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Großer Preis von Monaco 2012

Formel-1-Rennen in Monte Carlo

Der Große Preis von Monaco 2012 fand am 27. Mai auf dem Circuit de Monaco in Monte Carlo statt und war das sechste Rennen der Formel-1-Weltmeisterschaft 2012.

Flag of Monaco.svg Großer Preis von Monaco 2012
Renndaten
6. von 20 Rennen der Formel-1-Weltmeisterschaft 2012
Streckenprofil
Name: Formula 1 Grand Prix de Monaco 2012
Datum: 27. Mai 2012
Ort: Monte Carlo
Kurs: Circuit de Monaco
Länge: 260,52 km in 78 Runden à 3,34 km

Pole-Position
Fahrer: AustralienAustralien Mark Webber OsterreichÖsterreich Red Bull-Renault
Zeit: 1:14,381 min
Schnellste Runde
Fahrer: MexikoMexiko Sergio Pérez SchweizSchweiz Sauber-Ferrari
Zeit: 1:17,296 min (Runde 49)
Podium
Erster: AustralienAustralien Mark Webber OsterreichÖsterreich Red Bull-Renault
Zweiter: DeutschlandDeutschland Nico Rosberg DeutschlandDeutschland Mercedes
Dritter: SpanienSpanien Fernando Alonso ItalienItalien Ferrari

Inhaltsverzeichnis

BerichteBearbeiten

HintergrundBearbeiten

Nach dem Großen Preis von Spanien führte Sebastian Vettel die Fahrerwertung punktgleich vor Fernando Alonso und 8 Punkten vor Lewis Hamilton an. In der Konstruktionswertung führte Red Bull-Renault mit 11 Punkten vor McLaren-Mercedes und mit 25 Punkten vor Lotus-Renault.

Beim Großen Preis von Monaco stellte Pirelli den Fahrern die Reifenmischungen P Zero Soft (gelb) und P Zero Supersoft (rot), sowie für nasse Bedingungen Cinturato Intermediates (grün) und Cinturato Full-Wets (blau) zur Verfügung.[1]

Mit Michael Schumacher (fünfmal), Alonso (zweimal), Kimi Räikkönen, Hamilton, Jenson Button, Mark Webber und Vettel (jeweils einmal) traten sieben ehemalige Sieger zu diesem Grand Prix an.

Als Rennkommissare fungierten José Abed (MEX), Christian Calmes (MON), Paul Gutjahr (SUI) und Nigel Mansell (GBR).

TrainingBearbeiten

Der erste Trainingstag beim Großen Preis von Monaco ist traditionell der Donnerstag. Im ersten freien Training erzielte Alonso die schnellste Runde vor Romain Grosjean und Sergio Pérez.[2] Das Training wurde etwa neun Minuten vor Ende abgebrochen und nicht mehr neu gestartet. Auslöser war ein Motorschaden von Heikki Kovalainen am Tunnelausgang.[3] Im zweiten freien Training, das von wechselnden Wetterbedingungen geprägt war, fuhr Button die schnellste Runde vor Grosjean und Felipe Massa.[4]

Vor Beginn des Trainings gab es einen Unfall auf einer hafenseitigen Tribüne. Nach Veranstalterinformationen brach ein Holzboden an der Tribüne, wodurch zwei Menschen zu Fall kamen. Einer davon soll sich schwere Beinverletzungen zugezogen haben.[5]

Im dritten freien Training am Samstag war Nico Rosberg der schnellste Fahrer vor Massa und Vettel.[6] Auch dieses Training wurde nicht regulär beendet, sondern kurz vor Schluss abgebrochen, da Pastor Maldonado in der Casino die Kontrolle über sein Fahrzeug verlor und in die Begrenzung einschlug. Eine Runde zuvor hatte Maldonado vor der Portier-Kurve eine Berührung mit Sergio Pérez. Pérez hatte dem schnelleren Maldonado die Ideallinie freigelassen, doch zog so scharf nach innen, dass es zu einer Berührung kam. Die Rennkommissare werteten dies als Unsportlichkeit und belegten Maldonado mit einer Startplatzstrafe von zehn Positionen.[7]

QualifyingBearbeiten

Das erste Segment wurde nach vier Minuten unterbrochen. Pérez verlor ausgangs der Louis Chiron die Kontrolle über sein Fahrzeug, da seine Vorderradaufhängung nicht mehr intakt war, und touchierte die Begrenzung mit der linken Fahrzeugseite. Infolgedessen löste sich sein linkes Hinterrad, welches schließlich über die Strecke rollte. Er versuchte zurück zur Box zu fahren, blieb jedoch in der Rascasse stehen. Nach der Unterbrechung erzielte Nico Hülkenberg die schnellste Runde. Neben Pérez schieden die HRT-, Marussia- und Caterham-Piloten aus. Da Pérez keine Zeit gesetzt hatte, scheiterte er an der 107-Prozent-Regel. Er wurde allerdings nachträglich zum Rennen zugelassen.

Im zweiten Abschnitt kollidierte Jean-Éric Vergne ausgangs des Tunnels mit der Mauer. Er erlitt dabei einen Aufhängungsschaden und der Frontflügel schob sich unter sein Auto, er fuhr langsam zurück an die Box, fuhr aber keine weitere Runde mehr. Massa erzielte die schnellste Runde. Die Toro-Rosso- sowie die Force-India-Piloten sowie Bruno Senna, Button und Kamui Kobayashi schieden aus. Im finalen Segment fuhr Schumacher die schnellste Runde. Da er jedoch für das Verursachen einer Kollision im letzten Rennen eine Startplatzstrafe von fünf Positionen erhalten hatte, ging die Pole-Position an Webber, der die zweitschnellste Zeit erzielt hatte. Vom zweiten Platz ging Rosberg ins Rennen, vom dritten Hamilton.

Nach dem Qualifying wurde bei Pérez und Maldonado das Getriebe gewechselt, was beiden eine Strafversetzung um fünf Positionen einbrachte.[8][9]

RennenBearbeiten

Webber behielt beim Start des Grand Prix die Führung vor Rosberg und Hamilton. Grosjean, der vom vierten Platz ins Rennen gegangen war, kollidierte mit Schumacher, der vom sechsten Platz startete. Während Schumacher weiterfuhr, war das Rennen für Grosjean noch vor der ersten Kurve beendet. Infolge des Unfalls von Grosjean kam es zu Unruhen im Feld, wobei Kobayashi leicht abhob. Er fuhr zunächst weiter, musste das Auto nach fünf Runden aber an der Box abstellen. Nachdem zunächst keine Safety-Car-Phase eingeleitet worden war, schickte die Rennleitung das Safety Car auf die Strecke, nachdem das Feld erstmals an der Unfallstelle von Grosjean vorbeifuhr. Neben dem Unfall von Grosjean kam es in der ersten Runde auch noch zu einer Kollision zwischen Maldonado und Pedro de la Rosa, bei der beide Rennfahrer ausschieden.

Beim Restart verteidigte Webber erneut die Führung vor Rosberg, Hamilton, Alonso, Massa, Vettel, Räikkönen und Schumacher. Vettel war der einzige dieser Piloten, der mit der härteren Reifenmischung ins Rennen gegangen war, während die anderen allesamt die weichere Mischung verwendeten. In dieser Phase des Rennens rechneten mehrere Teams mit bald einsetzendem Regen, weshalb alle Piloten versuchten, so lange wie möglich draußen zu bleiben, um nicht zu oft die Reifen wechseln zu müssen.

Während Pérez im hinteren Teil des Feldes an Vergne und Timo Glock vorbeiging, schied Witali Petrow mit technischen Problemen aus. In der Zwischenzeit bildete sich eine Lücke hinter dem sechstplatzierten Vettel, da Räikkönen nicht in der Lage war, die Zeiten der vorderen Gruppe zu fahren und Überholmanöver auf dem engen Stadtkurs schwer sind. Hinter Räikkönen fuhren mit geringem Rückstand Schumacher, Hülkenberg und Senna.

In der 27. Runde begann Rosberg aus der Spitzengruppe die Boxenstoppphase. Er wechselte auf die härtere Reifenmischung. Eine Runde später folgten ihm Webber und Hamilton, wobei die Positionen untereinander unverändert blieben. Veränderungen gab es, nachdem Alonso an der Spitze fahrend einen Vorsprung auf Hamilton herausfuhr und ihn beim Stopp überholte. Massa übernahm zunächst die Führung, reihte sich nach seinem Stopp jedoch hinter Hamilton sowie Schumacher, der noch nicht an der Box war, ein. Vettel führte nun das Rennen an. Da er auf der härteren Reifenmischung gestartet war, war er in der Lage, zunächst schnellere Zeiten als seine Verfolger zu fahren.

Bei seinem einzigen geplanten Boxenstopp bog Pérez spät an die Box ab und behinderte dabei Räikkönen, der eine Position verlor. Die Rennleitung belegte Pérez daraufhin mit einer Durchfahrtsstrafe. In der Zwischenzeit war auch Button, der vom zwölften Platz auf den härteren Reifen gestartet war, an der Box und wechselte auf die weichere Mischung. Er fiel nach seinem Stopp hinter Kovalainen zurück. Button war zwar in der Lage, seinen Gegner nicht davonfahren zu lassen, ein Überholmanöver gelang ihm aber nicht.

Schließlich ging Vettel in der 46. Runde an die Box. Er wechselte auf die weichere Reifenmischung und kam auf dem vierten Platz vor Hamilton zurück auf die Strecke. An der Spitze gelang es allen Fahrern, den jeweiligen Vordermann nicht zu weit wegziehen zu lassen, sodass die ersten sechs innerhalb von zehn Sekunden – größtenteils noch weniger – lagen. Dahinter bestand eine größere Lücke zum restlichen Feld angeführt von Schumacher.

Während leichter Regen einsetzte, war Schumacher nicht mehr in der Lage, die Zeiten der anderen Fahrer mitzufahren. Er gab schließlich mit technischen Problemen auf. Je eine Runde nach ihm war auch das Rennen für Charles Pic und Daniel Ricciardo mit technischen Defekten beendet. An der Spitze rückten die sechs ersten Fahrer noch enger zusammen. In der 71. Runde hatte der sechstplatzierte Massa nur etwa drei Sekunden Rückstand auf den führenden Webber.

Obwohl die Strecke nicht mehr ganz trocken war und keine neuen Bestzeiten zuließ, riskierte nur Vergne, der zunächst auf dem siebten Platz lag, einen Wechsel auf Intermediates. Er profitierte allerdings nicht von diesem Wechsel und verlor einige Positionen, da die Trockenreifen immer noch schneller waren. Bei einem Überholversuch Buttons gegen Kovalainen kurz vor Rennende beschädigte sich Button sein Fahrzeug so stark, dass er aufgab. Kovalainen beschädigte sich dabei den Frontflügel und musste zu einem Reparaturstopp an die Box.

Webber gewann das Rennen schließlich vor Rosberg, Alonso, Vettel, Hamilton und Massa. Die ersten sechs Piloten kamen innerhalb von 6,2 Sekunden ins Ziel. Die weiteren Punkt gingen an Paul di Resta, Hülkenberg, Räikkönen und Senna.

Mit Webber gewann der sechste Fahrer im sechsten Rennen der Saison. Dies geschah bisher noch in keiner Formel-1-Saison.

Um 18:45 Uhr Ortszeit bestätigte die FIA das Ergebnis offiziell. Vor dem Rennen behielten sich Ferrari und McLaren die Möglichkeit offen, gegen das Ergebnis Protest einzulegen, da sie die Regelkonformität des Unterbodens des Red Bull RB8 anzweifelten. Red Bull hatte dem RB8 ein Loch im Unterboden unmittelbar vor den Hinterreifen hinzugefügt. Schließlich legte jedoch kein Team Protest gegen die Wertung ein.[10] Das System wurde erstmals beim Großen Preis von Bahrain 2012 verwendet.[11]

In der Fahrerweltmeisterschaft übernahm Alonso die Führung von Vettel, der auf den zweiten Platz zurückfiel und nun punktgleich mit dem drittplatzierten Webber war. Bei den Konstrukteuren kam es auf den ersten drei Positionen ebenfalls zu Verschiebungen. Red Bull führte weiterhin vor McLaren, aber Ferrari übernahm den dritten Platz von Lotus.

