Danielle Collins

US-amerikanische Tennisspielerin
Danielle Collins Tennisspieler
Danielle Collins
Collins 2016 bei den US Open
Nation: Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten
Geburtstag: 13. Dezember 1993
Größe: 178 cm
1. Profisaison: 2016
Spielhand: Rechts, beidhändige Rückhand
Trainer: Jay Gooding
Preisgeld: 2.567.747 US-Dollar
Einzel
Karrierebilanz: 141:91
Karrieretitel: 0 WTA, 1 WTA Challenger, 4 ITF
Höchste Platzierung: 23 (28. Januar 2019)
Aktuelle Platzierung: 51
Grand-Slam-Bilanz
Doppel
Karrierebilanz: 13:16
Karrieretitel: 0 WTA, 0 ITF
Höchste Platzierung: 86 (2. März 2020)
Aktuelle Platzierung: 87
Grand-Slam-Bilanz
Mixed
Grand-Slam-Bilanz
Letzte Aktualisierung der Infobox:
16. März 2020
Quellen: offizielle Spielerprofile bei der ATP/WTA (siehe Weblinks)

Danielle Rose Collins (* 13. Dezember 1993 in Saint Petersburg, Florida) ist eine US-amerikanische Tennisspielerin.

KarriereBearbeiten

Collins, die im Alter von sechs Jahren mit dem Tennisspielen begann, schlug zunächst den Weg einer College-Laufbahn ein, bevor sie sich 2016 entschied, Profi zu werden. Bei den NCAA Division I Tennis Championships 2014 und 2016 trat sie für die University of Virginia an und gewann jeweils den Einzelwettbewerb der Damen, 2015 erreichte sie das Viertelfinale.

Ihre ersten Erfahrungen auf der ITF Women’s World Tennis Tour sammelte sie bereits 2009 und gewann dort 2011 ihren ersten Profititel. Aufgrund ihrer Erfolge als College-Spielerin, erhielt sie 2014 eine Wildcard für die Qualifikation des WTA-Turniers in New Haven, in der sie bereits in der ersten Runde scheiterte, sowie für das Hauptfeld der US Open, wo sie sich gegen die damalige Weltranglistenzweite Simona Halep erst nach drei Sätzen geschlagen geben musste und international erstmals auf sich aufmerksam machte.

Schon wenige Monate nach ihrem Entschluss, es auf der Profitour zu versuchen, gewann sie in Stillwater aus der Qualifikation heraus ihren ersten Titel bei einem Turnier der $25.000-Kategorie und erreichte anschließend beim $50.000-Turnier in Macon das Endspiel. Im Jahr darauf konnte sie bei fünf Finalteilnahmen auf der ITF-Tour zwei weitere Turniere der $25.000-Kategorie gewinnen. Zudem gab sie ihr Debüt im Qualifikationsturnier von Wimbledon. Anfang 2018 errang Collins in Newport Beach auf der WTA Challenger Series nach einem Endspielerfolg über Sofja Schuk zunächst ihren bis dahin größten Titel, bevor ihr anschließend bei den amerikanischen Premier Mandatory-Turnieren mit dem Einzug in die vierte Runde von Indian Wells sowie dem Erreichen des Halbfinals in Miami, wo sie mit Venus Williams ihren ersten Sieg über eine Spielerin aus den Top 10 der Tennisweltrangliste verbuchen konnte, endgültig der internationale Durchbruch gelang. In Rom gewann sie als Qualifikantin ihre erste Hauptfeldpartie außerhalb Amerikas und stand bei den French Open sowie Wimbledon erstmals in der Hauptrunde, wobei sie jeweils zum Auftakt scheiterte. Durch den Einzug ins Halbfinale von San José, in dem sie Maria Sakkari unterlag, konnte sie das Jahr in den Top 50 der Welt beenden.

2019 gelang Collins bei den Australian Open nach Siegen über Angelique Kerber und Anastassija Pawljutschenkowa überraschend der Durchmarsch ins Halbfinale, wo sie gegen Petra Kvitová verlor. Im Anschluss erzielte sie mit Platz 23 ihre bislang beste Weltranglistenposition. Auch bei den restlichen Grand Slam-Turnieren gewann sie jeweils ihr Auftaktmatch und kam in Wimbledon sogar in die dritte Runde. Im Doppel erreichte sie zudem an der Seite ihrer Landsfrau Bethanie Mattek-Sands erstmals das Viertelfinale. Auf der WTA-Tour errang sie in Charleston mit dem Erreichen des Viertelfinals ihr bestes Ergebnis. An ihre sensationelle Form von Melbourne konnte Collins erst Anfang 2020 wieder in Australien anknüpfen, als sie nacheinander in Brisbane ins Viertelfinale und in Adelaide ins Halbfinale vorstieß und dabei Top 10-Spielerinnen wie Elina Switolina und Belinda Bencic keine Chance ließ. Bei den Australian Open scheiterte sie jedoch schon gegen Julija Putinzewa in der zweiten Runde und fiel, da sie die Punkte aus dem Vorjahr nicht verteidigen konnte, in der Weltrangliste wieder zurück.

2019 gab Collins bei der 2:3-Viertelfinalniederlage gegen Australien ihren Einstand für die Fed-Cup-Mannschaft der Vereinigten Staaten. Dort gewann sie ihre Einzelpartie gegen Daria Gavrilova, verlor aber im anschließenden Doppel.

TurniersiegeBearbeiten

EinzelBearbeiten

Nr. Datum Turnier Kategorie Belag Finalgegnerin Ergebnis
1. 9. Oktober 2011 Vereinigte Staaten  Williamsburg ITF $10.000 Sand Russland  Nika Kuchartschuk 6:1, 6:3
2. 2. Oktober 2016 Vereinigte Staaten  Stillwater ITF $25.000 Hartplatz Vereinigte Staaten  Caroline Dolehide 1:0 Aufgabe
3. 11. Juni 2017 Vereinigte Staaten  Bethany Beach ITF $25.000 Sand Vereinigte Staaten  Lauren Embree 6:1, 6:0
4. 19. November 2017 Vereinigte Staaten  Norman ITF $25.000 Hartplatz Vereinigte Staaten  Sachia Vickery 1:6, 6:3, 6:4
5. 28. Januar 2018 Vereinigte Staaten  Newport Beach WTA Challenger Hartplatz Russland  Sofja Schuk 2:6, 6:4, 6:3

Abschneiden bei Grand-Slam TurnierenBearbeiten

EinzelBearbeiten

Turnier 2014 2015 2016 2017 2018 2019 2020 Bilanz Karriere
Australian Open HF 2 6:2 HF
French Open 1 2 1:2 2
Wimbledon 1 3 2:2 3
US Open 1 1 1 2 1 1:5 2

DoppelBearbeiten

Turnier 2018 2019 2020 Bilanz Karriere
Australian Open 1 2 1:2 2
French Open 2 1:1 2
Wimbledon 1 VF 2:2 VF
US Open 2 AF 3:2 AF

WeblinksBearbeiten

Commons: Danielle Collins – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien