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Großer Preis von Australien 2010

Formel-1-Rennen

Der Große Preis von Australien 2010 fand am 28. März auf dem Albert Park Circuit in Melbourne statt und war das zweite Rennen der Formel-1-Weltmeisterschaft 2010.

Flag of Australia.svg Großer Preis von Australien 2010
Renndaten
2. von 19 Rennen der Formel-1-Weltmeisterschaft 2010
Streckenprofil
Name: LXXV Qantas Australian Grand Prix
Datum: 28. März 2010
Ort: Melbourne
Kurs: Albert Park Circuit
Länge: 307,574 km in 58 Runden à 5,303 km

Wetter: bewölkt, zeitweise Regen
Zuschauer: ~ 108.500
Pole-Position
Fahrer: DeutschlandDeutschland Sebastian Vettel OsterreichÖsterreich Red Bull-Renault
Zeit: 1:23,919 min
Schnellste Runde
Fahrer: AustralienAustralien Mark Webber OsterreichÖsterreich Red Bull-Renault
Zeit: 1:28,358 min (Runde 47)
Podium
Erster: Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Jenson Button Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich McLaren-Mercedes
Zweiter: PolenPolen Robert Kubica FrankreichFrankreich Renault
Dritter: BrasilienBrasilien Felipe Massa ItalienItalien Ferrari

Inhaltsverzeichnis

BerichteBearbeiten

HintergrundBearbeiten

Nach dem Großen Preis von Bahrain führte Fernando Alonso die Fahrerwertung mit sieben Punkten vor Felipe Massa und zehn Punkten vor Lewis Hamilton an. Ferrari führte in der Konstrukteurswertung mit 22 Punkten vor McLaren-Mercedes und mit 25 Punkten vor Mercedes.

Qantas kehrte als Titelsponsor des Großen Preises von Australien zurück, nachdem man diese Position schon von 1997 bis 2001 ausgeübt hatte.[1]

In den letzten vier Jahren gewann der Sieger des Großen Preises von Australien auch den Weltmeistertitel. Mit Michael Schumacher (viermal), Alonso, Hamilton und Jenson Button (jeweils einmal) traten vier ehemalige Sieger zu diesem Grand Prix an.

Der Große Preis von Australien wurde 2010 zum 15. Mal auf dem Albert Park Circuit ausgetragen.

TrainingBearbeiten

Im ersten freien Training erzielte Robert Kubica die schnellste Runde vor Nico Rosberg und Button.[2] Force-India-Testfahrer Paul di Resta startete in diesem Training mit dem Rennwagen von Adrian Sutil und nahm erstmals an einem Rennwochenende teil.[3] Das zweite freie Training fand unter wechselnden Bedingungen statt. In der Mitte des Trainings war die Strecke nach einem Regenschauer nass, jedoch war die Strecke zum Anfang und Ende in einem trockenen Zustand. Hamilton setzte sich an die Spitze des Feldes. Auf Platz zwei und drei folgten Button und Mark Webber.[4] Im dritten freien Training am Samstag war Lokalmatador Webber am schnellsten. Alonso wurde Zweiter, Schumacher Dritter.[5]

QualifyingBearbeiten

Im ersten Abschnitt des Qualifyings erzielte Sebastian Vettel die schnellste Runde. Die HRT-, Virgin-, Lotus-Piloten und Witali Petrow schieden aus. Auch im zweiten Segment der Qualifikation setzte sich Vettel an die Spitze des Feldes. Die Toro Rosso- und Sauber-Piloten sowie Nico Hülkenberg, Vitantonio Liuzzi und Hamilton schieden aus. Wie in den beiden ersten Abschnitten war Vettel auch im finalen Abschnitt der schnellste und sicherte sich die Pole-Position vor seinem Teamkollegen Webber und Alonso.

RennenBearbeiten

 
Timo Glock fiel erneut aus

Vor dem Rennen hatte es geregnet, wodurch die Strecke nass war. Die Virgin-Piloten hatten ihr Auto umgebaut und mussten daher aus der Boxengasse starten. Jarno Trulli trat nicht zum Grand Prix an, weil Lotus einen Hydraulikschaden nicht rechtzeitig reparieren konnte.[6] Wegen der nassen Strecke entschieden sich alle Fahrer mit Intermediate-Reifen zu starten.

Nachdem Alonso schlecht gestartet war, berührte Button den Ferrari in der ersten Kurve. Darauf drehte sich Alonsos Rennwagen und traf dabei Schumacher. Alle drei Piloten waren in der Lage das Rennen fortzuführen, jedoch fiel Alonso ans Ende des Feldes zurück, und Schumacher belegte, nachdem er seinen Frontflügel gewechselt hatte, den letzten Platz. In der ersten Runde versagte die Aufhängung des Frontflügels an Kamui Kobayashis BMW Sauber. Das Fahrzeug ließ sich daraufhin nicht mehr kontrollieren und Kobayashi fuhr zunächst in die Streckenbegrenzung und kollidierte anschließend mit Sébastien Buemi und Hülkenberg. Alle drei Piloten blieben unverletzt, das Rennen war für sie allerdings beendet. Zur Bergung der Rennwagen kam das Safety-Car auf die Strecke.

Während die Anfangsphase für Alonso nicht optimal verlief, hatte sein Teamkollege Massa einen guten Start und belegte den zweiten Platz hinter Vettel. Ebenfalls gut gestartet waren die Renault-Piloten, von denen Kubica den vierten und Petrow den zehnten Platz belegte. Außerdem hatte sich Hamilton von dem elften auf den siebten Platz verbessert. HRT-Pilot Bruno Senna hatte auch einen guten Start und belegte den 14. Platz, jedoch musste er sein Rennen mit einem technischen Problem bereits in der vierten Runde aufgeben.

In der Runde nach dem Restart kam es zu einigen Überholmanövern. Webber überholte Massa und belegte den zweiten Platz und Hamilton zu an seinem Teamkollegen Button vorbei. Anschließend entschied sich Button in die Boxengasse zu fahren und auf Trockenreifen zu wechseln. Nachdem er anfangs Probleme mit der nassen Strecke hatte und einmal in die Auslaufzone gerutscht war, entschieden sich zwei Runden später die meisten Piloten ebenfalls zu einem Wechsel auf Trockenreifen. Einzig die Red-Bull-Piloten und Sutil blieben auf der Strecke. Eine Runde später entschied sich auch der Führende Vettel an die Box zu gehen und Webber übernahm die Führung von seinem Teamkollegen. In der zehnten Runde schied Petrow nach einem Fahrfehler aus und eine Runde später musste Sutil sein Rennen mit einem technischen Defekt beenden. Als letzter Pilot kam Webber in der elften Runde, und somit zwei Runden nach Vettel, an die Box. Der Deutsche übernahm wieder die Führung. Gewinner der Boxenstopps war eindeutig Button, der hinter Vettel den zweiten Platz belegte. Webber hingegen zählte zu den Verlierern und fiel auf Platz sechs zurück.

 
Robert Kubica fuhr überraschend auf den zweiten Platz

Alonso und Schumacher konnten im hinteren Feld einige Piloten überholen und so belegte Alonso in der 14. Runde bereits den achten Platz. Schumacher war in dieser Runde hinter Jaime Alguersuari auf Platz 13. In der 16. Runde zog Webber an Massa vorbei und auch Hamilton konnte den Brasilianer überholen. Allerdings berührten sich Webber und Hamilton in der nächsten Kurve und Massa überholte beide zurück. Webber fiel darauf hinter Alonso auf den achten Platz zurück. An der Spitze setzte sich Vettel Runde um Runde von Button ab. Kubica und Rosberg, die die Plätze hinter dem Führungsduo belegten, konnten den beiden jedoch nicht folgen.

