NFL 2012

Saison 2012 der National Football League (NFL)
NFL-Saison 2012
Regular Season
Saison 5. September 2012 – 30. Dezember 2012
Play-offs
Datum 5. Januar 2013 – 3. Februar 2013
AFC Champions Baltimore Ravens
NFC Champions San Francisco 49ers
Super Bowl XLVII
Datum 3. Februar 2013
Spielort Mercedes-Benz Superdome, New Orleans,
Louisiana
NFL Champion Baltimore Ravens
Pro Bowl
Datum 27. Januar 2013
Spielort Aloha Stadium, Honolulu, Hawaii
NFL Saison
 < 2011 2013 > 

Die NFL-Saison 2012, die 93. Saison der National Football League, begann am Mittwoch, den 5. September 2012, mit dem Spiel der Vorjahressieger des Super Bowls XLVI, den New York Giants, gegen die Dallas Cowboys im MetLife Stadium und endete mit dem Super Bowl XLVII am Sonntag, dem 3. Februar 2013, im Mercedes-Benz Superdome in New Orleans.

Skandal um die New Orleans SaintsBearbeiten

Im Sommer 2012 wurde eine illegale schwarze Kasse der New Orleans Saints enttarnt, die dazu benutzt wurde, um Fouls an gegnerischen Spielern mit einem Bounty (dt.: Prämie) zu belohnen. Im Mittelpunkt standen hierbei Head Coach Sean Payton, Defensive Coordinator Gregg Williams und Linebacker Jonathan Vilma. In diesem „Bountygate“ genannten Skandal griff die NFL hart durch und bestrafte die Saints mit folgenden Maßnahmen:[1]

  • Williams wurde „unbefristet“ gesperrt
  • Payton wurde für die gesamte Saison 2012 gesperrt
  • Vilma wurde für die gesamte Saison 2012 gesperrt
  • Diverse Co-Trainer und Spieler wurden für mehrere Spiele gesperrt
  • Strafe von einer halben Million US-Dollar
  • Verlust der Zweitrunden-Draft-Picks für die Saisons 2012 und 2013

Der Skandal traf die Saints besonders hart, da sie bei einem Einzug in den Super Bowl in ihrem eigenen Stadion gespielt hätten.

Referee-LockoutBearbeiten

Der Saisonstart wurde von einem Lockout der NFL-Schiedsrichter überschattet, die höhere Löhne forderten.[2] Bis zum 3. Spieltag wurden sie durch Schiedsrichter aus anderen Ligen und niederklassigen College-Football-Ligen ersetzt, deren durchwachsene Leistungen für Unmut sorgten.[3] Höhepunkt der Kontroversen war der umstrittene Touchdown im letzten Spielzug von Wide-Receiver Golden Tate, zum 14:12-Sieg der Seattle Seahawks gegen die Green Bay Packers, bei dem Tate regelwidrig einen den Cornerback der Packers, Sam Shields zu Boden stieß. Außerdem fingen sowohl Tate als auch der Safety der Packers, M.D. Jennings, den Ball gleichzeitig. Während das Foul, wenn es so gesehen worden wäre, das Spiel sofort beendet hätte, gilt bei einem Simultaneous Catch, der Ball für die Offense als gefangen und war somit als Touchdown zu werten. Das Spiel wurde für einen Videobeweis (Instant Replay) gestoppt, aber nach NFL-Regeln durfte hierbei nur geprüft werden, ob der Ball von beiden Spielern (wie im Spiel entschieden) gefangen wurde und ob er nicht doch den Boden berührte. Das übersehene Foul war dagegen nicht mehr überprüfbar. Nach Ansicht der Szene entschied der Referee auf „Touchdown für Seattle“.

In einem offiziellen Statement gestand die NFL die Fehlentscheidung ein,[4] als Folge konnten die regulären Schiedsrichter ein verbessertes Angebot der NFL annehmen und wurden im nächsten Spiel mit Standing Ovations von den Fans begrüßt.[5]

NFL DraftBearbeiten

 
Andrew Luck wurde als erster Spieler im NFL Draft 2012 ausgewählt.

Der NFL Draft 2012 fand vom 26. bis 28. April in der Radio City Music Hall in New York statt.[6] Insgesamt wurden während des Draftes 253 Spieler in sieben Runden ausgewählt.[7] Da die Indianapolis Colts in der abgelaufenen Saison 2011 den schlechtesten Record aufwiesen, hatten sie das Recht, den ersten Spieler im Draft auswählen. Wie zuvor angekündigt,[8] wählten sie mit dem Erstrunden-Pick den Quarterback Andrew Luck von der Stanford University. Da zu Saisonbeginn fünf Rookie-Quarterbacks als Starter aufliefen (Andrew Luck, Robert Griffin III, Ryan Tannehill, Brandon Weeden und Russell Wilson), was seit der Zusammenlegung der NFL und AFL 1970 noch nie vorgekommen war, kann man den Jahrgang auf der Position der Quarterbacks als sehr stark einstufen. Unterstrichen wurde dieser Trend mit den Rookie-Quarterbacks Nick Foles, Kirk Cousins und Ryan Lindley, die auch ihr Debüt während der Saison gaben. Die weiteren Quarterbacks Brock Osweiler, der in der zweiten Runde ausgewählt wurde und Austin Davis, Case Keenum und Kellen Moore, die ungedraftet bei verschiedenen Teams unterkamen, machten ihr Debüt auch in einer späteren Saison.

RegeländerungenBearbeiten

  • Die Overtime-Regel für die Postseason (zur Saison 2010 eingeführt) wird auf die Preseason und Regular Season ausgeweitet.[9] Im Gegensatz zu der bislang angewendeten Sudden Victory Overtime läuft das Spiel nach einem erzielten Field Goal der nach dem Münzwurf ballbesitzenden Mannschaft weiter (wenn die zuerst angreifende Mannschaft jedoch ein Touchdown oder die Defense ein Safety erzielt, ist das Spiel wie zuvor auch sofort beendet und die Mannschaft, die die Punkte erzielt hat, gewinnt). Erzielt das gegnerische Team daraufhin einen Touchdown, ist dieses Team der Sieger. Ist das Spiel daraufhin immer noch Unentschieden, geht es erneut in ein Sudden Death und jeder Punktgewinn führt zum Sieg. Ist das Spiel am Ende der Nachspielzeit immer noch unentschieden, wird das Spiel als unentschieden beendet.
    • Das erste Regular Season Spiel, bei dem die neue Regeln zur Overtime angewendet wurden, war das Spiel in der ersten Woche zwischen den Jacksonville Jaguars und den Minnesota Vikings. Minnesota hatte den Kickoff der Overtime und erzielte in dem Drive ein Field Goal. Anschließend hatte sie Jacksonville beim 4th Down gestoppt und somit das Spiel gewonnen.
    • Das erste Regular Season Spiel, bei dem beide Teams in der Overtime jeweils in ihrem ersten Drive ein Field Goal geschossen haben, war das Spiel in der elften Woche zwischen den Jaguars und den Houston Texans. Die Texans gewannen das Spiel mit 43:37 und wurden somit die erste NFL-Mannschaft, die durch die neuen Regeln zweimal in der Nachspielzeit punkten konnten.
  • Die offiziellen Spielbeobachter (Replay Booth) können jederzeit während des Spiels Wiederholungsbesprechungen zu Spielzügen mit Turnovern veranlassen, ähnlich der 2011 verabschiedeten Regel zu den Spielzügen mit Punktgewinnen, die von den offiziellen Spielbeobachtern ebenfalls alle kontrolliert und bestätigt oder angezweifelt werden. Auch die Strafe für das Werfen der challenge flag und dadurch entstehende "unanfechtbaren" Spielzüge wurde geändert: Zusätzlich zu der 15-Yard-Raumstrafe für unsportliches Verhalten (Spielverzögerung) wird der Replay Booth automatisch den aktuellen Call bestätigen. Die Wiederholung des Reviews kann dabei nicht veranlasst werden.[10] Dieser Teil der Regel wurde jedoch vor der Saison 2013 wieder aufgehoben.
  • Der Videobeweis (Instant Replay) wird für folgende Turnover-Situationen erweitert:
    • wenn ein Ball gefumbelt, anschließend wieder aufgenommen wird und die Schiedsrichter auf "runner out of Bounds" entschieden haben
    • wenn die Schiedsrichter auf "incomplete Forward Pass" entschieden haben, nachdem ein Rückwärtspass gespielt wurde und die gegnerische Mannschaft den Rückwärtspass nach dem Turnover aufgenommen hat
  • Spieler, die von einem crack-back block aufgehalten werden, werden nun als defenseless Spieler betrachtet.
  • Nachnamen auf Uniformen können nun auch Suffixe als Generationsbezeichnungen wie römische Zahlen (im Fall von Robert Griffin III), Junior (Jr.) und Senior (Sr.) enthalten.[11]

Am 30. August 2012 stimmten die Eigentümer und die NFLPA weiteren Änderungen zu, z. B. dass Mannschaften einen Spieler bestimmen können, der vor Saisonbeginn auf die Injured Reserve List gesetzt wurde und später in der Saison in den 53er-Mann-Kader zurückkehren darf, um wieder zu spielen. Dieser Spieler ist berechtigt, nach der sechsten Woche zum Training und nach der achten Woche zum Spiel zurückzukehren.[12]

Reguläre SaisonBearbeiten

Die Regular Season war von großer Ausgeglichenheit geprägt. Zum ersten Mal seit 2008 schaffte es kein Team, mindestens 14 der 16 Saisonspiele zu gewinnen, dafür gab es zwölf Teams mit mindestens zehn Siegen. Die beiden Teams mit der besten Saisonbilanz (jeweils 13 Siege) waren die Atlanta Falcons und die Denver Broncos. Zwei Rückkehrer machten von sich reden: Denvers neuer Starting-Quarterback Peyton Manning, der nach einem Jahr Verletzungspause in die Liga zurückkehrte, trug mit 4.659 Yards Raumgewinn und 37 Touchdowns bei nur 16 Interceptions zur guten Saison der Broncos bei. Bei den Minnesota Vikings verfehlte Runningback Adrian Peterson, der am Ende der Saison 2011 einen Kreuzbandriss erlitten hatte, den Rekord für die meisten erlaufenen Yards in einer Saison von Eric Dickerson (2.105 Yards) nur um neun Yards.

Auffällig war zudem das gute Spiel mehrerer Rookie-Quarterbacks: Nummer-Eins-Draft-Pick Andrew Luck (4.374 Yards Raumgewinn, 23 Touchdowns bei 18 Interceptions) führte die Indianapolis Colts auf Anhieb in die Play-offs, genau so wie der Nummer-Zwei-Draft-Pick Robert Griffin III (3.200 Yards Raumgewinn, 20 Touchdowns bei 5 Interceptions und Wahl in den Pro Bowl) die Washington Redskins und der an Position 75 gedraftete Russell Wilson (3.110 Yards, 26 Touchdowns bei 10 Interceptions und Wahl in den Pro Bowl) die Seattle Seahawks. Ebenso überraschte Quarterback Colin Kaepernick von den San Francisco 49ers, der in seinem zweiten NFL-Jahr Mitte der Saison Alex Smith als Starting-Quarterback ersetzte und in nur sieben Spielen von Anfang an 1.849 Yards sowie zehn Touchdowns bei drei Interceptions verbuchte. Kaepernick war auch bei einem bemerkenswerten Spiel seiner 49ers gegen die St. Louis Rams beteiligt: es endete nach Verlängerung 24:24, das erste Unentschieden in der NFL seit 2008.

