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Johanna Konta

britische Tennisspielerin
Johanna Konta Tennisspieler
Johanna Konta
Johanna Konta 2015 bei den French Open
Nation: AustralienAustralien Australien
2006–2012
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Vereinigtes Königreich
2012−
Geburtstag: 17. Mai 1991
Größe: 180 cm
Gewicht: 70 kg
1. Profisaison: 2006
Spielhand: Rechts, beidhändige Rückhand
Trainer: Michael Joyce
Preisgeld: 8.854.364 US-Dollar
Einzel
Karrierebilanz: 373/225
Karrieretitel: 3 WTA, 11 ITF
Höchste Platzierung: 4 (17. Juli 2017)
Aktuelle Platzierung: 16
Grand-Slam-Bilanz
Doppel
Karrierebilanz: 75:79
Karrieretitel: 0 WTA, 4 ITF
Höchste Platzierung: 88 (1. August 2016)
Aktuelle Platzierung: 441
Grand-Slam-Bilanz
Mixed
Grand-Slam-Bilanz
Letzte Aktualisierung der Infobox:
5. September 2019
Quellen: offizielle Spielerprofile bei der ATP/WTA und ITF (siehe Weblinks)

Johanna Konta (* 17. Mai 1991 in Sydney) ist eine australisch-britische Tennisspielerin. Sie spielte zunächst für Australien, seit 2012 tritt sie für Großbritannien an.

KarriereBearbeiten

Johanna Konta, Enkelin des ungarischen Fußballnationalspielers Tamás Kertész[1], begann mit acht Jahren mit dem Tennisspielen. Sie besitzt die britische, australische und ungarische Staatsbürgerschaft.[2]

Bisher konnte sie drei Turniere auf der WTA Tour gewinnen, siegte außerdem auf dem ITF Women’s Circuit bereits bei elf Turnieren im Einzel und bei vier im Doppel. Bei den US Open konnte sie sich 2012 erstmals für das Hauptfeld eines Grand-Slam-Turniers qualifizieren; ihr bestes Ergebnis bei diesem Event erreichte sie mit dem Viertelfinaleinzug 2019. Ihr erster großer Erfolg gelang ihr 2016 bei den Australian Open. Als Ungesetzte erreichte sie dort das Halbfinale, das sie in zwei Sätzen gegen Angelique Kerber verlor. Konta war damit die erste Britin seit Jo Durie im Jahr 1983 bei den US Open, die in einem Grand-Slam-Halbfinale stand. 2017 konnte sie auch bei den Wimbledon Championships und 2019 bei den French Open das Halbfinale erreichen. Ihren ersten Erfolg auf der WTA Tour erzielte sie 2016 mit dem Turniersieg in Stanford, wo sie im Endspiel Venus Williams in drei Sätzen besiegte.

Im Februar 2013 trat sie in Eilat gegen Ungarn erstmals für Großbritannien im Fed Cup an. Von den bisher 18 Partien für die britische Fed-Cup-Mannschaft konnte sie sieben der 14 Einzel und zwei von vier Doppel gewinnen.

TurniersiegeBearbeiten

EinzelBearbeiten

Nr. Datum Turnier Kategorie Belag Finalgegnerin Ergebnis
1. 11. Mai 2008 Kroatien  Mostar ITF $10.000 Sand Osterreich  Janina Toljan 6:3, 3:6, 6:4
2. 28. Juni 2009 Kanada  Waterloo ITF $25.000 Sand Kanada  Heidi El Tabakh 6:2, 3:6, 6:3
3. 16. Mai 2010 Vereinigte Staaten  Raleigh ITF $50.000 Sand Vereinigte Staaten  Lindsay Lee-Waters 6:2, 5:7, 6:4
4. 22. August 2010 Belgien  Westende ITF $10.000 Hartplatz Belgien  Nicky Van Dyck 6:1, 6:0
5. 16. Juli 2011 Vereinigtes Konigreich  Woking ITF $25.000 Hartplatz Vereinigtes Konigreich  Laura Robson 6:4, 1:1 Aufgabe
6. 11. September 2011 Spanien  Madrid ITF $10.000 Hartplatz Vereinigtes Konigreich  Lucy Brown 6:2, 6:1
7. 12. Februar 2012 Vereinigte Staaten  Rancho Mirage ITF $25.000 Hartplatz Slowakei  Lenka Wienerová 6:0, 6:4
8. 28. Juli 2013 Kanada  Winnipeg ITF $25.000 Hartplatz Vereinigtes Konigreich  Samantha Murray 6:3, 6:1
9. 4. August 2013 Kanada  Vancouver ITF $100.000 Hartplatz Kanada  Sharon Fichman 6:4, 6:2
10. 26. Juli 2015 Kanada  Granby ITF $50.000 Hartplatz Frankreich  Stéphanie Foretz 6:2, 6:4
11. 23. August 2015 Kanada  Vancouver ITF $100.000 Hartplatz Belgien  Kirsten Flipkens 6:2, 6:4
12. 24. Juli 2016 Vereinigte Staaten  Stanford WTA Premier Hartplatz Vereinigte Staaten  Venus Williams 7:5, 5:7, 6:2
13. 13. Januar 2017 Australien  Sydney WTA Premier Hartplatz Polen  Agnieszka Radwańska 6:4, 6:2
14. 1. April 2017 Vereinigte Staaten  Miami WTA Premier Mandatory Hartplatz Danemark  Caroline Wozniacki 6:4, 6:3

DoppelBearbeiten

Nr. Datum Turnier Kategorie Belag Partnerin Finalgegnerinnen Ergebnis
1. 12. März 2011 Mexiko  Irapuato ITF $25.000 Hartplatz Ungarn  Tímea Babos Vereinigte Staaten  Macall Harkins
Osterreich  Nicole Rottmann
6:3, 6:4
2. 26. April 2015 Vereinigte Staaten  Dothan ITF $50.000 Sand Vereinigte Staaten  Maria Sanchez Brasilien  Paula Cristina Gonçalves
Tschechien  Petra Krejsová
6:3, 6:4
3. 10. Mai 2015 Frankreich  Cagnes-sur-Mer ITF $100.000 Sand Frankreich  Laura Thorpe Vereinigtes Konigreich  Jocelyn Rae
Vereinigtes Konigreich  Anna Smith
1:6, 6:4, [10:5]
4. 22. August 2015 Kanada  Vancouver ITF $100.000 Hartplatz Vereinigte Staaten  Maria Sanchez Rumänien  Ioana Olaru
Vereinigte Staaten  Anna Tatischwili
7:65, 6:4

Abschneiden bei Grand-Slam-TurnierenBearbeiten

EinzelBearbeiten

Turnier 2012 2013 2014 2015 2016 2017 2018 2019 Bilanz Karriere
Australian Open HF VF 2 2 11:4 HF
French Open 1 1 1 1 HF 5:5 HF
Wimbledon 1 1 1 1 2 HF 2 VF 11:8 HF
US Open 2 1 AF AF 1 1 VF 11:6 VF

DoppelBearbeiten

Turnier 2012 2013 2014 2015 2016 2018 Bilanz Karriere
Australian Open 2 1:1 2
French Open 1 1 0:2 1
Wimbledon 1 1 1 2 AF 3:5 AF
US Open 0:0

MixedBearbeiten

Turnier 2012 2013 2014 2015 2016 2018 Bilanz Karriere
Australian Open  
French Open AF 1:1 AF
Wimbledon 2 2 2 3:3 2
US Open  

AuszeichnungenBearbeiten

WeblinksBearbeiten

  Commons: Johanna Konta – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Kevin Mitchell at Eastbourne: Johanna Konta: ‘If I lose a tennis match, so what? My health is everything’. In: The Guardian. 27. Juni 2017, ISSN 0261-3077 (theguardian.com [abgerufen am 11. Juli 2017]).
  2. Jacquelin Magnay: Wimbledon 2017: Australia born Johanna Konta through to quarterfinals. In: theaustralian.com. The Australian, 11. Juli 2017, abgerufen am 10. Februar 2019 (englisch).
  3. Konta: WTA Most Improved Player of the Year. In: wtatennis.com, 21. Oktober 2016, abgerufen am 21. Oktober 2016