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Großer Preis von Brasilien 2012

Formel-1-Rennen

Der Große Preis von Brasilien 2012 fand am 25. November auf dem Autódromo José Carlos Pace in São Paulo statt und war das 20. und letzte Rennen der Formel-1-Weltmeisterschaft 2012.

Flag of Brazil.svg Großer Preis von Brasilien 2012
Renndaten
20. von 20 Rennen der Formel-1-Weltmeisterschaft 2012
Streckenprofil
Name: Formula 1 Grande Prêmio Petrobras do Brasil 2012
Datum: 25. November 2012
Ort: São Paulo
Kurs: Autódromo José Carlos Pace
Länge: 305,909 km in 71 Runden à 4,309 km

Pole-Position
Fahrer: Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Lewis Hamilton Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich McLaren-Mercedes
Zeit: 1:12,458 min
Schnellste Runde
Fahrer: Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Lewis Hamilton Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich McLaren-Mercedes
Zeit: 1:18,069 min
Podium
Erster: Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Jenson Button Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich McLaren-Mercedes
Zweiter: SpanienSpanien Fernando Alonso ItalienItalien Scuderia Ferrari
Dritter: BrasilienBrasilien Felipe Massa ItalienItalien Scuderia Ferrari

Inhaltsverzeichnis

BerichteBearbeiten

HintergrundBearbeiten

Nach dem Großen Preis der USA führte Sebastian Vettel die Fahrerwertung mit 13 Punkten Vorsprung auf Fernando Alonso und 67 Punkten auf Kimi Räikkönen an. In der Konstrukteurswertung führte Red Bull-Renault mit 73 Punkten Vorsprung auf Ferrari und 87 Punkten auf McLaren-Mercedes. Red Bull-Renault stand bereits seit dem Großen Preis der USA als Konstrukteursweltmeister fest.

Beim Großen Preis von Brasilien stellt Pirelli den Fahrern die Reifenmischungen P Zero Hard (silber) und P Zero Medium (weiß) sowie für Nässe Cinturato Intermediates (grün) und Cinturato Full-Wets (blau) zur Verfügung. Im ersten freien Training erhielten die Piloten zusätzlich zwei Reifensätze eines Prototyps für die Saison 2013.[1]

Mit Michael Schumacher (viermal), Felipe Massa, Mark Webber (je zweimal), Räikkönen und Vettel (je einmal) treten fünf ehemalige Sieger zu diesem Grand Prix an.

Als Rennkommissare fungieren Silvia Bellot (ESP), Garry Connelly (AUS), Felipe Giaffone (BRA) und Tom Kristensen (DEN).

TrainingBearbeiten

Im ersten freien Training erzielte Lewis Hamilton die Bestzeit vor Vettel und Webber. In diesem Training übernahm Valtteri Bottas den Williams von Bruno Senna und Giedo van der Garde den Caterham von Heikki Kovalainen.[2][3] Im zweiten freien Training blieben die ersten drei Positionen unverändert.[4][5] Im dritten freien Training übernahm mit Jenson Button erneut ein McLaren-Pilot die Spitzenposition vor den Red-Bull-Fahrern Vettel und Webber ein.[6][7]

QualifyingBearbeiten

Vor dem Qualifying hatte es geregnet, sodass die Strecke zu Beginn des Qualifyings unterschiedlich nass war. Es war jedoch so trocken, dass die Piloten die schnellsten Runden auf Slicks fuhren. Hamilton war der schnellste Pilot. Die HRT-, Marussia- und Caterham-Piloten sowie Romain Grosjean schieden aus. Grosjean fiel in diesem Abschnitt ebenfalls durch eine leichte Berührung mit Pedro de la Rosa auf der Start-Ziel-Kurve auf, bei der sich Grosjean den Frontflügel beschädigte. Die Rennkommissare beurteilten diese Berührung als Rennunfall und verhängten keine Sanktionen.[8] Im zweiten Abschnitt fuhr Vettel die schnellste Runde. Die Toro-Rosso- und Sauber-Piloten sowie Schumacher, Senna und Paul di Resta schieden aus. Im dritten Segment erhielt Hamilton die Führung zurück und sicherte sich die Pole-Position vor Button und Webber.