In der 22. Runde verloren beide Ferrari-Piloten eine Position. Massa wurde endgültig von Hamilton überholt und Webber zog wieder an Alonso vorbei. Hamilton verkürzte anschließend den Rückstand auf Rosberg und überholte den Deutschen in der 26. Runde vor Kurve 11. Rosberg versuchte einen Gegenangriff und war auf der Geraden vor der Ascari bereits neben dem McLaren-Piloten. Allerdings musste er das Überholmanöver abbrechen, da vor der Ascari gelbe Flaggen geschwenkt wurden. Auslöser für die gelben Flaggen war der Führende Vettel, der ins Kiesbett gerutscht war. Während man im Laufe des Rennens von einem Bremsschaden ausging, stellte man nachher fest, dass eine lose Radmutter für den Ausfall Vettels verantwortlich war.[7] Anschließend übernahm Button die Führung vor Kubica und Hamilton. In der 28. Runde wurde Massa auch von Webber überholt. Anschließend versuchte Alonso an Massa vorbeizugehen, jedoch gelang es dem Brasilianer seinen Teamkollegen hinter sich zu halten. Weiter vorne hatte Hamilton den Rückstand auf Kubica aufgeholt, überholen konnte er ihn aber nicht.

In der Zwischenzeit war Schumacher an Alguersuari vorbeigezogen. Jedoch fiel er, nachdem beide zum zweiten Mal an der Box gewesen waren, wieder hinter den Spanier zurück. In der Spitzengruppe war Webber der erste, der seinen zweiten Stopp absolvierte und es gelang ihm den eine Runde später stoppenden Rosberg zu überholen. Nachdem Hamilton nach seinem Stopp zurück auf die Strecke gefahren war, zog Webber auch an dem McLaren-Piloten vorbei. Dabei verpasste er die Ideallinie und Hamilton überholte den Australier zurück. Nach diesen Stopps führte Button das Rennen vor Kubica, Massa und Alonso an. Die vier Piloten entschieden sich gegen einen zweiten Stopp und somit mussten die drei Piloten, die an der Box gewesen waren, den Rückstand erst einmal wieder aufholen.

Für Virgin war das Rennen nach 44 Runden beendet, als Timo Glock mit einem Aufhängungsschaden ausschied. Lucas di Grassi war bereits vorher ausgeschieden, kehrte jedoch für ein paar Runden auf die Strecke zurück. Nach insgesamt 26 gefahrenen Runden musste er seinen Boliden mit einem Hydraulikschaden endgültig abstellen.[8]

 
Jenson Button siegte erstmals für McLaren-Mercedes

Hamilton, Webber und Rosberg nutzten den Vorteil ihrer neuen Reifen und schlossen auf die Ferrari-Piloten auf. Allerdings hatte Hamilton zunächst keine Chance an Alonso vorbeizugehen. Im hinteren Teil des Feldes kam es allerdings zu einem Überholmanöver als Rubens Barrichello an Pedro de la Rosa vorbeizog und auf Platz neun vorfuhr. Hinter de la Rosa lagen Alguersuari und Schumacher. Drei Runden vor Schluss gelang es Schumacher an Alguersuari vorbeizugehen und er machte Druck auf de la Rosa. Weiter vorne beschwerte sich Hamilton über Boxenfunk bei seinem Team darüber, dass er einen zweiten Stopp absolviert hatte. Anschließend versuchte er vor der Ascari ein Überholmanöver gegen Alonso, jedoch scheiterte er dabei und kollidierte mit Webber, der spät gebremst hatte. Während Hamilton nur Rosberg vorbeiziehen lassen musste, fiel Webber, der seinen Frontflügel wechseln musste, weiter zurück. Kurz vor Rennende ging Schumacher an de la Rosa vorbei und sicherte sich damit noch einen Punkt.

Schließlich gewann Button, wie im Vorjahr, den Großen Preis von Australien. Es war sein erster Sieg für McLaren-Mercedes und der erste seit dem Großen Preis der Türkei 2009. Die weiteren Podest-Plätze gingen an Kubica, der Zweiter wurde, und Massa. Alonso musste sich nach seiner Aufholjagd mit dem vierten Platz hinter Massa zufriedengeben. Die weiteren Punkte gingen an Rosberg, Hamilton, Liuzzi, Barrichello, Webber und Schumacher.

Alonso behielt die Führung in der Weltmeisterschaft vor Massa. Button verbesserte sich auf Platz drei. Bei den Konstrukteuren behauptete Ferrari die Spitzenposition.

MeldelisteBearbeiten

Team Nr. Fahrer Chassis Motor Reifen
Vereinigtes Konigreich  Vodafone McLaren Mercedes 01 Vereinigtes Konigreich  Jenson Button McLaren MP4-25 Mercedes-Benz 2.4 V8 B
02 Vereinigtes Konigreich  Lewis Hamilton
Deutschland  Mercedes GP Petronas F1 Team 03 Deutschland  Michael Schumacher Mercedes MGP W01 Mercedes-Benz 2.4 V8 B
04 Deutschland  Nico Rosberg
Osterreich  Red Bull Racing 05 Deutschland  Sebastian Vettel Red Bull RB6 Renault 2.4 V8 B
06 Australien  Mark Webber
Italien  Scuderia Ferrari Marlboro 07 Brasilien  Felipe Massa Ferrari F10 Ferrari 2.4 V8 B
08 Spanien  Fernando Alonso
Vereinigtes Konigreich  AT&T Williams 09 Brasilien  Rubens Barrichello Williams FW32 Cosworth 2.4 V8 B
10 Deutschland  Nico Hülkenberg
Frankreich  Renault F1 Team 11 Polen  Robert Kubica Renault R30 Renault 2.4 V8 B
12 Russland  Witali Petrow
Indien  Force India F1 Team 14 Vereinigtes Konigreich  Paul di Resta[M 1] Force India VJM03 Mercedes-Benz 2.4 V8 B
Deutschland  Adrian Sutil[M 1]
15 Italien  Vitantonio Liuzzi
Italien  Scuderia Toro Rosso 16 Schweiz  Sébastien Buemi Toro Rosso STR5 Ferrari 2.4 V8 B
17 Spanien  Jaime Alguersuari
Malaysia  Lotus Racing 18 Italien  Jarno Trulli Lotus T127 Cosworth 2.4 V8 B
19 Finnland  Heikki Kovalainen
Spanien  HRT F1 Team 20 Indien  Karun Chandhok HRT F110 Cosworth 2.4 V8 B
21 Brasilien  Bruno Senna
Schweiz  BMW Sauber F1 Team 22 Spanien  Pedro de la Rosa Sauber C29 Ferrari 2.4 V8 B
23 Japan  Kamui Kobayashi
Vereinigtes Konigreich  Virgin Racing 24 Deutschland  Timo Glock Virgin VR-01 Cosworth 2.4 V8 B
25 Brasilien  Lucas di Grassi
  1. a b Di Resta fuhr den Force India mit der Nummer 14 im ersten freien Training. Sutil übernahm das Fahrzeug anschließend für das restliche Rennwochenende.

KlassifikationenBearbeiten

QualifyingBearbeiten

Pos. Fahrer Konstrukteur Q1 Q2 Q3 Start
01 Deutschland  Sebastian Vettel Osterreich  Red Bull-Renault 1:24,774 1:24,096 1:23,919 01
02 Australien  Mark Webber Osterreich  Red Bull-Renault 1:25,286 1:24,276 1:24,035 02
03 Spanien  Fernando Alonso Italien  Ferrari 1:25,082 1:24,335 1:24,111 03
04 Vereinigtes Konigreich  Jenson Button Vereinigtes Konigreich  McLaren-Mercedes 1:24,897 1:24,531 1:24,675 04
05 Brasilien  Felipe Massa Italien  Ferrari 1:25,548 1:25,010 1:24,837 05
06 Deutschland  Nico Rosberg Deutschland  Mercedes 1:24,788 1:24,788 1:24,884 06
07 Deutschland  Michael Schumacher Deutschland  Mercedes 1:25,351 1:24,871 1:24,927 07
08 Brasilien  Rubens Barrichello Vereinigtes Konigreich  Williams-Cosworth 1:25,702 1:25,085 1:25,217 08
09 Polen  Robert Kubica Frankreich  Renault 1:25,588 1:25,122 1:25,372 09
10 Deutschland  Adrian Sutil Indien  Force India-Mercedes 1:25,504 1:25,046 1:26,036 10
11 Vereinigtes Konigreich  Lewis Hamilton Vereinigtes Konigreich  McLaren-Mercedes 1:25,046 1:25,184 11
12 Schweiz  Sébastien Buemi Italien  Toro Rosso-Ferrari 1:26,061 1:25,638 12
13 Italien  Vitantonio Liuzzi Indien  Force India-Mercedes 1:26,170 1:25,743 13
14 Spanien  Pedro de la Rosa Schweiz  Sauber-Ferrari 1:26,089 1:25,747 14
15 Deutschland  Nico Hülkenberg Vereinigtes Konigreich  Williams-Cosworth 1:25,866 1:25,748 15
16 Japan  Kamui Kobayashi Schweiz  Sauber-Ferrari 1:26,251 1:25,777 16
17 Spanien  Jaime Alguersuari Italien  Toro Rosso-Ferrari 1:26,095 1:26,089 17
18 Russland  Witali Petrow Frankreich  Renault 1:26,471 18
19 Finnland  Heikki Kovalainen Malaysia  Lotus-Cosworth 1:28,797 19
20 Italien  Jarno Trulli Malaysia  Lotus-Cosworth 1:29,111 20
21 Deutschland  Timo Glock Vereinigtes Konigreich  Virgin-Cosworth 1:29,592 21
22 Brasilien  Lucas di Grassi Vereinigtes Konigreich  Virgin-Cosworth 1:30,185 22
23 Brasilien  Bruno Senna Spanien  HRT-Cosworth 1:30,526 23
24 Indien  Karun Chandhok Spanien  HRT-Cosworth 1:30,613 24