Die 256 Spiele wurden in 17 Spielwochen ausgetragen, wobei jedes Team 16 Spiele absolvierte und eine spielfreie Woche (Bye Week) zwischen der vierten und der zwölften Woche hatte. Siebzehn Spiele wurden als Monday Night Game ausgetragen, davon zwei als Doubleheader in der ersten Woche. Am letzten Wochenende fanden alle Spiele am Sonntag statt. Es gab ebenfalls 13 Spiele am Donnerstag (Thursday Night) beginnend mit dem Spiel in der zweiten Spielwoche und drei Spielen an Thanksgiving. Aufgrund des Parteitags der Demokraten, der Anfang September stattfand und bei dem diese ihren Präsidentschaftskandidaten für die Wahl 2012 wählten, verschob die NFL das Eröffnungsspiel um einen Tag nach vorne auf Mittwoch, den 5. September. In den 16 Spielen der 17. Woche am 30. Dezember 2012 trafen alle Mannschaften – wie seit 2010 üblich – auf einen Gegner aus ihrer Division.[13]

Spiel in EuropaBearbeiten

Wie bereits in den vergangenen Jahren fand ein Regular-Season-Spiel im Rahmen der NFL International Series in Europa statt. In der 8. Spielwoche trafen die New England Patriots im Londoner Wembley-Stadion auf die St. Louis Rams. Die Patriots setzten sich mit 45:7 durch.

AbschlusstabellenBearbeiten

AFC East
Team S N U SQ DIV CONF P+ P− Serie
(2) New England Patriots 12 4 0 .750 6–0 11–1 557 331 2S
Miami Dolphins 7 9 0 .438 2–4 5–7 288 317 1N
New York Jets 6 10 0 .375 2–4 4–8 281 375 3N
Buffalo Bills 6 10 0 .375 2–4 5–7 344 435 1S
NFC East
Team S N U SQ DIV CONF P+ P− Serie
(4) Washington Redskins 10 6 0 .625 5–1 8–4 436 388 7S
New York Giants 9 7 0 .563 3–3 8–4 429 344 1S
Dallas Cowboys 8 8 0 .500 3–3 5–7 376 400 2N
Philadelphia Eagles 4 12 0 .250 1–5 2–10 280 444 3N
AFC North
Team S N U SQ DIV CONF P+ P− Serie
(4) Baltimore Ravens 10 6 0 .625 4–2 8–4 398 344 1N
(6) Cincinnati Bengals 10 6 0 .625 3–3 7–5 391 320 3S
Pittsburgh Steelers 8 8 0 .500 3–3 5–7 336 314 1S
Cleveland Browns 5 11 0 .313 2–4 5–7 302 368 3N
NFC North
Team S N U SQ DIV CONF P+ P− Serie
(3) Green Bay Packers 11 5 0 .688 5–1 8–4 433 336 1N
(6) Minnesota Vikings 10 6 0 .625 4–2 7–5 379 348 1S
Chicago Bears 10 6 0 .625 3–3 7–5 375 277 2S
Detroit Lions 4 12 0 .250 0–6 3–9 372 437 8N
AFC South
Team S N U SQ DIV CONF P+ P− Serie
(3) Houston Texans 12 4 0 .750 5–1 10–2 416 331 2N
(5) Indianapolis Colts 11 5 0 .688 4–2 8–4 357 387 2S
Tennessee Titans 6 10 0 .375 1–5 5–7 330 471 1S
Jacksonville Jaguars 2 14 0 .125 2–4 2–10 255 444 5N
NFC South
Team S N U SQ DIV CONF P+ P− Serie
(1) Atlanta Falcons 13 3 0 .813 3–3 9–3 419 299 1N
Carolina Panthers 7 9 0 .438 3–3 5–7 357 363 4S
New Orleans Saints 7 9 0 .438 3–3 5–7 461 454 1N
Tampa Bay Buccaneers 7 9 0 .438 3–3 4–8 389 394 1S
AFC West
Team S N U SQ DIV CONF P+ P− Serie
(1) Denver Broncos 13 3 0 .813 6–0 10–2 481 289 11S
San Diego Chargers 7 9 0 .438 4–2 7–5 350 350 2S
Oakland Raiders 4 12 0 .250 2–4 4–8 290 443 2N
Kansas City Chiefs 2 14 0 .125 0–6 0–12 211 425 4N
NFC West
Team S N U SQ DIV CONF P+ P− Serie
(2) San Francisco 49ers 11 4 1 .719 3–2–1 7–4–1 397 273 1S
(5) Seattle Seahawks 11 5 0 .688 3–3 8–4 412 245 5S
St. Louis Rams 7 8 1 .469 4–1–1 6–5–1 299 348 1N
Arizona Cardinals 5 11 0 .313 1–5 3–9 250 357 2N

Legende:

Siege Niederlagen Unentschieden SQ gewonnene Spiele (relativ) DIV Gewonnene / verlorene Spiele in der Division
P+ gemachte Punkte P− gegnerische Punkte Playoff-Teilnehmer Serie Gewonnene / verlorene Spiele in Folge CONF Gewonnene / verlorene Spiele in der Conference

Tie-Breaker 2012

  • Die New England Patriots wurden zweitbester Division-Sieger der AFC vor den Houston Texans aufgrund ihres 42:14-Sieges im direkten Duell in Woche 14.
  • Die Baltimore Ravens beendeten die Saison vor den Cincinnati Bengals aufgrund ihrer besseren Bilanz in der AFC North von 4:2 statt 3:3. Die direkten Duelle endeten mit einer 1:1-Bilanz.
  • Die Minnesota Vikings beendeten die Saison vor den Chicago Bears aufgrund ihrer besseren Bilanz in der NFC North von 4:2 statt 3:3.

Play-offsBearbeiten

Die Play-offs fanden vom 5. Januar 2013 bis zum 3. Februar 2013 statt.

Wild Card Round Divisional Round Conference Championships Super Bowl
6. Januar – FedExField 13. Januar – Georgia Dome
1 Atlanta 30
4 Washington 14 20. Januar – Georgia Dome
5 Seattle 28
5 Seattle 24
12. Januar – Candlestick Park
1 Atlanta 24
NFC
2 San Francisco 28
5. Januar – Lambeau Field
NFC Championship
2 San Francisco 45
3 Green Bay 24 3. Februar – M.-B. Superdome
3 Green Bay 31
6 Minnesota 10
13. Januar – Gillette Stadium
5. Januar – Reliant Stadium N2 San Francisco 31
A4 Baltimore 34
Super Bowl XLVII
2 New England 41
3 Houston 19 20. Januar – Gillette Stadium
3 Houston 28
6 Cincinnati 13
12. Januar – Invesco Field
2 New England 13
AFC
4 Baltimore 28
6. Januar – M&T Bank Stdm.
AFC Championship
1 Denver 35
4 Baltimore 24
4 Baltimore 38*
5 Indianapolis 9


  • Die Mannschaft mit der niedrigeren Setznummer hatte Heimrecht und wird hier als erste genannt, im Gegensatz zur Praxis in den USA, wo die Gastmannschaft zuerst genannt wird.
  • (*) nach Verlängerung

Pro Bowl 2013Bearbeiten

Siehe auch Hauptartikel: Pro Bowl 2013

Der Pro Bowl wurde am 27. Januar 2013, im Aloha Stadium auf Hawaii, ausgetragen. Das Team der NFC gewann mit 62:35 gegen das Team der AFC. Zum Most Valuable Player (MVP) wurde Tight End Kyle Rudolph (Minnesota Vikings) gewählt.

Super Bowl XLVIIBearbeiten

Siehe auch Hauptartikel: Super Bowl XLVII

Die 47. Ausgabe des Super Bowls fand am 3. Februar 2013 im Mercedes-Benz Superdome in New Orleans statt. Beim Duell der San Francisco 49ers und der Baltimore Ravens behielten die Ravens mit 34:31 die Oberhand und feierten ihre zweite Meisterschaft. Mit John und Jim Harbaugh bestritten zum ersten Mal zwei Brüder als Head Coaches einen Super Bowl, wodurch der Super Bowl XLVII auch umgangssprachlich „Brother Bowl“, „HarBowl“ oder „Harbaugh Bowl“ genannt wurde.

TriviaBearbeiten

SaisonbestleistungenBearbeiten

Folgende Saisonbestleistungen wurden 2012 erreicht:[14]

Statistikwert Spieler Wert
Geworfene Yards Drew Brees (NOR) 5.177 Yards
Geworfene Touchdowns 43
Erlaufene Yards Adrian Peterson (MIN) 2.097 Yards
Erlaufene Touchdowns Arian Foster (HOU) 15
Fänge (receptions) Calvin Johnson (DET) 122
Gefangene Yards 1.964 Yards
Gefangene Touchdowns James Jones (GNB) 16
Tackles Luke Kuechly (CAR) 164
Sacks J. J. Watt (HOU) 20,5
Interceptions Tim Jennings (CHI) 9
erzwungene Fumbles Charles Tillman (CHI) 10

AuszeichnungenBearbeiten

Am 2. Februar, dem Abend vor dem Super Bowl XLVII, wurden die besten Spieler der abgelaufenden Saison 2012 geehrt. Die Preisverleihung wurde wie im letzten Jahr unter dem Namen NFL Honors ausgetragen und fand im Mahalia Jackson Theater in New Orleans, Louisiana statt.[15]

Award Gewinner Position Team
AP Most Valuable Player Adrian Peterson Runningback Minnesota Vikings
AP Coach of the Year Bruce Arians Interim Head Coach Indianapolis Colts
AP Offensive Player of the Year Adrian Peterson Runningback Minnesota Vikings
AP Defensive Player of the Year J. J. Watt Defensive End Houston Texans
AP Offensive Rookie of the Year Robert Griffin III Quarterback Washington Redskins
AP Defensive Rookie of the Year Luke Kuechly Linebacker Carolina Panthers
AP Comeback Player of the Year Peyton Manning Quarterback Denver Broncos
Walter Payton NFL Man of the Year Jason Witten Tight End Dallas Cowboys

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Sean Payton suspended, Saints fined for bounty program, USA Today
  2. Sources: Ref lockout could end soon, ESPN.com
  3. NFL, refs agree to contract – This Just In, news.blogs.cnn.com
  4. NFL Statement On Final Play Of Green Bay Packers-Seattle Seahawks Game (PDF; 81 kB), NFL.com
  5. Officials get standing ovation, ESPN.com
  6. Andrew McKillop: NFL Draft Locations. FootballGeography.com, archiviert vom Original am 5. September 2015; abgerufen am 1. März 2017 (englisch).
  7. National Football League: NFL Draft History. Year 2012. National Football League, abgerufen am 5. März 2020 (englisch).
  8. Will Brinson: Colts GM Ryan Grigson confirms Indianapolis will select Andrew Luck No. 1. cbssports.com, 24. April 2012, abgerufen am 26. Februar 2020.
  9. 2012 Rules Changes. nfl.com, abgerufen am 31. März 2020.
  10. D. Orlando Ledbetter: Atlanta Falcons: Smith admits to challenge flag blunder. 18. November 2012, abgerufen am 31. März 2020.
  11. Will Brinson: Robert Griffin III first professional athlete to wear Roman numerals on jersey? cbssports.com, 25. Mai 2012, abgerufen am 31. März 2020.
  12. NFLPA approves rule changes. espn.com, 30. April 2012, abgerufen am 31. März 2020.
  13. 2012 NFL Schedule announced. Flexible Scheduling Expanded. National Football League (NFL), 23. April 2014, abgerufen am 18. März 2020 (englisch): „The NFL announced today its 17-week, 256-game regular-season schedule for 2013, which kicks off on Wednesday night, September 5 and concludes on Sunday, December 30 with 16 division games.“
  14. 2012 NFL Leaders and Leaderboards - Pro-Football-Reference.com. Abgerufen am 25. Februar 2020 (englisch).
  15. Alec Baldwin to host '2nd Annual NFL Honors' Super Bowl Eve. nfl.com, 8. Januar 2013, abgerufen am 29. Februar 2020 (englisch).