Laquenexy

französische Gemeinde

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Laquenexy
Laquenexy (Frankreich)
Staat Frankreich
Region Grand Est
Département (Nr.) Moselle (57)
Arrondissement Metz
Kanton Le Pays messin
Gemeindeverband Metz Métropole
Koordinaten 49° 5′ N, 6° 19′ OKoordinaten: 49° 5′ N, 6° 19′ O
Höhe 215–270 m
Fläche 9,09 km²
Einwohner 1.220 (1. Januar 2019)
Bevölkerungsdichte 134 Einw./km²
Postleitzahl 57530
INSEE-Code
Website http://www.mairie-laquenexy.fr
Kirche St. Maximin

Laquenexy ist eine französische Gemeinde mit 1220 Einwohnern (Stand 1. Januar 2019) im Département Moselle in der Region Grand Est (bis 2015 Lothringen). Sie gehört zum Arrondissement Metz.

GeographieBearbeiten

Laquenexy liegt in Lothringen, nahe bei der Französischen Nied, etwa zehn Kilometer südöstlich der Metzer Innenstadt und drei Kilometer westlich von Pange, auf einer Höhe zwischen 215 und 270 m über dem Meeresspiegel. Das Gemeindegebiet umfasst 9,08 km².

GeschichteBearbeiten

Der Ort wurde 1266 erstmals als La Cunesie und La Cunesi erwähnt.[1] Die Ortschaft gehörte früher zum Bistum Metz.[2]

Durch den Frankfurter Frieden vom 10. Mai 1871 kam die Region an Deutschland zurück, und das Dorf wurde dem Landkreis Metz im neu gebildeten Department Mosel, Bezirk Lothringen, im Reichsland Elsaß-Lothringen zugeordnet. Die Dorfbewohner betrieben Getreide- und Gemüsebau.[2]

Nach dem Ersten Weltkrieg musste die Region aufgrund der Bestimmungen des Versailler Vertrags 1919 an Frankreich abgetreten werden. Das Departement Mosel blieb erhalten, wurde jedoch in Département Moselle umbenannt.

Im Zweiten Weltkrieg war die Region von der deutschen Wehrmacht besetzt und stand unter deutscher Verwaltung.

In den Jahren von 1915 bis 1918 sowie 1940 bis 1944 trug Laquenexy den eingedeutschten Namen Kenchen.

In Lacquenexy befand sich ab 1904 eine Obst- und Weinbau-Versuchsstation. Die heutigen Obstgärten von Laquenexy („Garten der Aromen“) sind Teil des Projekts „Jardins sans Limites“.

DemographieBearbeiten

Anzahl Einwohner seit Ende des Zweiten Weltkriegs
Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2007 2019
Einwohner 314 366 447 746 781 942 979 1220

LiteraturBearbeiten

  • Laquenexy, Landkreis Metz, Elsass-Lothringen, in: Meyers Gazetteer, mit Eintrag aus Meyers Orts- und Verkehrslexikon, Ausgabe 1912, sowie einer historischen Landkarte der Umgebung von Laquenexy (meyersgaz.org).
  • Villers-Laquenexy, Landkreis Metz, Elsass-Lothringen, in: Meyers Gazetteer, mit Eintrag aus Meyers Orts- und Verkehrslexikon, Ausgabe 1912, sowie einer historischen Landkarte der Umgebung von Villers-Laquenexy (meyersgaz.org).
  • Eugen H. Th. Huhn: Deutsch-Lothringen. Landes-, Volks- und Ortskunde, Stuttgart 1875, S. 292 (google.books.de).
  • Georg Lang: Der Regierungs-Bezirk Lothringen. Statistisch-topographisches Handbuch, Verwaltungs-Schematismus und Adressbuch, Metz 1874, S. 94 (books.google.de).
  • Franz Xaver Kraus: Kunst und Alterthum in Elsass-Lothringen. Beschreibende Statistik. Band III: Kunst und Althertum in Lothringen, Friedrich Bull, Straßburg 1886, S. 255 (books.google.de).
  • Franz Xaver Kraus: Kunst und Alterthum in Elsass-Lothringen. Beschreibende Statistik. Band III: Kunst und Althertum in Lothringen, Friedrich Bull, Straßburg 1886, S. 1024–1025 (books.google.de).

WeblinksBearbeiten

Commons: Laquenexy – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Franz Xaver Kraus: Kunst und Alterthum in Elsass-Lothringen. Beschreibende Statistik. Band III: Kunst und Althertum in Lothringen, Friedrich Bull, Straßburg 1886, S. 255 (books.google.de).
  2. a b Eugen H. Th. Huhn: Deutsch-Lothringen. Landes-, Volks- und Ortskunde, Stuttgart 1875, S. 292 (google.books.de).