RennenBearbeiten

Pos. Fahrer Konstrukteur Runden Stopps Zeit Start Schnellste Runde
01 Vereinigtes Konigreich  Jenson Button Vereinigtes Konigreich  McLaren-Mercedes 58 1 1:33:36,531 04 1:29,291 (52.)
02 Polen  Robert Kubica Frankreich  Renault 58 1 + 12,034 09 1:29,570 (32.)
03 Brasilien  Felipe Massa Italien  Ferrari 58 1 + 14,488 05 1:29,537 (52.)
04 Spanien  Fernando Alonso Italien  Ferrari 58 1 + 16,304 03 1:29,707 (47.)
05 Deutschland  Nico Rosberg Deutschland  Mercedes 58 2 + 16,683 06 1:28,489 (53.)
06 Vereinigtes Konigreich  Lewis Hamilton Vereinigtes Konigreich  McLaren-Mercedes 58 2 + 29,898 11 1:28,506 (47.)
07 Italien  Vitantonio Liuzzi Indien  Force India-Mercedes 58 1 + 59,847 13 1:29,685 (55.)
08 Brasilien  Rubens Barrichello Vereinigtes Konigreich  Williams-Cosworth 58 2 + 1:00,536 08 1:29,210 (58.)
09 Australien  Mark Webber Osterreich  Red Bull-Renault 58 3 + 1:07,319 02 1:28,358 (47.)
10 Deutschland  Michael Schumacher Deutschland  Mercedes 58 3 + 1:09,391 07 1:29,185 (58.)
11 Spanien  Jaime Alguersuari Italien  Toro Rosso-Ferrari 58 2 + 1:11,301 17 1:29,713 (49.)
12 Spanien  Pedro de la Rosa Schweiz  Sauber-Ferrari 58 1 + 1:14,084 14 1:30,587 (54.)
13 Finnland  Heikki Kovalainen Malaysia  Lotus-Cosworth 56 1 + 2 Runden 19 1:33,638 (52.)
14 Indien  Karun Chandhok Spanien  HRT-Cosworth 53 2 + 5 Runden 22 1:35,045 (48.)
Deutschland  Timo Glock Vereinigtes Konigreich  Virgin-Cosworth 41 1 DNF Box 1:34,230 (37.)
Brasilien  Lucas di Grassi Vereinigtes Konigreich  Virgin-Cosworth 26 2 DNF Box 1:36,607 (17.)
Deutschland  Sebastian Vettel Osterreich  Red Bull-Renault 25 1 DNF 01 1:31,556 (22.)
Deutschland  Adrian Sutil Indien  Force India-Mercedes 09 0 DNF 10 1:43,223 (06.)
Russland  Witali Petrow Frankreich  Renault 09 1 DNF 18 1:43,132 (06.)
Brasilien  Bruno Senna Spanien  HRT-Cosworth 04 0 DNF 21 2:27,276 (04.)
Schweiz  Sébastien Buemi Italien  Toro Rosso-Ferrari 00 0 DNF 12
Deutschland  Nico Hülkenberg Vereinigtes Konigreich  Williams-Cosworth 00 0 DNF 15
Japan  Kamui Kobayashi Schweiz  Sauber-Ferrari 00 0 DNF 16
  Italien  Jarno Trulli Malaysia  Lotus-Cosworth DNS 201

1 Jarno Trulli belegte den 20. Platz in der Startaufstellung, konnte aber wegen eines Hydraulikschadens nicht zum Rennen antreten.[6]

WM-Stände nach dem RennenBearbeiten

Die ersten zehn des Rennens bekamen 25, 18, 15, 12, 10, 8, 6, 4, 2 bzw. 1 Punkt(e).

FahrerwertungBearbeiten

Pos. Fahrer Konstrukteur Punkte
01 Spanien  Fernando Alonso Ferrari 37
02 Brasilien  Felipe Massa Ferrari 33
03 Vereinigtes Konigreich  Jenson Button McLaren-Mercedes 31
04 Vereinigtes Konigreich  Lewis Hamilton McLaren-Mercedes 23
05 Deutschland  Nico Rosberg Mercedes 20
06 Polen  Robert Kubica Renault 18
07 Deutschland  Sebastian Vettel Red Bull-Renault 12
08 Deutschland  Michael Schumacher Mercedes 9
09 Italien  Vitantonio Liuzzi Force India-Mercedes 8
10 Australien  Mark Webber Red Bull-Renault 6
11 Brasilien  Rubens Barrichello Williams-Cosworth 5
12 Spanien  Jaime Alguersuari Toro Rosso-Ferrari 0
Pos. Fahrer Konstrukteur Punkte
13 Deutschland  Adrian Sutil Force India-Mercedes 0
14 Spanien  Pedro de la Rosa Sauber-Ferrari 0
15 Finnland  Heikki Kovalainen Lotus-Cosworth 0
16 Deutschland  Nico Hülkenberg Williams-Cosworth 0
17 Indien  Karun Chandhok HRT-Cosworth 0
18 Schweiz  Sébastien Buemi Toro Rosso-Ferrari 0
19 Italien  Jarno Trulli Lotus-Cosworth 0
Deutschland  Timo Glock Virgin-Cosworth 0
Brasilien  Lucas di Grassi Virgin-Cosworth 0
Brasilien  Bruno Senna HRT-Cosworth 0
Russland  Witali Petrow Renault 0
Japan  Kamui Kobayashi Sauber-Ferrari 0

KonstrukteurswertungBearbeiten

Pos. Konstrukteur Punkte
01 Italien  Ferrari 70
02 Vereinigtes Konigreich  McLaren-Mercedes 54
03 Deutschland  Mercedes 29
04 Frankreich  Renault 18
05 Osterreich  Red Bull-Renault 18
06 Indien  Force India-Mercedes 8
Pos. Konstrukteur Punkte
07 Vereinigtes Konigreich  Williams-Cosworth 5
08 Italien  Toro Rosso-Ferrari 0
09 Schweiz  Sauber-Ferrari 0
10 Malaysia  Lotus-Cosworth 0
11 Spanien  HRT-Cosworth 0
Vereinigtes Konigreich  Virgin-Cosworth 0

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. “Qantas is Aussie GP naming-rights backer” (Memento vom 27. Februar 2010 im Internet Archive) (speedcafe.com am 24. Februar 2010)
  2. „GP Australien in Melbourne / 1. Freies Training“ (Motorsport-Total.com am 26. März 2010)
  3. „Force India gibt sich weiterhin optimistisch“ (Motorsport-Total.com am 26. März 2010)
  4. „GP Australien in Melbourne / 2. Freies Training“ (Motorsport-Total.com am 26. März 2010)
  5. „GP Australien in Melbourne / 3. Freies Training“ (Motorsport-Total.com am 27. März 2010)
  6. a b „Lotus ist stolz: Und jetzt das Heimrennen“ (Motorsport-Total.com am 28. März 2010)
  7. „Vettel: Diesmal war's die Radmutter!“ (Motorsport-Total.com am 28. März 2010)
  8. „Virgin zuversichtlich: ‚Es geht voran‘“ (Motorsport-Total.com am 28. März 2010)

WeblinksBearbeiten

  Commons: Großer Preis von Australien 2010 – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien