Isparta

Hauptstadt der gleichnamigen türkischen Provinz Isparta

Isparta ist die Hauptstadt der gleichnamigen türkischen Provinz Isparta. Gleichzeitig ist sie auch Zentrum des sie umgebenden zentralen Landkreis (Merkez).

Isparta
Wappen von Isparta
Isparta (Türkei)
Red pog.svg
DaglardanIsparta.jpg
Isparta
Basisdaten
Provinz (il): Isparta
Landkreis (ilçe): Isparta
Koordinaten: 37° 46′ N, 30° 33′ OKoordinaten: 37° 45′ 53″ N, 30° 33′ 24″ O
Höhe: 1049 m
Einwohner: 243.020[1] (2019)
Telefonvorwahl: (+90) 246
Postleitzahl: 32000
Kfz-Kennzeichen: 32
Struktur und Verwaltung (Stand: 2019)
Gliederung: 44 Mahalle
Bürgermeister: Şükrü Başdeğirmen (AKP)
Postanschrift: Mimar Sinan Caddesi No:1
Website:
Landkreis Isparta
Einwohner: 264.426[1]
Fläche: 682 km²
Bevölkerungsdichte: 388 Einwohner je km²

Die Stadt liegt in 1049 m Höhe im Westlichen Taurusgebirge am Oberlauf des Aksu und ist der Standort der Süleyman Demirel Üniversitesi. Berühmt ist die Provinz für ihre Teppiche sowie ihren Rosenanbau und die aus Rosenöl hergestellten Produkte.

OrtsnameBearbeiten

Über die Herkunft und Bedeutung des Ortsnamen gibt es verschiedene Theorien.

Nach Süleyman Sami liegt dem Namen Baris das Sanskrit-Wort vari für Wasser zu Grunde. Hikmet Dağlıoğlu sieht in dem Wort Baride eine Ortsbezeichnung hethitischen oder lydischen Ursprungs mit der Bedeutung Überfluss. Spätere Einwanderer fügten die Vorsilbe Eis hinzu, so dass sich der Name Eisbarida und später zu Isbarida verschliff. Im Türkischen wurde daraus Isparta. In byzantinischer Zeit hieß die Stadt Βάρις Báris oder Sbárita. In arabischen Quellen aus dem 8. Jahrhundert wird die Stadt als Sabarta bezeichnet.[2] In osmanischer Zeit hieß die Stadt Hamid, nach der Bezeichnung des Beyliks Hamidoğulları, das hier im 14. Jahrhundert bestand. Im Jahre 1846 erhielt die Stadt den Namen Hamidabad und wurde Hauptstadt eines Sandschaks. Die Rückbenennung zur türkischen Form des ursprünglichen Namens erfolgte 1922.

 
Isparta mit Ulu Cami; im Hintergrund der Davraz Dağı, 2.635 m

GeschichteBearbeiten

Die Gegend um Isparta war schon seit der Altsteinzeit (Paläolithikum) besiedelt; dies belegen Funde in der Kapini-Höhle bei Bozanönü, nördlich von Isparta, die 1944 von dem türkischen Archäologen und Anthropologen Şevket Aziz Kansu entdeckt wurden. Bei Gümüşgün, nordwestlich von Isparta, fand man Mikrolithen aus der Mittelsteinzeit (Mesolithikum). Weitere Siedlungsspuren aus der Kupfersteinzeit (Chalkolithikum) wurden im heutigen Stadtgebiet entdeckt. Erste schriftliche Quellen belegen das Vorhandensein von Siedlungen der Pisider, Luwier und Arzawer in der Region. Im 2. Jahrtausend vor Christus versuchten die Hethiter das Gebiet unter ihre Kontrolle zu bringen, was ihnen jedoch nicht dauerhaft gelang. Ab 1000 v. Chr. wanderten die Phryger ein und lösten die Pisider ab. Im 8. Jahrhundert v. Chr. gehörte das Gebiet zu Lydien. 541 v. Chr. eroberten die Perser unter König Kyros II. Lydien. Zu dieser Zeit soll schon eine Siedlung namens Baris existiert haben.[3] Alexander der Große nahm das Gebiet nach der Eroberung von Sagalassos 334/332 v. Chr. in Besitz. Nach seinem Tod war es Teil des Königreichs Pergamon, bis es der letzte König von Pergamon, Attalos III., den Römern vermachte.

