 2013 alle neun Sitze in der Gemeindevertretung.[3]

WappenBearbeiten

Blasonierung: „Über grünem Schildfuß ein goldener Hügel auf blauem Grund, überdeckt von einem silbernen, oben offenen und links und rechts in einem Laubblatt endenden Ring, aus dem fünf schmale, nach oben der Hügellinie entlang verstutzte, auf Grün silberne, auf Gold blaue Pfähle wachsen.“[4]

WirtschaftBearbeiten

Der Ort ist ländlich geprägt und verfügt neben landwirtschaftlichen Betrieben über mehrere Gewerbebetriebe. Nächste Einkaufsmöglichkeiten sind in Hohenwestedt, Nortorf und Aukrug-Innien anzutreffen. Die geschlossene Dorfanlage erleichterte zu allen Zeiten eine enge nachbarschaftliche Zusammenarbeit und die Durchführung größerer Gemeinschaftsaufgaben wie die zentrale Wasserversorgung über einen Verein oder die zentrale Abwasserbeseitigung, die von der Gemeinde Nindorf als erste Gemeinde im Amtsbezirk 1984 mit einem Aufwand von 1,18 Mio. € erstellt wurde. 1998 wurde in der Gemeinde im Rahmen eines Landschaftsplanes ein neues Baugebiet mit 23 Grundstücken ausgewiesen und im Jahre 2003 das Dörpshuus seiner Bestimmung übergeben.

Söhne und TöchterBearbeiten

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Statistikamt Nord – Bevölkerung der Gemeinden in Schleswig-Holstein 4. Quartal 2018 (XLSX-Datei) (Fortschreibung auf Basis des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. unter hamburg e. V. Abgerufen am 1. Januar 2012.
  3. Sitzverteilung nach Kommunalwahl 2013 (Memento des Originals vom 20. Mai 2015 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.amt-mittelholstein.de
  4. Kommunale Wappenrolle Schleswig-Holstein