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Großer Preis von Singapur 2010

Formel-1-Rennen

Der Große Preis von Singapur 2010 fand am 26. September auf dem Marina Bay Street Circuit in Singapur statt und war das 15. Rennen der Formel-1-Weltmeisterschaft 2010.

Flag of Singapore.svg Großer Preis von Singapur 2010
Renndaten
15. von 19 Rennen der Formel-1-Weltmeisterschaft 2010
Streckenprofil
Name: 2010 Formula 1 SingTel Singapore Grand Prix
Datum: 26. September 2010
Ort: Singapur
Kurs: Marina Bay Street Circuit
Länge: 309,224 km in 61 Runden à 5,067 km

Wetter: bewölkt
Zuschauer: ~ 83.000
Pole-Position
Fahrer: SpanienSpanien Fernando Alonso ItalienItalien Ferrari
Zeit: 1:45,390 min
Schnellste Runde
Fahrer: SpanienSpanien Fernando Alonso ItalienItalien Ferrari
Zeit: 1:47,976 min (Runde 58)
Podium
Erster: SpanienSpanien Fernando Alonso ItalienItalien Ferrari
Zweiter: DeutschlandDeutschland Sebastian Vettel OsterreichÖsterreich Red Bull-Renault
Dritter: AustralienAustralien Mark Webber OsterreichÖsterreich Red Bull-Renault

BerichteBearbeiten

HintergrundBearbeiten

Nach dem Großen Preis von Italien führte Mark Webber die Fahrerwertung mit fünf Punkten vor Lewis Hamilton und mit 21 Punkten vor Fernando Alonso an. Red Bull-Renault führte in der Konstrukteurswertung mit drei Punkten vor McLaren-Mercedes und mit 60 Punkten vor Ferrari.

Bei Sauber-Ferrari kam es im Vorfeld des Grand Prix zu einem Fahrerwechsel. Pedro de la Rosa wurde durch Nick Heidfeld, der zuletzt beim Großen Preis von Abu Dhabi 2009 für das Vorgängerteam BMW Sauber fuhr, ersetzt.[1]

Eine Stunde vor Beginn des ersten freien Trainings gab auch HRT-Cosworth einen Fahrerwechsel bekannt. Sakon Yamamoto musste auf Grund einer angeblichen Lebensmittelvergiftung pausieren. Wie sich schon wenig später herausstellte, war der tatsächliche Grund für das Aussetzen keine Lebensmittelvergiftung, sondern finanzielle Schwierigkeiten. Das Geld von Yamamotos Mutter, die ihrem Sohn das Cockpit finanzierte, war nicht rechtzeitig bei HRT angekommen. Daher erhielt Ersatzpilot Christian Klien, der dem Team Sponsorengelder aus Österreich zur Verfügung stellte, das Auto[2] und bestritt seinen ersten Grand Prix seit dem Großen Preis von Italien 2006.[3]

Mit Timo Glock, Heidfeld, Nico Hülkenberg, Nico Rosberg, Michael Schumacher, Adrian Sutil und Sebastian Vettel waren sieben deutsche Fahrer am Start (29,17 Prozent), wodurch ein neuer Rekord aufgestellt wurde.[4]

Rubens Barrichello bestritt beim Großen Preis von Singapur seinen 300. Grand Prix. Zwar feierte er das Jubiläum bereits zwei Rennen zuvor, da er in der Saison 2002 allerdings zu zwei Rennen nicht gestartet war, hatte er erst nach dem Großen Preis von Singapur 300 Rennen absolviert. Glock bestritt seinen 50. Grand Prix.

Mit Alonso und Hamilton (jeweils einmal) traten beide ehemalige Sieger zu diesem Grand Prix an.

