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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Windeby
Windeby
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Windeby hervorgehoben
Koordinaten: 54° 28′ N, 9° 47′ O
Basisdaten
Bundesland: Schleswig-Holstein
Kreis: Rendsburg-Eckernförde
Amt: Schlei-Ostsee
Höhe: 10 m ü. NHN
Fläche: 14,77 km2
Einwohner: 1010 (31. Dez. 2018)[1]
Bevölkerungsdichte: 68 Einwohner je km2
Postleitzahl: 24340
Vorwahl: 04351
Kfz-Kennzeichen: RD, ECK
Gemeindeschlüssel: 01 0 58 173
Adresse der Amtsverwaltung: Holm 13
24340 Eckernförde
Website: www.gemeindewindeby.de
Bürgermeister: Peter Pietrzak (SPD)
Lage der Gemeinde Windeby im Kreis Rendsburg-Eckernförde
Karte

Windeby (dänisch Vindeby, plattdeutsch: Winneby) ist eine Gemeinde im Kreis Rendsburg-Eckernförde in Schleswig-Holstein.

Inhaltsverzeichnis

Geografie und VerkehrBearbeiten

Die Gemeinde Windeby liegt westlich von Eckernförde am Windebyer Noor. Im Norden grenzt die Gemeinde an die Bundesstraße 76, im Süden liegt sie an der Bundesstraße 203 von Eckernförde in Richtung Rendsburg. Der der Gemeinde namensgebende Ort Windeby samt dem Gut Windeby liegt südwestlich des Windebyer Noors. Der Hauptort der Gemeinde ist aber Kochendorf (niederdeutsch: Kochendörp, Kockendörp, dänisch: Kokkentorp) im nördlichen Gemeindegebiet.

Zur Gemeinde gehören ferner die Ortsteile Friedland, Friedensthal, Christianshöh, Frohsein, Westerthal und Friedenshorst.

GeschichteBearbeiten

NamensherkunftBearbeiten

Die Endung -by bedeutet im Dänischen heute noch „Stadt“, „Ort“, im jütischen „Dorf, Siedlung“ und ist im Raum Schleswig weit verbreitet.

ArchäologieBearbeiten

Überregionale Bekanntheit erlangte der Ort durch den Fund zweier Moorleichen, wovon eine bis vor kurzem als Mädchen von Windeby bekannt war und sich nach neuesten Untersuchungen als Junge herausstellte. Die andere Moorleiche wird Mann von Windeby genannt. Mitten durch den Windebyer Hauptort Kochendorf verläuft der Osterwall (auch: Ostwall) des Danewerks.[2]

Westlich von Windeby befindet sich ein jungsteinzeitliches Großsteingrab, ein weiteres Großsteingrab bei Kochendorf ist zerstört. Bei Kochendorf und Friedland gibt es mehrere Grabhügel.

PolitikBearbeiten

GemeindevertretungBearbeiten

Von den elf Sitzen in der Gemeindevertretung hatte die SPD seit der Kommunalwahl 2003 fünf Sitze, die CDU und die Wählergemeinschaft FWGW hatten je drei.

Von den elf Sitzen in der Gemeindevertretung hatten die SPD und die Wählergemeinschaft FWGW seit der Kommunalwahl 2008 je vier Sitze, die CDU hatte drei. Die Sitzverhältnisse blieben nach der Kommunalwahl 2013 unverändert. Bei dieser Wahl wurde die CDU-Bürgermeisterin Jutta Werner von Peter Pietrzak (SPD) abgelöst.

WappenBearbeiten

Blasonierung: „In Blau ein schmaler goldener Schräglinksbalken, oben ein steigender linksgewendeter goldener Wolf, unten ein goldenes Wagenrad mit fünf Speichen.“[3]

SehenswürdigkeitenBearbeiten

In der Liste der Kulturdenkmale in Windeby stehen die in der Denkmalliste des Landes Schleswig-Holstein eingetragenen Kulturdenkmale.

PersönlichkeitenBearbeiten

BilderBearbeiten

WeblinksBearbeiten

  Commons: Windeby – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Statistikamt Nord – Bevölkerung der Gemeinden in Schleswig-Holstein 4. Quartal 2018 (XLSX-Datei) (Fortschreibung auf Basis des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. siehe: Irmgard Busch in einem Beitrag zum Osterwall in Rund ums Windebyer Noor (Publikation der SPD Windeby) Dezember 2008 Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven: @1@2Vorlage:Toter Link/www.spd-windeby.deonline
  3. Kommunale Wappenrolle Schleswig-Holstein