In der Startaufstellung wurden Pastor Maldonado um zehn und de la Rosa um fünf Positionen nach hinten versetzt – Maldonado aufgrund einer dritten Verwarnung, diesmal für das Auslassen einer Kontrollwiegung.[9] De la Rosa erhielt die Startplatzstrafe, da er sein Getriebe vorzeitig gewechselt hatte. Da er den letzten Platz belegte, blieb die Strafe somit ohne Auswirkung.[10]

Die Aspiranten auf die Fahrerweltmeisterschaft Vettel und Alonso erhielten die Startpositionen vier und sieben.

RennenBearbeiten

Vor dem Rennen, das das letzte von Schumacher war, fuhr dieser mit einer Flagge, auf der „Thank you“ stand, in die Startaufstellung.[11]

Das Rennen wurde auf einer leicht feuchten Strecke gestartet. Die Piloten verwendeten aber allesamt Slicks. Während die beiden McLaren-Piloten den Start für sich entschieden und ohne Positionswechsel vorne fuhren, gab es dahinter einige Duelle und Verschiebungen. Vettel verlor in der ersten Kurve bereits einige Positionen und fiel unter anderem hinter die beiden Ferrari-Fahrer, die gut starteten, zurück.[12] In der Descida do Lago bremste Vettel zu früh. Während Räikkönen noch auswich, rutschte Senna auf der Innenseite der Kurve in Vettel und drehte ihn um.[12] Auch Sergio Pérez wurde von Senna getroffen. Während Senna und Pérez umgehend ausschieden, fuhr Vettel mit beschädigtem linken Unterboden und Auspuff dem Feld hinterher.[13] Senna und Vettel sahen die Schuld für diese Kollision beim jeweils anderen Piloten.[14] Eine Runde später schied auch Sennas Teamkollege Maldonado von der Strecke rutschend aus. Maldonado fuhr über einen nassen Kerb und kam in den Reifenstapeln zum Stehen.[15]

In der zweiten Runde ging Alonso vor der ersten Kurve gleichzeitig an Massa und Webber vorbei auf die dritte Position. In den nächsten Runden nahm der Regen etwas zu, sodass die Strecke immer rutschiger wurde. In der fünften Runde verbremste er sich vor der ersten Kurve und verlor dabei eine Position an Nico Hülkenberg. Er blieb aber vor Webber, der kurz darauf auch von Massa überholt wurde.[11]

Während sich Webber anschließend von der Strecke drehte und Positionen verlor, schied Grosjean nach einem Unfall in der Mergulho aus. Sein Fahrzeug hatte mit kalten Reifen plötzlich übersteuert.[13] An der Spitze entwickelte sich parallel ein Duell zwischen Hamilton und Button, bei dem Button zunächst nur kurzzeitig an Hamilton vorbeiging. In der achten Runde ging Button aber endgültig an Hamilton vorbei.[11]

In den nächsten Runden entschieden sich einige Fahrer für einen Wechsel auf Intermediate-Reifen, da es immer nasser wurde. Von den vorderen Piloten verzichteten nur Button und Hülkenberg, der damit auf die zweite Position kam, auf einen Wechsel auf Intermediates.[11]

In der 18. Runde kam es an der Spitze zum Führungswechsel und Hülkenberg übernahm erstmals die Führung eines Formel-1-Rennens. In der Zwischenzeit hatte Vettel seinen Rückstand auf Alonso beinahe vollständig abgebaut und lag eine Position hinter ihm auf der fünften Position. Kurz darauf begannen alle Piloten, die auf Intermediates gewechselt hatten, wieder zurück auf Slicks zu wechseln, da der Regen nicht angehalten hatte und die Strecke wieder trockener war. Button und Hülkenberg hatten somit mit ihrem Wechselverzicht die richtige Entscheidung getroffen und lagen in etwa 45 Sekunden vor dem drittplatzierten Hamilton.[11]

In der 23. kam das Safety Car auf die Strecke, da einige Teile auf der Strecke lagen und sich kurz zuvor Nico Rosberg beim Überfahren eines Teils einen Reifen beschädigt hatte. Button und Hülkenberg nutzen die Safety-Car-Phase für einen Boxenstopp und wechselten auf die härtere Reifenmischung. Die überrundeten Piloten erhielten somit die Möglichkeit, wieder in die Führungsrunde zurückzukommen, da ihnen erlaubt wurde, das Safety Car zu überholen.[11]

Beim Restart blieben die ersten vier Positionen an der Spitze unverändert. Vettel verlor seinen fünften Platz aber an Kamui Kobayashi, der im S do Senna sowohl an Webber, als auch an Vettel vorbeiging. Während Hülkenberg zunächst die Spitzenposition behielt, ging Hamilton eine Runde nach dem Restart an Button vorbei auf die zweite Position und Alonso verlor kurz darauf den vierten Platz an Kobayashi. Allerdings gelang es Alonso, kurz darauf wieder an Kobayashi vorbeizufahren. Vettel verlor in der Zwischenzeit einen weiteren Platz, da Massa ihn überholte. Kurz darauf ging Massa auch an Kobayashi vorbei.[11]

Während der Regen wieder zunahm, ging Hamilton in der 48. Runde an Hülkenberg, der leicht rutschte, vorbei und übernahm die Führung. Die ersten Piloten wechselten in dieser Rennphase auf Intermediates. Auch Vettel ging an die Box, allerdings entschied er sich dafür, auf Slicks zu bleiben. In der 54. Runde kam es zu einer kuriosen Szene mit Räikkönen im Mittelpunkt.[11] Räikkönen drehte sich von der Strecke und versuchte hinter der Streckenbegrenzung über die alte Fahrbahn zurück auf die Strecke zu fahren. Allerdings war der Weg zurück auf die Strecke durch ein Tor versperrt, sodass er wendete und hinter der Begrenzung zurück auf die Strecke fuhr. Räikkönen erklärte nach dem Rennen, dass er den Weg über die alte Strecke beim Großen Preis von Brasilien 2001 entdeckt hatte und das Tor damals noch offen war.[16]

In der 55. Runde griff Hülkenberg vor der ersten Kurve Hamilton an. Dabei verlor er das Auto und rutschte in Hamilton. Während Hülkenberg weiterfuhr und anschließend mit einer Durchfahrtsstrafe für das Verursachen einer Kollision belegt wurde, schied Hamilton mit gebrochener Radaufhängung aus. Damit übernahm sein Teamkollege Button die Führung des Rennens.[11]

In den nächsten Runden kamen die Piloten an die Box, um auf Intermediates zu wechseln. Vettel, dessen Stopp nicht optimal lief, fiel dadurch aus den Punkten heraus, während Alonso auf den dritten Platz vorrückte und kurz darauf von seinem Teamkollegen Massa auf den zweiten Platz vorgelassen wurde. Vettel schaffte es in der Schlussphase des Rennens noch auf den sechsten Platz. Sein letztes Überholmanöver gelang ihm gegen Schumacher.[11]

In der 66. Runde kam es im Duell um den elften Platz zu einem für die Konstrukteurs-Weltmeisterschaft entscheidenden Positionswechsel. Witali Petrow ging an Charles Pic vorbei und erreichte schließlich auf dem elften Platz das Ziel. Damit wurde Petrow zum besten Piloten, der keine Punkte eingefahren hatte, und Caterham überholte Marussia in der Weltmeisterschaft.[11]

Kurz vor Rennende verunglückte di Resta in der Arquibancadas und löste eine Safety-Car-Phase aus. Di Resta blieb ohne Verletzungen und verließ das Auto aus eigener Kraft.[11]

Das Rennen wurde schließlich unter gelben Flaggen beendet und Button gewann vor Alonso, Massa, Webber und Hülkenberg. Vettel, der auf dem sechsten Platz ins Ziel kam, reichte dieser Platz zum Gewinn seines dritten Weltmeistertitels. Vettel wurde zum jüngsten Piloten, dem dies gelang und zudem nach Juan Manuel Fangio und Michael Schumacher zum dritten Piloten, dem drei Weltmeistertitel in Folge gelangen.[12] Grand-Prix-Sieger Button gestand nach dem Rennen, dass er zunächst Alonso für den Weltmeister gehalten habe, da er davon ausgegangen war, dass Vettel zu Beginn des Rennens ausgeschieden wäre.[17]

Die restlichen Punkte gingen an Schumacher, Jean-Éric Vergne, Kobayashi und Räikkönen.

In der Weltmeisterschaft belegte Alonso mit drei Punkten Rückstand den zweiten Platz. Obwohl er bereits zwei Weltmeistertitel eingefahren hatte, bezeichnete er nach dem Rennen die Saison 2012 als beste Saison seiner Karriere.[18] Räikkönen wurde Dritter. Bei den Konstrukteuren blieben die ersten Positionen unverändert, sodass Ferrari den zweiten und McLaren-Mercedes den dritten Platz hinter Red Bull-Renault übernahm.

MeldelisteBearbeiten

Team Nr. Fahrer Chassis Motor Reifen
Osterreich  Red Bull Racing 01 Deutschland  Sebastian Vettel Red Bull RB8 Renault 2.4 V8 P
02 Australien  Mark Webber
Vereinigtes Konigreich  Vodafone McLaren Mercedes 03 Vereinigtes Konigreich  Jenson Button McLaren MP4-27 Mercedes-Benz 2.4 V8 P
04 Vereinigtes Konigreich  Lewis Hamilton
Italien  Scuderia Ferrari 05 Spanien  Fernando Alonso Ferrari F2012 Ferrari 2.4 V8 P
06 Brasilien  Felipe Massa
Deutschland  Mercedes AMG Petronas F1 Team 07 Deutschland  Michael Schumacher Mercedes F1 W03 Mercedes-Benz 2.4 V8 P
08 Deutschland  Nico Rosberg
Vereinigtes Konigreich  Lotus F1 Team 09 Finnland  Kimi Räikkönen Lotus E20 Renault 2.4 V8 P
10 Frankreich  Romain Grosjean
Indien  Sahara Force India F1 Team 11 Vereinigtes Konigreich  Paul di Resta Force India VJM05 Mercedes-Benz 2.4 V8 P
12 Deutschland  Nico Hülkenberg
Schweiz  Sauber F1 Team 14 Japan  Kamui Kobayashi Sauber C31 Ferrari 2.4 V8 P
15 Mexiko  Sergio Pérez
Italien  Scuderia Toro Rosso 16 Australien  Daniel Ricciardo Toro Rosso STR7 Ferrari 2.4 V8 P
17 Frankreich  Jean-Éric Vergne
Vereinigtes Konigreich  Williams F1 Team 18 Venezuela  Pastor Maldonado Williams FW34 Renault 2.4 V8 P
19 Finnland  Valtteri Bottas[# 1]
Brasilien  Bruno Senna[# 1]
Malaysia  Caterham F1 Team 20 Niederlande  Giedo van der Garde[# 2] Caterham CT01 Renault 2.4 V8 P
Finnland  Heikki Kovalainen[# 2]
21 Russland  Witali Petrow
Spanien  HRT F1 Team 22 Spanien  Pedro de la Rosa HRT F112 Cosworth 2.4 V8 P
23 Indien  Narain Karthikeyan
Russland  Marussia F1 Team 24 Deutschland  Timo Glock Marussia MR01 Cosworth 2.4 V8 P
25 Frankreich  Charles Pic
Anmerkungen
  1. a b Bottas fuhr den Williams mit der Nummer 19 im ersten freien Training. Senna übernahm das Fahrzeug anschließend für das restliche Rennwochenende.
  2. a b Van der Garde fuhr den Caterham mit der Nummer 20 im ersten freien Training. Kovalainen übernahm das Fahrzeug anschließend für das restliche Rennwochenende.

KlassifikationenBearbeiten

QualifyingBearbeiten

Pos. Fahrer Konstrukteur Q1 Q2 Q3 Start
01 Vereinigtes Konigreich  Lewis Hamilton Vereinigtes Konigreich  McLaren-Mercedes[# 1] 1:15,075 1:13,398 1:12,458 01
02 Vereinigtes Konigreich  Jenson Button Vereinigtes Konigreich  McLaren-Mercedes[# 1] 1:15,456 1:13,515 1:12,513 02
03 Australien  Mark Webber Osterreich  Red Bull-Renault[# 1] 1:16,180 1:13,667 1:12,581 03
04 Deutschland  Sebastian Vettel Osterreich  Red Bull-Renault[# 1] 1:15,644 1:13,209 1:12,760 04
05 Brasilien  Felipe Massa Italien  Ferrari[# 1] 1:16,263 1:14,048 1:12,987 05
06 Venezuela  Pastor Maldonado[# 2] Vereinigtes Konigreich  Williams-Renault[# 1] 1:16,266 1:13,698 1:13,174 16
07 Deutschland  Nico Hülkenberg Indien  Force India-Mercedes[# 1] 1:15,536 1:13,704 1:13,206 06
08 Spanien  Fernando Alonso Italien  Ferrari[# 1] 1:16,097 1:13,856 1:13,253 07
09 Finnland  Kimi Räikkönen Vereinigtes Konigreich  Lotus-Renault[# 1] 1:16,432 1:13,698 1:13,298 08
10 Deutschland  Nico Rosberg Deutschland  Mercedes[# 1] 1:15,929 1:13,848 1:13,489 09
11 Vereinigtes Konigreich  Paul di Resta Indien  Force India-Mercedes[# 1] 1:15,901 1:14,121 10
12 Brasilien  Bruno Senna Vereinigtes Konigreich  Williams-Renault[# 1] 1:15,333 1:14,219 11
13 Mexiko  Sergio Pérez Schweiz  Sauber-Ferrari[# 1] 1:15,974 1:14,234 12
14 Deutschland  Michael Schumacher Deutschland  Mercedes[# 1] 1:16,005 1:14,334 13
15 Japan  Kamui Kobayashi Schweiz  Sauber-Ferrari[# 1] 1:16,400 1:14,380 14
16 Australien  Daniel Ricciardo Italien  Toro Rosso-Ferrari[# 1] 1:16,744 1:14,574 15
17 Frankreich  Jean-Éric Vergne Italien  Toro Rosso-Ferrari[# 1] 1:16,722 1:14,619 17
18 Frankreich  Romain Grosjean Vereinigtes Konigreich  Lotus-Renault[# 1] 1:16,967 18
19 Russland  Witali Petrow Malaysia  Caterham-Renault[# 1] 1:17,073 19
20 Finnland  Heikki Kovalainen Malaysia  Caterham-Renault[# 1] 1:17,086 20
21 Deutschland  Timo Glock Russland  Marussia-Cosworth 1:17,508 21
22 Frankreich  Charles Pic Russland  Marussia-Cosworth 1:18,104 22
23 Indien  Narain Karthikeyan Spanien  HRT-Cosworth 1:19,576 23
24 Spanien  Pedro de la Rosa[# 3] Spanien  HRT-Cosworth 1:19,699 24
107-Prozent-Zeit: 1:20,330 min (bezogen auf Q1-Bestzeit von 1:15,075 min)
Anmerkungen
  1. a b c d e f g h i j k l m n o p q r s t Rennwagen mit KERS
  2. Pastor Maldonado wurde aufgrund seiner dritten Verwarnung um zehn Positionen nach hinten versetzt.
  3. Pedro de la Rosa wurde aufgrund eines Getriebewechsels um fünf Positionen nach hinten versetzt.

RennenBearbeiten

Pos. Fahrer Konstrukteur Runden Stopps Zeit Start Schnellste Runde
01 Vereinigtes Konigreich  Jenson Button Vereinigtes Konigreich  McLaren-Mercedes[# 1] 71 2 1:45:22,656 02 1:18,108 (37.)
02 Spanien  Fernando Alonso Italien  Ferrari[# 1] 71 3 + 2,754 07 1:18,623 (36.)
03 Brasilien  Felipe Massa Italien  Ferrari[# 1] 71 3 + 3,615 05 1:18,879 (37.)
04 Australien  Mark Webber Osterreich  Red Bull-Renault[# 1] 71 3 + 4,936 03 1:18,903 (39.)
05 Deutschland  Nico Hülkenberg Indien  Force India-Mercedes[# 1] 71 3 + 5,708 06 1:18,210 (38.)
06 Deutschland  Sebastian Vettel Osterreich  Red Bull-Renault[# 1] 71 4 + 9,453 04 1:19,090 (36.)
07 Deutschland  Michael Schumacher Deutschland  Mercedes[# 1] 71 4 + 11,907 13 1:20,158 (37.)
08 Frankreich  Jean-Éric Vergne Italien  Toro Rosso-Ferrari[# 1] 71 4 + 28,653 17 1:18,983 (39.)
09 Japan  Kamui Kobayashi Schweiz  Sauber-Ferrari[# 1] 71 3 + 31,250 14 1:18,973 (35.)
10 Finnland  Kimi Räikkönen Vereinigtes Konigreich  Lotus-Renault[# 1] 70 3 + 1 Runde 08 1:19,444 (34.)
11 Russland  Witali Petrow Malaysia  Caterham-Renault[# 1] 70 3 + 1 Runde 19 1:20,528 (39.)
12 Frankreich  Charles Pic Russland  Marussia-Cosworth 70 3 + 1 Runde 22 1:20,310 (36.)
13 Australien  Daniel Ricciardo Italien  Toro Rosso-Ferrari[# 1] 70 5 + 1 Runde 15 1:19,308 (36.)
14 Finnland  Heikki Kovalainen Malaysia  Caterham-Renault[# 1] 70 5 + 1 Runde 20 1:19,256 (39.)
15 Deutschland  Nico Rosberg Deutschland  Mercedes[# 1] 70 4 + 1 Runde 09 1:20,266 (38.)
16 Deutschland  Timo Glock Russland  Marussia-Cosworth 70 4 + 1 Runde 21 1:19,686 (34.)
17 Spanien  Pedro de la Rosa Spanien  HRT-Cosworth 69 4 + 2 Runden 24 1:21,085 (37.)
18 Indien  Narain Karthikeyan Spanien  HRT-Cosworth 69 4 + 2 Runden 23 1:21,544 (40.)
19 Vereinigtes Konigreich  Paul di Resta Indien  Force India-Mercedes[# 1] 68 3 DNF 10 1:19,314 (39.)
Vereinigtes Konigreich  Lewis Hamilton Vereinigtes Konigreich  McLaren-Mercedes[# 1] 54 2 DNF 01 1:18,069 (38.)
Frankreich  Romain Grosjean Vereinigtes Konigreich  Lotus-Renault[# 1] 05 0 DNF 18 1:22,184 (02.)
Venezuela  Pastor Maldonado Vereinigtes Konigreich  Williams-Renault[# 1] 01 0 DNF 16
Brasilien  Bruno Senna Vereinigtes Konigreich  Williams-Renault[# 1] 00 0 DNF 11
Mexiko  Sergio Pérez Schweiz  Sauber-Ferrari[# 1] 00 0 DNF 12
Anmerkungen
  1. a b c d e f g h i j k l m n o p q r s t Rennwagen mit KERS

WM-Stände nach dem RennenBearbeiten

Die ersten zehn des Rennens bekommen 25, 18, 15, 12, 10, 8, 6, 4, 2 bzw. 1 Punkt(e).

FahrerwertungBearbeiten

Pos. Fahrer Konstrukteur Punkte
01 Deutschland  Sebastian Vettel Red Bull-Renault 281
02 Spanien  Fernando Alonso Ferrari 278
03 Finnland  Kimi Räikkönen Lotus-Renault 207
04 Vereinigtes Konigreich  Lewis Hamilton McLaren-Mercedes 190
05 Vereinigtes Konigreich  Jenson Button McLaren-Mercedes 188
06 Australien  Mark Webber Red Bull-Renault 179
07 Brasilien  Felipe Massa Ferrari 122
08 Frankreich  Romain Grosjean Lotus-Renault 96
09 Deutschland  Nico Rosberg Mercedes 93
10 Mexiko  Sergio Pérez Sauber-Ferrari 66
11 Deutschland  Nico Hülkenberg Force India-Mercedes 63
12 Japan  Kamui Kobayashi Sauber-Ferrari 60
13 Deutschland  Michael Schumacher Mercedes 49
Pos. Fahrer Konstrukteur Punkte
14 Vereinigtes Konigreich  Paul di Resta Force India-Mercedes 46
15 Venezuela  Pastor Maldonado Williams-Renault 45
16 Brasilien  Bruno Senna Williams-Renault 31
17 Frankreich  Jean-Éric Vergne Toro Rosso-Ferrari 16
18 Australien  Daniel Ricciardo Toro Rosso-Ferrari 10
19 Russland  Witali Petrow Caterham-Renault 0
20 Deutschland  Timo Glock Marussia-Cosworth 0
21 Frankreich  Charles Pic Marussia-Cosworth 0
22 Finnland  Heikki Kovalainen Caterham-Renault 0
23 Belgien  Jérôme D’Ambrosio Lotus-Renault 0
24 Indien  Narain Karthikeyan HRT-Cosworth 0
25 Spanien  Pedro de la Rosa HRT-Cosworth 0

KonstrukteurswertungBearbeiten

Pos. Konstrukteur Punkte
01 Osterreich  Red Bull-Renault 460
02 Italien  Ferrari 400
03 Vereinigtes Konigreich  McLaren-Mercedes 378
04 Vereinigtes Konigreich  Lotus-Renault 303
05 Deutschland  Mercedes 142
06 Schweiz  Sauber-Ferrari 126
Pos. Konstrukteur Punkte
07 Indien  Force India-Mercedes 109
08 Vereinigtes Konigreich  Williams-Renault 76
09 Italien  Toro Rosso-Ferrari 26
10 Malaysia  Caterham-Renault 0
11 Russland  Marussia-Cosworth 0
12 Spanien  HRT-Cosworth 0

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. „Pirelli beim Saisonfinale: Spannung in jeglicher Hinsicht“. Motorsport-Total.com, 20. November 2012, abgerufen am 23. November 2012.
  2. „GP Brasilien in Interlagos / 1. Freies Training“. Motorsport-Total.com, 23. November 2012, abgerufen am 23. November 2012.
  3. Christian Nimmervoll: „Auftakt in Sao Paulo: McLaren und Red Bull vor Alonso“. Motorsport-Total.com, 23. November 2012, abgerufen am 23. November 2012.
  4. „GP Brasilien in Interlagos / 2. Freies Training“. Motorsport-Total.com, 23. November 2012, abgerufen am 23. November 2012.
  5. Christian Nimmervoll: „Sao Paulo: Hamilton am Freitag vor Vettel“. Motorsport-Total.com, 23. November 2012, abgerufen am 23. November 2012.
  6. „GP Brasilien in Interlagos / 3. Freies Training“. Motorsport-Total.com, 24. November 2012, abgerufen am 24. November 2012.
  7. Christian Nimmervoll: „Abschlusstraining: Wieder nur ein McLaren vor Vettel“. Motorsport-Total.com, 24. November 2012, abgerufen am 24. November 2012.
  8. Dominik Sharaf: „‚Rennunfall‘: FIA verschont Grosjean und de la Rosa“. Motorsport-Total.com, 24. November 2012, abgerufen am 26. November 2012.
  9. Gerald Dirnbeck: „Maldonado bestraft: Zehn Plätze zurück“. Motorsport-Total.com, 24. November 2012, abgerufen am 26. November 2012.
  10. Falko Schoklitsch: „Formel 1 - Getriebewechsel bei De la Rosa“. Von ganz hinten nach ganz hinten. Motorsport-Magazin.com, 25. November 2012, abgerufen am 26. November 2012.
  11. a b c d e f g h i j k l „GP Brasilien in Interlagos / Rennen“. Motorsport-Total.com, 25. November 2012, abgerufen am 26. November 2012.
  12. a b c Christian Nimmervoll: „‚Vettrick‘: Button siegt bei Vettels Sternstunde!“ Motorsport-Total.com, 25. November 2012, abgerufen am 26. November 2012.
  13. a b Kerstin Hasenbichler: „Formel 1 - Vettel krönt sich zum dreifachen Champion“. Button gewinnt Brasilien-Krimi. Motorsport-Magazin.com, 25. November 2012, abgerufen am 26. November 2012.
  14. Falko Schocklitsch: „Formel 1 - Senna und Vettel sahen Unfall unterschiedlich“. Einfach die Tür zugemacht. Motorsport-Magazin.com, 25. November 2012, abgerufen am 26. November 2012.
  15. Marion Rott: „Formel 1 - Maldonado von feuchter Strecke überrascht“. Heck ausgebrochen. Motorsport-Magazin.com, 25. November 2012, abgerufen am 26. November 2012.
  16. Kerstin Hasenbichler: „Formel 1 - Räikkönen scherzt über Irrfahrt“. Nächstes Jahr Tor öffnen. Motorsport-Total.com, 25. November 2012, abgerufen am 26. November 2012.
  17. Mario Fritzsche, Dieter Rencken, SID: „Button hielt Alonso für den neuen Weltmeister“. Motorsport-Total.com, 26. November 2012, abgerufen am 26. November 2012.
  18. Olaf Mehlhose: „Formel 1 - Alonso: Das beste Jahr meiner Karriere“. Respekt im Paddock. Motorsport-Magazin.com, 25. November 2012, abgerufen am 26. November 2012.