Beringstedt

Gemeinde im Kreis Rendsburg-Eckernförde in Schleswig-Holstein

Beringstedt (niederdeutsch: Bernste) ist eine Gemeinde im Kreis Rendsburg-Eckernförde in Schleswig-Holstein.

Wappen Deutschlandkarte
Beringstedt
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Beringstedt hervorgehoben

Koordinaten: 54° 7′ N, 9° 32′ O

Basisdaten
Bundesland: Schleswig-Holstein
Kreis: Rendsburg-Eckernförde
Amt: Mittelholstein
Höhe: 14 m ü. NHN
Fläche: 14,29 km2
Einwohner: 732 (31. Dez. 2021)[1]
Bevölkerungsdichte: 51 Einwohner je km2
Postleitzahlen: 25575, 24819
Vorwahl: 04874
Kfz-Kennzeichen: RD, ECK
Gemeindeschlüssel: 01 0 58 015
Adresse der Amtsverwaltung: Am Markt 15
24594 Hohenwestedt
Website: www.beringstedt.de
Bürgermeister: Sönke Rohwer (CDU)
Lage der Gemeinde Beringstedt im Kreis Rendsburg-Eckernförde

GeografieBearbeiten

Geografische LageBearbeiten

Das Gemeindegebiet von Beringstedt liegt etwa 30 km westlich von Neumünster und etwa 30 km östlich von Heide am westlichen Ufer der Haaler Au am Übergang der Naturräume Heide-Itzehoer Geest (Haupteinheit Nr. 693) und Eider-Treene-Niederung (Nr. 692).[2][3]

GemeindegliederungBearbeiten

Die Gemeinde Beringstedt lässt sich siedlungsgeografisch in mehrere Wohnplätze gliedern. Das im Rahmen der Volkszählung in der Bundesrepublik Deutschland 1987 aufgestellte Verzeichnis der Siedlungen listet neben dem namenstiftenden Dorf auch die Wohnplätze Ostermühlen, eine Häusergruppe, sowie die Hofsiedlungen Fohr, Grotenknöll und Osterhof, außerdem die Haussiedlungen Pfennigkrug und Waldschlößchen auf.[4]

NachbargemeindenBearbeiten

Unmittelbar benachbarte Gemeindegebiete sind:[3]

Lütjenwestedt,
Seefeld
  Todenbüttel,
Osterstedt
Puls

NaturschutzBearbeiten

Teile des NATURA 2000-Gebietes FFH-Gebiet Haaler Au und des europäischen Vogelschutzgebietes Haaler Au liegen im Gemeindegebiet.[5]

GeschichteBearbeiten

Geologische Funde belegen, dass das Gemeindegebiet schon seit der Steinzeit besiedelt ist. Der Ort gehört zu den holsteinischen Urdörfern.

PolitikBearbeiten

GemeindevertretungBearbeiten

Von den neun Sitzen in der Gemeindevertretung hat die CDU seit der Kommunalwahl im Mai 2013 vier Sitze, die Wählergemeinschaft KWG drei und die Wählergemeinschaft AWG zwei Sitze.[6]

WappenBearbeiten

Blasonierung: „In Grün ein silberner aufrecht stehender Findling, darüber ein goldenes Ulmenblatt mit links und rechts je einem goldenen Eichenblatt.“[7]

Der Findling war ursprünglich der Deckstein eines Großsteingrabes. Er wurde umgearbeitet zu einem Denkmal für den ersten deutschen Kaiser des Deutschen Reiches und steht heute in der Dorfmitte (Lage).[8]

Wirtschaft und InfrastrukturBearbeiten

Die Wirtschaft in der Gemeinde ist stark von der Urproduktion der Landwirtschaft geprägt. In der Gemeinde sind jedoch auch kleine Gewerbebetriebe angesiedelt. Pendler arbeiten vorwiegend in Itzehoe, Neumünster und Rendsburg. In der Gemeinde gibt es einen Kindergarten, ein Freibad, eine Mehrzweckhalle, zwei Spielplätze, einen Tagungsraum sowie einen Sportplatz.[9]

Die Gemeinde hat einen Anschluss an der Bahnstrecke Neumünster–Heide. Der Haltepunkt gleichen Namens wird bedient von der Regionalbahn 63 des Nahverkehrsverbunds Schleswig-Holstein auf der Relation Neumünster–Büsum bedient. Auf der Straße ist der Ort auf den Kreisstraßen 82 sowie 85 zu erreichen.[3]

BilderBearbeiten

Liste der Kulturdenkmale in Beringstedt

LiteraturBearbeiten

  • Uta Petersen: "... Reizvoll ist die Landschaft um Beringstedt." In: Wolfgang Henze (Hrsg.): Schleswig-Holstein-Topographie : Städte und Dörfer des Landes. Aasbüttel – Bordesholm. Band 1. Flying-Kiwi-Verl. Junge, Flensburg 2001, ISBN 3-926055-58-8, S. 292–294.

WeblinksBearbeiten

Commons: Beringstedt – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Statistikamt Nord – Bevölkerung der Gemeinden in Schleswig-Holstein 4. Quartal 2021 (XLSX-Datei) (Fortschreibung auf Basis des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Liste: Zuordnung der Gemeinden zu den Naturräumen. (PDF) Abgerufen am 19. März 2022 (Der Gemeindename nich in der Liste angeführt ist,rtgolgt die Zuordnung über die stellvertretende Zuordnung der Nachbargemeinden in ein der beiden Naturräumen).
  3. a b c Relation: Beringstedt (556099) bei OpenStreetMap (Version #14). Abgerufen am 19. März 2022.
  4. Wohnplatzverzeichnis Schleswig-Holstein 1987. (PDF) Statistisches Landesamt Schleswig-Holstein, 1992, S. 70, abgerufen am 20. März 2022.
  5. Managementplan EGV 1823-402 Haaler Au. (PDF; 1600 kB) Karte 2b - Biotop- und Lebensraumtypen im FFH-Gebiet 2006. In: Landesportal Schleswig-Holstein. Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume des Landes Schleswig-Holstein, 1. Januar 2009, abgerufen am 23. Januar 2022.
  6. Ergebnisse der Kommunalwahlen 2013. amt-mittelholstein.de. Archiviert vom Original am 8. Dezember 2013.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.amt-mittelholstein.de Abgerufen am 27. Mai 2013.
  7. Kommunale Wappenrolle Schleswig-Holstein
  8. Das Wappen
  9. Gemeinde Beringstedt: Im Porträt. Abgerufen am 19. März 2022.