Chieulles

französische Gemeinde

Vorlage:Infobox Gemeinde in Frankreich/Wartung/abweichendes Wappen in Wikidata

Chieulles
Chieulles (Frankreich)
Chieulles (Frankreich)
Staat Frankreich
Region Grand Est
Département (Nr.) Moselle (57)
Arrondissement Metz
Kanton Le Pays messin
Gemeindeverband Metz Métropole
Koordinaten 49° 10′ N, 6° 14′ OKoordinaten: 49° 10′ N, 6° 14′ O
Höhe 162–223 m
Fläche 2,61 km²
Einwohner 424 (1. Januar 2020)
Bevölkerungsdichte 162 Einw./km²
Postleitzahl 57070
INSEE-Code
Kapelle St. Baptiste

Chieulles ist eine französische Gemeinde mit 424 Einwohnern (Stand 1. Januar 2020) im Département Moselle in der Region Grand Est (bis 2015 Lothringen). Sie gehört zum Arrondissement Metz.

Geographie Bearbeiten

Chieulles liegt in Lothringen, acht Kilometer nordöstlich von Metz. Die Mosel bildet die westliche Gemeindegrenze.

Geschichte Bearbeiten

Das Dorf gehörte früher zum Bistum Metz.[1]

Durch den Frankfurter Frieden vom 10. Mai 1871 kam die Region an das deutsche Reichsland Elsaß-Lothringen, und das Dorf wurde dem Landkreis Metz im Bezirk Lothringen zugeordnet. Die Dorfbewohner betrieben Getreide-, Obst- und Weinbau.[1]

Nach dem Ersten Weltkrieg musste die Region aufgrund der Bestimmungen des Versailler Vertrags 1919 an Frankreich abgetreten werden. Im Zweiten Weltkrieg war die Region von der deutschen Wehrmacht besetzt. Der Großteil der Einwohner wurde von der deutschen Zivilverwaltung in den Westen Frankreichs zwangsausgesiedelt.

Das Dorf trug 1915–1919 und 1940–1944 den eingedeutschten Namen Schöllen.

Demographie Bearbeiten

Anzahl Einwohner seit Anfang des 20. Jahrhunderts
Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2007 2019
Einwohner 89 78 120 203 301 350 381 423

Literatur Bearbeiten

  • Georg Lang: Der Regierungs-Bezirk Lothringen. Statistisch-topographisches Handbuch, Verwaltungs-Schematismus und Adressbuch, Metz 1874, S. 81 (books.google.de).

Weblinks Bearbeiten

Commons: Chieulles – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise Bearbeiten

  1. a b Eugen H. Th. Huhn: Deutsch-Lothringen. Landes-, Volks- und Ortskunde, Stuttgart 1875, S. 267 (google.books.de).