TrainingBearbeiten

 
Felipe Massa im ersten freien Training am Freitag

Das erste freie Training fand unter abtrocknenden Bedingungen statt. Die Rundenzeiten wurden im Laufe des Trainings immer schneller und Webber erzielte die schnellste Runde vor Schumacher und Sutil. Mit Fairuz Fauzy im Lotus-Cosworth von Jarno Trulli und Jérôme D’Ambrosio im Virgin-Cosworth von Lucas di Grassi nahmen zwei Testfahrer am ersten freien Training teil.[5] Für D’Ambrosio war es zugleich die erste Teilnahme an einem Grand-Prix-Wochenende überhaupt.[6] Im zweiten freien Training kam es zu einer Doppelführung der Red Bull-Renault. Vettel erzielte die schnellste Zeit vor Webber und Jenson Button.[7] Im dritten freien Training behielt Vettel die Spitzenposition vor Alonso und Hamilton.[8]

QualifyingBearbeiten

Der erste Abschnitt des Qualifyings musste bereits nach neun Minuten unterbrochen werden, da Felipe Massa, der noch keine Zeit gesetzt hatte, auf der Strecke stehen geblieben war. Alonso, Massas Teamkollege, sicherte sich die Bestzeit. Neben Massa schieden die HRT-, Virgin- und Lotus-Piloten aus. Im zweiten Segment erzielte Vettel die schnellste Runde. Die Force-India- und Toro Rosso-Piloten sowie Heidfeld, Witali Petrow und Hülkenberg schieden aus. Im letzten Abschnitt erzielte Alonso die schnellste Runde und sicherte sich die Pole-Position vor Vettel und Hamilton.

RennenBearbeiten

Alonso behauptete die Führung beim Start, indem er die Linie wechselte, sodass Vettel nicht an ihm vorbeifahren konnte. Für Heidfeld lief die erste Runde nach seinem Comeback nicht wie geplant, da er mit Vitantonio Liuzzi kollidierte.[9] Während Liuzzi zunächst weiterfahren konnte, musste Heidfeld zum Wechsel des Frontflügels an die Box. Kurz vor Heidfeld war bereits Massa an die Box gefahren, dessen Strategie einen Reifenwechsel nach einer Runde vorsah. Liuzzi blieb in der nächsten Runde mit einem Schaden an der Hinterradaufhängung stehen.[9] Da sein Auto nicht geborgen werden konnte, musste das Safety Car auf die Strecke. Mehrere Piloten nutzten die Gelegenheit um ihren Pflichtboxenstopp zu absolvieren. Von den fünf führenden Piloten ging nur Webber an die Box und fiel auf den elften Platz zurück.

Beim Restart behielt Alonso erneut die Führung vor Vettel und setzte sich erneut etwas von ihm ab. Webber ging direkt nach dem Restart an Glock vorbei, der mit seinem Virgin noch nicht an der Box war. In den folgenden Runden ging er auch noch an Kamui Kobayashi und Schumacher vorbei. Hinter Glock sammelten sich hingegen einige Fahrzeuge, die zunächst nicht an ihm vorbei kamen. Nachdem Sutil es vorbei geschafft hatte, zogen auch andere Piloten wie Hülkenberg und Massa nach.

An der Spitze blieb Vettel wenige Sekunden hinter Alonso. Auf den Rest des Feldes bauten die beiden ihren Vorsprung Runde um Runde aus. Im Fernduell fuhren beide gegen Webber, dessen Serie an Überholmanövern hinter Barrichello endete. Während Alonso und Vettel nach mehreren Runden den notwendigen Vorsprung auf Webber hatten, wurde den McLaren-Piloten mitgeteilt, dass sie schneller fahren müssen, um vor Webber zu bleiben. Während die McLaren-Piloten sich zunächst von Webber absetzten, gelang es ihnen mit dem abbauenden Reifen immer weniger und Webber hielt den Abstand gleich oder verkürzte ihn. Beim Boxenstopp verlor Hamilton schließlich seinen dritten Platz und fiel hinter Webber zurück. Eine Runde nach Hamilton kamen auch Alonso und Vettel an die Box. An der Reihenfolge änderte sich jedoch nichts.

Nachdem Trulli an der Box aufgegeben hatte, musste das Safety Car erneut auf die Strecke. Auslöser war Kobayashi, der beim Unterfahren der Tribüne in die Streckenbegrenzung fuhr. Von den nachfolgenden Piloten sah Senna das stehende Auto nicht und fuhr in den Sauber rein. Wenig später war das Rennen auch für Sennas Teamkollegen Klien, der am gesamten Wochenende schneller als Senna war, mit technischen Problemen beendet.

In der Safety-Car-Phase absolvierten alle Piloten, die noch nicht an der Box waren, ihren Stopp und die Piloten rückten zusammen. Webber schloss somit auf dem dritten Platz auf die führenden Piloten auf. Beim Restart lagen die überrundeten Virgin-Piloten zwischen dem Führungsduo und den anderen Piloten. Beim Überrundungsversuch kam Webber nicht gleich an Lucas di Grassi vorbei und verlor Zeit. Hamilton nutzte die Gelegenheit um an seinem Gegner vorbeizugehen. Vor der Memorial Corner lag er knapp vor Webber. Beim Einbiegen in die Kurve kam es zu einer Kollision zwischen Hamilton und Webber. Während Hamilton ausschied, fuhr Webber weiter. Eine Runde später kam es in derselben Kurve zu einer weiteren Kollision zwischen Schumacher und Heidfeld. Während Heidfeld nach einer Kollision mit der Mauer ausschied, musste Schumacher zum Wechsel seines Frontflügels an die Box.

An der Spitze konnte sich Alonso auf den harten Reifen nicht mehr von Vettel lösen und der Abstand blieb bei in etwa einer Sekunde. Beide Piloten setzten den jeweils anderen unter Druck und fuhren beinahe abwechselnd die schnellsten Rennrunden und Sektorenbestzeiten. Während die meisten Piloten mit einem Stopp durchfuhren, musste Robert Kubica ein weiteres Mal die Reifen wechseln. Mit den neuen Reifen machte er allerdings einige Positionen, die er zunächst verloren hatte, wieder gut, da seine Gegner zum Teil fast das ganze Rennen mit denselben Reifen gefahren waren. Glock musste das Rennen, nachdem er anfänglich einige Piloten hinter sich hielt, zwölf Runden vor Schluss an der Box aufgeben.

Während Alonso und Vettel um die Sieg fuhren, kam es zu einer Gelbphase auf der Start-Ziel-Geraden, da Heikki Kovalainen mit seinem brennenden Lotus kurz hinter der Ziellinie stehen geblieben war. Der Finne beendete die Runde zunächst und stieg anschließend aus dem Auto aus um es mit einem Feuerlöscher selbst zu löschen.

Schlussendlich gewann Alonso das Rennen vor Vettel und Webber. Alonso führte das Rennen durchgängig an, startete von der Pole-Position und erzielte die schnellste Runde. Ihm gelang somit der erste Grand Slam seiner Karriere. Auf den Plätzen vier bis sieben folgten Button, Rosberg, Barrichello und Kubica. Rosberg war erneut ein unspektakuläres, aber effektives Rennen gefahren.

Auf den Plätzen acht bis zehn kam es nach dem Rennen zu einigen Verschiebungen. Zunächst lag Sutil vor Hülkenberg und Massa auf dem achten Platz. Jedoch erhielt Sutil von den Rennkommissaren eine 20-Sekunden-Zeitstrafe, da er in der ersten Runde die Strecke abgekürzt hatte. Somit rückte Hülkenberg auf den achten Platz vor. Massa wurde vor Sutil Neunter.[10] Allerdings war auch dieses Ergebnis nicht endgültig, da Force India gegen die Strafe protestierte und eine Beschwerde gegen Hülkenberg, der wie Sutil die Strecke am Anfang des Rennens abgekürzt hatte, einlegte.[11] Nachdem auch Hülkenberg eine 20-Sekunden-Zeitstrafe erhielt,[12] zog Force India den Protest zurück.[13] Neuer Achter war somit Massa, der vom letzten Startplatz ins Rennen gegangen war. Sutil wurde Neunter und Hülkenberg Zehnter.