 
Isparta; Hamam aus dem Jahr 1694

In byzantinischer Zeit bereitete sich das Christentum schnell aus und vom Ersten Konzil in Nicäa 325 ist die Teilnahme eines Bischofs Heraklius aus Baris überliefert. Auch am Zweiten Konzil von Nicäa 787 nahm ein Bischof aus Baris, Leo, teil, wobei unklar ist, ob Baris in Pisidien oder in Hellesponto gemeint ist.[4] Baris wurde zu einem religiösen Zentrum des Themas Anatolikon. Während der Arabereinfälle im 8. Jahrhundert wurde Baris 774 von den Abbassiden erobert, konnte aber bald darauf von Byzanz zurückerobert werden. Die arabischen Überfälle dauerten bis in 10. Jahrhundert an und hinderten die Entwicklung der Stadt. 1204 wurde Baris von den Rum-Seldschuken unter Suleiman II. erobert. Nach dem Tod des letzten Seldschuken-Herrschers 1307 übernahmen die Hamididen des Fürstentums (türkisch: Beylik) Hamidoğulları die Herrschaft über Baris und nannten die Stadt „Hamid“. 1324 wurde Hamid kurzzeitig von den Mongolen erobert, aber schon 1328 herrschten die Hamidoğulları wieder über die Stadt. Der Letzte aus der Dynastie der Hamidoğulları, Hamitoğlu Kemaleddin Hüseyin Bey, verkaufte 1374 (andere Quellen: 1381) sein Fürstentum für 80.000 Goldstücke an den osmanischen Sultan Murad I. und mit Hüseyins Tod 1390 fiel die Stadt an das Osmanische Reich und wurde als Sandschak Hamid Teil des Beylerbey Anatolien.[5] Durch die Celali-Aufstände im 16. und 17. Jahrhundert erlitt die Stadt große Schäden. Mehrere Erdbeben in dieser Zeit zerstörten zahlreiche Gebäude. 1780 ereignete sich ein schweres Beben, das den Kratersee Gölcük oberhalb der Stadt zum Überlaufen brachte und dabei zwei Stadtviertel zerstört wurden. 1846 wurde die Stadt Hamidabad genannt und hatte 6.310 Einwohner. 1869 belief sich die Einwohnerzahl auf 11.560. Laut dem Jahrbuch der Provinz Konya von 1882 lebten in Hamidabad 33.109 Personen, davon waren 4.524 Griechen und 551 Armenier.

 
Isparta; Rosenlampe am Abend mit Kutlu Bey Cami

Nach dem Russisch-Osmanischen Krieg 1877–1878 wanderten viele Türken aus Bulgarien aus und siedelten sich in der heutigen Türkei an. Türken aus der bulgarischen Stadt Kasanlak ließen sich in Isparta nieder und brachten ihr Wissen zur Herstellung von Rosenöl mit. 1888 schmuggelte Müftüzade İsmail die bulgarische Ölrose (Rosa damascena trigintipetala) nach Isparta und ließ sie dort in großem Maßstab kultivieren, so dass die Stadt zur türkischen Rosenstadt (Şehir Gül) wurde.1914 lebten in der Stadt 54.465 Personen, davon 6.648 Griechen und 1.119 Armenier.[6]

1900 wurde das erste Krankenhaus errichtet, es wurde jedoch schon 1914 durch ein schweres Erdbeben zerstört. Zu Beginn des 1. Weltkrieges 1914 wurden alle Armenier zwangsrekrutiert, um angeblich im Straßenbau für die Armee zu arbeiten, die Frauen und Kinder wurden nach Osten verschleppt. Über ihr Schicksal ist nichts bekannt, wahrscheinlich wurden sie Opfer des Völkermords an den Armeniern 1915.

Nach dem Ende des 1. Weltkrieges wurde Isparta im Rahmen des Vertrags von Sèvres der italienischen Zone zugeschlagen. Italienische Truppen marschierten Richtung Burdur und erreichten Isparta am 28. Juni 1919. Ein türkischer Aufstand in der Stadt, der sich bis August 1919 hinzog, führte zum Rückzug der italienischen Truppen nach Antalya. 1923 wurde die griechische Bevölkerung der Stadt auf Grund des Vertrags von Lausanne vertrieben. Gleichzeitig siedelten sich erneut Türken an, die aus Bulgarien vertrieben wurden und belebten die Rosenölindustrie. 1936 wurde die Eisenbahnlinie Richtung Istanbul eröffnet. 1976 wurde die Staatliche Ingenieur- und Architekturakademie gegründet, aus der 1992 die Süleyman Demirel Universität hervorging.

LandkreisBearbeiten

Der zentrale Landkreis umgibt die Stadt Isparta und grenzt im Norden an die Kreise Gönen und Atabey, im Osten an den Kreis Eğirdir. Im Süden und Westen bildet die Provinz Burdur die Grenze. Neben der Kreisstadt besteht der Kreis noch aus zwei weiteren Gemeinden (Belediye): Savköy (3.522) und Kuleönü (2.669 Einw.). 20 Dörfer (Köy) mit durchschnittlich 772 Bewohner vervollständigen den Kreis. Sechs der Dörfer haben über tausend Einwohner: Deregümü (2.049), Yakaören (1.725), Büyükgökçeli (1.288), Aliköy (1.238), Küçükhacılar (1.073) und Büyükhacılar (1.053 Einw.). Durch die Stadt Isparta (über die Hälfte der Provinzbevölkerung) ist die Bevölkerungsdichte für den zentralen Landkreis hoch und beträgt fast das Siebenfache des Provinzdurchschnitts (von 40 Einw. je km²).

GliederungBearbeiten

Seit der Gebietsreform 2014 ist die Gemeinde (Belediye) flächenmäßig deckungsgleich mit dem gleichnamigen Landkreis (İlçe). Alle früheren Dörfer (Köy) sind jetzt Ortsteile (Mahalle) der Gemeinde. Insgesamt gibt es 44 Stadtteile:

  • Akkent
  • Anadolu
  • Ayazmana
  • Bağlar
  • Batıkent
  • Bahçelievler
  • Binbirevler
  • Çelebiler
  • Çünür
  • Davraz
  • Dere
  • Doğancı
  • Emre
  • Fatih
  • Gazikemal
  • Gülcü
  • Gülevler
  • Gülistan
  • Halıkent
  • Halifesultan
  • Hızırbey
  • Hisar
  • Işıkkent
  • İskender
  • İstiklal
  • Karaağaç
  • Kepeci
  • Keçeci
  • Kurtuluş
  • Kutlubey
  • Mehmet Tönge
  • Modernevler
  • Muzaffer Türkeş
  • Pirimehmet
  • Sanayi
  • Sermet
  • Sidre
  • Sülübey
  • Turan
  • Vatan
  • Yayla
  • Yedişehitler
  • Yenice
  • Zafer

BevölkerungBearbeiten

BevölkerungsentwicklungBearbeiten

Nachfolgende Tabelle zeigt den vergleichenden Bevölkerungsstand am Jahresende für die Provinz, den zentralen Landkreis und die Stadt Isparta sowie den jeweiligen Anteil an der übergeordneten Verwaltungsebene. Die Zahlen basieren auf dem 2007 eingeführten adressbasierten Einwohnerregister (ADNKS).[7]

Jahr Provinz Landkreis Stadt
real % real % real
2018 441.412 58,53 258.375 91,63 236.749
2017 433.830 57,98 251.531 91,44 230.011
2016 427.324 56,57 241.723 91,15 220.322
2015 421.766 55,83 235.456 90,93 214.096
2014 418.780 54,62 228.730 90,62 207.266
2013 417.774 53,48 223.430 90,35 201.873
2012 416.663 52,78 219.904 90,21 198.385
2011 411.245 51,92 213.511 89,97 192.093
2010 448.298 54,44 244.045 91,19 222.556
2009 420.796 50,29 211.614 89,83 190.084
2008 407.463 48,39 197.169 89,17 175.815
2007 419.845 49,11 206.186 89,60 184.735

VolkszählungsergebnisseBearbeiten

Zu den Volkszählungen liegen folgende Bevölkerungsangaben über die Stadt, den Kreis, die Provinz und das Land vor:[8]

Region 1965 1970 1975 ! 1980 1985 1990 2000
Stadt (Şehir) 42.901 50.905 62.870 86.475 101.215 112.117 148.496
zentraler Kreis (Merkez) 14.730 75.166 86.043 109.972 127.898 133.061 170.713
Provinz (İl) 266.240 300.029 322.685 350.116 382.844 434.771 513.682
Türkei 31.391.421 35.605.176 40.347.719 44.736.957 50.664.458 56.473.035 67.803.927

PolitikBearbeiten

GemeinderatBearbeiten

Partei / Liste Wahl 2019
Stimmenanteil[9] Sitze[10]
Adalet ve Kalkınma Partisi (AKP) 38,71 % 15 Sitze
İYİ Parti (İYİ) 29,55 % 8 Sitze
Milliyetçi Hareket Partisi (MHP) 28,82 % 8 Sitze
Saadet Partisi (SAADET) 1,35 % 0 Sitze

KlimatabelleBearbeiten

Isparta (997 m)
Klimadiagramm
JFMAMJJASOND
 
 
60
 
7
-2
 
 
58
 
8
-2
 
 
54
 
12
1
 
 
58
 
17
5
 
 
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22
8
 
 
26
 
27
12
 
 
16
 
31
15
 
 
14
 
31
15
 
 
15
 
27
10
 
 
33
 
21
6
 
 
49
 
14
2
 
 
73
 
8
-1
Temperatur in °CNiederschlag in mm
Quelle: Staatliches Meteorologisches Amt der Türkischen Republik, Normalperiode 1981-2010
Monatliche Durchschnittstemperaturen und -niederschläge für Isparta (997 m)
Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Max. Temperatur (°C) 6,7 7,7 11,8 16,7 22,0 26,9 30,5 30,8 26,8 20,7 13,6 8,1 Ø 18,6
Min. Temperatur (°C) -2,2 -1,8 0,7 4,5 8,2 12,2 15,3 15,0 10,4 6,3 1,9 -0,7 Ø 5,9
Temperatur (°C) 1,9 2,7 6,1 10,7 15,7 20,4 23,7 23,4 18,7 13,0 7,1 3,4 Ø 12,3
Niederschlag (mm) 60,4 57,9 54,0 58,2 43,9 26,4 15,7 13,9 15,4 32,8 49,1 73,1 Σ 500,8
Sonnenstunden (h/d) 3,8 4,8 6,0 6,9 8,7 10,7 11,4 11,0 9,5 7,1 5,1 3,3 Ø 7,4
Regentage (d) 11,0 10,6 10,7 11,1 9,7 5,9 3,4 2,5 3,6 5,9 8,3 11,4 Σ 94,1
T
e
m
p
e
r
a
t
u
r
6,7
-2,2
7,7
-1,8
11,8
0,7
16,7
4,5
22,0
8,2
26,9
12,2
30,5
15,3
30,8
15,0
26,8
10,4
20,7
6,3
13,6
1,9
8,1
-0,7
Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
N
i
e
d
e
r
s
c
h
l
a
g
60,4
57,9
54,0
58,2
43,9
26,4
15,7
13,9
15,4
32,8
49,1
73,1
  Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
 
Isparta; Kutlu Bey Moschee aus dem Jahr 1299; 1417 umgebaut

SehenswürdigkeitenBearbeiten

  • die Kutlu Bey Cami, auch: Ulu Cami (= große Moschee) eine Mosche aus der Seldschukenzeit, die 1299 fertig gestellt wurde. Umbau unter Kutlu Bey 1417. Sie ist das älteste Gebäude der Stadt.
  • die Firdevs-Bey-Cami (Moschee) (auch: Firdevs Paşa Camii, Mimar Sinan Camii) aus dem Jahr 1561. Sie und der benachbarte Bedesten (Markthalle) werden dem Architekten Sinan zugeschrieben. 1914 durch Erdbeben schwer beschädigt, danach renoviert.
  • die Aya Payana Kirche (Aya Baniya Kilisesi); eine griechisch-orthodoxe Kirche aus dem Jahr 1750. Seit 1923 im ruinösen Zustand, wurde 1999 das Dach neu gedeckt. Eine weitere Renovierung ist geplant.
  • das Ethnographische und Teppich-Museum (Isparta Etnografya Halı ve Kilim Müzesi) mit einer beeindruckenden Sammlung von Münzen und Teppichen.
  • der Gölcük Gölü, ein nicht ganz ein km² großer Kratersee am Akdag-Gebirge in 1.300 m Höhe, der im Südwesten der Stadt liegt.
 
Isparta; Firdevs Paşa Moschee von Süd

PersönlichkeitenBearbeiten

PartnerstädteBearbeiten

Partnerstadt Staat
Bitlis Turkei  Türkei
Comrat Moldau Republik  Moldau
Genk Belgien  Belgien
Hamedan Iran  Iran

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. a b Türkiye Nüfusu İl ilçe Mahalle Köy Nüfusları, abgerufen am 13. April 2020
  2. http://www.isparta.gov.tr/isparta
  3. J. H. Mordtmann in: Encyclopaedia of Islam, 1. Auflage (1913–1936); Artikel "Isparta", Mordtmann, J. H.
  4. Raymond Janin, v. 2. Baris, in Dictionnaire d'Histoire et de Géographie ecclésiastiques vol. VI, 1932, col. 808
  5. http://www.isparta.gov.tr/isparta
  6. Kemal Karpat: Ottoman Population, 1830–1914, Demographic and Social Characteristics; in: The University of Wisconsin Press, 1985; S. 180–181
  7. Central Dissemination System/Merkezi Dağıtım Sistemi (MEDAS) des TÜIK, abgerufen am 25. Juni 2019
  8. Genel Nüfus Sayımları (Volkszählungsergebnisse 1965 bis 2000), abgerufen am 26. Juni 2019
  9. Isparta Merkez Seçim Sonuçları - 31 Mart Isparta Merkez Yerel Seçim Sonuçları. Abgerufen am 28. Mai 2019 (türkisch).
  10. Meclis Üyeler. Isparta Belediyesi, 2019, abgerufen am 28. Mai 2019 (türkisch).

WeblinksBearbeiten

Commons: Isparta – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien