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Officine Meccaniche Isola Bella

ehemaliger Automobilhersteller
S.A. Officine Meccaniche Isola Bella
Rechtsform S.p.A.
Gründung 1909
Auflösung 1923
Sitz Mailand, Italien
Leitung Enrico Restelli
Branche Automobilhersteller

S.A. Officine Meccaniche Isola Bella, zuvor Restelli, Buzio & C., war ein italienischer Hersteller von Automobilen.

UnternehmensgeschichteBearbeiten

Enrico Restelli gründete 1909 an der Via Disciplini 15 A in Mailand das Unternehmen Restelli, Buzio & C. zur Produktion von Fahrrädern und Flugmotoren. Der Markenname lautete Rebus. Von einem geplanten Automobil entstand lediglich ein Prototyp. Nach dem Ersten Weltkrieg hieß das Unternehmen S.A. Officine Meccaniche Isola Bella und war an der Via A. Della Pergola 9 in Mailand ansässig. Die nun serienmäßig hergestellten Automobile wurden als Restelli vermarktet. 1923 endete die Produktion.

FahrzeugeBearbeiten

Markenname RebusBearbeiten

Das Modell 10 HP blieb ein Prototyp. Für den Antrieb sorgte ein Vierzylinder-Monoblockmotor mit 1724 cm³ Hubraum. Das Getriebe verfügte über vier Gänge.

Markenname RestelliBearbeiten

Das Unternehmen stellte eigene Vierzylindermotoren her. Ein Modell hatte einen Motor mit OHC-Ventilsteuerung und 1490 cm³ Hubraum. Ein anderes Modell hatte einen Motor mit zwei obenliegenden Nockenwellen und 1459 cm³ Hubraum.

RenneinsätzeBearbeiten

Antonio Lago, der später zu Talbot ging, fuhr einen Restelli. Enrico Restelli errang einen Klassensieg mit einem seiner Fahrzeuge beim Rennen von Susa nach Moncenisio.

LiteraturBearbeiten

  • Harald H. Linz, Halwart Schrader: Die Internationale Automobil-Enzyklopädie. United Soft Media Verlag, München 2008, ISBN 978-3-8032-9876-8.
  • George Nick Georgano: The Beaulieu Encyclopedia of the Automobile. Volume 3: P–Z. Fitzroy Dearborn Publishers, Chicago IL 2001, ISBN 1-57958-293-1 (englisch).
  • Autorenkollektiv: Enzyklopädie des Automobils. Marken · Modelle · Technik. Weltbild Verlag, Augsburg, 1989