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Judith Pirscher (* 1967 in Dortmund) ist eine deutsche Verwaltungsbeamtin, Politikerin (FDP) und in zweiter Amtszeit Landesrätin beim Landschaftsverband Westfalen-Lippe.

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Ausbildung und BerufBearbeiten

Judith Pirscher studierte Rechtswissenschaften in Bayreuth und absolvierte ihr Referendariat in Nordrhein-Westfalen. Nach dem zweiten Staatsexamen arbeitete sie als Rechtsanwältin in einer Kanzlei in Düsseldorf.

PolitikBearbeiten

1998 ging Pirscher zur umweltpolitischen Sprecherin der FDP-Bundestagsfraktion nach Bonn bzw. später nach Berlin. Im Jahr 2000 wechselte sie zur FDP-Landtagsfraktion in Nordrhein-Westfalen in Düsseldorf und kümmerte sich als stellvertretende Geschäftsführerin und Justitiarin um die Innen- und Kommunalpolitik sowie um Verfassungs- und Parlamentsfragen. 2005 übernahm sie als Leiterin des Ministerbüros von Ingo Wolf die politische Koordination im NRW-Innenministerium. Von dort wechselte sie zum Verfassungsschutz im Innenministerium. Seit Oktober 2010 ist sie Ständige Vertreterin des Landesbeauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit des Landes Nordrhein-Westfalen. 2011 wurde sie zur Landesrätin für Bau- und Liegenschaftsbetrieb und für Kommunale Versorgungskassen für Westfalen-Lippe (kvw) beim Landschaftsverband Westfalen-Lippe gewählt. Pirscher ist im Verwaltungsvorstand des Instituts für vergleichende Städteforschung an der Universität Münster. Als Bundesvorsitzende der Vereinigung liberaler Kommunalpolitiker (VLK) ist sie ständige Teilnehmerin im FDP-Bundesvorstand.

Seit Anfang 2019 ist sie stellvertretende Vorsitzende im FDP-Kreisverband Münster.[1]

Pirscher wird zum Jahresende 2019 Präsidentin des Regierungsbezirks Detmold.[2]

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Kreisvorstand: Kreisverband. In: FDP-Münster. Abgerufen am 26. April 2019 (deutsch).
  2. Westfalen-Blatt: Neue Leiterin für OWL-Bezirksregierung. Abgerufen am 14. September 2019 (deutsch).