Elisabeth Svantesson

schwedische Politikerin
Elisabeth Svantesson (2018)

Elisabeth Svantesson (* 1967) ist eine schwedische Politikerin der bürgerlich-konservativen Partei Moderata samlingspartiet (M). Von September 2013 bis Oktober 2014 war sie die Arbeitsministerin ihres Landes.

LebenBearbeiten

Svantesson ist die Tochter des Pastors Alvar Lundin und der Lehrerin Karin Lundin. Sie schloss im Jahr 2001 ein Studium der Volkswirtschaftslehre an der Universität Uppsala ab. Davor hatte sie bereits ein Wirtschaftsstudium an der Universität Örebro absolviert. In der Zeit von 2002 bis 2006 war sie Mitglied im Kommunalparlament von Örebro.

Im Jahr 2006 zog sie bei der Wahl zum Schwedischen Reichstag in den Reichstag ein. Dort war sie zunächst bis 2010 Mitglied im Arbeitsmarktsausschuss, bevor sie nach der Wahl 2010 Mitglied im Wirtschaftsausschuss wurde. Im Jahr 2012 kehrte sie in den Ausschuss für den Arbeitsmarkt zurück, dessen Vorsitzende sie bis 2013 wurde.

Am 17. September 2013 wurde sie im Zuge einer Kabinettsumbildung zur Arbeitsmarktministerin in der Regierung Reinfeldt ernannt. Sie übernahm dabei den Posten von Hillevi Engström, die neue Entwicklungsministerin wurde.[1] Svantesson behielt das Amt bis zum Abgang der Regierung am 3. Oktober 2014. Sie kehrte danach wieder als Abgeordnete in den Reichstag zurück, wo sie zunächst bis Oktober 2017 stellvertretende Vorsitzende des Arbeitsmarktausschusses war. Anschließend wurde sie stellvertretende Vorsitzende in Finanzausschuss, im Oktober 2018 übernahm sie dann dessen Vorsitz. Seit Februar 2019 ist sie erneut die stellvertretende Vorsitzende.

WeblinksBearbeiten

Commons: Elisabeth Svantesson – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Gunhild Wallin: Elisabeth Svantesson is Sweden’s new Minister for Employment — Nordic Labour Journal. (nordiclabourjournal.org [abgerufen am 27. Februar 2020]).