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Die Baureihe E46 ist die vierte 3er-Reihe des Automobilherstellers BMW. Die Mittelklasse-Baureihe wurde im März 1998 als Nachfolger der Baureihe E36 vorgestellt.

BMW
BMW 3er Limousine (1998–2001)
BMW 3er Limousine (1998–2001)
E46
Verkaufsbezeichnung: 3er
Produktionszeitraum: 1998–2007
Klasse: Mittelklasse, Kompaktklasse
Karosserieversionen: Limousine, Kombilimousine, Kombi, Coupé, Cabriolet
Motoren: Ottomotoren:
1,6–4,0 Liter
(77–265 kW)
Dieselmotoren:
2,0–3,0 Liter
(85–150 kW)
Länge: 4262–4492 mm
Breite: 1739–1780 mm
Höhe: 1369–1434 mm
Radstand: 2725–2730 mm
Leergewicht: 1360–1790 kg
Vorgängermodell BMW E36
Nachfolgemodell BMW E90
(für Compact E46/5: BMW E81)
Sterne im Euro-NCAP-Crashtest (2001)[1] Crashtest-Stern 4.svg

Die Produktion der E46-Modelle fand im Stammwerk München-Milbertshofen und den Werken Leipzig, Regensburg sowie Rosslyn (Südafrika) statt. Weitere Hersteller waren die Brilliance Motors in Shenyang (China), die Bavarian Auto Group in der Stadt des 6. Oktobers (Ägypten) und die Avtotor in Kaliningrad (Russland).

ModellgeschichteBearbeiten

AllgemeinesBearbeiten

 
Heckansicht

Die vierte Generation des BMW 3er, der BMW E46 erschien Ende April 1998. Wie bei BMW üblich, zunächst nur als Limousine, mit überarbeiteten Sechszylinder- (M52TU) und Vierzylinder- (M43TU) Ottomotoren und einem neu entwickelten Vierzylinder-Dieselmotor (M47). Mit dem M47 verkaufte BMW erstmals einen Dieselmotor mit Direkteinspritzung. Die Sicherheitsausstattung umfasste in allen Modellen serienmäßig Antiblockiersystem (ABS), die Traktionskontrolle (ASC+T), Cornering Brake Control, Elektronische Bremskraftverteilung und sechs Airbags. Eine elektronische Fahrdynamikregelung war anfangs nur gegen 1800 DM Aufpreis für den 328i erhältlich, später optional für alle Modelle, schließlich serienmäßig. Ab Modelljahr 2001 war auch ein Bremsassistent Serie.
Im Fahrwerk wurde Aluminium eingesetzt: 60 kg, was einem Anteil von 20 % entspricht. Weitere Gewichtseinsparung ergab der hochfeste Stahl an den Vorder- und Hinterachsträgern.[2]

Der E46 wurde ab Erscheinen serienmäßig mit 5-Gang-Schaltgetriebe ausgerüstet. Erst ab dem Modelljahr 2003 wurden die Dieselmodelle ab 320d, der 330i sowie der 325ti mit 6-Gang-Schaltgetriebe ausgeliefert. Auf Wunsch gab es eine 4-Stufen-Automatik bei den Vierzylindermodellen und eine 5-Stufen-Steptronic (Automatik) bei den Sechszylindermodellen. Für den 325i/Ci/ti (Limousine/Touring/Coupé/Cabrio/Compact) und 330i/Ci (Limousine/Touring/Coupé/Cabrio) gab es auch noch wahlweise ein sequenzielles manuell zu schaltendes Getriebe mit dem Kurznamen SMG, das eine Besonderheit von BMW ist. Das SMG ist ein automatisiertes Schaltgetriebe, das sich sowohl manuell über Wählhebel und Schaltwippen, als auch automatisiert schalten lässt. Es wurde bis 2003 mit 5, danach mit 6 Gängen ausgeliefert.

Im April 1999 schob man das Coupé sowie kurz darauf den Sechszylinder-Dieselmotor M57 nach, der zunächst nur in der Limousine sowie in dem im Oktober 1999 erschienenen und bei BMW traditionell Touring genannten Kombi erhältlich war. Erst mit dem „Facelift“ (Modellpflege) des Coupés und des Cabrios im Jahre 2003 war auch bei diesen Modellen dieser Dieselmotor lieferbar.