In der Weltmeisterschaft behauptete Webber seine Führungsposition. Alonso verbesserte sich durch den Sieg auf den zweiten Platz. Ein Verlierer des Wochenendes war Hamilton, der nach seiner Kollision mit Webber punktelos blieb und auf den dritten Platz zurückfiel. Bei den Konstrukteuren baute Red Bull-Renault den Vorsprung auf McLaren-Mercedes weiter aus.

MeldelisteBearbeiten

Team Nr. Fahrer Chassis Motor Reifen
Vereinigtes Konigreich  Vodafone McLaren Mercedes 01 Vereinigtes Konigreich  Jenson Button McLaren MP4-25 Mercedes-Benz 2.4 V8 B
02 Vereinigtes Konigreich  Lewis Hamilton
Deutschland  Mercedes GP Petronas F1 Team 03 Deutschland  Michael Schumacher Mercedes MGP W01 Mercedes-Benz 2.4 V8 B
04 Deutschland  Nico Rosberg
Osterreich  Red Bull Racing 05 Deutschland  Sebastian Vettel Red Bull RB6 Renault 2.4 V8 B
06 Australien  Mark Webber
Italien  Scuderia Ferrari Marlboro 07 Brasilien  Felipe Massa Ferrari F10 Ferrari 2.4 V8 B
08 Spanien  Fernando Alonso
Vereinigtes Konigreich  AT&T Williams 09 Brasilien  Rubens Barrichello Williams FW32 Cosworth 2.4 V8 B
10 Deutschland  Nico Hülkenberg
Frankreich  Renault F1 Team 11 Polen  Robert Kubica Renault R30 Renault 2.4 V8 B
12 Russland  Witali Petrow
Indien  Force India F1 Team 14 Deutschland  Adrian Sutil Force India VJM03 Mercedes-Benz 2.4 V8 B
15 Italien  Vitantonio Liuzzi
Italien  Scuderia Toro Rosso 16 Schweiz  Sébastien Buemi Toro Rosso STR5 Ferrari 2.4 V8 B
17 Spanien  Jaime Alguersuari
Malaysia  Lotus Racing 18 Malaysia  Fairuz Fauzy[M 1] Lotus T127 Cosworth 2.4 V8 B
Italien  Jarno Trulli[M 1]
19 Finnland  Heikki Kovalainen
Spanien  HRT F1 Team 20 Japan  Sakon Yamamoto[M 2] HRT F110 Cosworth 2.4 V8 B
Osterreich  Christian Klien[M 2]
21 Brasilien  Bruno Senna
Schweiz  BMW Sauber F1 Team 22 Deutschland  Nick Heidfeld Sauber C29 Ferrari 2.4 V8 B
23 Japan  Kamui Kobayashi
Vereinigtes Konigreich  Virgin Racing 24 Deutschland  Timo Glock Virgin VR-01 Cosworth 2.4 V8 B
25 Belgien  Jérôme D’Ambrosio[M 3]
Brasilien  Lucas di Grassi[M 3]
  1. a b Fauzy fuhr den Lotus mit der Nummer 18 im ersten freien Training. Trulli übernahm das Fahrzeug anschließend für das restliche Rennwochenende.
  2. a b Yamamoto war ursprünglich für den HRT mit der Nummer 20 gemeldet. Wegen finanzieller Schwierigkeiten wurde er am Freitag kurz vor Beginn des ersten freien Trainings durch Klien ersetzt.
  3. a b D’Ambrosio fuhr den Virgin mit der Nummer 25 im ersten freien Training. Di Grassi übernahm das Fahrzeug anschließend für das restliche Rennwochenende.

KlassifikationenBearbeiten

QualifyingBearbeiten

Pos. Fahrer Konstrukteur Q1 Q2 Q3 Start
01 Spanien  Fernando Alonso Italien  Ferrari 1:46,541 1:45,809 1:45,390 01
02 Deutschland  Sebastian Vettel Osterreich  Red Bull-Renault 1:46,960 1:45,561 1:45,457 02
03 Vereinigtes Konigreich  Lewis Hamilton Vereinigtes Konigreich  McLaren-Mercedes 1:48,296 1:46,042 1:45,571 03
04 Vereinigtes Konigreich  Jenson Button Vereinigtes Konigreich  McLaren-Mercedes 1:48,032 1:46,490 1:45,944 04
05 Australien  Mark Webber Osterreich  Red Bull-Renault 1:47,088 1:45,908 1:45,977 05
06 Brasilien  Rubens Barrichello Vereinigtes Konigreich  Williams-Cosworth 1:48,183 1:47,019 1:46,236 06
07 Deutschland  Nico Rosberg Deutschland  Mercedes 1:48,554 1:46,783 1:46,443 07
08 Polen  Robert Kubica Frankreich  Renault 1:47,657 1:46,949 1:46,593 08
09 Deutschland  Michael Schumacher Deutschland  Mercedes 1:48,425 1:47,160 1:46,702 09
10 Japan  Kamui Kobayashi Schweiz  Sauber-Ferrari 1:48,908 1:47,599 1:47,884 10
11 Spanien  Jaime Alguersuari Italien  Toro Rosso-Ferrari 1:48,127 1:47,666 11
12 Deutschland  Nico Hülkenberg1 Vereinigtes Konigreich  Williams-Cosworth 1:47,984 1:47,674 17
13 Russland  Witali Petrow Frankreich  Renault 1:48,906 1:48,165 12
14 Schweiz  Sébastien Buemi Italien  Toro Rosso-Ferrari 1:49,063 1:48,502 13
15 Deutschland  Nick Heidfeld Schweiz  Sauber-Ferrari 1:48,696 1:48,557 14
16 Deutschland  Adrian Sutil Indien  Force India-Mercedes 1:48,496 1:48,899 15
17 Italien  Vitantonio Liuzzi Indien  Force India-Mercedes 1:48,988 1:48,961 16
18 Deutschland  Timo Glock Vereinigtes Konigreich  Virgin-Cosworth 1:50,721 18
19 Finnland  Heikki Kovalainen Malaysia  Lotus-Cosworth 1:50,915 19
20 Brasilien  Lucas di Grassi Vereinigtes Konigreich  Virgin-Cosworth 1:51,107 20
21 Italien  Jarno Trulli Malaysia  Lotus-Cosworth 1:51,641 21
22 Osterreich  Christian Klien Spanien  HRT-Cosworth 1:52,946 22
23 Brasilien  Bruno Senna Spanien  HRT-Cosworth 1:54,174 23
24 Brasilien  Felipe Massa Italien  Ferrari keine Zeit 24

1 Nico Hülkenberg wurde aufgrund eines Getriebewechsels um fünf Plätze nach hinten versetzt.[14]

RennenBearbeiten

Pos. Fahrer Konstrukteur Runden Stopps Zeit Start Schnellste Runde
01 Spanien  Fernando Alonso Italien  Ferrari 61 1 1:57:53,579 01 1:47,976 (58.)
02 Deutschland  Sebastian Vettel Osterreich  Red Bull-Renault 61 1 + 0,293 02 1:48,141 (59.)
03 Australien  Mark Webber Osterreich  Red Bull-Renault 61 1 + 29,141 05 1:49,706 (54.)
04 Vereinigtes Konigreich  Jenson Button Vereinigtes Konigreich  McLaren-Mercedes 61 1 + 30,384 04 1:49,711 (61.)
05 Deutschland  Nico Rosberg Deutschland  Mercedes 61 1 + 49,394 07 1:50,125 (55.)
06 Brasilien  Rubens Barrichello Vereinigtes Konigreich  Williams-Cosworth 61 1 + 56,101 06 1:50,334 (52.)
07 Polen  Robert Kubica Frankreich  Renault 61 2 + 1:26,559 08 1:49,255 (56.)
08 Brasilien  Felipe Massa Italien  Ferrari 61 1 + 1:53,297 24 1:52,079 (45.)
09 Deutschland  Adrian Sutil1 Indien  Force India-Mercedes 61 1 + 2:12,416 15 1:52,473 (45.)
10 Deutschland  Nico Hülkenberg1 Vereinigtes Konigreich  Williams-Cosworth 61 1 + 2:12,791 17 1:52,213 (45.)
11 Russland  Witali Petrow Frankreich  Renault 60 1 + 1 Runde 12 1:51,903 (46.)
12 Spanien  Jaime Alguersuari Italien  Toro Rosso-Ferrari 60 1 + 1 Runde 11 1:52,333 (43.)
13 Deutschland  Michael Schumacher Deutschland  Mercedes 60 2 + 1 Runde 09 1:49,680 (54.)
14 Schweiz  Sébastien Buemi Italien  Toro Rosso-Ferrari 60 2 + 1 Runde 13 1:49,710 (59.)
15 Brasilien  Lucas di Grassi Vereinigtes Konigreich  Virgin-Cosworth 59 2 + 2 Runden 20 1:52,513 (55.)
16 Finnland  Heikki Kovalainen2 Malaysia  Lotus-Cosworth 58 1 DNF 19 1:53,051 (53.)
Deutschland  Timo Glock Vereinigtes Konigreich  Virgin-Cosworth 49 1 DNF 18 1:53,559 (38.)
Deutschland  Nick Heidfeld Schweiz  Sauber-Ferrari 36 2 DNF 14 1:52,475 (29.)
Vereinigtes Konigreich  Lewis Hamilton Vereinigtes Konigreich  McLaren-Mercedes 35 1 DNF 03 1:50,750 (31.)
Osterreich  Christian Klien Spanien  HRT-Cosworth 31 1 DNF 22 1:57,766 (23.)
Japan  Kamui Kobayashi Schweiz  Sauber-Ferrari 30 0 DNF 10 1:53,957 (22.)
Brasilien  Bruno Senna Spanien  HRT-Cosworth 29 1 DNF 23 1:57,962 (19.)
Italien  Jarno Trulli Malaysia  Lotus-Cosworth 27 3 DNF 21 1:56,386 (20.)
Italien  Vitantonio Liuzzi Indien  Force India-Mercedes 01 0 DNF 16

1 Adrian Sutil und Nico Hülkenberg erhielten eine 20-Sekunden-Zeitstrafe für das Abkürzen der Strecke.

2 Nicht im Ziel, aufgrund der zurückgelegten Distanz aber gewertet.

WM-Stände nach dem RennenBearbeiten

Die ersten zehn des Rennens bekamen 25, 18, 15, 12, 10, 8, 6, 4, 2 bzw. 1 Punkt(e).

FahrerwertungBearbeiten

Pos. Fahrer Konstrukteur Punkte
01 Australien  Mark Webber Red Bull-Renault 202
02 Spanien  Fernando Alonso Ferrari 191
03 Vereinigtes Konigreich  Lewis Hamilton McLaren-Mercedes 182
04 Deutschland  Sebastian Vettel Red Bull-Renault 181
05 Vereinigtes Konigreich  Jenson Button McLaren-Mercedes 177
06 Brasilien  Felipe Massa Ferrari 128
07 Deutschland  Nico Rosberg Mercedes 122
08 Polen  Robert Kubica Renault 114
09 Deutschland  Adrian Sutil Force India-Mercedes 47
10 Deutschland  Michael Schumacher Mercedes 46
11 Brasilien  Rubens Barrichello Williams-Cosworth 39
12 Japan  Kamui Kobayashi Sauber-Ferrari 21
13 Russland  Witali Petrow Renault 19
14 Deutschland  Nico Hülkenberg Williams-Cosworth 17
Pos. Fahrer Konstrukteur Punkte
15 Italien  Vitantonio Liuzzi Force India-Mercedes 13
16 Schweiz  Sébastien Buemi Toro Rosso-Ferrari 7
17 Spanien  Pedro de la Rosa Sauber-Ferrari 6
18 Spanien  Jaime Alguersuari Toro Rosso-Ferrari 3
19 Finnland  Heikki Kovalainen Lotus-Cosworth 0
20 Indien  Karun Chandhok HRT-Cosworth 0
21 Brasilien  Lucas di Grassi Virgin-Cosworth 0
22 Italien  Jarno Trulli Lotus-Cosworth 0
23 Brasilien  Bruno Senna HRT-Cosworth 0
24 Deutschland  Timo Glock Virgin-Cosworth 0
25 Japan  Sakon Yamamoto HRT-Cosworth 0
Deutschland  Nick Heidfeld Sauber-Ferrari 0
Osterreich  Christian Klien HRT-Cosworth 0

KonstrukteurswertungBearbeiten

Pos. Konstrukteur Punkte
01 Osterreich  Red Bull-Renault 383
02 Vereinigtes Konigreich  McLaren-Mercedes 359
03 Italien  Ferrari 319
04 Deutschland  Mercedes 168
05 Frankreich  Renault 133
06 Indien  Force India-Mercedes 60
Pos. Konstrukteur Punkte
07 Vereinigtes Konigreich  Williams-Cosworth 56
08 Schweiz  Sauber-Ferrari 27
09 Italien  Toro Rosso-Ferrari 10
10 Malaysia  Lotus-Cosworth 0
11 Spanien  HRT-Cosworth 0
12 Vereinigtes Konigreich  Virgin-Cosworth 0

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. „Offiziell: Heidfeld ab sofort statt de la Rosa!“ (Motorsport-Total.com am 14. September 2010)
  2. „Keine Lebensmittelvergiftung“ (Motorsport-Magazin.com am 25. September 2010)
  3. „Zweites Comeback: Auch Klien fährt wieder!“ (Motorsport-Total.com am 24. September 2010)
  4. „Die glorreichen Sieben auf Punktejagd bei Nacht“ (Motorsport-Total.com am 23. September 2010)
  5. „GP Singapur in Singapore / 1. Freies Training“ (Motorsport-Total.com am 24. September 2010)
  6. „Offiziell: D'Ambrosio wird Freitagsfahrer bei Virgin“ (Motorsport-Total.com am 20. September 2010)
  7. „GP Singapur in Singapore / 2. Freies Training“ (Motorsport-Total.com am 24. September 2010)
  8. „GP Singapur in Singapore / 3. Freies Training“ (Motorsport-Total.com am 25. September 2010)
  9. a b „Force India: Sutil in den Punkten, Liuzzi scheidet aus“ (Motorsport-Total.com am 26. September 2010)
  10. „Sutil verliert nachträglich zwei Plätze“ (Motorsport-Total.com am 26. September 2010)
  11. „Sutil protestiert gegen Zeitstrafe“ (Motorsport-Total.com am 26. September 2010)
  12. „Nach Sutil auch Hülkenberg bestraft“ (Motorsport-Total.com am 26. September 2010)
  13. „Force India zieht Protest gegen Sutil-Strafe zurück“ (Motorsport-Total.com am 26. September 2010)
  14. „Strafversetzung für Nico Hülkenberg“ (Motorsport-Total.com am 24. September 2010)

WeblinksBearbeiten

  Commons: Großer Preis von Singapur 2010 – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien