Arizona Cardinals

American-Football-Team der National Football League
Arizona Cardinals
Gegründet 1898
Spielen in Glendale, Arizona
Liga

National Football League (1920–heute)

Aktuelle Uniformen
Ariz Cardinals uniforms.png
Teamfarben Kardinalrot, Weiß, Schwarz
Maskottchen Big Red
Personal
Besitzer Michael Bidwill
General Manager Steve Keim
Head Coach Kliff Kingsbury
Teamgeschichte
  • Morgan Athletic Club (1898)
  • Racine Normals (1899–1900)
  • Racine Cardinals (1901–1906; 1913–1921)
  • Chicago Cardinals (1922–1943)
  • Card-Pitt (1944)
  • Chicago Cardinals (1945–1959)
  • St. Louis Cardinals (1960–1987)
  • Phoenix Cardinals (1988–1993)
  • Arizona Cardinals (1994–heute)
Spitznamen
The Cards, Birds, Big Red
Erfolge
NFL-Meister (2) * 1925, 1947


Conference-Sieger (1)
Division-Sieger (6)
Play-off-Teilnahmen (10)
  • NFL: 1947, 1948, 1974, 1975, 1982, 1998, 2008, 2009, 2014, 2015
Stadien

Die Arizona Cardinals sind eine American-Football-Mannschaft der amerikanischen Profiliga National Football League (NFL) aus Glendale im Bundesstaat Arizona. Sie gehören gemeinsam mit den Los Angeles Rams, den San Francisco 49ers und den Seattle Seahawks der NFC West innerhalb der National Football Conference (NFC) an.

Das Team wurde 1898 in Chicago als Morgan Athletic Club gegründet und gilt als ältestes noch bestehendes American-Football-Team der USA. 1920 trat die Mannschaft als Racine Cardinals der neu gegründeten American Professional Football Association bei, die ab 1922 National Football League genannt wurde. Ab 1922 trat das Team als Chicago Cardinals an. 1960 zogen die Cardinals nach St. Louis, Missouri, um, bevor sie 1988 in ihre heutige Heimat im Großraum von Phoenix, Arizona weiterzogen.

Die Cardinals konnten in ihrer Zeit in Chicago zweimal die NFL-Meisterschaft gewinnen, 1925 und 1947. Die bislang einzige Super-Bowl-Teilnahme gelang in der Saison 2008, als man den Super Bowl XLIII mit 23:27 gegen die Pittsburgh Steelers verlor.

Das Heimstadion der Arizona Cardinals ist seit 2006 das State Farm Stadium in Glendale. Das Hauptquartier des Team befindet sich hingegen in Tempe, ebenfalls ein Vorort von Phoenix.

GeschichteBearbeiten

Anfänge und Ära in ChicagoBearbeiten

1898 hatte sich der Morgan Athletic Club in Chicago gegründet. Der Club nannte sich dann Racine Normals, da er sich im Normal Park an der Racine Avenue im Süden von Chicago angesiedelt hatte.[1] Den Namen Cardinals erhielt das Team 1901, als der Gründer Chris O’Brien ausgeblichene kardinalrote Trikots der Maroons, des Teams der University of Chicago, gekauft hatte. Nach einigen Jahren in Amateurligen innerhalb Chicagos trat das Team 1920 der neugegründeten American Professional Football Association bei. Neben den Cardinals trat mit den Chicago Tigers ein zweites Team aus Chicago der Liga bei. Eine populäre moderne Legende besagt, dass die beiden Teams nach einem 0:0-Unentschieden im Hinspiel vereinbart hätten, dass der Verlierer des Rückspiels den Spielbetrieb einstellen müsse, da die Stadt nicht groß genug sei, um Fans und Einnahmen für zwei Teams zu bieten. Die Cardinals gewannen das Spiel durch einen 40-Yards-Touchdown-Lauf von Quarterback Paddy Driscoll mit 6:3. Nach der Saison stellten die Tigers den Spielbetrieb tatsächlich ein, was aber eher auf finanzielle Schwierigkeiten zurückzuführen ist.[2] 1922 änderten die Racine Cardinals ihren Namen in Chicago Cardinals, nachdem mit den Racine Legion ein aus Racine, Wisconsin stammendes Team der Liga beigetreten war. In der Saison 1925 gelangen den Cardinals 11 Siege bei zwei Niederlagen und einem Unentschieden, womit man den ersten Meistertitel feiern konnte.[3] Am 6. November 1929 spielten die Cardinals im Kinsley Park gegen die Providence Steam Roller das erste NFL-Spiel bei Flutlicht. Den 16:0-Sieg der Cardinals sahen 6000 Zuschauer.[4] Bis in die 40er-Jahre blieb das Team allerdings erfolglos und verlor in den Spielzeiten 1943 und 1944 sogar alle Spiele.[3] Dabei traten die Cardinals 1944 aufgrund von kriegsbedingtem Spielermangel zusammen mit den Pittsburgh Steelers als gemeinsames Team Card-Pitt an.

Unter dem Head Coach Jimmy Conzelman, der das Team bereits von 1940 bis 1942 trainiert hatte, ging es jedoch wieder aufwärts. Er führte die T-Formation ein, mit der in den Jahren zuvor die Chicago Bears große Erfolge hatten feiern können. Die Offense der Cardinals wurde von Quarterback Paul Christman, Fullback Pat Harder und den Halfbacks Elmer Angsman und Charley Trippi getragen, die den Spitznamen „Million Dollar Backfield“ erhielten, da Trippi mit einem für die damalige Zeit ungewöhnlich hohen Vertrag über 100.000 Dollar für vier Jahre ausgestattet wurde.[5][6] In der Saison 1947 gewannen die Cardinals einem 28:21-Sieg über die Philadelphia Eagles ihre zweite NFL-Meisterschaft. Auch im Jahr danach erreichte man das Championship Game, dieses Mal waren allerdings die Eagles siegreich und schlugen die Cardinals mit 7:0.[3]

1960 zog das Franchise nach St. Louis um, bevor es im Jahr 1988 schließlich in Arizona landete. Dort trug man zunächst den Namen Phoenix Cardinals, bis man den Namen schließlich 1994 in Arizona Cardinals änderte.

Die Cardinals wurden zweimal NFL-Meister (1925, 1947). In der Saison 2008 gewannen sie das NFC Championship Game mit 32:25 gegen die Philadelphia Eagles und zogen in den Super Bowl XLIII ein, in dem sie 23:27 gegen die Pittsburgh Steelers verloren.

Die Ära Bruce Arians (2013–2017)Bearbeiten

Nachdem die Cardinals nach drei aufeinander folgenden Saisons nicht mehr die Play-offs erreicht hatten, wurden am 31. Dezember 2012 Head Coach Ken Whisenhunt und General Manager Rod Graves entlassen.[7] Am 17. Januar 2013 gaben die Cardinals bekannt, dass der ehemalige Offensive Coordinator der Indianapolis Colts (und zeitweise auch Interims Headcoach) Bruce Arians einen Vierjahresvertrag unterschrieben hatte und damit neuer Head Coach der Franchise wurde.[8] In seiner ersten Saison schaffte es Arians, die Siegquote der Mannschaft im Vergleich zum Vorjahr zu verdoppeln. Ein Grund dafür war die Verpflichtung von Quarterback Carson Palmer am 2. April, der nach vielen Verletzungsproblemen an seinem Comeback arbeitete. Nach einem holprigen Start in die Saison mit drei Siegen aus sieben Spielen, schafften sie noch eine Siegquote von 10-6. Allerdings verpassten sie zum vierten Mal hintereinander die Play-offs, obwohl sie am letzten Spieltag mit einem Sieg eine Chance gehabt hatten.

Die Saison 2014 starteten die Cardinals mit einer Bilanz von 9-1, wobei in der 10. Woche im neunten Spiel Carson Palmer wegen einer Verletzung durch Drew Stanton ersetzt wurde. Stanton verletzte sich jedoch auch, sodass der dritte Quarterback Ryan Lindley im letzten Spiel der Regular Season als Starting-Quarterback auflief. Nachdem sie sich erstmals seit 2009 für die Play-offs qualifiziert hatten, hatten sie die Möglichkeit, im Super Bowl in ihrem eigenen Stadion zu spielen. Dazu mussten sie im Wildcard Game gegen die Carolina Panthers antreten, die die Saison mit einer Bilanz von 7-8-1 beendeten hatten. In dem Spiel, dass mit 16:27 verloren wurde, zeigte die Offense der Cardinals jedoch eine sehr schlechte Leistung, sie schaffte nur acht First Downs und einen Raumgewinn von nur 78 Yards im gesamten Spiel. Ein Grund dafür war das Fehlen der Starting und Backup Running- und Quarterbacks.

Die Saison 2015 war die erfolgreichste Saison in der Geschichte der Cardinals, da man die Regular Season mit einer Bilanz von 13-3 abschloss und in der NFC West den ersten Platz belegte. Dies verschaffte ihnen in den Play-offs eine Bye Week. Eine weitere Besonderheit bestand darin, dass die Cardinals mit Jennifer Welter die erste weibliche Trainerin in der Geschichte der NFL einstellten.[9] In den Play-offs mussten die Cardinals dann zuerst gegen die Green Bay Packers im Divisional Game spielen. Dieses wurde mit 26:20 in der Overtime gewonnen, wobei Larry Fitzgerald, der Star-Receiver der Mannschaft, mit acht Fängen, 176 Yards und dem entscheidenden Touchdown in der Overtime maßgeblich zum Sieg beitrug. Das darauffolgende NFC Championship Game wurde jedoch mit 15:49 klar verloren, wobei die Mannschaft in dem Spiel sieben Turnovers verursachte. Nach der Mannschaftsleistung 2015 wurden die Cardinals als einer der Super-Bowl-Teilnehmer 2016 gehandelt. Allerdings begann die Mannschaft die Saison 2016 mit einem Fehlstart, bei dem drei der ersten vier Spiele verloren gingen. Das Spiel in der siebten Woche gegen die Seattle Seahawks endete 6:6 nach Overtime unentschieden, nachdem die beiden Kicker Chandler Catanzaro und Steven Hauschka ihre Field-Goal-Versuche verfehlten. Das Spiel war auch das Unentschieden mit den wenigsten Punkten und das erste Unentschieden ohne Touchdown seit 1974.[10] Nach der Niederlage gegen die Saints in Woche 15 hatten die Cardinals keine Chance mehr auf einen Platz in den Play-offs. Die Saison beendeten sie in der Division auf dem zweiten Platz. Die Saison 2017 verlief auch aufgrund vieler Verletzungen noch ernüchternder als die vorige, am Ende belegte das Team nur Platz drei in der Division und verpasste erneut die Play-offs. Bruce Arians verlautete am Tag nach dem Ende der Regular Season seinen Rücktritt als Head Coach der Cardinals und kündigte das Ende seiner Trainerkarriere an.[11]

Jüngere Vergangenheit (seit 2018)Bearbeiten

Nachdem Starting Quarterback Carson Palmer nach der Saison sein Karriereende verkündet hatte und die Backups Gabbert und Stanton nicht überzeugt hatten, stand man vor der Saison 2018 ohne Starting Quarterback da. Daher holte man Sam Bradford von den Minnesota Vikings und tradete im NFL Draft 2018 an die zehnte Stelle nach oben, um den Quarterback Josh Rosen von der University of California, Los Angeles, zu verpflichten.[12] Als neuer Head Coach wurde Steve Wilks verpflichtet, der bis dahin als Defensive Coordinator bei den Carolina Panthers tätig gewesen war.[13] Man ging mit Bradford in die Saison, der jedoch nach schwachen Leistungen in Woche 3 für Rosen auf die Bank gesetzt wurde und in der Saisonmitte schließlich entlassen wurde. Doch auch mit Rosen als Quarterback stellte sich, unter anderem aufgrund einer der schwächsten Offensive Lines der Liga, kein Erfolg ein. Die Cardinals beendeten die Saison mit nur drei Siegen und besaßen dank der schlechtesten Bilanz der Liga erstmals seit 1958 wieder das Recht, als erstes Team im folgenden NFL Draft wählen zu dürfen.[14][15] Die Offense von Arizona belegte in den meisten Statistiken den letzten Platz und Head Coach Steve Wilks wurde nach nur einer Saison wieder entlassen.[16]

Einige Tage später gab das Franchise die Verpflichtung von Kliff Kingsbury als neuem Trainer bekannt. Kingsbury war zuvor im College Football Head Coach der Texas Tech Red Raiders.[17] Mit dem Nummer-eins-Pick im NFL Draft 2019 wählten die Cardinals den Quarterback Kyler Murray, den Gewinner der Heisman Trophy 2018, der das Team 2019 anführen sollte. Den vorigen Starter Josh Rosen gab man gegen einen Zweitrundenpick an die Miami Dolphins ab.[18]

SpielerBearbeiten

Aktueller KaderBearbeiten

Kader der Arizona Cardinals

Quarterbacks

Runningbacks

Wide Receiver

Tight Ends

Offensive Linemen

Defensive Linemen

Linebacker

Defensive Backs

Special Teams

Reserve List

Practice Squad

Rookies in kursiver Schrift

Roster Stand: 30. Dezember 2019
Depth ChartTransaktionen

53 Aktive, 16 Inaktive, 9 (+1 verl.) Practice Squad

Gesperrte TrikotnummernBearbeiten

Trikotnummern, die von den Cardinals nicht mehr vergeben werden
Trikotnummer Spieler Position Aktiv Team
8 Larry Wilson S 1960–1972 St. Louis
40 Pat Tillman 1 S 1998–2001 Arizona
77 Stan Mauldin 1 OT 1946–1948 Chicago
88 J. V. Cain 1 TE 1974–1978 St. Louis
99 Marshall Goldberg RB 1939–1943, 1946–1948 Chicago

Legende:

  • 1 Posthum gesperrt

Mitglieder in der Pro Football Hall of FameBearbeiten

Folgende Spieler und Funktionäre der Cardinals wurden in die Pro Football Hall of Fame aufgenommen.

Chicago Cardinals
Trikotnummer Spieler Position(en) Saisons mit den Cardinals Aufnahmejahr
1 John "Paddy" Driscoll Quarterback
Trainer
1920–1925
1920–1922
1965
2 Walt Kiesling Guard / DT
Coach
1929–1933
1944
1966
4 Ernie Nevers Fullback
Trainer
1929–1931
1930–1931, 1939
1963
13 Guy Chamberlin End & Trainer 1927–1928 1965
33 Ollie Matson Runningback 1952, 1954–1958 1972
62, 2 Charley Trippi Runningback 1947–1955 1968
81 Dick "Night Train" Lane Cornerback 1954–1959 1974
Jim Thorpe Runningback 1928 1963
Charles Bidwill Besitzer 1933–1947 1967
Jimmy Conzelman Trainer 1940–1942
1946–1948
1964
Earl "Curly" Lambeau Trainer 1950–1951 1963
Joe Stydahar Trainer 1953–1954 1967
St. Louis Cardinals
8 Larry Wilson Safety 1960–1972 1978
13 Don Maynard Wide Receiver 1973 1987
22 Roger Wehrli Cornerback 1969–1982 2007
72 Dan Dierdorf Offensive Tackle 1971–1983 1996
81 Jackie Smith Tight End 1963–1977 1994
Arizona Cardinals
22 Emmitt Smith Runningback 2003–2004 2010
35 Aeneas Williams Cornerback 1991–2000 2014
13 Kurt Warner Quarterback 2005–2009 2017

kursiv = spielten nur einen Teil ihrer Karriere für die Cardinals und wurden als Spieler eines anderen Teams aufgenommen

TrainerBearbeiten

 
Gene Stallings war von 19861989 Head Coach der Cardinals.
 
Mit Ken Whisenhunt erreichten die Cardinals 2008 den Super Bowl XLIII.
 
Bruce Arians war 20132017 der Head Coach der Cardinals.
 
Kliff Kingsbury ist seit 2019 Head Coach der Cardinals.

Head CoachesBearbeiten

Stand: Saisonende 2019

Legende
# Reihenfolge der Trainer
Sp Spiele als Trainer
S Siege
N Niederlagen
UE Unentschieden
G % Siegquote
* Ausschließlich bei den Cardinals als Head Coach aktiv
In der Saison 1961 gab es für 2 Spiele 3 gemeinsame Trainer
# Name Zeitraum Regular Season Play-offs Erfolge/Auszeichnungen Referenz
Sp S N UE G % Sp S N
Chicago Cardinals
1 Paddy Driscoll 1920–1922 29 17 8 4 68,0 [19]
2 Arnie Horween* 1923–1924 22 13 8 1 61,9 [20]
3 Norman Barry* 1925–1926 26 16 8 2 66,7 NFL Championship (1925) [21]
4 Guy Chamberlin 1927 11 3 7 1 30,0 [22]
5 Fred Gillies* 1928 6 1 5 0 16,7 [23]
6 Dewey Scanlon 1929 13 6 6 1 50,0 [24]
7 Ernie Nevers 1930–1931 21 10 9 2 52,6 [25]
8 Roy Andrews 1931 1 0 1 0 0,0 [26]
9 Jack Chevigny* 1932 10 2 6 2 25,0 [27]
10 Paul Schissler 1933–1934 22 6 15 1 28,6 [28]
11 Milan Creighton* 1935–1938 46 16 26 4 38,1 [29]
Ernie Nevers 1939 11 1 10 0 9,1 [25]
12 Jimmy Conzelman 1940–1942 33 8 22 3 26,7 [30]
13 Phil Handler* 1943 10 0 10 0 0,0 [31]
Card-Pitt
Phil Handler* 19441 10 0 10 0 .000 [31]
14 Walt Kiesling [32]
Chicago Cardinals
Phil Handler* 1945 10 1 9 0 10,0 [31]
Jimmy Conzelman 1946–1948 35 26 9 0 74,3 2 1 1 Sporting News NFL Trainer des Jahres (1947)
NFL Championship (1947)
[30]
15 Buddy Parker 1949 12 6 5 1 54,5 [33]
16 Curly Lambeau 1950–1951 22 7 15 0 31,8 [34]
17 Cecil Isbell 1951 2 1 1 0 50,0 [35]
18 Joe Kuharich 1952 12 4 8 0 33,3 [36]
19 Joe Stydahar 1953–1954 24 3 20 1 13,0 [37]
20 Ray Richardss* 1955–1957 36 14 21 1 40,0 [38]
21 Pop Ivy 1958–1959 24 4 19 1 16,7 [39]
St. Louis Cardinals
Pop Ivy 1960–1961 24 11 12 1 45,8 [39]
22 Ray Willsey* 1961 2 2 0 0 100 [40]
23 Ray Prochaska* [41]
24 Chuck Drulis* [42]
25 Wally Lemm 1962–1965 56 27 26 3 50,9 [43]
26 Charley Winner 1966–1970 70 35 30 5 53,8 [44]
27 Bob Hollway* 1971–1972 28 8 18 2 31,5 [45]
28 Don Coryell 1973–1977 70 42 27 1 60,7 2 0 2 AP NFL Trainer des Jahres (1974)
Pro Football Weekly NFL Trainer des Jahres (1974)
[46]
29 Bud Wilkinson* 1978–1979 29 9 20 0 31,0 [47]
30 Larry Wilson* 1979 3 2 1 0 66,7 [48]
31 Jim Hanifan 1980–1985 89 39 49 1 44,3 1 0 1 [49]
32 Gene Stallings* 1986–1987 31 11 19 1 35,5 [50]
Phoenix Cardinals
Gene Stallings* 1988–1989 27 12 15 0 44,4 [50]
33 Hank Kuhlmann* 1989 5 0 5 0 0,0 [51]
34 Joe Bugel 1990–1993 64 20 44 5 31,3 [52]
Arizona Cardinals
35 Buddy Ryan 1994–1995 32 12 20 0 37,5 [53]
36 Vince Tobin* 1996–2000 71 28 43 0 39,4 2 1 1 [54]
37 Dave McGinnis* 2000–2003 57 17 40 0 29,8 [55]
38 Dennis Green 2004–2006 48 16 32 0 33,3 [56]
39 Ken Whisenhunt 2007–2012 96 45 51 0 46,9 6 4 2 [57][58]
40 Bruce Arians 2013–2017 80 49 30 1 61,9 3 1 2 [59]
41 Steve Wilks* 2018 16 3 13 0 18,8 [60][61]
42 Kliff Kingsbury* 2019– 16 5 10 1 34,4 [62][63]
1 1944 traten die Cardinals und die Pittsburgh Steelers unter dem Namen Card-Pitt als vereintes Team an. Phil Handler und der Steelers Coach Walt Kiesling teilten sich die Aufgaben.

Aktueller TrainerstabBearbeiten

Trainer der Arizona Cardinals
Front Office

Head Coaches

Trainer der Offense

  Trainer der Defense

Trainer der Special Teams

Stärke und Kondition

Stand: 26. Oktober 2018
TrainerManagement

EigentümerBearbeiten

Der Klempner und Anstreicher Chris O’Brien gründete 1899 in Chicago South Side eine Football-Mannschaft die unter dem Namen Morgan Athletic Club antrat. Als Vertreter des später als Racine Cardinals bezeichneten Teams, nahm er am 17. September 1920 an der Gründung der American Professional Football Association, Vorgängergesellschaft der NFL teil.

Am 27. Juli 1929 verkaufte Chris O'Brien das Team an den Arzt David L. Jones für 25.000 Dollar.[64] Dem Football-Enthusiast gelang es nicht, die Mannschaft gewinnbringend zu betreiben, so dass er es schließlich 1932 an den Mitbesitzer der Chicago Bears Charles W. Bidwill verkaufte.

Der Jurist und Unternehmer Bidwill, bezahlte 50.000 Dollar für das Team.[65] Die Änderung der Besitzverhältnisse wurde erst 1933 bekanntgegeben, da Bidwill vorher seine Anteile an den Bears veräußern musste. Nach seinem Tod am 19. April 1947 wurde seine Witwe Violet Bidwill Teameignerin. 1949 heiratete sie Walter H.S. Wolfner, der später als General Manager für das Team agierte.

Am 29. Januar 1962 starb Violet Bidwill. Sie vererbte einen Anteil von 82 % an den St. Louis Cardinals an ihre beiden Adoptiv-Söhne Charles Bidwill Jr. und William "Bill" Bidwill. Walter Wolfner klagte gegen das Testament und verlor.[66] 1965 wurde der Streit endgültig beigelegt.[67] 1972 übernahm Bill die Anteile seines Bruders für sechs Millionen Dollar.[68]

Bill Bidwill starb am 2. Oktober 2019. Sein Sohn Michael Bidwill ist als Nachlassverwalter, Chairman und Präsident der Arizona Cardinals.

Bilanzen und RekordeBearbeiten

Arizona Cardinals/Zahlen und Rekorde stellt wichtige Rekorde bei den Cardinals, die direkten Vergleiche mit den anderen American-Football-Teams, die Saisonbilanzen seit 1920 und die Erstrunden Draft-Picks, welche die Cardinals seit dem ersten Draft 1936 getätigt haben, dar.

WeblinksBearbeiten

Commons: Arizona Cardinals – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Jordan I. Kobritz: Arizona Cardinals. In: Linda E. Swayne, Mark Dodds (Hrsg.): Encyclopedia of Sports Management and Marketing. SAGE Publications, 2011 (englisch).
  2. Brendan Prunty: The Great Thanksgiving Game That Wasn’t . In: Rolling Stone. 23. November 2019, abgerufen am 30. Dezember 2019 (englisch).
  3. a b c Adam Augustyn: Arizona Cardinals. In: Encyclopædia Britannica. Abgerufen am 30. Dezember 2019 (englisch).
  4. NFL's first night game auf der Website der Pro Football Hall of Fame. Abgerufen am 30. Dezember 2019 (englisch).
  5. Charles Einstein: Chicago Cardinals to Pay Trippi $100,000. In: The New York Times. 17. Januar 1947, abgerufen am 30. Dezember 2019 (englisch).
  6. The Cards' dream season in '47 auf der Website der Pro Football Hall of Fame. 1. Januar 2005, abgerufen am 30. Dezember 2019 (englisch).
  7. Arizona Cardinals fire head coach Ken Whisenhunt, general manager Rod Graves. azcentral.com. 1. Januar 2013. Abgerufen am 13. Mai 2016.
  8. Cardinals hire Bruce Arians as next head coach. usatoday.com. 17. Januar 2013. Abgerufen am 13. Mai 2016.
  9. AJen Welter hired by Cardinals; believed to be first female coach in NFL. In: espn.com. 28. Juli 2013. Abgerufen am 13. Mai 2016.
  10. Bob Baum: Kickers miss short field goals, Seahawks, Cards tie 6-6. 24. Oktober 2016, abgerufen am 11. März 2017 (englisch).
  11. Marc Sessler: Bruce Arians retires after five seasons with Cardinals. 1. Januar 2018, abgerufen am 1. Januar 2018 (englisch).
  12. Michael Middlehurst-Schwartz: Cardinals trade up to select Josh Rosen at No. 10 in NFL draft. In: USA Today. 26. April 2018, abgerufen am 29. Dezember 2019 (englisch).
  13. Kevin Patra: Arizona Cardinals hire Steve Wilks as head coach auf nfl.com. 22. Januar 2018, abgerufen am 29. Dezember 2019 (englisch).
  14. Nick Shook: Cardinals release Sam Bradford after eight weeks auf nfl.com. 3. November 2018, abgerufen am 29. Dezember 2019 (englisch).
  15. Arizona Cardinals haben den Nummer-1-Pick 2019 auf ran.de. 31. Dezember 2018, abgerufen am 29. Dezember 2019.
  16. Kevin Patra: Steve Wilks fired by Cardinals after one year with team auf nfl.com. 31. Dezember 2018, abgerufen am 29. Dezember 2019 (englisch).
  17. Darren Urban: Cardinals Hire Kliff Kingsbury As Head Coach auf der Website der Arizona Cardinals. 8. Januar 2019, abgerufen am 29. Dezember 2019 (englisch).
  18. Cardinals traden Quarterback Rosen auf sport1.de. 27. April 2019, abgerufen am 29. Dezember 2019 (englisch).
  19. Statistiken von Paddy Driscoll. Abgerufen am 21. Oktober 2015.
  20. Statistiken von Arnie Horween. Abgerufen am 21. Oktober 2015.
  21. Statistiken von Norman Barry. Abgerufen am 21. Oktober 2015.
  22. Statistiken von Guy Chamberlin. Abgerufen am 21. Oktober 2015.
  23. Statistiken von Fred Gillies. Abgerufen am 21. Oktober 2015.
  24. Statistiken von Dewey Scanlon. Abgerufen am 21. Oktober 2015.
  25. a b Statistiken von Ernie Nevers. Abgerufen am 21. Oktober 2015.
  26. Statistiken von Roy Andrews. Abgerufen am 21. Oktober 2015.
  27. Statistiken von Jack Chevignyn. Abgerufen am 21. Oktober 2015.
  28. Statistiken von Paul Schissler. Abgerufen am 21. Oktober 2015.
  29. Statistiken von Milan Creighton. Abgerufen am 21. Oktober 2015.
  30. a b Statistiken von Jimmy Conzelman. Abgerufen am 21. Oktober 2015.
  31. a b c Statistiken von Phil Handler. Abgerufen am 21. Oktober 2015.
  32. Statistiken von Walt Kiesling. Abgerufen am 21. Oktober 2015.
  33. Statistiken von Buddy Parker. Abgerufen am 21. Oktober 2015.
  34. Statistiken von Curly Lambeau. Abgerufen am 21. Oktober 2015.
  35. Statistiken von Cecil Isbell. Abgerufen am 21. Oktober 2015.
  36. Statistiken von Joe Kuharich. Abgerufen am 21. Oktober 2015.
  37. Statistiken von Joe Stydahar. Abgerufen am 21. Oktober 2015.
  38. Statistiken von Ray Richards. Abgerufen am 21. Oktober 2015.
  39. a b Statistiken von Pop Ivy. Abgerufen am 21. Oktober 2015.
  40. Statistiken von Ray Willsey. Abgerufen am 21. Oktober 2015.
  41. Statistiken von Ray Prochaska. Abgerufen am 21. Oktober 2015.
  42. Statistiken von Chuck Drulis. Abgerufen am 21. Oktober 2015.
  43. Statistiken von Wally Lemm. Abgerufen am 21. Oktober 2015.
  44. Statistiken von Charley Winner. Abgerufen am 21. Oktober 2015.
  45. Statistiken von Bob Hollway. Abgerufen am 21. Oktober 2015.
  46. Statistiken von Don Coryell. Abgerufen am 21. Oktober 2015.
  47. Statistiken von Bud Wilkinson. Abgerufen am 21. Oktober 2015.
  48. Statistiken von Larry Wilson. Abgerufen am 21. Oktober 2015.
  49. Statistiken von Jim Hanifan. Abgerufen am 21. Oktober 2015.
  50. a b Statistiken von Gene Stallings. Abgerufen am 21. Oktober 2015.
  51. Statistiken von Hank Kuhlmann. Abgerufen am 21. Oktober 2015.
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