Im hinteren Teil der Weltmeisterschaft kam es ebenfalls zu Verschiebungen bei den punktelosen Teams und Fahrern. Kovalainen und Narain Karthikeyan erzielten mit den Plätzen 13 bzw. 15 ihre besten Saisonplatzierung. Kovalainen verbesserte sich daher vom 22. auf den 19. Rang, Karthikeyan vom 24. auf den 22. Rang. Bei den Konstrukteuren ging Caterham mit dem 13. Platz Kovalainens an Marussia vorbei.

MeldelisteBearbeiten

Team Nr. Fahrer Chassis Motor Reifen
Osterreich  Red Bull Racing 01 Deutschland  Sebastian Vettel Red Bull RB8 Renault 2.4 V8 P
02 Australien  Mark Webber
Vereinigtes Konigreich  Vodafone McLaren Mercedes 03 Vereinigtes Konigreich  Jenson Button McLaren MP4-27 Mercedes-Benz 2.4 V8 P
04 Vereinigtes Konigreich  Lewis Hamilton
Italien  Scuderia Ferrari 05 Spanien  Fernando Alonso Ferrari F2012 Ferrari 2.4 V8 P
06 Brasilien  Felipe Massa
Deutschland  Mercedes AMG Petronas F1 Team 07 Deutschland  Michael Schumacher Mercedes F1 W03 Mercedes-Benz 2.4 V8 P
08 Deutschland  Nico Rosberg
Vereinigtes Konigreich  Lotus F1 Team 09 Finnland  Kimi Räikkönen Lotus E20 Renault 2.4 V8 P
10 Frankreich  Romain Grosjean
Indien  Sahara Force India F1 Team 11 Vereinigtes Konigreich  Paul di Resta Force India VJM05 Mercedes-Benz 2.4 V8 P
12 Deutschland  Nico Hülkenberg
Schweiz  Sauber F1 Team 14 Japan  Kamui Kobayashi Sauber C31 Ferrari 2.4 V8 P
15 Mexiko  Sergio Pérez
Italien  Scuderia Toro Rosso 16 Australien  Daniel Ricciardo Toro Rosso STR7 Ferrari 2.4 V8 P
17 Frankreich  Jean-Éric Vergne
Vereinigtes Konigreich  Williams F1 Team 18 Venezuela  Pastor Maldonado Williams FW34 Renault 2.4 V8 P
19 Brasilien  Bruno Senna
Malaysia  Caterham F1 Team 20 Finnland  Heikki Kovalainen Caterham CT01 Renault 2.4 V8 P
21 Russland  Witali Petrow
Spanien  HRT F1 Team 22 Spanien  Pedro de la Rosa HRT F112 Cosworth 2.4 V8 P
23 Indien  Narain Karthikeyan
Russland  Marussia F1 Team 24 Deutschland  Timo Glock Marussia MR01 Cosworth 2.4 V8 P
25 Frankreich  Charles Pic

KlassifikationenBearbeiten

QualifyingBearbeiten

Pos. Fahrer Konstrukteur Q1 Q2 Q3 Start
01 Deutschland  Michael Schumacher[# 1] Deutschland  Mercedes[# 2] 1:15,873 1:15,062 1:14,301 [9]06[12]
02 Australien  Mark Webber Osterreich  Red Bull-Renault[# 2] 1:16,013 1:15,035 1:14,381 01
03 Deutschland  Nico Rosberg Deutschland  Mercedes[# 2] 1:15,900 1:15,022 1:14,448 02
04 Vereinigtes Konigreich  Lewis Hamilton Vereinigtes Konigreich  McLaren-Mercedes[# 2] 1:16,063 1:15,166 1:14,583 03
05 Frankreich  Romain Grosjean Vereinigtes Konigreich  Lotus-Renault[# 2] 1:15,718 1:15,219 1:14,639 04
06 Spanien  Fernando Alonso Italien  Ferrari[# 2] 1:16,153 1:15,128 1:14,948 05
07 Brasilien  Felipe Massa Italien  Ferrari[# 2] 1:15,983 1:14,911 1:15,049 07
08 Finnland  Kimi Räikkönen Vereinigtes Konigreich  Lotus-Renault[# 2] 1:15,889 1:15,322 1:15,199 08
09 Venezuela  Pastor Maldonado[# 3] Vereinigtes Konigreich  Williams-Renault[# 2] 1:16,017 1:15,026 1:15,245 24
10 Deutschland  Sebastian Vettel Osterreich  Red Bull-Renault[# 2] 1:15,757 1:15,234 keine Zeit 09
11 Deutschland  Nico Hülkenberg Indien  Force India-Mercedes[# 2] 1:15,418 1:15,421 10
12 Japan  Kamui Kobayashi Schweiz  Sauber-Ferrari[# 2] 1:15,648 1:15,508 11
13 Vereinigtes Konigreich  Jenson Button Vereinigtes Konigreich  McLaren-Mercedes[# 2] 1:16,399 1:15,536 12
14 Brasilien  Bruno Senna Vereinigtes Konigreich  Williams-Renault[# 2] 1:15,923 1:15,709 13
15 Vereinigtes Konigreich  Paul di Resta Indien  Force India-Mercedes[# 2] 1:16,062 1:15,718 14
16 Australien  Daniel Ricciardo Italien  Toro Rosso-Ferrari[# 2] 1:16,360 1:15,878 15
17 Frankreich  Jean-Éric Vergne Italien  Toro Rosso-Ferrari[# 2] 1:16,491 1:16,885 16
18 Finnland  Heikki Kovalainen Malaysia  Caterham-Renault[# 2] 1:16,538 17
19 Russland  Witali Petrow Malaysia  Caterham-Renault[# 2] 1:17,404 18
20 Deutschland  Timo Glock Russland  Marussia-Cosworth 1:17,947 19
21 Spanien  Pedro de la Rosa Spanien  HRT-Cosworth 1:18,096 20
22 Frankreich  Charles Pic Russland  Marussia-Cosworth 1:18,476 21
23 Indien  Narain Karthikeyan Spanien  HRT-Cosworth 1:19,310 22
107-Prozent-Zeit: 1:20,697 min (bezogen auf Q1-Bestzeit von 1:15,418 min)
DNQ Mexiko  Sergio Pérez[# 4] Schweiz  Sauber-Ferrari[# 2] keine Zeit 23
Anmerkungen
  1. Michael Schumacher wurde wegen Verursachens einer Kollision im letzten Rennen um fünf Positionen nach hinten versetzt.
  2. a b c d e f g h i j k l m n o p q r s t Rennwagen mit KERS
  3. Pastor Maldonado wurde wegen Verursachens einer Kollision im freien Training um zehn Positionen und wegen eines Getriebewechsels um weitere fünf Positionen nach hinten versetzt.
  4. Sergio Pérez wurde wegen eines Getriebewechsels um fünf Positionen nach hinten versetzt.

RennenBearbeiten

Pos. Fahrer Konstrukteur Runden Stopps Zeit Start Schnellste Runde
01 Australien  Mark Webber Osterreich  Red Bull-Renault[# 1] 78 1 1:46:06,557 01 1:18,805 (45.)
02 Deutschland  Nico Rosberg Deutschland  Mercedes[# 1] 78 1 + 0,643 02 1:18,977 (46.)
03 Spanien  Fernando Alonso Italien  Ferrari[# 1] 78 1 + 0,947 05 1:18,857 (45.)
04 Deutschland  Sebastian Vettel Osterreich  Red Bull-Renault[# 1] 78 1 + 1,343 09 1:19,076 (43.)
05 Vereinigtes Konigreich  Lewis Hamilton Vereinigtes Konigreich  McLaren-Mercedes[# 1] 78 1 + 4,101 03 1:18,806 (46.)
06 Brasilien  Felipe Massa Italien  Ferrari[# 1] 78 1 + 6,195 07 1:19,101 (41.)
07 Vereinigtes Konigreich  Paul di Resta Indien  Force India-Mercedes[# 1] 78 1 + 41,537 14 1:19,757 (51.)
08 Deutschland  Nico Hülkenberg Indien  Force India-Mercedes[# 1] 78 1 + 42,562 10 1:18,423 (35.)
09 Finnland  Kimi Räikkönen Vereinigtes Konigreich  Lotus-Renault[# 1] 78 1 + 44,036 08 1:19,246 (51.)
10 Brasilien  Bruno Senna Vereinigtes Konigreich  Williams-Renault[# 1] 78 1 + 44,516 13 1:19,187 (51.)
11 Mexiko  Sergio Pérez Schweiz  Sauber-Ferrari[# 1] 77 2 + 1 Runde 23 1:17,296 (49.)
12 Frankreich  Jean-Éric Vergne Italien  Toro Rosso-Ferrari[# 1] 77 2 + 1 Runde 16 1:19,013 (25.)
13 Finnland  Heikki Kovalainen Malaysia  Caterham-Renault[# 1] 77 2 + 1 Runde 17 1:19,305 (76.)
14 Deutschland  Timo Glock Russland  Marussia-Cosworth 77 2 + 1 Runde 19 1:19,637 (60.)
15 Indien  Narain Karthikeyan Spanien  HRT-Cosworth 76 2 + 2 Runde 22 1:20,286 (44.)
16 Vereinigtes Konigreich  Jenson Button Vereinigtes Konigreich  McLaren-Mercedes[# 1] 70 1 DNF 12 1:19,923 (51.)
Australien  Daniel Ricciardo Italien  Toro Rosso-Ferrari[# 1] 65 1 DNF 15 1:19,752 (44.)
Frankreich  Charles Pic Russland  Marussia-Cosworth 64 1 DNF 21 1:19,604 (61.)
Deutschland  Michael Schumacher Deutschland  Mercedes[# 1] 63 1 DNF 06 1:18,904 (52.)
Russland  Witali Petrow Malaysia  Caterham-Renault[# 1] 15 1 DNF 18 1:20,825 (12.)
Japan  Kamui Kobayashi Schweiz  Sauber-Ferrari[# 1] 05 1 DNF 11 1:25,480 (04.)
Frankreich  Romain Grosjean Vereinigtes Konigreich  Lotus-Renault[# 1] 00 0 DNF 04
Spanien  Pedro de la Rosa Spanien  HRT-Cosworth 00 0 DNF 20
Venezuela  Pastor Maldonado Vereinigtes Konigreich  Williams-Renault[# 1] 00 0 DNF 24
Anmerkungen
  1. a b c d e f g h i j k l m n o p q r s t Rennwagen mit KERS

WM-Stände nach dem RennenBearbeiten

Die ersten zehn des Rennens bekamen 25, 18, 15, 12, 10, 8, 6, 4, 2 bzw. 1 Punkt(e).

FahrerwertungBearbeiten

Pos. Fahrer Konstrukteur Punkte
01 Spanien  Fernando Alonso Ferrari 76
02 Deutschland  Sebastian Vettel Red Bull-Renault 73
03 Australien  Mark Webber Red Bull-Renault 73
04 Vereinigtes Konigreich  Lewis Hamilton McLaren-Mercedes 63
05 Deutschland  Nico Rosberg Mercedes 59
06 Finnland  Kimi Räikkönen Lotus-Renault 51
07 Vereinigtes Konigreich  Jenson Button McLaren-Mercedes 45
08 Frankreich  Romain Grosjean Lotus-Renault 35
09 Venezuela  Pastor Maldonado Williams-Renault 29
10 Mexiko  Sergio Pérez Sauber-Ferrari 22
11 Vereinigtes Konigreich  Paul di Resta Force India-Mercedes 21
12 Japan  Kamui Kobayashi Sauber-Ferrari 19
Pos. Fahrer Konstrukteur Punkte
13 Brasilien  Bruno Senna Williams-Renault 15
14 Brasilien  Felipe Massa Ferrari 10
15 Deutschland  Nico Hülkenberg Force India-Mercedes 7
16 Frankreich  Jean-Éric Vergne Toro Rosso-Ferrari 4
17 Australien  Daniel Ricciardo Toro Rosso-Ferrari 2
18 Deutschland  Michael Schumacher Mercedes 2
19 Finnland  Heikki Kovalainen Caterham-Renault 0
20 Deutschland  Timo Glock Marussia-Cosworth 0
21 Frankreich  Charles Pic Marussia-Cosworth 0
22 Indien  Narain Karthikeyan HRT-Cosworth 0
23 Russland  Witali Petrow Caterham-Renault 0
24 Spanien  Pedro de la Rosa HRT-Cosworth 0

KonstrukteurswertungBearbeiten

Pos. Konstrukteur Punkte
01 Osterreich  Red Bull-Renault 146
02 Vereinigtes Konigreich  McLaren-Mercedes 108
03 Italien  Ferrari 86
04 Vereinigtes Konigreich  Lotus-Renault 86
05 Deutschland  Mercedes 61
06 Vereinigtes Konigreich  Williams-Renault 44
Pos. Konstrukteur Punkte
07 Schweiz  Sauber-Ferrari 41
08 Indien  Force India-Mercedes 28
09 Italien  Toro Rosso-Ferrari 6
10 Malaysia  Caterham-Renault 0
11 Russland  Marussia-Cosworth 0
12 Spanien  HRT-Cosworth 0

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Sebastian Fränzschky: „Die Reifenmischungen für die kommenden vier Rennen“. Motorsport-Total.com, 21. Mai 2012, abgerufen am 25. Mai 2012.
  2. „GP Monaco in Monte Carlo / 1. Freies Training“. Motorsport-Total.com, 24. Mai 2012, abgerufen am 25. Mai 2012.
  3. Fabian Hust: „Session frühzeitig abgebrochen: Bestzeit für Alonso“. Motorsport-Total.com, 24. Mai 2012, abgerufen am 25. Mai 2012.
  4. „GP Monaco in Monte Carlo / 2. Freies Training“. Motorsport-Total.com, 24. Mai 2012, abgerufen am 25. Mai 2012.
  5. Christian Nimmervoll, Dieter Rencken: „Tribünenboden gebrochen: Zuschauer verletzt“. Motorsport-Total.com, 24. Mai 2012, abgerufen am 10. Juni 2012.
  6. „GP Monaco in Monte Carlo / 3. Freies Training“. Motorsport-Total.com, 26. Mai 2012, abgerufen am 26. Mai 2012.
  7. Christian Nimmervoll: „Maldonado: Zehn Startpositionen nach hinten“. Motorsport-Total.com, 26. Mai 2012, abgerufen am 26. Mai 2012.
  8. Markus Lüttgens, Dieter Rencken: „Williams schlägt kein Kapital aus dem Speed“. Motorsport-Total.com, 26. Mai 2012, abgerufen am 27. Mai 2012.
  9. Dominik Sharaf: „Perez erhält Strafe wegen Getriebewechsel“. Motorsport-Total.com, 27. Mai 2012, abgerufen am 27. Mai 2012.
  10. Markus Lüttgens: „Kein Protest gegen Webbers Sieg“. Motorsport-Total.com, 17. Mai 2012, abgerufen am 10. Juni 2012.
  11. Felix Matthey: „FIA beschließt: Red Bulls Unterboden ist illegal!“ Motorsport-Total.com, 2. Juni 2012, abgerufen am 10. Juni 2012.
  12. Qualifying - Schumacher fastest, Webber on pole, offizielle FIA-Seite vom 26. Mai 2012, abgerufen am 26. Mai 2012.