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Judith Skudelny

deutsche Politikerin (FDP)
Judith Skudelny auf dem Landesparteitag der FDP Baden-Württemberg 2015

Judith Skudelny (* 2. Oktober 1975 in Stuttgart) ist eine deutsche Politikerin der FDP. Skudelny war von 2009 bis 2013 Mitglied des Deutschen Bundestages und ist seit 2015 Generalsekretärin der FDP Baden-Württemberg. Seit der Bundestagswahl 2017 ist sie wieder Bundestagsabgeordnete.

LebenBearbeiten

Judith Skudelny wuchs in Leinfelden-Echterdingen auf. Nach dem Abitur 1995 in Stuttgart-Möhringen absolvierte sie ein Studium der Rechtswissenschaften an der Universität Tübingen, das sie 1999 mit dem ersten Staatsexamen abschloss. Danach war Skudelny ein Jahr lang persönliche Referentin bei dem baden-württembergischen FDP-Landtagsabgeordneten Ulrich Noll. Nach ihrem zweiten Staatsexamen wurde sie 2003 als Rechtsanwältin zugelassen und ist seitdem als Rechtsanwältin mit Schwerpunkten Sanierungs- und Insolvenzrecht tätig. Im Jahr 2005 wurde Skudelny als Insolvenzverwalterin bestellt und ist seit 2009 Partnerin in der Kanzlei Rüdisühli Rechtsanwälte GbR in Stuttgart. Bis Juli 2017 war sie 7 Jahre lang Geschäftsführerin eines Ingenieurbüros mit Sitz in Gerlingen, später Leonberg.[1] Skudelny ist verheiratet und Mutter eines Sohnes und einer Tochter.

PolitikBearbeiten

Bereits als Schülerin trat Skudelny den Jungen Liberalen bei und ist seit 1998 Mitglied der FDP. Im Jahr 2004 wurde sie in den Gemeinderat ihres Wohnortes Leinfelden-Echterdingen gewählt (Wiederwahl 2009). Bei der Wahl 2009 zog Judith Skudelny über die Landesliste Baden-Württemberg in den Bundestag ein (Wahlkreis 262/Nürtingen). Im Januar 2015 wurde Skudelny vom Landesparteitag zur Generalsekretärin der FDP Baden-Württemberg gewählt.

Judith Skudelny war ordentliches Mitglied im Ausschuss für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit. Hierbei war sie als Berichterstatterin zuständig für die Themen Lärm/Lärmschutz, nichtnuklearer Strahlenschutz, Umwelt und Umweltplanungsrecht, Bodenschutz und für das Querschnittsthema „Landwirtschaft und Umweltschutz“. Zu Beginn des Jahres 2013 übernahm Skudelny die Nachfolge von Christian Ahrendt (FDP) im Rechtsausschuss des Deutschen Bundestages. Als ordentliches Mitglied war sie seitdem zuständig für Insolvenzrecht, Versicherungsrecht, Zivilprozessrecht sowie Fahrgastrechte.

Zudem war Judith Skudelny stellvertretendes Mitglied im Ausschuss für Familien, Senioren, Frauen und Jugend. Gleichzeitig war sie seit 2011 ordentliches Mitglied der Enquete-Kommission „Wachstum, Wohlstand, Lebensqualität – Wege zu nachhaltigem Wirtschaften und gesellschaftlichem Fortschritt in der Sozialen Marktwirtschaft“. Diese Kommission beschäftigt sich mit der Problematik, wie gesellschaftliches Wachstum und Wohlstand mit nachhaltiger Entwicklung vereinbart werden können.

Darüber hinaus war Skudelny stellvertretendes Mitglied im Parlamentarischen Beirat für nachhaltige Entwicklung sowie im Untersuchungsausschuss Gorleben.

Sie nahm ihr vier Monate altes Baby mit zur konstituierenden Sitzung des 17. Deutschen Bundestages. Dadurch wurde ihre Tochter das erste Baby im Plenarsaal des Bundestages.[2]

Im Jahr 2013 wurde Judith Skudelny zur Landesvorsitzenden der Liberalen Frauen.[3]

Seit 2015 ist Judith Skudelny Generalsekretärin der FDP Baden-Württemberg.

2017 wurde Judith Skudelny Mitglied des 19. Deutschen Bundestag. Sie ist dort ordentliches Mitglied des Ausschusses für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit sowie stellvertretendes Mitglied im Ausschuss für Recht und Verbraucherschutz. Zudem ist Skudelny umweltpolitische Sprecherin der FDP Bundestagsfraktion[4] und Vorsitzende der FDP- Landesgruppe Baden-Württemberg.

WeblinksBearbeiten

  Commons: Judith Skudelny – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Amtsgericht Leonberg: Veröffentlichungen im Handelsregister zu "Novitech Prototyping GmbH". In: Handelsregister. Registerportal, 13. Juli 2017, abgerufen am 20. August 2017.
  2. FAZ: Mit Baby im Bundestag (28. Oktober 2009)
  3. Bundestagsabgeordnete – Freie Demokraten Stuttgart. Abgerufen am 17. November 2017.
  4. Besetzung Sprecher. In: fdpbt.de. FDP-Fraktion, 30. Januar 2018, abgerufen am 1. Februar 2018.