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Großer Preis von Monaco 2010

Formel-1-Rennen in Monte Carlo

Der Große Preis von Monaco 2010 fand am 16. Mai auf dem Circuit de Monaco in Monte Carlo statt und war das sechste Rennen der Formel-1-Weltmeisterschaft 2010.

Flag of Monaco.svg Großer Preis von Monaco 2010
Renndaten
6. von 19 Rennen der Formel-1-Weltmeisterschaft 2010
Streckenprofil
Name: LXVIII Grand Prix de Monaco
Datum: 16. Mai 2010
Ort: Monte Carlo
Kurs: Circuit de Monaco
Länge: 260,52 km in 78 Runden à 3,34 km

Wetter: sonnig
Zuschauer: ~ 60.000
Pole-Position
Fahrer: AustralienAustralien Mark Webber OsterreichÖsterreich Red Bull-Renault
Zeit: 1:13,826 min
Schnellste Runde
Fahrer: DeutschlandDeutschland Sebastian Vettel OsterreichÖsterreich Red Bull-Renault
Zeit: 1:15,192 min (Runde 71)
Podium
Erster: AustralienAustralien Mark Webber OsterreichÖsterreich Red Bull-Renault
Zweiter: DeutschlandDeutschland Sebastian Vettel OsterreichÖsterreich Red Bull-Renault
Dritter: PolenPolen Robert Kubica FrankreichFrankreich Renault

BerichteBearbeiten

HintergrundBearbeiten

Nach dem Großen Preis von Spanien führte Jenson Button die Fahrerwertung mit drei Punkten vor Fernando Alonso und zehn Punkten vor Sebastian Vettel an. McLaren-Mercedes führte in der Konstrukteurswertung mit drei Punkten vor Ferrari und mit sechs Punkten vor Red Bull-Renault.

Vitantonio Liuzzi bestritt beim Großen Preis von Monaco seinen 50. Grand Prix.

Mit Michael Schumacher (fünfmal), Alonso (zweimal), Jarno Trulli, Lewis Hamilton und Button (jeweils einmal) traten fünf ehemalige Sieger zu diesem Grand Prix an.

TrainingBearbeiten

Im ersten freien Training, das in Monaco traditionell am Donnerstag stattfand, fuhr Ferrari-Pilot Alonso die schnellste Runde. Vettel und Robert Kubica belegten die Plätze zwei und drei.[1] Am Nachmittag im zweiten freien Training behielt Alonso die Führungsposition vor Nico Rosberg und Vettel.[2] Im dritten freien Training übernahm Kubica die Führung vor Felipe Massa und Mark Webber.[3] Alonso, der in den ersten beiden Trainings die schnellste Runde erzielt hatte, beschädigte sein Auto bei einem Unfall in der Massenet so stark, dass er nicht am Qualifying teilnehmen konnte. Er begann daher das Rennen aus der Boxengasse.[4]

QualifyingBearbeiten

Im ersten Abschnitt der Qualifikation erzielte Massa die schnellste Runde. Neben Alonso, der nach einem Unfall im Training nicht teilnehmen konnte, schieden die HRT-, Virgin- und Lotus-Piloten aus. Im zweiten Teil des Qualifyings setzte sich Rosberg an die Spitze des Feldes. Die Toro Rosso- und Sauber-Piloten sowie Witali Petrow, der in der Sainte Devote die Mauer berührte und für eine Gelbphase sorgte, Adrian Sutil und Nico Hülkenberg schieden aus. Im finalen Abschnitt sicherte sich Webber die Pole-Position vor Kubica und seinem Teamkollegen Vettel.

RennenBearbeiten

Beim Start des Grand Prix behielt Webber die Führung. Kubica, der vom zweiten Startplatz ins Rennen gegangen war, wurde von Vettel überholt. Ebenfalls gut gestartet war Rubens Barrichello, der von Platz neun auf den sechsten Platz vorgefahren war.

Bereits nach der ersten Runde musste das Safety Car zum ersten Mal auf die Strecke, da Williams-Pilot Hülkenberg einen Unfall im Tunnel hatte und am Tunnelausgang stehen blieb. Er blieb unverletzt.[5] Die Safety-Car-Phase nutzte Alonso, der, nachdem er das Qualifying wegen eines Unfalls im dritten Training auslassen musste, aus der Boxengasse gestartet war, um seinen Pflichtboxenstopp durchzuführen. In der dritten Runde musste der Führende in der Weltmeisterschaft Button, der nicht gut gestartet war, sein Auto ausgangs der Sainte Devote mit einem überhitzten Motor abstellen. Wie sich herausstellte, hatte ein Mechaniker vergessen die Kühlerabdeckung vor dem Start zu entfernen.[6]

Nachdem Restart des Rennens gab es zunächst keine Positionswechsel. Für Überholmanöver sorgte Alonso, der nach seinem frühen Boxenstopp am Ende des Feldes lag, und zunächst die langsameren Boliden der neuen Teams überholen musste. Nachdem die ersten Piloten ihre Boxenstopps absolviert hatten, befand sich Alonso zwischen Hamilton und Schumacher, der bei seinem Stopp an Barrichello vorbeigegangen war. Rosberg, der hinter Schumacher lag, versuchte mit einem späteren Stopp und schnellen Runden an seinem Teamkollegen vorbeizugehen. Nachdem es erst danach aussah, als dass Rosberg mit seiner Strategie Erfolg haben könnte, schloss er auf den Führenden Webber, der bereits an der Box war und zu dem Zeitpunkt nicht so schnelle Rundenzeiten wie Rosberg erzielte, auf. Nachdem Rosberg seinen Stopp absolviert hatte, platzierte er sich hinter Schumacher zurück auf der Rennstrecke und verlor somit zunächst das teaminterne Mercedes-Duell gegen seinen Teamkollegen.

In der Zwischenzeit hatten beide Sauber- und Virgin-Piloten ihr Rennen beendet. Pedro de la Rosa musste sein Rennen mit einem Hydraulikschaden an der Box aufgeben und sein Teamkollege Kamui Kobayashi war mit einem Getriebeproblem liegen geblieben.[7] Für das Team war es das vierte Rennen bei dem kein Sauber das Ziel erreichte. Auch für Virgin war es das vierte Rennen ohne Zielankunft, da Timo Glock mit einem Aufhängungsschaden und Lucas di Grassi mit einem losen Hinterrad das Rennen aufgeben mussten.[8]

In der 31. Runde musste das Safety Car erneut auf die Strecke, da Barrichello in der Massenet abgeflogen war.[5] Das Feld, das weiterhin von Webber angeführt wurde, rückte somit näher zusammen, allerdings kam es beim Restart zu keinem Positionswechsel. In der 43. Runde musste das Safety Car zum dritten Mal auf die Rennstrecke. Diesmal allerdings nicht wegen eines Unfalls oder liegengeblieben Autos, sondern weil sich ein Gullydeckel in der Massenet gelöst hatte. Beim Restart kam es, wie schon zuvor, zu keinen weiteren Positionswechseln und Webber setzte sich erneut an der Spitze ab.

In der 61. Runde gaben auch Heikki Kovalainen und Bruno Senna das Rennen an der Box auf. In der 74. Runde zu einer Kollision zwischen Jarno Trulli und Karun Chandhok. Trulli versuchte in der Rascasse an Chandhok vorbeizugehen und kollidierte dabei mit dem Inder. Trullis Bolide hob ab und kam auf dem HRT-Boliden von Chandhok zum Stehen. Dabei verfehlte der Lotus nur knapp den Kopf von Chandhok. Webber, der kurz davor war die beiden Piloten zu überrunden, erreichte die Unfallstelle als erster und wich den Boliden knapp aus.

Das Safety Car kam anschließend zum vierten Mal auf die Strecke und Petrow gab an der Box auf. Da die Gefahrenstelle bis zum Rennende nicht geräumt werden konnte, entschied man sich das Safety Car bis zum Rennende auf der Strecke zu lassen. Damit das Safety Car nicht mit auf das Zielfoto kam, wurde es am Ende der letzten Runde in die Boxengasse geleitet. Schumacher nutzte die Situation und zog an Alonso vorbei. Allerdings wurde nach Rennende eine Untersuchung gegen Schumacher eingeleitet, da das Überholmanöver in der Safety-Car-Phase stattgefunden hatte. Die Kommissare bestraften den Mercedes-Piloten mit einer Durchfahrtsstrafe, die zum Rennende in eine 20-Sekunden-Zeitstrafe umgewandelt wird. Somit fiel der Deutsche auf den zwölften Platz zurück.[9] Schumacher sah sich in Sicherheit, da grüne Flaggen geschwenkt wurden, die üblicherweise die Strecke wieder freigeben, und sein Team ihm nichts gegenteiliges mitgeteilt hatte. Jedoch wurden die grünen Flaggen beim Rennen nur geschwenkt, da Abschnitt 40.11[10], der besagt, dass grüne Flaggen geschwenkt werden, sobald das Safety Car an die Box fährt, es vorschrieb, aber dennoch Abschnitt 40.13[11], der besagt, dass beim Rennende unter Safety-Car-Bedingungen nicht überholt werden darf, angewandt wurde.[12] Die FIA kündigte nach dem Rennen an, die Safety-Car-Regelung eindeutiger zu formulieren.[13] Ironischerweise war Schumachers ehemaliger Rivale Damon Hill bei diesem Rennen als einer von vier Rennkommissaren aktiv.

Webber entschied das Rennen mit einem Start-Ziel-Sieg für sich und musste nur die schnellste Rennrunde an seinen Teamkollegen Vettel, der Zweiter wurde, abgeben. Neben den beiden Red-Bull-Piloten stand Kubica auf dem Podest. Somit verwendeten alle Piloten, die an der Siegehrung teilnahmen, Motoren von Renault. Die weiteren Punkte gingen an Massa, Hamilton, Alonso, Rosberg, Sutil, Vitantonio Liuzzi und Sébastien Buemi. Alonso gelang es wegen seines frühen Boxenstopps aus der Boxengasse startend auf den sechsten Platz vorzufahren.

Webber übernahm mit dem Sieg die Führung in der Weltmeisterschaft punktgleich vor seinem Teamkollegen Vettel, und auch Red Bull-Renault übernahm mit dem Doppelsieg die Führung der Konstrukteurswertung.

MeldelisteBearbeiten

Team Nr. Fahrer Chassis Motor Reifen
Vereinigtes Konigreich  Vodafone McLaren Mercedes 01 Vereinigtes Konigreich  Jenson Button McLaren MP4-25 Mercedes-Benz 2.4 V8 B
02 Vereinigtes Konigreich  Lewis Hamilton
Deutschland  Mercedes GP Petronas F1 Team 03 Deutschland  Michael Schumacher Mercedes MGP W01 Mercedes-Benz 2.4 V8 B
04 Deutschland  Nico Rosberg
Osterreich  Red Bull Racing 05 Deutschland  Sebastian Vettel Red Bull RB6 Renault 2.4 V8 B
06 Australien  Mark Webber
Italien  Scuderia Ferrari Marlboro 07 Brasilien  Felipe Massa Ferrari F10 Ferrari 2.4 V8 B
08 Spanien  Fernando Alonso
Vereinigtes Konigreich  AT&T Williams 09 Brasilien  Rubens Barrichello Williams FW32 Cosworth 2.4 V8 B
10 Deutschland  Nico Hülkenberg
Frankreich  Renault F1 Team 11 Polen  Robert Kubica Renault R30 Renault 2.4 V8 B
12 Russland  Witali Petrow
Indien  Force India F1 Team 14 Deutschland  Adrian Sutil Force India VJM03 Mercedes-Benz 2.4 V8 B
15 Italien  Vitantonio Liuzzi
Italien  Scuderia Toro Rosso 16 Schweiz  Sébastien Buemi Toro Rosso STR5 Ferrari 2.4 V8 B
17 Spanien  Jaime Alguersuari
Malaysia  Lotus Racing 18 Italien  Jarno Trulli Lotus T127 Cosworth 2.4 V8 B
19 Finnland  Heikki Kovalainen
Spanien  HRT F1 Team 20 Indien  Karun Chandhok HRT F110 Cosworth 2.4 V8 B
21 Brasilien  Bruno Senna
Schweiz  BMW Sauber F1 Team 22 Spanien  Pedro de la Rosa Sauber C29 Ferrari 2.4 V8 B
23 Japan  Kamui Kobayashi
Vereinigtes Konigreich  Virgin Racing 24 Deutschland  Timo Glock Virgin VR-01 Cosworth 2.4 V8 B
25 Brasilien  Lucas di Grassi

KlassifikationenBearbeiten

QualifyingBearbeiten

Pos. Fahrer Konstrukteur Q1 Q2 Q3 Start
01 Australien  Mark Webber Osterreich  Red Bull-Renault 1:15,035 1:14,462 1:13,826 01
02 Polen  Robert Kubica Frankreich  Renault 1:15,045 1:14,549 1:14,120 02
03 Deutschland  Sebastian Vettel Osterreich  Red Bull-Renault 1:15,110 1:14,568 1:14,227 03
04 Brasilien  Felipe Massa Italien  Ferrari 1:14,757 1:14,405 1:14,283 04
05 Vereinigtes Konigreich  Lewis Hamilton Vereinigtes Konigreich  McLaren-Mercedes 1:15,676 1:14,527 1:14,432 05
06 Deutschland  Nico Rosberg Deutschland  Mercedes 1:15,188 1:14,375 1:14,544 06
07 Deutschland  Michael Schumacher Deutschland  Mercedes 1:15,649 1:14,691 1:14,590 07
08 Vereinigtes Konigreich  Jenson Button Vereinigtes Konigreich  McLaren-Mercedes 1:15,623 1:15,150 1:14,637 08
09 Brasilien  Rubens Barrichello Vereinigtes Konigreich  Williams-Cosworth 1:15,590 1:15,083 1:14,901 09
10 Italien  Vitantonio Liuzzi Indien  Force India-Mercedes 1:15,397 1:15,061 1:15,170 10
11 Deutschland  Nico Hülkenberg Vereinigtes Konigreich  Williams-Cosworth 1:16,030 1:15,317 11
12 Deutschland  Adrian Sutil Indien  Force India-Mercedes 1:15,445 1:15,318 12
13 Schweiz  Sébastien Buemi Italien  Toro Rosso-Ferrari 1:15,961 1:15,413 13
14 Russland  Witali Petrow Frankreich  Renault 1:15,482 1:15,576 14
15 Spanien  Pedro de la Rosa Schweiz  Sauber-Ferrari 1:15,908 1:15,692 15
16 Japan  Kamui Kobayashi Schweiz  Sauber-Ferrari 1:16,175 1:15,992 16
17 Spanien  Jaime Alguersuari Italien  Toro Rosso-Ferrari 1:16,021 1:16,176 17
18 Finnland  Heikki Kovalainen Malaysia  Lotus-Cosworth 1:17,094 18
19 Italien  Jarno Trulli Malaysia  Lotus-Cosworth 1:17,134 19
20 Deutschland  Timo Glock Vereinigtes Konigreich  Virgin-Cosworth 1:17,377 20
21 Brasilien  Lucas di Grassi Vereinigtes Konigreich  Virgin-Cosworth 1:17,864 21
22 Brasilien  Bruno Senna Spanien  HRT-Cosworth 1:18,509 22
23 Indien  Karun Chandhok Spanien  HRT-Cosworth 1:19,559 23
  Spanien  Fernando Alonso1 Italien  Ferrari Box

1 Fernando Alonso konnte aufgrund eines Unfalls im Training nicht teilnehmen und musste daher aus der Boxengasse starten.

RennenBearbeiten

Pos. Fahrer Konstrukteur Runden Stopps Zeit Start Schnellste Runde
01 Australien  Mark Webber Osterreich  Red Bull-Renault 78 1 1:50:13,355 01 1:15,318 (63.)
02 Deutschland  Sebastian Vettel Osterreich  Red Bull-Renault 78 1 + 0,448 03 1:15,192 (71.)
03 Polen  Robert Kubica Frankreich  Renault 78 1 + 1,675 02 1:15,353 (72.)
04 Brasilien  Felipe Massa Italien  Ferrari 78 1 + 2,666 04 1:15,503 (68.)
05 Vereinigtes Konigreich  Lewis Hamilton Vereinigtes Konigreich  McLaren-Mercedes 78 1 + 4,363 05 1:16,219 (68.)
06 Spanien  Fernando Alonso Italien  Ferrari 78 1 + 6,341 Box 1:15,905 (73.)
07 Deutschland  Nico Rosberg Deutschland  Mercedes 78 1 + 6,651 06 1:15,959 (65.)
08 Deutschland  Adrian Sutil Indien  Force India-Mercedes 78 1 + 6,970 12 1:15,963 (72.)
09 Italien  Vitantonio Liuzzi Indien  Force India-Mercedes 78 1 + 7,305 10 1:16,142 (72.)
10 Schweiz  Sébastien Buemi Italien  Toro Rosso-Ferrari 78 1 + 8,199 13 1:16,493 (68.)
11 Spanien  Jaime Alguersuari Italien  Toro Rosso-Ferrari 78 1 + 9,135 17 1:16,381 (73.)
12 Deutschland  Michael Schumacher1 Deutschland  Mercedes 78 1 + 25,712 07 1:15,580 (71.)
13 Russland  Witali Petrow Frankreich  Renault 73 2 + 5 Runde 14 1:16,405 (60.)
14 Indien  Karun Chandhok Spanien  HRT-Cosworth 70 1 + 8 Runden 23 1:19,553 (69.)
15 Italien  Jarno Trulli Malaysia  Lotus-Cosworth 70 1 + 8 Runden 19 1:19,340 (69.)
Finnland  Heikki Kovalainen Malaysia  Lotus-Cosworth 58 1 DNF 18 1:18,401 (57.)
Brasilien  Bruno Senna Spanien  HRT-Cosworth 58 1 DNF 22 1:20,130 (58.)
Brasilien  Rubens Barrichello Vereinigtes Konigreich  Williams-Cosworth 30 1 DNF 09 1:19,074 (22.)
Japan  Kamui Kobayashi Schweiz  Sauber-Ferrari 26 0 DNF 16 1:18,775 (24.)
Brasilien  Lucas di Grassi Vereinigtes Konigreich  Virgin-Cosworth 25 1 DNF 21 1:22,255 (19.)
Deutschland  Timo Glock Vereinigtes Konigreich  Virgin-Cosworth 22 0 DNF 20 1:20,775 (11.)
Spanien  Pedro de la Rosa Schweiz  Sauber-Ferrari 21 0 DNF 15 1:19,270 (21.)
Vereinigtes Konigreich  Jenson Button Vereinigtes Konigreich  McLaren-Mercedes 02 0 DNF 08 2:14,285 (02.)
Deutschland  Nico Hülkenberg Vereinigtes Konigreich  Williams-Cosworth 00 0 DNF 11

1 Michael Schumacher erhielt nachträglich eine 20-Sekunden-Zeitstrafe und fiel vom sechsten auf den zwölften Rang zurück.[9]

WM-Stände nach dem RennenBearbeiten

Die ersten zehn des Rennens bekamen 25, 18, 15, 12, 10, 8, 6, 4, 2 bzw. 1 Punkt(e).

FahrerwertungBearbeiten

Pos. Fahrer Konstrukteur Punkte
01 Australien  Mark Webber Red Bull-Renault 78
02 Deutschland  Sebastian Vettel Red Bull-Renault 78
03 Spanien  Fernando Alonso Ferrari 75
04 Vereinigtes Konigreich  Jenson Button McLaren-Mercedes 70
05 Brasilien  Felipe Massa Ferrari 61
06 Polen  Robert Kubica Renault 59
07 Vereinigtes Konigreich  Lewis Hamilton McLaren-Mercedes 59
08 Deutschland  Nico Rosberg Mercedes 56
09 Deutschland  Michael Schumacher Mercedes 22
10 Deutschland  Adrian Sutil Force India-Mercedes 20
11 Italien  Vitantonio Liuzzi Force India-Mercedes 10
12 Brasilien  Rubens Barrichello Williams-Cosworth 7
Pos. Fahrer Konstrukteur Punkte
13 Russland  Witali Petrow Renault 6
14 Spanien  Jaime Alguersuari Toro Rosso-Ferrari 3
15 Schweiz  Sébastien Buemi Toro Rosso-Ferrari 1
16 Deutschland  Nico Hülkenberg Williams-Cosworth 1
17 Spanien  Pedro de la Rosa Sauber-Ferrari 0
18 Japan  Kamui Kobayashi Sauber-Ferrari 0
19 Finnland  Heikki Kovalainen Lotus-Cosworth 0
20 Indien  Karun Chandhok HRT-Cosworth 0
21 Brasilien  Lucas di Grassi Virgin-Cosworth 0
22 Italien  Jarno Trulli Lotus-Cosworth 0
23 Brasilien  Bruno Senna HRT-Cosworth 0
24 Deutschland  Timo Glock Virgin-Cosworth 0

KonstrukteurswertungBearbeiten

Pos. Konstrukteur Punkte
01 Osterreich  Red Bull-Renault 156
02 Italien  Ferrari 136
03 Vereinigtes Konigreich  McLaren-Mercedes 129
04 Deutschland  Mercedes 78
05 Frankreich  Renault 65
06 Indien  Force India-Mercedes 30
Pos. Konstrukteur Punkte
07 Vereinigtes Konigreich  Williams-Cosworth 8
08 Italien  Toro Rosso-Ferrari 4
09 Schweiz  Sauber-Ferrari 0
10 Malaysia  Lotus-Cosworth 0
11 Spanien  HRT-Cosworth 0
12 Vereinigtes Konigreich  Virgin-Cosworth 0

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. „GP Monaco in Monte Carlo / 1. Freies Training“ (Motorsport-Total.com am 13. Mai 2010)
  2. „GP Monaco in Monte Carlo / 2. Freies Training“ (Motorsport-Total.com am 13. Mai 2010)
  3. „GP Monaco in Monte Carlo / 3. Freies Training“ (Motorsport-Total.com am 15. Mai 2010)
  4. „Alonso verpasst Qualifying: Auto zu stark beschädigt“ (Motorsport-Total.com am 15. Mai 2010)
  5. a b „Williams nach Doppel-Crash enttäuscht“ (Motorsport-Total.com am 16. Mai 2010)
  6. „Button durch unglücklichen Fehler gestoppt“ (Motorsport-Total.com am 16. Mai 2010)
  7. „Sauber-Team: Wieder ein technischer Totalausfall“ (Motorsport-Total.com am 16. Mai 2010)
  8. „Doppelausfall für die Virgin-Truppe“ (Motorsport-Total.com am 16. Mai 2010)
  9. a b „20 Sekunden Zeitstrafe gegen Schumacher!“ (Motorsport-Total.com am 16. Mai 2010)
  10. Sobald das Safety Car die Boxeneinfahrt erreicht, werden die gelben Flaggen und die Safety-Car-Schilder eingeholt und durch grüne Flaggen und ein grünes Ampelsignal bei der Ziellinie ersetzt. Diese werden angezeigt, bis das letzte Auto die Ziellinie überquert hat.
  11. Wenn das Rennen zu Ende geht, während das Safety Car eingesetzt ist, wird es am Ende der letzten Runde in die Boxengasse fahren und die Autos werden die Zielflagge nehmen, ohne zu überholen.
  12. „Michael & Damon: Wisst ihr noch?“ (Motorsport-Total.com am 17. Mai 2010)
  13. „Nach Schumacher-Manöver: FIA ändert Reglement“ (Motorsport-Total.com am 20. Mai 2010)

WeblinksBearbeiten

  Commons: Großer Preis von Monaco 2010 – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien