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GeografieBearbeiten

La Fère liegt zwischen zwei Flussarmen der Oise, etwa 25 Kilometer südlich von Saint-Quentin und 25 Kilometer nordwestlich von Laon. Im Westen der Gemeinde verläuft der Sambre-Oise-Kanal.

GeschichteBearbeiten

In La Fère starb am 1. oder 3. Januar 898 Odo von Paris, König von Frankreich seit 888.

Während der Befreiungskriege wurde die Stadt am 27. Februar 1814 von preußischen Truppen (3. Armee-Korps) belagert. La Fère kapitulierte nach zwei Stunden Beschuss, nachdem das Pulvermagazin getroffen wurde. In der Stadt wurden Werte von einigen Millionen Talern erbeutet.

Im Deutsch-Französischen Krieg wurde die Stadt vom 5. bis 27. November 1870 durch deutsche Truppen belagert. Die Belagerung endete mit der Kapitulation der Besatzung.

Während des Zweiten Weltkrieges befanden sich in La Fère mehrere Kriegsgefangenenlager der Wehrmacht. Die dazugehörigen Landesschützeneinheiten waren unter anderem im Ort untergebracht.

Von 1793 bis zur landesweiten Neuordnung der Kantone 2015 war La Fère Hauptort (frz.: chef-lieu) des Kantons La Fère.[1]

BevölkerungsentwicklungBearbeiten

Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2007 2016
Einwohner 3161 3703 3531 2979 2930 2817 2962 2869

SehenswürdigkeitenBearbeiten

GemeindepartnerschaftBearbeiten

Mit der deutschen Gemeinde Ochsenhausen in Baden-Württemberg hat La Fère eine Partnerschaft geschlossen.

PersönlichkeitenBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. La Fère – notice communale. In: cassini.ehess.fr. Abgerufen am 22. Juni 2015 (französisch).
  2. Château de La Fère in der Base Mérimée des französischen Kulturministeriums (französisch)
  3. Kirche Saint-Montain in der Base Mérimée des französischen Kulturministeriums (französisch)

WeblinksBearbeiten

  Commons: La Fère – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  • Illustration von Frans Hogenberg von 1596: La Fere. Als Kunig Heinrich Absoluiert, Wirt er in gantz Franckreich geehrt, Die Sted ergeben sich alsbald, Der Spanier inhalt La Fere, ... (Digitalisat)