Christian Lindner

deutscher Politiker (FDP), Bundesminister der Finanzen, MdB

Christian Wolfgang Lindner (* 7. Januar 1979 in Wuppertal) ist ein deutscher Politiker (FDP). Er ist seit dem 7. Dezember 2013 Bundesvorsitzender der FDP und seit dem 8. Dezember 2021 Bundesminister der Finanzen im Kabinett Scholz.

Christian Lindner (2021)

Von 2000 bis 2009 und erneut von Mai 2012 bis Oktober 2017 gehörte er dem Landtag in Nordrhein-Westfalen an. Von Oktober 2009 bis Juli 2012 war Lindner Mitglied des Deutschen Bundestages, von Dezember 2009 bis Dezember 2011 auch Generalsekretär der FDP. Lindner zog als Spitzenkandidat seiner Partei bei der Bundestagswahl 2017 erneut in den Deutschen Bundestag ein und war dort bis Dezember 2021 Vorsitzender der FDP-Fraktion.

Werdegang

Familie, Studium, Zivil- und Wehrdienst

Lindner wurde 1979 in Wuppertal geboren. Sein Vater, Wolfgang Lindner,[1] ist promovierter Mathematiker mit dem Schwerpunkt Computeralgebrasysteme im Unterricht, war als Oberstudienrat am Städtischen Gymnasium Wermelskirchen und als Lehrbeauftragter an der Fernuniversität in Hagen tätig.[2][3][4] Seine Mutter, Martina Lindner, gemäß Berichterstattung des Express später mit Familiennamen Hessling[5], arbeitete als Pharma- und Klinikreferentin.[6] Nach der Trennung der Eltern wuchs Lindner laut Bild am Sonntag bei seiner Mutter in Wermelskirchen auf.[7] Das Abitur legte er 1998 nach eigener Angabe in einem Interview mit Kinderreportern der Rhein-Zeitung mit einem Notenschnitt von 1,3[8] am Städtischen Gymnasium in Wermelskirchen ab. Anschließend leistete Lindner Zivildienst als Hausmeister in der Theodor-Heuss-Akademie der Friedrich-Naumann-Stiftung in Gummersbach. Seine Motivation zur Verweigerung des Wehrdienstes bestand nach eigenen Aussagen darin, eine bereits 1997 begonnene unternehmerische Tätigkeit fortsetzen zu können. Die Entscheidung widerrief er später, als er sich als Reserveoffizier bewarb.[9]

Von 1999 bis 2006 studierte er Politikwissenschaft als Hauptfach sowie Staatsrecht und Philosophie als Nebenfächer an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn.[10] Nach elf Semestern erwarb er den akademischen Grad Magister Artium (M. A.). In seiner Magisterarbeit am Institut für politische Wissenschaft beschäftigte er sich mit dem Thema Steuerwettbewerb und Finanzausgleich. Kann die Finanzverfassung reformiert werden?[11]

Während des Studiums war Lindner Reserveoffizier bei der Luftwaffe.[12] 2002 wurde er zum Oberleutnant der Reserve befördert.[13] Als Reservist nahm er rund vier Jahre lang als Einsatztagebuchführer an Wehrübungen beim Luftwaffenführungskommando in Köln-Wahn teil.[14] Im Jahre 2008 wurde er Verbindungsoffizier zum Landeskommando Nordrhein-Westfalen in Düsseldorf.[14] Er führt den Dienstgrad Major der Reserve.[15]

Privates

2011 heiratete Lindner die Journalistin Dagmar Rosenfeld, mit der er seit 2009 liiert war.[16] Nach der im April 2018 bekannt gegebenen Trennung wurde die Ehe im August 2020 geschieden.[17][18] Im Juli 2018 bestätigte er eine Beziehung mit der damaligen RTL-Fernsehreporterin Franca Lehfeldt,[19] im September 2021 verlobte sich das Paar.[20] Am 7. Juli 2022 heirateten Lindner und die zuvor zum Fernsehsender Welt gewechselte[21] Lehfeldt auf Sylt.[22] Die kirchliche Trauung fand am 9. Juli 2022 in der evangelischen Kirche St. Severin statt, obwohl der katholisch[23] getaufte Lindner nach seinem 18. Lebensjahr aus der Kirche austrat[24] und die Braut ebenfalls aus der evangelischen Kirche ausgetreten ist.[25] Die evangelische Theologin Margot Käßmann kritisierte die kirchliche Trauung als „Kulisse“: Mindestens ein Ehepartner müsse Kirchenmitglied sein, damit eine kirchliche Trauung stattfinden könne.[26] Lindner lebt seit 2017 in einer von Jens Spahn angemieteten Dachgeschosswohnung in Berlin-Schöneberg.[27] Christian Lindner besitzt eine deutsche Rennlizenz, den Sportbootführerschein See, den Fischereischein[28] und hat 2018 in Mecklenburg-Vorpommern die Jägerprüfung abgelegt.[29][30]

Unternehmerische Tätigkeit

Von 1997[31] bis 1999 und 2002 bis 2004 war Lindner als freiberuflicher Unternehmensberater[32] und im Stromhandel tätig.[33][34] Diese Tätigkeit ließ er im Zuge seiner Wahl zum nordrhein-westfälischen FDP-Generalsekretär auslaufen. Ein Bericht der Deutschen Welle über Lindner und seinen Geschäftspartner Christopher Peterka aus dem Jahr 1997 wurde während des Wahlkampfs zur Bundestagswahl 2017 vom damaligen Moderator Steffen Hallaschka in dessen Sendung Stern TV gezeigt. Lindner äußerte darin den Leitspruch „Probleme sind nur dornige Chancen“, der seither häufig zitiert wurde.[35][36][37][38]

Im Mai 2000 gründete Lindner zusammen mit drei weiteren Partnern die Internetfirma Moomax GmbH.[39] An dieser Firma beteiligte sich der Risikokapitalfonds Enjoyventure.[40] Lindner war von 2000 bis 2001 Geschäftsführer, nach knapp einem Jahr mussten Lindner und Knüppel gehen – „zur Sicherstellung der Handlungsfähigkeit des Unternehmens“, wie Moomax schrieb. Wenig später war Moomax pleite: die KfW hatte laut Enjoyventure 1,2 Millionen verloren, die beteiligte Bank war mit einem sechsstelligen Betrag beteiligt, und gegen sonstige Forderungen von 172.338 Euro standen nur noch Vermögenswerte von 15.339 Euro.[32][41][40]

Politische Laufbahn

Frühes Engagement

Mit 16 Jahren trat Lindner der FDP bei.[42] Von 1996 bis 1998 war er Landesvorsitzender der Liberalen Schüler NRW und Vorstandsmitglied der Jungen Liberalen Nordrhein-Westfalen. Seit 1998 ist er Mitglied des nordrhein-westfälischen Landesvorstandes der FDP.

Landtagsabgeordneter (2000–2009)

Bei der nordrhein-westfälischen Landtagswahl am 14. Mai 2000 gelang der FDP der Einzug (sie erhielt 9,8 %; im Mai 1995 waren es nur 4,0 % gewesen). Der 21-jährige Lindner zog als jüngster Abgeordneter in der Geschichte des Landtags von Nordrhein-Westfalen ins Landesparlament ein. Ab 2000 war er zunächst „Sprecher für Generationen, Familie und Integration“. Lindner war von 2002 bis 2013 Vorsitzender des FDP-Kreisverbandes Rheinisch-Bergischer Kreis.[43] Von 2004 bis 2012 war er auch stellvertretender Vorsitzender des FDP-Bezirksverbandes Köln.

Von November 2004 bis Februar 2010 war Lindner Generalsekretär des nordrhein-westfälischen FDP-Landesverbands und als solcher Wahlkampfleiter der FDP für den Landtagswahlkampf 2005. 2005 kam es in Nordrhein-Westfalen zu einem historischen Regierungswechsel: nach 39 Jahren SPD-Regierung erhielten CDU und FDP zusammen eine knappe Mehrheit der Parlamentssitze; Jürgen Rüttgers bildete das Kabinett Rüttgers. Lindner wurde stellvertretender Vorsitzender der FDP-Fraktion im Landtag und Sprecher für die Bereiche Innovation, Wissenschaft und Technologie.

Bundestag (2009–2012) und Generalsekretär (2009–2011)

Dem FDP-Bundesvorstand gehörte er von 2007 bis Dezember 2011 an. Bei der Bundestagswahl am 27. September 2009 zog Lindner über die Landesliste in Nordrhein-Westfalen in den Deutschen Bundestag ein. Im Dezember 2009 wurde er als Nachfolger von Dirk Niebel Generalsekretär der FDP; im Dezember 2011 trat er von diesem Amt zurück.[44][45] In seiner Funktion als Generalsekretär führte Lindner ab Juni 2010 auch eine Kommission zur Erarbeitung eines neuen FDP-Grundsatzprogramms, dessen ersten Textentwurf die Partei im September 2011 vorstellte.[46][47]

Vorsitzender FDP-NRW (2012–2017)

 
Christian Lindner bei einer FDP-Wahlkampfkundgebung in Köln vor der Landtagswahl 2012.

Im April 2012 wählte ein FDP-Landesparteitag Lindner zum Spitzenkandidaten für die wegen einer Parlamentsauflösung vorgezogene Landtagswahl am 13. Mai 2012.[48] Kurz vor diesem Termin wurde er Landesvorsitzender.[49] Bei der Landtagswahl erhielt die FDP 8,6 % der Stimmen.[50] Lindner war Direktkandidat für den Landtagswahlkreis Rheinisch-Bergischer Kreis II und bekam 11,6 % der Erststimmen.[51] Im Mai 2012 machte die FDP-Fraktion im Landtag ihn zu ihrem Vorsitzenden, woraufhin er sein Bundestagsmandat niederlegte.

Am 9. März 2013 wurde Lindner zu einem der drei stellvertretenden FDP-Bundesvorsitzenden gewählt (die beiden anderen waren Sabine Leutheusser-Schnarrenberger und Holger Zastrow; Parteivorsitzender war seit 2011 Philipp Rösler).[52]

 
Christian Lindner am Wahlabend der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen am 14. Mai 2017 in Düsseldorf.

Bei der Landtagswahl in NRW am 14. Mai 2017 trat Lindner als Spitzenkandidat an. Themenschwerpunkte waren soziale Marktwirtschaft, Bildung, Bürgerrechte und Digitalisierung; er befürwortete einen härteren Kurs bei den Themen innere Sicherheit, Türkeipolitik und Eurorettung. Mit dieser Themensetzung war er nach Einschätzung des Journalisten Thomas Sigmund der heimliche Oppositionsführer.[53] Diesmal erhielt die FDP 12,6 % der Stimmen und bildete eine Koalitionsregierung mit der CDU unter Leitung von Armin Laschet. (→ Kabinett Laschet).

Wegen Lindners Engagement in der Bundespolitik wurde Joachim Stamp am 25. November 2017 zu seinem Nachfolger als Landesvorsitzender der FDP NRW gewählt.[54]

Bundesvorsitzender der FDP (seit 2013)

Nach der Bundestagswahl 2013, bei der die FDP den Einzug in den Bundestag verpasste, kündigten Parteichef Rösler sowie der Vorstand ihren Rücktritt an.[55] Gleichzeitig erklärte Lindner, für den Bundesvorsitz kandidieren zu wollen.[56] Vom 6. bis 8. Dezember 2013 fand ein außerordentlicher Parteitag statt, der die Ursachen für die Wahlniederlage analysierte und ein komplett neues Präsidium wählte. Auf diesem Parteitag wurde Lindner, damals 34 Jahre alt, zum bislang jüngsten Vorsitzenden der FDP-Geschichte.[57] In seiner Bewerbungsrede hatte er die Zeit der Trauer für beendet erklärt und die Delegierten dazu aufgerufen, die Partei „vom Fundament“ her zu erneuern.[58]

Im Mai 2014 wurde Lindner in den Programmausschuss Chefredaktion des ZDF-Fernsehrates gewählt.[59] Das Bundesverfassungsgericht legte im Jahr 2014 in einem Urteil fest, dass die Parteien keine Vertreter mehr direkt entsenden dürfen.[60]

Am 15. Mai 2015 wählte der Bundesparteitag in Berlin Lindner mit 572 von 621 Stimmen als Bundesvorsitzenden wieder.[61] Ein weiterer Bundesparteitag bestätigte ihn am 28. April 2017, ebenfalls in Berlin, mit 91 Prozent der Stimmen im Amt.[62]

 
Christian Lindner (m.) bei einer Wahlkampfveranstaltung zur Bundestagswahl 2017.

Als Bundesvorsitzender war er auch Spitzenkandidat für die Bundestagswahl 2017. Dort konnte die FDP ihr Ergebnis gegenüber 2013 auf 10,7 Prozent verdoppeln.[63][64] Lindner kandidierte auf dem ersten Platz der Landesliste in Nordrhein-Westfalen[65] und als Direktkandidat für den Bundestagswahlkreis Rheinisch-Bergischer Kreis.[66] Er erhielt 15,7 Prozent der Erststimmen[67] und zog über die FDP-Landesliste in den 19. Deutschen Bundestag ein. Am 25. September 2017, einen Tag nach der Wahl, wurde er zum Vorsitzenden der FDP-Fraktion im Bundestag gewählt.[68][69] Er war ordentliches Mitglied im Bundestags-Vermittlungsausschuss, sowie im Gemeinsamen Ausschuss.[70]

Nach vierwöchigen Sondierungsgesprächen zur Bildung einer Jamaika-Koalition erklärte Lindner am 19. November 2017 die Verhandlungen für gescheitert,[71] unter anderem mit dem Satz „Es ist besser, nicht zu regieren, als falsch zu regieren!“[72]

 
Christian Lindner im Deutschen Bundestag (2019)

Am 26. April 2019 wurde er beim Bundesparteitag in Berlin mit 86,6 Prozent der Stimmen im Amt des Bundesvorsitzenden bestätigt. Die Wahl fand ohne Gegenkandidaten statt.[73]

Im Zusammenhang mit der Regierungskrise in Thüringen 2020 wurde Christian Lindners Amtsführung von führenden Liberalen kritisiert. Er hatte die Aufstellung Thomas Kemmerichs als Kandidat für das Amt des Thüringer Ministerpräsidenten unterstützt und nach dessen Wahl, die nur mit den Stimmen der AfD möglich gewesen war, zunächst geäußert, die FDP könne nicht dafür verantwortlich gemacht werden, wer sie wähle. Am 6. Februar 2020, dem Tag nach der Wahl, fuhr er dann aber nach Erfurt, um Ministerpräsident Kemmerich zum Rücktritt zu bewegen, woran er auch sein eigenes Amt als Parteivorsitzender knüpfte.[74] In einer außerordentlichen Sitzung des FDP-Bundesvorstands am 7. Februar 2020 stellte Lindner die Vertrauensfrage.[75][76][77] Sowohl die Kandidatur Kemmerichs als auch die Annahme der Wahl seien Fehler gewesen, die geeignet waren, Zweifel an der Grundhaltung der FDP auszulösen.[78][79] Diese grenze sich glasklar und prinzipiell von der AfD ab. 33 Mitglieder des Parteivorstands sprachen Lindner das Vertrauen aus, bei einer Gegenstimme und zwei Enthaltungen.[80] Später empfahl er, den Präsidenten des Thüringer Verfassungsgerichtshofes, Stefan Kaufmann, zum Chef einer parteiunabhängigen Expertenregierung in Thüringen zu wählen. Kaufmann selbst bezeichnete es als unprofessionell, einen Namen zu nennen, ohne die Person zu fragen. Bodo Ramelow bezeichnete den Vorstoß als eine Zumutung.[81]

Auf dem Bundesparteitag 2021 wurde Christian Lindner mit 93 Prozent der Stimmen erneut zum Bundesvorsitzenden der FDP und gleichzeitig zum Spitzenkandidaten der Partei für die Bundestagswahl gewählt.

Lindner kam bei der Wahl im Bundestagswahlkreis Rheinisch-Bergischer Kreis mit 16,84 Prozent der Erststimmen auf den vierten Platz. Als Spitzenkandidat seiner Partei zog er über die Landesliste in den 20. Bundestag ein. Am 7. Dezember 2021 legte er den Fraktionsvorsitz nieder. Zu seinem Nachfolger wurde Christian Dürr gewählt.

Bundesfinanzminister (seit 2021)

 
Christian Lindner bei der Unterzeichnung des Koalitionsvertrages der Ampelparteien im Dezember 2021

Seit dem 8. Dezember 2021 ist er im Rahmen der ersten Ampel-Koalition auf Bundesebene Finanzminister im Kabinett Scholz. Zudem ist er zweiter Stellvertreter des Bundeskanzlers nach § 22 Absatz 1 Satz 2 Alt. 1 Geschäftsordnung der Bundesregierung. Als solcher leitet er als „besonders bezeichneter Bundesminister“ die Kabinettssitzungen, wenn sowohl der Bundeskanzler als auch der Stellvertreter des Bundeskanzlers verhindert ist.

Nebeneinkünfte

Zwischen Oktober 2017 und Januar 2018 erzielte Lindner mit sieben Auftritten vor Banken und Consulting-Firmen mindestens 38.500 Euro an Nebeneinkünften.[82] In der 19. Legislaturperiode (Stand August 2020) erhielt er mindestens 424.500 Euro aus Nebentätigkeiten[83] und gehört damit zu den Mitgliedern des Bundestags mit den höchsten Nebeneinkünften.

Mitgliedschaften

Lindner ist u. a. Mitglied der Deutschen Atlantischen Gesellschaft, der NRW-Stiftung, des Kuratoriums der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit und des Verbandes der Reservisten der Deutschen Bundeswehr.[84] Aus der Friedrich A. von Hayek-Gesellschaft trat er 2015 aus.[85] Christian Lindner ist Mitglied und Anhänger von Borussia Dortmund. Von 2018 bis 2021 gehörte er dem Wirtschaftsrat des Vereins an.[86]

Seit 2007 engagiert er sich als Mitglied des Fördervereins und seit September 2009 auch als „Botschafter“ des Kinderhospizes Regenbogenland in Düsseldorf.[87]

Politische Positionen

Außenpolitik

Während des Russischen Überfalls auf die Ukraine 2022 sprach sich Lindner für die Lieferung schwerer Waffen an die Ukraine aus. Er erklärte, in dem Land werde auch um unsere Werte gekämpft, daher „muss die Ukraine diesen Krieg gewinnen, und die Ukraine wird diesen Krieg gewinnen“. Lindner verteidigte zugleich Bundeskanzler Scholz im Streit um Waffenlieferungen. Einen Antrag der Unionsfraktion über Waffenlieferungen an die Ukraine bezeichnete er als „parteipolitisches Bodenturnen“.[88]

Finanz- und Steuerpolitik

Lindner bezeichnete den Abbau der Staatsverschuldung 2012 als Priorität der FDP.[89] Er lehnte Forderungen nach Steuererhöhungen ab und schlägt stattdessen den Abbau von Bürokratie vor.[90] Er verlangte 2011 zudem, eine Schuldenbremse für das Sozialsystem einzuführen. Neue Gesetze und Sozialleistungen sollen nur dann beschlossen werden, wenn die Folgelasten für die künftigen Generationen tragbar sind.[91]

Im Jahr 2017 sprach er sich angesichts von Rekordsteuereinnahmen des Bundes für Steuersenkungen aus und kritisierte die „Gier des Staates“.[92]

Im Wahlkampf 2021 schloss er Steuererhöhungen in einer möglichen Regierungsbeteiligung nach der Bundestagswahl 2021 komplett aus.[93]

Die Ökonomen Joseph Stiglitz und Adam Tooze kritisieren 2021 die finanzpolitischen Positionen Linderns als eine „Anhäufung konservativer Klischees“ einer „vergangenen Ära“, die „nach drei Jahrzehnten der Krise auf den Finanzmärkten, in der Geopolitik [und] im Umweltbereich“ obsolet geworden seien. In die Tat umgesetzt würden diese eine Gefahr für die wirtschaftliche Zukunft Deutschlands und Europas darstellen.[94][95] Die Ökonomen Harold James und Clemens Fuest hingegen sehen wie Lindner eine expansive Finanzpolitik kritisch. Die von Lindner als „kritischer fiskalpolitischer Falke“ vertretene Finanzpolitik könne eine „nützliche, ausgleichende Rolle spielen“, um die Staatsausgaben nicht weiter auszudehnen, sondern die „richtigen Prioritäten“ zu setzen.[96][97]

Wirtschaftspolitik

Lindner verteidigte die Haltung der FDP, eine Staatsbürgschaft für eine Transfergesellschaft abzulehnen, die für die Beschäftigten von Schlecker gebildet werden sollte.[98] Im Kontext der Überwachungs- und Spionageaffäre 2013 und Bundestagswahl 2013 forderte Lindner in einem Gastbeitrag in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung mehr staatliche Regulierung für den Datenmarkt.[99]

Angesichts der sich abschwächenden Konjunktur in Deutschland fordert Christian Lindner Mitte April 2019 von der Bundesregierung ein Umsteuern in der Wirtschafts- und Finanzpolitik. „Soli weg, Bürokratie abbauen, private Investitionen erleichtern – dann könne Deutschland eine Konjunkturkrise verhindern.“[100]

Klima- und Energiepolitik

In der Folge der Nuklearkatastrophe von Fukushima forderte Lindner Ende März 2011, die im Rahmen eines dreimonatigen Moratoriums abgeschalteten sieben deutschen Kernkraftwerke nach dem Ende desselben nicht wieder in Betrieb zu nehmen.[101] In der Diskussion um einen Atomausstieg sprach er sich knapp 2 Wochen später gegen einen raschen Ausstieg aus.[102]

Lindner kritisierte im Dezember 2018, dass sich Klimaschutz außerhalb Deutschlands leichter bewerkstelligen ließe, beispielsweise durch den Schutz des Regenwaldes. Bei der Klimaerwärmung sei es unerheblich, wo CO2 emittiert werde. Zur Bekämpfung des Klimawandels sei deutsches Geld daher oft im Ausland deutlich besser investiert und zeige schneller Wirkung. Als eines der größten Probleme der deutschen Energiewende sieht Lindner den stockenden Ausbau der Übertragungsnetze als Folge von schwierigen Genehmigungsverfahren und Widerstands von Anwohnern. Für die Energiewende würden 6000 km Leitungen benötigt, um Windstrom aus Norddeutschland nach Süddeutschland zu transportieren. Davon würden derzeit nur 28 km im Jahr gebaut werden. Das sei so viel, wie eine Weinbergschnecke im Jahr zurücklege. Ohne die Leitungen könne eine deutsche Energiewende nicht funktionieren.[103]

Lindner spricht sich im Juli 2017 dafür aus, den Ausbau der Windenergie in Deutschland zu bremsen, sofern diese aufgrund fehlender Leitungen nicht genutzt werden könne.[104] Mitte Juni 2016 bekannte Lindner sich zur Verstromung von Braunkohle und sprach sich gegen einen vorzeitigen Kohleausstieg aus, solange Kohlekraftwerke aufgrund fehlender Stromleitungen nicht ersetzt werden könnten.[105] Im Juni 2014 schrieb Lindner, dass Deutschland sich „religiös überhöht auf den Klimaschutz“ konzentriere. Er forderte eine Abschaffung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes, da es zu vergleichsweise sehr hohen Stromkosten führe und sehr ineffizient sei. Stattdessen fordert Lindner eine Optimierung des europaweiten CO2-Zertifikatehandels. Dieser führe automatisch dazu, dass Strom aus erneuerbaren Energien wirtschaftlicher werde, und fördere sie insbesondere in den Ländern, in denen die Wetterbedingungen hierfür am besten und die Kosten entsprechend am niedrigsten seien.[106] Lindner warnte davor, in der Klimapolitik „chinesisch anmutende Ordnungsmodelle“ zu übernehmen.[107] Er forderte, dass das Steinkohlekraftwerk in Datteln in Betrieb genommen wird, da es deutlich moderner und klimafreundlicher sei als derzeit benötigte Braunkohlekraftwerke.[98]

Gegen die Elektromobilität sprach Lindner sich im August 2017 mit dem Argument aus, dass Strom in Deutschland zu einem beträchtlichen Teil durch die Verstromung von Braunkohle erzeugt wird.[108]

Lindner positioniert sich gegen die Bewegung Fridays for Future. Er sagte: „Von Kindern und Jugendlichen kann man nicht erwarten, dass sie bereits alle globalen Zusammenhänge, das technisch Sinnvolle und das ökonomisch Machbare sehen. Das ist eine Sache für Profis.“ Später gab Lindner an, er habe mit „Profis“ Wissenschaftler oder Ingenieure gemeint, die über die Auswahl der besten Mittel entscheiden sollten, um den Klimaschutz zu erreichen.[109][110][111] Sogar politischen Entscheidern seien ferner „die innovativen Ansätze oft gar nicht bekannt und werden daher gar nicht als Alternative angesehen“.[112] Die Klimaforscher Stefan Rahmstorf und Volker Quaschning kritisierten Lindner allerdings für seine Aussagen und entgegneten: „Die Klima-Profis sind klar auf Seiten der Schüler!“ Sie warfen Lindner vor, einer der Politiker zu sein, der die Umsetzung „bereits heute funktionierende[r]“ technischer Lösungen verhindere.[113]

Laut einer Äußerung von Lindner im September 2019 werde Deutschland mit einem „Klimaschutz mit Askese, Verbot und Verzicht“ vielleicht „Moral-Weltmeister“, bliebe auf diesem Weg aber allein. Stattdessen wolle die FDP über wirksame Maßnahmen sprechen. So könnte man etwa zur Mitte des nächsten Jahrzehnts alle öffentlichen Gebäude klimaneutral machen, die energetische Gebäudesanierung durch eine steuerliche Förderung vorantreiben oder Prämien für die CO2-Speicherung durch die Waldaufforstung zahlen. Statt Ölheizungen zu verbieten, sollte man treibhausgasfreundlichere Brennstoffe entwickeln.[114] Des Weiteren forderte Lindner im Juni 2019 eine Ausweitung des CO2-Zertifikate-Handels und eine „Klimadividende“, um den Ausstoß des klimaschädlichen Gases einzudämmen.[115]

Im September 2019 warf Lindner den Grünen in der Klimadebatte vor, mit rigoroser Einseitigkeit eine Deindustrialisierung zu forcieren, den Kulturkampf gegen das Auto fortsetzen und den Menschen eine andere Lebensweise diktieren zu wollen.[116]

In der Sondersitzung des Bundestages zum Russischen Überfall auf die Ukraine 2022 bezeichnete Lindner Erneuerbare Energien als „Freiheitsenergien“, da diese Energiesicherheit gewährleisten und Deutschland aus Abhängigkeiten lösen würden.[117][118]

Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik

Im August 2011 schlug Lindner vor, die Bezugsdauer für das Arbeitslosengeld für ältere Arbeitnehmer wieder auf eine Höchstdauer von 18 Monaten zu verkürzen, was quer durch alle Parteien auf Ablehnung stieß, jedoch Unterstützung beim Deutschen Industrie- und Handelskammertag fand.[119]

Flüchtlingspolitik

Lindner ist ein Kritiker der Flüchtlingspolitik Angela Merkels. So forderte er im Mai 2018 die Einsetzung eines Untersuchungsausschuss im Bundestag hinsichtlich der Flüchtlingspolitik im Jahr 2015. Der Sommer 2015 dürfe sich so nicht wiederholen. „Als Opposition wäre ein solcher Ausschuss das einzige Instrument, um Fehler der Regierung von damals transparent und um Druck für eine neue Einwanderungspolitik zu machen.“[120]

Lindner sprach sich im Juli 2019 ferner für die Schaffung legaler Fluchtwege nach Europa und menschenwürdiger Unterkunftsmöglichkeiten in Nordafrika aus. Die Seenotrettung gehöre in staatliche Hand. Zugleich dürfe es keine Beihilfe zur Schlepperkriminalität bei Wirtschaftsmigranten geben. Lindner will auf dem Mittelmeer gerettete Migranten zurück nach Afrika statt nach Europa bringen, um die lebensgefährlichen Überfahrten langfristig zu verhindern, indem Hoffnungen auf Aufnahme in Europa nach Wahl dieser Fluchtroute gemindert werden.[121]

Verkehrspolitik

Lindner sprach sich Mitte Oktober 2016 gegen eine staatlich verordnete Verkehrswende aus und meinte damit den Technologiewandel weg vom Verbrennungsmotor hin zur E-Mobilität. Lindner schrieb in einem Beitrag für die Welt vom 16. Oktober 2016: „Ein rasches und generelles Verbot von Benzin- und Dieselmotoren ist ökonomisch schädlich, ökologisch fragwürdig und praktisch unmöglich.“[122][123] Ebenfalls positionierte sich Lindner Anfang Februar 2019 gegen die Einführung von Tempolimits, weil damit die Automobilindustrie als Schlüsselindustrie kriminalisiert werde.[124]

Medienpolitik

Christian Lindner setzte sich im Juli 2021 dafür ein, dass Computerspiele[125] als wichtiger Wirtschaftsfaktor und Innovationstreiber deutlich stärker gefördert und E-Sport als gemeinnützige Sportform anerkannt werden soll.[125] Ebenso sprach sich Lindner in der von den Jungen Liberalen veranstalteten Gaming Night am 11. August 2021[126] dafür aus, dass Videospiele genauso stark wie Filme gefördert werden sollen.

Bildungspolitik

Lindner gehörte zu den Initiatoren des am 1. August 2008 in Kraft getretene Kinderbildungsgesetzes in Nordrhein-Westfalen[127] und forderte im April 2007 auf dem Landespartei der FDP Nordrhein-Westfalen unter anderem einen Rechtsanspruch auf einen Kindergartenplatz ab dem zweiten Lebensjahr.[128] Er befürwortet Studiengebühren, spricht sich aber für das Prinzip aus, einen Teil des Studiums über ein später zurückzuzahlendes Darlehen zu finanzieren. In einem 2011 von Lindner maßgeblich ausgearbeiteten Leitantrag forderte er zudem u. a. eine Reform des Bildungsföderalismus,[129] die Stärkung der frühkindlichen Bildung sowie Reformen im Bereich der Lehreraus- und -weiterbildung.[130]

Im Rahmen der nordrhein-westfälischen Landtagswahl 2012 erklärte Lindner im April 2012 die Bildungspolitik zu einem der thematischen Schwerpunkte seines Wahlkampfes.[98] Er forderte in diesem Zusammenhang unter anderem eine Modifizierung des von SPD, Bündnis 90/Die Grünen und CDU in NRW verabschiedeten Schulkonsenses, weil dieser die Gymnasien benachteilige und Sekundarschulen einseitig begünstige.[98][131]

Religionspolitik

In einem Gastbeitrag für die Frankfurter Allgemeine Zeitung[132] bewarb Lindner 2010 eine „republikanische Identität“, denn die Welt sei geordnet durch weltliche Gesetze, nicht aber durch religiöse Gebote. Gleichwohl sei die FDP „nicht mehr antiklerikal und antireligiös wie in früheren Zeiten“: Ein moderner Liberalismus sei „postsäkular“, ohne religiösen Geboten und Glaubensüberzeugungen prinzipiell einen Anspruch auf Wahrheit für den Einzelnen abzusprechen.[133]

Kontroversen

Moomax-Insolvenz

Im Jahr 2000 kam Lindner auf die Geschäftsidee, Internet-Avatare auf den Markt zu bringen.[134] Am 29. Mai 2000, zur Hochphase der New Economy und zwei Wochen nach seinem Einzug als FDP-Abgeordneter in den Düsseldorfer Landtag,[135] gründete er gemeinsam mit Hartmut Knüppel und Christopher Patrick Peterka die Internet-Firma Moomax GmbH,[39] die vom 18. Juli 2000 bis zum 20. Dezember 2004 im Handelsregister des Amtsgerichts Köln eingetragen war.[136]

Die Moomax GmbH wurde mit 30.000 Euro Stammkapital gegründet und erhielt über den Risikokapitalfonds Enjoyventure zusätzliches Kapital. Lindner, der von 2000 bis 2001 als Geschäftsführer tätig war,[32] verließ das Unternehmen nach einem Jahr, wobei sich seine Beteiligung am Unternehmen zu diesem Zeitpunkt durch die stetig wachsende Beteiligung durch andere Kapitalgeber, insbesondere Enjoyventure, auf einen Anteil von 8 % reduziert hatte.[137][40] Später ging Moomax aufgrund Unstimmigkeiten mit dem Anteilseigner Enjoyventure und dem Niedergang des Neuen Marktes, der einen Großteil der Kundschaft stellte, in Insolvenz. Der Wagniskapitalgeber Enjoyventure verlor dabei an eigenen Mitteln etwa 600.000 Euro. Die 1,4 Millionen Euro, welche Enjoyventure zum Ausbau der Beteiligung an Moomax von der KfW Bankengruppe geliehen hatte, mussten aufgrund der Insolvenz nicht zurückgezahlt werden.[40][138][139][140] In einem Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung sagte Lindner, dass die Mittel „sehr überwiegend“ dazu genutzt worden seien, qualifizierte Arbeitsplätze zu schaffen. Er deutete an, dass Moomax viele Arbeitsplätze geschaffen habe, wollte die genannte Zahl aber auf Nachfrage nicht autorisieren. Der letzte Moomax-Geschäftsführer Wolfgang Lubert nannte eine Zahl von weit unter zehn Festangestellten. Die Recherche der Frankfurter Allgemeinen Zeitung kommt zu dem Ergebnis, dass ein nicht unbeträchtlicher Teil der zwei Millionen Euro als Gehälter an die drei Moomax-Geschäftsführer geflossen sein müsse.[40] Eine detaillierte Antwort auf die Anfrage der Berliner Zeitung zu diesem Thema lehnte Lindner ab, legte jedoch eine schriftliche Erklärung der Geschäftsführung von Enjoyventure vor, die diesen Verdacht verneinte. Später sagte er der Zeitung, dass er und die beiden anderen Geschäftsführer „insgesamt weniger als zehn Prozent von dem zwei Millionen Euro hohen Gründerkapital erhalten“ hätten.[135]

Ende Januar 2015 geriet die Unternehmungsgründung Christian Lindners erneut in das Licht der Öffentlichkeit, nachdem er sich während einer Landtagsdebatte aufgrund des Zwischenrufs „da haben Sie ja Erfahrung“ (bezogen auf das Scheitern beim Gründen) des bis zu seiner Wahl in das Landesparlament überwiegend in der Privatwirtschaft beschäftigten SPD-Abgeordneten Volker Münchow in Rage geredet hatte und dabei insbesondere die Kritik am Unternehmertum von Sozialdemokraten, die ihr Berufsleben überwiegend im öffentlichen Dienst verbracht haben, thematisierte. Dagegen trifft dieses auf Lindner selbst aufgrund seiner politischen Betätigung als Abgeordneter genau zu. Ein Video davon machte in den sozialen Netzwerken rasch die Runde und fand großen Medien-Widerhall.[135]

Eigener Wikipedia-Artikel

Im Januar 2013 erschienen zwei Artikel in der Wirtschaftswoche, in denen die Zeitung mutmaßte, dass Mitarbeiter Lindners seinen Artikel in der Wikipedia zu seinen Gunsten bearbeitet hätten. Von IP-Adressen des Bundestags und des Landtags Nordrhein-Westfalen, denen Lindner zur Zeit der Artikelbearbeitungen jeweils angehörte, wurden Änderungen vorgenommen. Auch wurde berichtet, ein Mitarbeiter von Lindner habe beim Tagesspiegel dahingehend interveniert, einen Bericht über einen unternehmerischen Misserfolg Lindners zu löschen, damit dieser im Wikipedia-Artikel nicht mehr als Quelle benutzt werden könne.[134][141][142] Andererseits zeige sich bei einer Durchsicht von Bearbeitungen durch Nichtangemeldete laut taz auch, wie problematisch es sei, wenn ein solcher Artikel „zum Kampffeld politischer Interessen wird“; denn wer sich die Versionsgeschichte des Artikels ansehe, stoße „nicht nur auf das Begehren seiner Unterstützer, kritische Sätze herauszustreichen, sondern auch auf Versuche, den FDP-Star zu diffamieren“.[134]

Am 15. Februar 2013 berichtete heise online, Lindner habe über eine Rechtsanwaltskanzlei die Wirtschaftswoche und weitere Websites, die den Artikel übernommen hatten, aufgefordert, diesen und sämtliche Links darauf zu löschen. Die Wirtschaftswoche berichtete auch über vorherige Aufforderungen der Rechtsanwaltskanzlei an Medien, sie sollten bestimmte Medienartikel über Lindner im Internet löschen oder verändern. Einem Sprecher Lindners zufolge sei dies geschehen, damit dann die Aussagen aus dem Wikipedia-Artikel entfernt werden könnten, da sie dann nicht mehr belegt seien.[143] Die beiden Wirtschaftswoche-Onlinebeiträge wurden später (Zitat) „im Zuge einer Einigung mit Herrn Lindner ohne Anerkennung einer Rechtspflicht entfernt“.[144]

Sexismus-Vorwürfe

Im Jahr 2020 sagte Lindner bei der Verabschiedung Linda Teutebergs vom Amt der FDP-Generalsekretärin: „Ich denke gerne daran, Linda, dass wir in den vergangenen 15 Monaten ungefähr 300-mal, ich hab’ mal so grob überschlagen, ungefähr 300-mal den Tag zusammen begonnen haben.“ Auf einsetzendes Gelächter im Saal führte er fort: „Ich spreche über unser tägliches, morgendliches Telefonat zur politischen Lage. Nicht, was ihr jetzt denkt.“ Nachdem Lindner Sexismus vorgeworfen worden war, entschuldigte er sich und betonte, dass die Bemerkung in freier Rede entstanden und missverstanden worden sei.

Bereits 2017 hatte Lindner bei einer Rede vor seinem Heimatkreisverband Rhein-Berg jedoch einen ähnlichen Witz gemacht: „Ich bin heute wachgeworden mit Claudia Roth.“ Nach einer Kunstpause fügt er hinzu: „Entschuldigen Sie – ich habe gesagt: ‚mit‘, nicht ‚neben‘. Die hatte nämlich heute Morgen ein Interview im Deutschlandfunk.“ Zuvor hatte er ein gemeinsames Interview mit Claudia Roth im Deutschlandfunk gegeben.[145][146]

Am 23. Oktober 2020 erhielt Lindner von der feministischen Zeitschrift Emma den Schmähpreis Sexist Man Alive.[147][148]

Porsche-Gate

In der am 19. Juli 2022 ausgestrahlten ZDF-Satire Show Die Anstalt wurden erstmals die Vorwürfe erhoben, Lindner solle den Porsche-CEO Oliver Blume während der Koalitionsverhandlungen laufend über die Diskussion zur Ausnahmeklausel für E-Fuel-Autos informiert haben.[149]

Auszeichnungen

Schriften

Als Herausgeber

  • mit Hartmut Knüppel (Hrsg.): Die Aktie als Marke. Wie Unternehmen mit Investoren kommunizieren sollen. Frankfurter Allgemeine Buch, Frankfurt am Main 2000, ISBN 3-933180-83-X.
  • (Hrsg.): Avatare. Digitale Sprecher für Business und Marketing. Springer-Verlag, Heidelberg u. a. 2003, ISBN 3-540-43992-7.
  • mit Philipp Rösler (Hrsg.): Freiheit. gefühlt – gedacht – gelebt. Liberale Beiträge zu einer Wertediskussion. VS Verlag für Sozialwissenschaften, Wiesbaden 2009, ISBN 978-3-531-16387-1.

Als (Mit-)Autor

Dokumentarfilme

  • Reinhold Beckmann, Ulrich Stein: Lindner und die FDP – Aufbruch ins Abseits? NDR. Gesendet im Ersten am 29. Oktober 2018.

Weblinks

Commons: Christian Lindner – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikinews: Christian Lindner – in den Nachrichten

Einzelnachweise

  1. Gabi Knops-Feiler: Leichlingen: Lindner besucht die Leichlinger FDP und plaudert bei Grünkohl über Politik. In: rp-online.de. Rheinische Post, 19. Januar 2017, abgerufen am 21. Juli 2022.
  2. Dr. Wolfgang Lindner, Oberstudienrat i. R. In: linkedin.de. Abgerufen am 21. Juli 2022.
  3. SEMINAR-INFO MATHEMATIK für das Wintersemester 2012/13. In: yumpu.com. Fernuniversität in Hagen, S. 7, abgerufen am 31. Juli 2022.
  4. SEMINAR-INFO MATHEMATIK. für das Sommersemester 2013. In: docplayer.org. Fernuniversität in Hagen, S. 11, abgerufen am 31. Juli 2022.
  5. „Mein bester Freund“: Darum umarmt Heinz Hessling hier FDP-Chef Lindner. In: express.de. Express, 13. August 2017, abgerufen am 21. Juli 2022.
  6. Florian Gerster: Politik als Beruf. Nomos Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG, 2018, ISBN 978-3-8487-5010-8, S. 99 (nomos-elibrary.de [abgerufen am 21. Juli 2022]).
  7. Ist Westerwelle in einem Jahr noch Ihr Chef? Bild am Sonntag, 10. Oktober 2010, abgerufen am 23. April 2012.
  8. Zu Gast bei der RZ: Schüler fragen FDP-Politiker Christian Lindner. In: YouTube. 9. März 2016, abgerufen am 16. März 2022.
  9. Werner Sonne: „Das unterschreibe ich mit Blut“. In: Politik & Kommunikation. 1. Juli 2016, abgerufen am 22. August 2022.
  10. Christian Lindner: Der Rückkehrer. In: FAZ.net. 16. März 2012, abgerufen am 23. April 2012.
  11. Barbara Schmid, Merlind Theile: „Bambi“ legt los. In: Uni Spiegel. Nr. 6, 29. November 2004 (spiegel.de [PDF]).
  12. Biografie von Christian Lindner. In: christian-lindner.de. Abgerufen am 9. Mai 2013.
  13. Lindner, Christian – Mitglied des Deutschen Bundestags (auf kuerschner.info – Politikerbiographien)
  14. a b Verbindungsoffizier zum Landeskommando. In: Rheinische Post. 26. Juli 2008.
  15. Christian Lindner. Deutscher Bundestag, abgerufen am 21. Juli 2021.
  16. Christian Lindner: FDP-Generalsekretär heiratet Dagmar Rosenfeld. In: Focus Online. 15. August 2011, abgerufen am 14. Mai 2012.
  17. Christian Lindner ist geschieden. In: n-tv. 9. September 2020, abgerufen am 9. September 2020.
  18. Christian Lindner nun offiziell geschieden – FDP-Chef bestätigt Schritt. In: Merkur.de. 9. September 2020, abgerufen am 9. September 2020.
  19. Exklusiv! Frisch verliebt in eine RTL-Reporterin. In: bunte.de. 25. Juli 2018, abgerufen am 11. März 2019.
  20. n-tv.de
  21. Franca Lehfeldt äußert sich zu ihrem RTL-Aus. In: t-online. 26. Februar 2022, abgerufen am 8. Juli 2022.
  22. Christian Lindner und Franca Lehfeldt haben sich getraut - Hochzeitskuss auf Sylt. In: Der Spiegel (online). 7. Juli 2022, abgerufen am 7. Juli 2022.
  23. Christian Lindner: Über Youtube Coaches und die 5 wichtigsten Ziele der Politik von heute. Abgerufen am 16. März 2021.
  24. Christian Lindner: Bin kein Kirchenfeind, aber … 3. Januar 2019, abgerufen am 9. Mai 2021.
  25. Reinhard Bingener: Mit Gottes Hilfe, aber ohne Kirchensteuer? In: faz.net, 7. Juli 2022, abgerufen am 9. Juli 2022.
  26. Käßmann kritisiert Lindner-Trauung - „Kirche nur Kulisse“. In: welt.de. 10. Juli 2022, abgerufen am 10. Juli 2022.
  27. FDP-Chef Christian Lindner zieht offenbar bei CDU-Mann Spahn ein, focus.de, 22. November 2022.
  28. Begabung ohne Ziel. In: Die Zeit, Nr. 37/2018.
  29. Marc Hujer: Ein Männertraum. In: Der Spiegel. Nr. 32, 2018, S. 52–56 (online).
  30. FDP-Chef Lindner nun Jungjäger: Hochsitz statt Regierungsbank. In: FAZ.NET. Abgerufen am 30. Juli 2020.
  31. Stern TV: Christian Lindner 1997 - Fundstück der Woche auf YouTube, 13. September 2017, abgerufen am 13. Juni 2022., mit Ausschnitten aus der Sendung 100 Grad von Deutsche Welle TV
  32. a b c Jörg Tremmel: Handbuch Generationengerechtigkeit. 2. Auflage. ökom Verlag, 2003, ISBN 3-936581-09-6, siehe unter: Zur Person Christian Lindner, S. 404.
  33. Bündnis für billigen Strom. (Nicht mehr online verfügbar.) Remscheider General-Anzeiger, 19. November 1999, archiviert vom Original am 11. Februar 2013; abgerufen am 16. Februar 2013.
  34. 20-Jähriger Wermelskirchener in den Landtag? (Nicht mehr online verfügbar.) Remscheider General-Anzeiger, 30. Dezember 1999, archiviert vom Original am 11. Februar 2013; abgerufen am 17. Februar 2013.
  35. „Probleme sind dornige Chancen“: Dieses Video zeigt FDP-Chef Christian Lindner als aalglatten Teenie-Unternehmer. MEEDIA, 14. September 2017, abgerufen am 4. Oktober 2021.
  36. Kai Portmann: „Probleme sind nur dornige Chancen“. In: Der Tagesspiegel Online. 14. September 2017 (tagesspiegel.de [abgerufen am 4. Oktober 2021]).
  37. Christian Lindner (FDP) im Video von 1997: „Probleme sind nur dornige Chancen“. In: Spiegel Online. 14. September 2017, abgerufen am 4. Oktober 2021.
  38. Silke Mertins: Habeck und Lindner bauen die Zukunft Deutschlands. Abgerufen am 4. Oktober 2021.
  39. a b moomax GmbH. (Nicht mehr online verfügbar.) Genios Firmenverzeichnis, archiviert vom Original am 16. Mai 2012; abgerufen am 21. August 2017.
  40. a b c d e Thomas Gutschker: Christian Lindner. Avatar. Frankfurter Allgemeine Zeitung, 5. Mai 2012, abgerufen am 13. Januar 2013.
  41. Pleite mit der Firma, Glück in der Partei auf www.tagesspiegel.de, abgerufen am 16. Juli 2022
  42. NZZ Standpunkte: Christian Lindner Hoffnungsträger der deutschen Liberalen (NZZ Standpunkte 2014) auf YouTube, 7. November 2015, abgerufen am 4. Februar 2016.
  43. Vorstand: FDP Kreisverband Rhein-Berg. Abgerufen am 6. Juli 2022 (deutsch).
  44. FDP-Generalsekretär Lindner tritt zurück. In: Spiegel Online. 14. Dezember 2011, abgerufen am 16. Juni 2012.
  45. Lindner erklärt Rücktritt. (Nicht mehr online verfügbar.) In: fdp.de. FDP, archiviert vom Original am 20. Februar 2013; abgerufen am 22. Februar 2012.
  46. Beschluss. (PDF; 68 kB) Erarbeitung eines neuen Grundsatzprogramms für die FDP. (Nicht mehr online verfügbar.) Bundesvorstand der Freien Demokratischen Partei, 28. Juni 2010, ehemals im Original; abgerufen am 8. Mai 2012.@1@2Vorlage:Toter Link/www.fdp-bundespartei.de (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven)
  47. Grundsatzwerkstätten im September. (Nicht mehr online verfügbar.) 5. August 2011, archiviert vom Original am 7. Oktober 2011; abgerufen am 14. April 2022. Grundsatzwerkstätten im September (Memento vom 7. Oktober 2011 im Internet Archive)
  48. FDP-Spitzenkandidat in NRW. Fast 100 Prozent Zustimmung für Lindner. In: Focus Online. 1. April 2012, abgerufen am 8. Mai 2012.
  49. Lindner ist neuer FDP-Chef in Nordrhein-Westfalen. In: Focus Online. 6. Mai 2012, abgerufen am 8. Mai 2012.
  50. Zahlen und Umfragen zur Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen. (Nicht mehr online verfügbar.) In: tagesschau.de. Archiviert vom Original am 15. August 2012; abgerufen am 18. Januar 2016.
  51. Vorläufiges Ergebnis für den Wahlkreis 22 Rheinisch-Bergischer Kreis II. (Nicht mehr online verfügbar.) Die Landeswahlleiterin des Landes Nordrhein-Westfalen, archiviert vom Original am 17. Dezember 2015; abgerufen am 14. April 2022. Vorläufiges Ergebnis für den Wahlkreis 22 Rheinisch-Bergischer Kreis II (Memento vom 17. Dezember 2015 im Internet Archive)
  52. Unser Präsidium. In: fdp.de. Abgerufen am 11. März 2019.
  53. Thomas Sigmund: Der eigentliche Star ist die FDP. In: Handelsblatt. 14. Mai 2017, abgerufen am 11. März 2019.
  54. Landesvorstand. In: fdp.de. FDP Landesverband NRW, abgerufen am 25. November 2017.
  55. Wahl-Debakel der Liberalen. FDP-Vorstand um Rösler tritt zurück – Lindner will Parteichef werden. In: Focus Online. 23. September 2013, abgerufen am 25. September 2013.
  56. Rösler tritt zurück – Lindner will übernehmen. In: FAZ.net. 23. September 2013, abgerufen am 25. September 2013.
  57. Christian Lindner führt die FDP in die Apo. In: Die Welt. 7. Dezember 2013, abgerufen am 21. Januar 2015.
  58. thorsten Jungholt: Neuer FDP-Chef geht die AfD frontal an. In: Die Welt. 7. Dezember 2013, abgerufen am 17. Juni 2014.
  59. ZDF (Hrsg.): 9. Sitzung des Fernsehrates in der XIV. Amtsperiode am 16. Mai 2014 in Mainz. S. 6 (zdf.de [PDF]).
  60. Joachim Huber: Ende der Parteikratie? In: tagesspiegel.de. 17. Januar 2016, abgerufen am 11. März 2019.
  61. Stimmergebnis. In: Twitter. FDP, 15. Mai 2015, abgerufen am 11. März 2019.
  62. FDP wählt Vorstand. Lindner mit 91 Prozent im Amt bestätigt. In: iberale.de. 28. April 2017, abgerufen am 11. März 2019.
  63. Thorsten Jungholt: Der bürgerlich Alternative. In: Die Welt. 26. November 2017, abgerufen am 11. März 2019 (Paywall).
  64. Koalitionsfrage in NRW. Christian Lindner will FDP-Mitgliederentscheid. In: RP Online. 25. April 2017, abgerufen am 11. März 2019.
  65. Die Landesliste der Freien Demokraten zur Bundestagswahl 2017. In: fdp.nrw. Abgerufen am 26. September 2017.
  66. Christian Lindner ist unser Kandidat für den Bundestag. FDP-Kreisverbandes Rhein-Berg, 2. November 2016, abgerufen am 11. März 2019.
  67. Bundestagswahl 2017. (PDF) Vorläufige Ergebnisse in Nordrhein-Westfalen. (Nicht mehr online verfügbar.) In: nrw.de. Der Landeswahlleiter des Landes Nordrhein-Westfalen, archiviert vom Original am 26. September 2017; abgerufen am 16. September 2017.
  68. Volker Zastrow: FDP zurück im Parlament. Der Wunder-Lindner. In: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung. 22. Oktober 2017, abgerufen am 11. März 2019.
  69. Parteichef Lindner übernimmt Fraktionsvorsitz. (Nicht mehr online verfügbar.) In: Deutschlandfunk. 25. September 2017, archiviert vom Original am 26. September 2017; abgerufen am 11. März 2019.
  70. Deutscher Bundestag – Abgeordnete. Abgerufen am 8. September 2020.
  71. Liberale brechen Jamaika-Verhandlungen ab. In: Spiegel Online. 20. November 2017, abgerufen am 11. März 2019.
  72. Christian Lindner: „Es ist besser, nicht zu regieren, als falsch zu regieren“. In: Zeit Online. 20. November 2017, abgerufen am 26. November 2017.
  73. Lindner mit 86,6 Prozent wiedergewählt.Tagesschau (ARD), 26. April 2019; abgerufen am 26. April 2019.
  74. Lindners Desaster. In: Spiegel Online. 6. Februar 2020, abgerufen am 6. Februar 2020.
  75. Lindner will Vertrauensfrage im FDP-Vorstand stellen. Deutsche Welle, abgerufen am 6. Februar 2020.
  76. FDP-Chef Lindner stellt die Vertrauensfrage. Welt, abgerufen am 6. Februar 2020.
  77. Ein Tabubruch lässt sich nicht wegbeschließen. Zeit Online, abgerufen am 7. Februar 2020.
  78. FDP-Chef Lindner räumt nach Thüringen-Eklat Fehler ein. Handelsblatt, abgerufen am 7. Februar 2020.
  79. Lindner räumt Fehler ein. Antenne Thüringen, abgerufen am 9. Februar 2020.
  80. Theresa Martus: Lindner gibt sich zerknirscht. Warum entglitt ihm die Lage? In: Berliner Morgenpost. 7. Februar 2020, abgerufen am 16. Februar 2020.
  81. Ramelow nennt Lindner-Vorstoß eine Zumutung. In: Tagesspiegel. 13. Februar 2020, abgerufen am 19. Februar 2020.
  82. Albert Funk: Christian Lindner verdient mindestens 38.500 Euro nebenher. In: Tagesspiegel. 31. Januar 2018, abgerufen am 3. Februar 2018.
  83. Sven Becker, Timo Lehmann, Ann-Katrin Müller, Nicola Naber, Marcel Pauly, Sven Röbel, Michael Sontheimer: Wie unabhängig sind unsere Abgeordneten? In: Der Spiegel. Nr. 33, 2020 (online).
  84. Mitgliedschaften. (Nicht mehr online verfügbar.) Christian Lindner, archiviert vom Original am 21. Juli 2015; abgerufen am 14. April 2022. Mitgliedschaften (Memento vom 21. Juli 2015 im Internet Archive)
  85. Austritte erschüttern Hayek-Gesellschaft. In: FAZ.net. Abgerufen am 14. Juli 2015.
  86. Borussia Dortmund: Christian Lindner hört beim BVB auf – „Nicht mehr vereinbar“. In: derwesten.de. 7. November 2021, abgerufen am 7. November 2021.
  87. Uwe Reimann: Politiker hilft Kinderhospiz. Rheinische Post, 3. Oktober 2009, abgerufen am 8. Mai 2012.
  88. Lindner auf dem FDP-Parteitag: „Die Ukraine wird diesen Krieg gewinnen“. In: Tagesschau (ARD). 23. April 2022, abgerufen am 28. April 2022.
  89. Christian Lindner:Haushaltssanierung vor Steuersenkungen. Focus Online, 2. April 2012, abgerufen am 23. Mai 2012.
  90. FDP wählt Lindner mit fast 100 Prozent zum Spitzenkandidaten. In: FAZ.net. 1. April 2012, abgerufen am 23. Mai 2012.
  91. FDP will Sozialausgaben begrenzen. Süddeutsche Zeitung, 31. August 2011, abgerufen am 23. Mai 2012.
  92. Pro & Contra Zu Steuersenkungen: Warum FDP-Chef Lindner dafür ist – und Prof. Bofinger dagegen. In: nwzonline.de. Nordwest-Zeitung, 13. Mai 2017, abgerufen am 25. September 2021.
  93. FDP-Chef Lindner schließt Steuererhöhungen aus. In: Tagesschau (ARD). 15. Mai 2021, abgerufen am 25. September 2021.
  94. Finanzminister Lindner? Wirtschaftsnobelpreisträger warnt mit großen Worten - und empfiehlt Kontrahent. In: Münchner Merkur. 29. Oktober 2021, abgerufen am 30. Oktober 2021.
  95. Joseph E. Stiglitz, Adam Tooze: „Es wäre ein Fehler, ihm seinen Wunsch zu erfüllen“ In: Die Zeit, Nr. 44/2021.
  96. Christian Lindner erhält Rückenwind von Top-Ökonomen. Welt Online, 3. November 2021; abgerufen am 3. November 2021
  97. Clemens Fuest und Harold James: Ein Falke als Finanzminister. In: ZEIT Nr. 45/2021. Abgerufen am 3. November 2021.
  98. a b c d Einer soll’s richten. Spiegel Online, 1. April 2012, abgerufen am 11. Mai 2012.
  99. Christian Lindner: Ordnung für den Datenmarkt - eine erste Agenda, FAZ.net, 13. August 2013, Printausgabe der FAZ vom 14. August 2013, S. 25.
  100. Lindner fordert Umsteuern in Wirtschaftspolitik. In: yahoo.com. 17. April 2019, abgerufen am 25. September 2021.
  101. Reuters, dpa: FDP will abgeschaltete AKW für immer stilllegen. Zeit Online, 29. März 2011, abgerufen am 23. Mai 2012.
  102. Heribert Prantl: Die Halbwertszeit der politischen Demut. Süddeutsche Zeitung, 11. April 2011, abgerufen am 23. Mai 2012.
  103. „Maybrit Illner“: Christian Lindner bringt entscheidendes Problem Deutschlands mit dieser Zahl auf den Punkt: „Wie eine Weinbergschnecke“. DerWesten, 13. Dezember 2018, abgerufen am 15. August 2019.
  104. Energiepolitik in Deutschland: Lindner will Ausbau der Windkraft bremsen. In: handelsblatt.com. 5. Juli 2017, abgerufen am 25. September 2021 (dpa).
  105. Kilian Treß: Grevenbroich: FDP-Chef Lindner im Tagebau: Absage an den Kohle-Ausstieg. In: Neuss-Grevenbroicher Zeitung auf RP Online. 15. Juni 2016, abgerufen am 25. September 2021.
  106. Christian Lindner: "Von wegen Reform – das EEG muss weg". In: tagesspiegel.de. 26. Juni 2014, abgerufen am 25. September 2021.
  107. Was ist Liberalismus, Herr Lindner? Zeit, 12. Juni 2019, abgerufen am 15. August 2019.
  108. Christian Lindner (FDP) - "Fahrverbote müssen um jeden Preis verhindert werden" (Archiv). In: deutschlandfunk.de. 27. August 2017, abgerufen am 25. September 2021 (Christian Lindner im Gespräch mit Klaus Remme).
  109. Curd Wunderlich: Christian Lindner: „Sache für Profis“-Spruch sorgt für Kritik. In: welt.de. 11. März 2019, abgerufen am 25. September 2021.
  110. dpa: „Das ist eine Sache für Profis“. In: FAZ.net. 10. März 2019, abgerufen am 25. September 2021.
  111. Tobias Rüther: Kolossale Jugend. In: FAZ.net. 10. März 2019, abgerufen am 25. September 2021.
  112. Georg Ismar: Christian Lindner und die Klima-Profis. In: tagesspiegel.de. 14. August 2019, abgerufen am 25. September 2021.
  113. Jan Christoph Freybott: FDP-Chef kritisiert Schülerstreiks: Profis gegen Lindner. In: taz. 12. März 2019 (taz.de [abgerufen am 30. Oktober 2021]).
  114. Generaldebatte im Bundestag: Lindner warnt vor „Moral-Weltmeister“ Deutschland. In: welt.de. 11. September 2019, abgerufen am 25. September 2021 (sst, dpa).
  115. FDP-Chef Christian Lindner äußert sich zur Klimadebatte. In: handelsblatt.com. 12. Juni 2019, abgerufen am 25. September 2021 (dpa).
  116. Jasper von Altenbockum, Johannes Leithäuser: „Das Klimapaket ist Stückwerk, um Greta Thunberg zu besänftigen“. In: FAZ.net. 25. September 2019, abgerufen am 25. September 2021.
  117. Rede von Christian Lindner während der Sondersitzung des Bundestags zum Krieg in der Ukraine - Bundesfinanzministerium - Presse. Abgerufen am 4. März 2022.
  118. Nils Wischmeyer: Nachhaltigkeit: EU-Regel könnte Energiewende in Deutschland ausbremsen. Abgerufen am 5. März 2022.
  119. Lindner-Vorschlag zum ALG I findet keine Freunde. (Nicht mehr online verfügbar.) In: Tagesschau (ARD). 10. August 2011, archiviert vom Original am 17. April 2012; abgerufen am 11. März 2019.
  120. Thorsten Jungholt: Flüchtlingspolitik: Christian Lindner fordert Untersuchungsausschuss. In: welt.de. 17. Mai 2018, abgerufen am 25. September 2021.
  121. FDP-Chef Lindner fordert staatliche Seenotrettung mit „Aber“. In: Spiegel Online. 14. Juli 2019, abgerufen am 25. September 2021 (pbe/dpa).
  122. Christian Lindner: Neuer Furor gegen das Auto: Nach der Energiewende bitte keine Verkehrswende! In: welt.de. 16. Oktober 2016, abgerufen am 25. September 2021.
  123. Gero von Randow: FDP: Brrrrrommmmm! In: zeit.de. 27. Oktober 2016, abgerufen am 25. September 2021.
  124. „Schlüsselindustrie wird kriminalisiert“. In: Bericht aus Berlin. tagesschau.de, 3. Februar 2019, archiviert vom Original am 12. Februar 2019; abgerufen am 8. Juli 2022 (Interview mit Christian Lindner, Video über das Archiv nicht abrufbar).Video. In: Bericht aus Berlin. tagesschau.de, 3. Februar 2019, abgerufen am 8. Juli 2022 (Interview von Oliver Köhr mit Christian Lindner ab 13:13 Minuten).
  125. a b Christian Lindner: eSport muss gemeinnützig werden! – Diskussion mit dem game-Verband – Christian Lindner auf YouTube, 11. Juli 2021.
  126. junge liberale: Gaming Night mit Christian Lindner, Mario Brandenburg & Jens Teutrine auf YouTube, 27. August 2021.
  127. NRW soll 144.000 Betreuungsplätze für Kleinkinder bekommen: Kibiz in trockenen Tüchern. In: domradio.de. 24. Oktober 2007, abgerufen am 8. Juli 2022.
  128. „Liberaler ist sozialer“. (Nicht mehr online verfügbar.) Westdeutscher Rundfunk, 20. April 2007, archiviert vom Original am 23. April 2007; abgerufen am 11. Mai 2012.
  129. Christian Lindner: Was bleibt von den Freiburger Thesen? tagesspiegel.de, 30. Oktober 2010, abgerufen am 2. April 2012.
  130. FDP-Führung scheitert mit Bildungsantrag. Spiegel Online, 13. November 2011, abgerufen am 2. April 2012.
  131. Bernd Eyermann, Ulrich Lüke: Interview mit Christian Lindner – "Eine gewisse Bescheidenheit empfiehlt sich". In: general-anzeiger-bonn.de. 15. Januar 2016, abgerufen am 11. Oktober 2018.
  132. Christian Lindner: Eine republikanische Offensive. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung. christian-lindner.de, 18. Oktober 2010, abgerufen am 14. April 2022.
  133. Liberalismus ist ein Rahmen ohne Bild. In: Zeit Online. 21. Februar 2011, S. 4, abgerufen am 3. Mai 2012 (Interview mit Christian Lindner).
  134. a b c Pascal Beucker: Wikipedia-Eintrag von Christian Lindner: Wer bin ich? In: die tageszeitung, 10. Januar 2013.
  135. a b c FDP-Parteichef Lindner stilisiert sich als mutiger Unternehmer – doch wie viel Wagnis war dabei? Badische Zeitung, 13. Februar 2015, abgerufen am 16. Februar 2015.
  136. Unternehmensregister. In: Bundesanzeiger/Amtsgericht Köln. 20. Januar 2015, abgerufen am 20. Januar 2015., Registernummer HRB 33738 in Suchmaske eingeben
  137. Andreas Weber: Menschen 2004: Der jüngste Landtagsabgeordnete Nordrhein-Westfalens. Remscheider General-Anzeiger, 30. Dezember 2004, abgerufen am 17. Februar 2013.
  138. Michael Fröhlingsdorf, Barbara Schmid, Steffen Winter: Youngster in der Politik. In: Der Spiegel. Nr. 51, 2004, S. 40 (online13. Dezember 2004).
  139. Christian Lindner: Antwort zu Moomax auf Abgeordnetenwatch (Memento vom 19. März 2012 im Internet Archive) vom 20. September 2011.
  140. Merlind Theile: Der bessere Guido. In: Der Spiegel. Nr. 18, 2010, S. 26–27 (online3. Mai 2010).
  141. Konrad Fischer: Landtag wandelte Einträge zum Positiven: Christian Lindners Wikipedia-Eintrag geschönt. (Nicht mehr online verfügbar.) In: Wirtschaftswoche. 4. Januar 2013, archiviert vom Original am 7. Januar 2013; abgerufen am 7. Januar 2013.
  142. Konrad Fischer: Wikipedia-Manipulation: Der perfekte Internet-Lebenslauf für Lindner. (Nicht mehr online verfügbar.) In: Wirtschaftswoche. 5. Januar 2013, archiviert vom Original am 6. Januar 2013; abgerufen am 8. November 2013.backup5=6Vkk2NaqF; backup1= (Memento vom 9. November 2013 im Internet Archive), backup2=archive.today/BA4kx, backup3=6VkjftWP5
  143. Holger Bleich: FDP-Politiker lässt kritische Links per Anwalt löschen. (Nicht mehr online verfügbar.) In: heise online. 15. Februar 2013, archiviert vom Original am 21. Februar 2013; abgerufen am 17. Februar 2013.
  144. Der perfekte Lebenslauf: WiWo-Berichterstattung und Christian Lindner. In: wiwo.de. 20. Februar 2013, abgerufen am 25. September 2021. „Den ursprünglich auf dieser Seite abrufbaren Artikel haben wir im Zuge einer Einigung mit Herrn Lindner ohne Anerkennung einer Rechtspflicht entfernt. Die Redaktion“
  145. Lindner machte fast den gleichen Witz schon einmal. In: t-online.de. 27. Oktober 2020, abgerufen am 25. September 2021.
  146. FDP-Chef Christian Lindner entschuldigt sich nach Sexismusvorwurf. In: Spiegel Online. 21. September 2020, abgerufen am 25. September 2021 (mst/dpa).
  147. Christian Lindner ist für die „Emma“ der „Sexist Man Alive“. In: Spiegel Online. 23. Oktober 2020, abgerufen am 25. September 2021 (feb/dpa).
  148. Christian Lindner: Sexist Man Alive 2020! In: emma.de. 23. Oktober 2020, abgerufen am 8. Juli 2022.
  149. Handelsblatt: Lobbyismus: Standleitung zum Porsche-Chef? Lindner soll aus Koalitionsverhandlungen berichtet haben. https://www.handelsblatt.com/28544018.html
  150. AKV präsentiert neuen Ritter Christian Lindner. Aachener Zeitung az-web.de, 14. Juni 2013, abgerufen am 14. Juni 2013.
  151. Video (17 Minuten)
  152. Lindner, Barley und Bosbach mit Politikaward ausgezeichnet. Abgerufen am 14. September 2021.