Isparta (Provinz)

Provinz der Türkei

Isparta ist eine Provinz der Türkei und liegt im nordwestlichen Teil der Mittelmeerregion. Die angrenzenden Provinzen sind (im Norden beginnend und im Uhrzeigersinn) Afyonkarahisar, Konya, Burdur und Antalya. Die Provinz Isparta belegt Platz 45 der Rangliste der bevölkerungsstärksten Provinzen. Die Provinzhauptstadt ist Isparta.

Isparta
Nummer der Provinz: 32
BulgarienGriechenlandZypernGeorgienArmenienAserbaidschanIranIrakSyrienEdirneTekirdağİstanbulÇanakkaleYalovaBalıkesirBursaKocaeliSakaryaBilecikKütahyaİzmirManisaAydınMuğlaUşakDenizliDüzceBoluEskişehirAfyonkarahisarBurdurAntalyaIspartaZonguldakBartınKarabükÇankırıAnkaraKonyaKaramanMersinNiğdeAksarayKırşehirKırıkkaleÇorumKastamonuSinopSamsunAmasyaYozgatKayseriAdanaOrduTokatSivasGiresunOsmaniyeHatayKilisMalatyaK. MaraşGaziantepAdıyamanŞanlıurfaMardinBatmanDiyarbakırElazığErzincanTrabzonGümüşhaneTunceliBayburtRizeBingölArtvinArdahanKarsIğdırErzurumMuşAğrıBitlisSiirtŞırnakVanHakkariIsparta in Turkey.svg
Über dieses Bild
Landkreise
Isparta (tr).svg
Basisdaten
Koordinaten: 37° 57′ N, 30° 58′ OKoordinaten: 37° 57′ N, 30° 58′ O
Provinzhauptstadt: Isparta
Region: Mittelmeerregion
Fläche: 8.946 km²
Einwohnerzahl: 441.412[1] (2016)
Bevölkerungsdichte: 49 Einwohner/km²
Politisches
Gouverneur: Ömer Seymenoğlu[2]
Sitze im Parlament: 4
Strukturelles
Telefonvorwahl: 0246
Kennzeichen: 32
Website
www.isparta.gov.tr (Türkisch)

Isparta ist bekannt für seine Rosen, Rosenprodukte und handgeknüpften Teppiche. Außerdem ist die Provinz bekannt für ihre Äpfel, Sauerkirschen und Trauben.

Nebst dem 482 km² großen Eğirdir Gölü, dem zweitgrößten Süßwassersee der Türkei, gibt es noch eine Vielzahl weiterer Süßwasserseen. Dazu zählen unter anderem Gölcük Gölü, Kovada Gölü, Beyşehir Gölü und Burdur Gölü.

GeschichteBearbeiten

Das Gebiet der heutigen Provinz Isparta war im 14. Jahrhundert das Kerngebiet des Fürstentums (türkisch: Beylik) der Hamidoğulları, auch Hamididen genannt. Der Letzte aus der Dynastie der Hamidoğulları, Hamitoğlu Kemaleddin Hüseyin Bey, verkaufte 1374 (andere Quellen: 1381) sein Fürstentum für 80.000 Goldstücke an den osmanischen Sultan Murad I. und mit Hüseyins Tod 1390 fiel die Stadt an das Osmanische Reich und wurde als Sandschak Hamid Teil des Beylerbey Anatolien,[3] das von Kütahya aus verwaltet wurde. 1846 entstand nach einer Verwaltungsreform im Osmanischen Reich die Provinz Konya (türkisch: Konya Vilayet), der der Sandschak Hamid zugeordnet wurde. Der Sandschak bestand damals aus den sechs Bezirken Hamid, Burdur, Uluborlu, Havza-ı Karaağaç, Gölhisar-Kemire-Tefenni und Barla-Pavlu-Ağros-Eğirdir. Nach der Provinzverordnung von 1877 wurde das Gebiet um Burdur mit Gölhisar-Kemire-Tefenni als eigener Sandschak von Hamid abgetrennt. Als Ausgleich kamen die Bezirke Karaağaç, Hoyran und Yalvaç von Konya zur Provinz Hamid,[4] wobei der Bezirk Hoyran aufgelöst wurde und zu Yalvaç kam. Yalvaç ist bis heute der größte Landkreis der Provinz. Die Bezirke Havza-ı Karaağaç wurden in Karaağaç und Barla-Pavlu-Ağros-Eğirdir in Eğirdir umbenannt. 1914 gab es nur noch fünf Bezirke: Hamid, Eğirdir, Şarkikaraağaç, Uluborlu und Yalvaç.

Zu Beginn des 1. Weltkrieges 1914 wurden alle Armenier des Sandschaks zwangsrekrutiert, um angeblich im Straßenbau für die Armee zu arbeiten, die Frauen und Kinder wurden nach Osten verschleppt. Über ihr Schicksal ist nichts bekannt, wahrscheinlich wurden sie Opfer des Völkermords an den Armeniern 1915.

Nach dem Ende des 1. Weltkrieges wurde der Sandschak Hamid im Rahmen des Vertrags von Sèvres der italienischen Zone zugeschlagen. Italienische Truppen marschierten Richtung Burdur und erreichten Hamidabad (Isparta) am 28. Juni 1919. Ein türkischer Aufstand in der Stadt, der sich bis August 1919 hinzog, führte zum Rückzug der italienischen Truppen nach Antalya. 1923 wurde die griechische Bevölkerung der Provinz auf Grund des Vertrags von Lausanne vertrieben. Gleichzeitig siedelten sich erneut Türken an, die aus Bulgarien vertrieben wurden. Mit Gründung der Türkischen Republik 1923 wurde das Land neu strukturiert und aus dem Sandschak Hamid der Provinz Konya wurde die Provinz (türkisch: İl) Isparta mit den Landkreisen (türkisch: İlçe) Isparta, Eğirdir, Şarkikaraağaç, Uluborlu und Yalvaç. 1926 wurde aus dem Norden des Landkreises Isparta der Kreis Atabay gebildet. 1938 wurde knapp ein Drittel des Landkreis Eğirdir, fast der gesamte Süden mit der Stadt Cebel, abgetrennt und zu einem eigenen Landkreis. Stadt und Kreis wurden in Sütçüler umbenannt.[5] Der südwestliche Teil von Uluborlu wurde 1948 als Keçiborlu ein eigener Landkreis. Uluborlu wurde 1952 nochmals verkleinert, als der Ostteil abgetrennt wurde und mit Senirkent ein eigener Kreis entstand. 1954 entstand aus dem Westteil von Şarkikaraağaç der Kreis Gelendost.[6]

1987 wurde der Bucak Aksu von Eğirdir getrennt und ein eigener Kreis. Der Kreis Gönen entstand 1990 aus dem ländlich geprägten nördlichen Teil von Isparta. 1991 geschah die letzte Gebietsänderung in der Provinz, als der Süden des Landkreises Şarkikaraağaç, der ein eigener Bucak war, als Yenişarbademli zum eigenen Kreis erhoben wurde.[7] Yenişarbademli ist der jüngste und kleinste Landkreis der Provinz.

VerwaltungsgliederungBearbeiten

Die Provinz gliedert sich in 13 Landkreise (İlçe):

Landkreis Fläche1
(km²)
Bevölkerung (2018)2 Anzahl der Einheiten Dichte
(Ew/km²)
städt.
Anteil (in %)
Sex
Ratio3
Gründungs-
datum4,5
Landkreis (İlçe) Verwaltungssitz
(Merkez)
Gemeinden
(Belediye)
Stadt-
viertel
(Mahalle)
Dörfer
(Köy)
Aksu 544 4.533 1.943 1 9 13 8,3 42,86 981 1987
Atabey 223 5.477 4.004 1 9 5 24,6 73,11 1017 1926
Eğirdir 1.315 32.436 17.344 2 28 29 24,7 60,32 960
Gelendost 610 15.414 5.291 1 10 13 25,3 34,33 1032 1954
Gönen 285 7.364 3.300 2 10 5 25,8 73,61 991 1990
Isparta Merkez 773 258.375 236.749 3 50 20 334,3 94,03 1011
Keçiborlu 494 14.383 7.037 2 16 14 29,1 65,13 967 1948
Senirkent 521 11.811 5.080 2 15 7 22,7 75,39 1051 1952
Sütçüler 1.235 10.707 2.574 1 7 30 8,7 24,04 976 1938
Şarkikaraağaç 1.068 25.578 10.018 3 16 26 24,0 58,79 1026
Uluborlu 240 6.388 5.316 1 11 4 26,6 83,22 1008
Yalvaç 1.402 46.646 21.363 2 32 37 33,3 49,46 1036
Yenişarbademli 237 2.300 2.004 1 4 1 9,7 87,13 974 1991
PROVINZ Isparta 8.946 441.412 22 217 204 49,3 78,26 1009

Quellen
1 Fläche 2014[8]
2 Bevölkerungsfortschreibung am 31. Dezember 2018[9]
3 Geschlechterverhältnis: Anzahl der Frauen auf 1000 Männer (berechnet)
4 PDF-Datei des Innenministeriums[10]
5 Landkreise, die erst nach Gründung der Türkei (1923) gebildet wurden.

BevölkerungBearbeiten

Ergebnisse der BevölkerungsfortschreibungBearbeiten

Nachfolgende Tabelle zeigt die jährliche Bevölkerungsentwicklung am Jahresende nach der Fortschreibung durch das 2007 eingeführte adressierbare Einwohnerregister (ADNKS). Zusätzlich sind die Bevölkerungswachstumsrate und das Geschlechterverhältnis (Sex Ratio d. h. Anzahl der Frauen pro 1000 Männer) aufgeführt. Der Zensus von 2011 ermittelte 412.039 Einwohner, das sind über 100.000 Einwohner mehr als zum Zensus 2000.

Jahr Bevölkerung am Jahresende Wachstums-
rate der Be-
völkerung
(in %)
Geschlechter
verhältnis
(Frauen auf
1000 Männer)
Rang
(unter den 81 Provinzen)
gesamt männlich weiblich
2018 441.412 219.681 221.731 1,75 1009 45
2017 433.830 218.617 215.213 1,52 984 45
2016 427.324 212.720 214.604 1,32 1009 45
2015 421.766 210.152 211.614 0,71 1007 45
2014 418.780 208.837 209.943 0,24 1005 46
2013 417.774 208.146 209.628 0,27 1007 46
2012 416.663 207.658 209.005 1,32 1006 46
2011 411.245 205.423 205.822 −8,27 1002 47
2010 448.298 242.472 205.826 6,54 849 44
2009 420.796 214.788 206.008 3,27 959 46
2008 407.463 204.080 203.383 −2,95 997 46
2007 419.845 218.146 201.699 925 44
2000 513.681 270.782 242.899 897 42

VolkszählungsergebnisseBearbeiten

Nachfolgende Tabellen geben den bei den 14 Volkszählungen dokumentierten Einwohnerstand der Provinz Isparta wieder.
Die Werte der linken Tabelle sind E-Books (der Originaldokumente) entnommen, die Werte der rechten Tabelle entstammen der Datenabfrage des Türkischen Statistikinstituts TÜIK – abrufbar über diese Webseite:[11]

Jahr Bevölkerung Rang
Provinz Türkei
1927 144.437 13.648.270 44
1935 166.441 16.158.018 47
1940 171.751 17.820.950 49
1945 172.543 18.790.174 48
1950 186.316 20.947.188 49
1955 212.080 24.064.763 51
1960 242.352 27.754.820 50
Jahr Bevölkerung Rang
Provinz Türkei
1965 266.240 31.391.421 49
1970 300.029 35.605.176 50
1975 322.685 40.347.719 50
1980 350.116 44.736.957 50
1985 382.844 50.664.458 49
1990 434.771 56.473.035 44
2000 513.681 67.803.927 42

Anzahl der Provinzen bezogen auf die Censusjahre:

  • 1927, 1940 bis 1950: 63 Provinzen
  • 1935: 57 Provinzen
  • 1955: 67 Provinzen
  • 1960 bis 1985: 73 Provinzen
  • 1990: 73 Provinzen
  • 2000: 81 Provinzen

SehenswürdigkeitenBearbeiten

Landschaftlich ist die Provinz durch die anatolische Seenplatte geprägt. Bei den kulturellen Epochen ist vor allem die Zeit der Hamidoğulları prägend.

NaturBearbeiten

Die Nationalparks (türkisch: milli park)

  • Kovada Gölü (türkisch: Kovada Gölü Milli Parkı, deutsch: Kovada-See) in den Landkreisen Sütçüler und Eğirdir.
  • Kızıldağ (türkisch: Kızıldağ Milli Parkı) im Landkreis Yenişarbademli, der sich auf 25 km Länge am Westufer des Beyşehir-Sees entlangzieht.

Daneben sind noch besonders sehenswert

  • Der Eğirdir-See, dessen Nordteil Hoyran-See (türkisch: Hoyran Gölü) genannt wird.
  • Der Gölcük Gölü (deutsch: Gölcük-See), ein Kratersee am Akdag-Gebirge in 1.300 m Höhe, im Südwesten der Stadt Isparta.
  • Der Yazılı-Kanyon-Naturpark (türkisch: Yazılı Kanyon Tabiat Parkı), eine Schluchtenlandschaft mit bis zu 400 m Tiefe im Südosten von Sütçüler.
  • Der Yaka Kanyonu, eine Schlucht südlich von Yakaköy im Kreis Yenişarbademli.
  • Die Lavendelfelder von Kuyucak.
  • Der Berg Dedegöl (auch: Dipoyraz) bei Yenişarbademli ist mit 2.980 m Höhe (nach türkischen Messungen 2.998 m)[12] der höchste Berg der Provinz; in seinem Inneren befindet sich ein 16 km langes Höhlensystem.
  • Die Pınargözü Mağarası, ein Tropfsteinhöhlensystem im Dipoyraz bei Yaka, Kreis Aksu.
  • Die Zindan Mağarası (deutsch: Kerker-Höhle), eine Tropfsteinhöhle nördlich von Aksu mit einem griechischen Quellheiligtum.

KulturBearbeiten

Die bedeutendste antike Ruinenstätte ist Antiochia in Pisidien (griechisch Αντιόχεια τὴς Πισιδίας) in der Nähe von Yalvaç. Bei Gönen finden sich die Ruinen der griechisch-römischen Stadt Konana (griechisch Κωνάνα) in Pisidien (auch: Comana, Conana, Conan). Die Reste der griechisch-römischen Stadt Adada (griechisch Ἄδαδα) liegen bei dem Dorf Sağrak im Landkreis Sütçüler.

Aus byzantinischer Zeit stammen die Burgruinen in Eğirdir und Ulurborlu.

In der seldschukischen Epoche entstanden unter anderem

  • die Karawansereien Eğirdir-Han in Eğirdir und Ertokuş Han bei Yeşilköy im Landkreis Gelendost, beide aus dem frühen 13. Jahrhundert.
  • Die Ertokus Madrasa in Atabey, eine Koranschule, Anfang des 13. Jahrhunderts errichtet
  • in Eğirdir die ältesten Teile der Taş Medrese, eine Koranschule aus dem Jahr 1238.
  • Der Hamam in Gönen, zu Beginn des 13. Jahrhunderts erbaut.
  • Die Kutlu Bey Cami, auch: Ulu Cami (deutsch: große Moschee) in Isparta; eine Moschee von 1299; Umbau unter Kutlu Bey 1417.
  • Die Sefer-Ağa-Moschee aus dem 13. Jahrhundert in Sütçüler.
  • Die Alaadin-Moschee in Uluborlu aus dem Jahre 1231.
  • Der Balta Bey Hamam (auch: Muhtesip Hamami), ein Badehaus, erbaut 1180 in Uluborlu.

Zur Zeit der Hamidoğulları entstanden unter anderem

  • die Taş Medrese (auch: Dündar Bey Madrasa) in Eğirdir. Feleküddin Dündar ließ sie 1301 aus den Steinen des ehemaligen Eğirdir-Hans ausbauen. Sie ist das historisch wertvollste Bauwerk der Hamidoğulları-Ära.
  • Die Ulu Cami (deutsch: große Moschee) in Eğirdir von 1327.
  • Die Hızır-Bey-Moschee in Isparta. Sie wurde zusammen mit dem Hızır Bey Hamam 1327/28 unter Hızır Bey erbaut, der Hamam ist heute eine Ruine. Die Moschee wurde 1888 beim großen Erdbeben in Isparta zerstört und nach dem Beben wieder aufgebaut.
  • Die Fatih-Sultan-Moschee aus dem Ende des 13. Jahrhunderts in Şarkikaraağaç.
  • Die Devlethan-Moschee in Yalvaç aus dem 13. Jahrhundert.
  • Der Muhittin-Brunnen und der Arapçık-Brunnen in Uluborlu. Sie wurden zwischen 1300 und 1324 erbaut, ebenso wie die Efendi-Sultan-Moschee.

Aus der osmanischen Zeit sind u. a. folgende Bauten sehenswert:

  • die frühosmanische Yokuşbaşı Moschee in Barla, 15. Jahrhundert.
  • Die Afşar-Moschee in Gelendost aus dem Ende des 14. Jahrhunderts.
  • Die Firdevs-Bey-Cami (auch: Firdevs Paşa Camii, Mimar Sinan Camii); eine Moschee aus dem Jahr 1561. Sie und der benachbarte Bedesten (deutsch: Markthalle) werden dem Architekten Sinan zugeschrieben. 1914 durch Erdbeben schwer beschädigt, danach renoviert.
  • Die Merkez Cami von 1692 und die Sinan Bey Camii aus dem 17. Jahrhundert, zwei Moscheen in Keçiborlu.

PersönlichkeitenBearbeiten

FotogalerieBearbeiten

WeblinksBearbeiten

Commons: Isparta – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Türkiye Nüfusu İl ve İlçelere Göre Nüfus Bilgileri, abgerufen am 25. Juni 2019
  2. Gouverneursporträt auf der Webseite der Provinz Isparta
  3. http://www.isparta.gov.tr/isparta
  4. http://www.sutculer.gov.tr/tarihcesi
  5. http://www.sutculer.gov.tr/tarihcesi
  6. http://www.gelendost.gov.tr/tarihce
  7. http://www.yenisarbademli.bel.tr/sayfa/tarihcemiz.html
  8. Directorate General of Mapping İl ve İlçe Yüzölçümleri (PDF; 0,25 MB).
  9. Türkiye Nüfusu İl İlçe Mahalle Köy Nüfusu, abgerufen am 25. Juni 2019.
  10. illeridaresi.gov.tr (PDF; 1,4 MB).
  11. Genel Nüfus Sayımları (Volkszählungsergebnisse 1965 bis 2000)
  12. http://www.isparta.gov.tr/kizildag-milli-parki