Im April 2000 folgte das Cabriolet. Im Juni 2000 erschien mit dem 330i der erste M54-Motor, im Herbst wurden auch die anderen M52TU-Sechszylinder von leistungsstärkeren M54-Versionen abgelöst. Zusammen mit den M54-Motoren kamen auch die Modelle mit Allradantrieb mit der Zusatzbezeichnung xi (Ottomotor) oder xd (Dieselmotor).

Im Juni 2001 wurde der Compact auf Basis der E46-Reihe aufgelegt. Erstmals wurden Motoren mit der neuen Valvetronic verwendet, die zum wenige Monate später beginnenden neuen Modelljahr auch in den anderen E46-Varianten erschienen. Äußerlich unterscheidet sich der Compact am Heck und an der Front von den anderen Bauformen.

Der BMW E46 war zu seiner Zeit eines der meistverkauften Fahrzeuge. Mit ihm wurden zudem bei BMW die modernen direkteinspritzenden Dieselmotoren eingeführt, die damals Maßstäbe in der Leistung und Laufkultur setzten. Im Vergleich zu seinem Vorgänger (E36) wurde die Fahrgastzelle wesentlich stabiler ausgelegt und somit die Unfallsicherheit erhöht.

ProduktionszeiträumeBearbeiten

  • Limousine (E46/4): März 1998 bis Februar 2005
  • Coupé (E46/2): April 1999 bis Juni 2006
  • Touring (E46/3): Oktober 1999 bis Juni 2005
  • Cabrio (E46/2C): März 2000 bis Februar 2007
  • Compact (E46/5): Juni 2001 bis Dezember 2004
  • M3 Coupé (E46/2S): Juni 2000 bis Mai 2006
  • M3 Cabrio (E46/2CS): April 2001 bis Juni 2006

ModellpflegeBearbeiten


Vor Facelift (links) und nach Facelift (rechts)

Im September 2001 erhielten die Limousine und der Touring ein Facelift,wodurch sie dem ein Jahr zuvor modifizierten 5er ähnlicher wurden, jedoch noch keine Standlichtringe bekamen. Außerdem erschien eine neue Vierzylinder-Motoren-Generation mit der variablen Ventilsteuerung Valvetronic. Erkennbar ist die geliftete Version äußerlich vor allem an anders geformten Front- und Heckleuchten, den flacheren, breiteren und oben eckigeren BMW-Nieren, der jetzt nach außen laufenden Sicke auf der Motorhaube, sowie an den seitlichen Blinkern der Frontleuchten, deren auslaufenden Konturen von der Gürtellinie hoch auf die Schulterlinie des Fahrzeuges versetzt wurde.

Eine weitere wichtige, äußerlich jedoch nicht auf den ersten Blick sichtbare Überarbeitung betraf die Befestigung der Hinterachse an der Karosserie. Hier bildeten sich gehäuft – vor allem bei Fahrzeugen mit Sechszylindermotor aus den ersten Produktionsjahren – Risse, die eine sehr aufwendige und teure Instandsetzung erforderten (vollständige Demontage des Hecks und Austausch eines großen Karosserieteils). Als Vorbeugemaßnahme und Alternative zur Komplettreparatur bei noch nicht weit fortgeschrittener Rissbildung bot BMW eine Zeitlang das gezielte Verkleben der rissgefährdeten Bleche mit einem Spezialharz an.

Ein ESP (Elektronisches Stabilitätsprogramm) gab es nun ab September 2001 in allen Modellen serienmäßig.

Im März 2003 wurden Coupé und Cabriolet überarbeitet, ließen sich dennoch leicht von der Limousine unterscheiden. Für die Modelle M3 und M3 CSL gab es während der gesamten Bauzeit kein Facelift. Allein die Heckleuchten wurden gegen leicht veränderte Leuchten mit LED-Technik getauscht.

Im Zuge der Überarbeitungsmaßnahmen beim 3er wurden ab März 2003 auch die folgenden Motorvarianten auf manuelle 6-Gangschaltung umgestellt, anstatt vorher nur 5-Gang-Getriebe: 320d, 330d, 330i. Dies betraf alle so motorisierten Karosserievarianten, also Coupé, Cabrio, Touring und Limousine, und zudem den 325ti Compact. Die Getriebeabstufung und die Fahrleistungen blieben gleich, da der 6. Gang ein Schongang ist, der Drehzahl, Verbrauch, Verschleiß und Geräusch reduziert.

Die Preise aus dem Jahr 2004 reichten von 21.500 Euro für einen 3er Compact bis hin zu 85.000 Euro für den M3 CSL.

Auch der Compact kam im März 2003 in den Genuss einer Auffrischung. Sie sollte die ungewöhnlichen Klarglas-Rücklichter durch komplett rote Rücklichter entschärfen. Zusätzlich gab es nach außen hin gewölbte Seitenschweller und eine zusätzliche Sicke im Kofferraumdeckel.

Dennoch konnte der Compact der Baureihe E46 den Erfolg seines Vorgängers nicht wiederholen und wurde zum Flop. Seine Produktion wurde im Dezember 2004 nach nur etwas über drei Jahren Bauzeit eingestellt. BMW lernte später aus den Fehlern in der Marktpositionierung und entwickelte als Nachfolger den BMW 1er, eine eigenständige Baureihe, die gegen Audi A3 und VW Golf in der Kompaktklasse bestehen soll.

Im März 2005 wurde der Nachfolger der Limousine (E90) eingeführt. Der Touring (E91) folgte im September 2005. Das Coupé (E92) kam im September 2006 und das Cabrio (E93) im März 2007 auf den Markt.

Neben den genannten Versionen gab es den bei der BMW M GmbH in München leistungsgesteigerten Sportwagen M3. Im E46 Coupé und Cabriolet schöpft der M3 252 kW (343 PS) aus einem Sechszylinder-Reihenmotor mit Einzeldrosselklappeneinspritzung. In der gewichtsreduzierten, limitierten Version M3 CSL stehen 265 kW (360 PS) zur Verfügung.

Der BMW-Tuner Alpina setzte dagegen mit seinen E46-Versionen Alpina B3 und B3S (3,3-l-/3,4-l-Hubraum, 206 kW/224 kW) auf eine mehr komfortorientierte Sportlichkeit. Der Motor basiert auf dem der E36 US-M3-Version (S50USB30 und S52USB32 = gusseiserner Motorblock, Aluminium-Zylinderkopf mit zwei obenliegenden Nockenwellen und VANOS, eine Drosselklappe) der unter anderem mit Alpina-Kurbeltrieb und anderen Kolben modifiziert wurde. Diese Modelle waren auch als Limousine, Touring, Cabrio und Allrad lieferbar und sind nicht bei 250 km/h abgeregelt, sondern erreichen eine Höchstgeschwindigkeit von etwa 270 km/h.

InnenraumvariantenBearbeiten

SchwachstellenBearbeiten

Wie jedes Fahrzeug hat auch der BMW E46 gewisse Schwachstellen bei der Konstruktion, wobei die meisten Probleme im Laufe der Jahre von BMW schrittweise verbessert und behoben wurden. Diese Schwachstellen sind unter anderem:

  • Das Differential ist bei manchen Gebrauchtfahrzeugen undicht und neigt dann im Schiebebetrieb zum Heulen.
  • Die Dieselmotoren des E46 sind zwar grundsätzlich sehr standfest, haben aber teilweise Probleme im Bereich des Turboladers und an den Common-Rail-Einspritzpumpen (330d).
  • Der 320d fällt mit häufig defekten Luftmassenmessern auf.
  • Das Fahrwerk zeigt auf schlechten Straßen hohen Verschleiß an Federbeinlagern, Traggelenken, Querlenkerlagern und der Hinterachsaufhängung. Standfestere Bauteile gibt es im Ersatzteilhandel.
  • Die Elektronik „spinnt“ gelegentlich im Bereich der Wegfahrsperre, auch Navigationssysteme und Telefone verursachen öfter Störungen.
  • Vor allem beim Touring können sich oberhalb des Navigationsrechners im Kofferraum Kondenswassertropfen bilden, die die Elektronik des Rechners beschädigen können.
  • Die Bremsanlage zeigt abhängig von der Fahrweise teilweise einen hohen Verschleiß.[3]

Wie bereits weiter oben im Abschnitt „Modellpflege“ erwähnt, bildeten sich an der Befestigung der Hinterachse an der Karosserie Risse, die eine sehr aufwendige und teure Instandsetzung erforderten. Als Vorbeugemaßnahme und auch als Alternative zur Komplettreparatur bei noch nicht weit fortgeschrittener Rissbildung, bot BMW eine Zeitlang das gezielte Verkleben der rissgefährdeten Bleche mit einem Spezialharz an. Dieses Problem trat vor allem bei Fahrzeugen mit Sechszylindermotor aus den ersten Produktionsjahren auf und wurde durch BMW in der Modellpflege im September 2001 behoben.

Viele Kunden klagen laut Auto Bild des Weiteren über ein schüttelndes Lenkrad beim Bremsen sowie auf unebenen Strecken. Schuld daran sind jedoch angeblich weder eine defekte Lenkung noch die Bremsanlage, sondern die weiche Lagerung der vorderen Querlenker und die zu direkte Übersetzung der Lenkung.[3]

Die Ingenieure der Prüfstelle Dekra ermitteln bei den Hauptuntersuchungen bei vier- bis fünfjährigen Fahrzeugen des E46 häufige Ausfälle der Feststellbremse. Die Ursache dafür ist, dass sich die Seilzüge längen und dann schwächeln. Überdurchschnittlich oft werden auch Probleme an der Radaufhängung bemängelt. Dekra schrieb zusammenfassend über den BMW E46 folgendes:

„Günstig ist der Kauf eines gebrauchten 3er-BMW nicht. Doch dafür kommt der Gebrauchtwagenkäufer in den Genuss typischer BMW-Vorzüge: Die Ausstattung fällt reichhaltig aus, die Qualität der Extras wie Lederpolster, Audioanlage und Dichtheit des Glasschiebedachs bleibt auch nach Jahren beanstandungsfrei und die Elektronik erweist sich als stets zuverlässig. Sie fiel weder den Pannendiensten noch den kritischen Blicken der Dekra-Prüfingenieure als ausfallträchtig auf.“[4]

Die Vorderachse der Vierzylindermodelle fiel auch laut der Auto Zeitung beim Bremsen oft in leichte Schüttelbewegungen. Dieses Problem konnte BMW jedoch durch eine konstruktive Änderung an den Radlenkern und Kugelköpfen beheben.

Sicherheitsrelevante Probleme fielen am Bremspedal des BMW E46 auf. So versagte beispielsweise bei einem Testwagen der Auto Zeitung im Jahre 1999 das Pedalwerk. Durch eine fehlende Federklemme rutschte ein Bolzen aus seiner Führung und ließ somit das Bremspedal aushaken. Da dies kein Einzelfall war, reagierte BMW mit einer Rückrufaktion und besserte alle betroffenen Fahrzeuge nach.

Die Bremswirkung an sich gilt beim 3er als gut. Allerdings werden Gebrauchtwagenkäufern häufig Bremstests empfohlen, um anhand rubbelnder Geräusche von der Bremsanlage verzogene Bremsscheiben zu erkennen. Diese meist durch Überhitzung unbrauchbar gewordenen Scheiben müssen dann getauscht werden.[4]

Alle Triebwerke des E46 erweisen sich als robust und langlebig. Einige Probleme wegen des kräftigen Anfahrdrehmoments gab es bei den in den ersten beiden Produktionsjahren ausgelieferten 320d. Das hohe Drehmoment überforderte die Kupplung, ließ sie beim Einkuppeln rupfen und deshalb schnell verschleißen.[4]

Bei den Ottomotoren registriert der ADAC häufiger Ausfälle auf Grund defekter Kühler, die meist durch Steinschlag beschädigt werden und leck werden können. Ein zu geringer Kühlmittelstand kann zudem zu Ausfällen wegen durchgebrannter Zylinderkopfdichtungen führen. Eventuelle Startprobleme durch feuchte Zündkerzen wurden ab dem Modelljahr 1999 korrigiert, indem eine neue Generation von Zündkerzen eingebaut wurde.[4]

Ein Gutachter des TÜV SÜD fasst die Schwachstellen des BMW E46 folgendermaßen zusammen:

„Die Schwächen des Fahrwerks führen auch in unserer Statistik zu einem unterdurchschnittlichen Abschneiden des E46. Schade, denn in den meisten anderen Bereichen ist der 3er top. Davon ausnehmen müssen wir nur die Handbremse, die gelegentlich Wirkung vermissen lässt, vor allem aber oft ungleichmäßig zieht. Großes Lob hingegen für die Scheinwerfer, die deutlich seltener als beim Vorgänger Grund zur Beanstandung geben.“

Des Weiteren sind zwei Schwachstellen bei den E46-Modellen speziell bei Dieselmotoren zu verzeichnen. Die erste Schwachstelle sind die Drallklappen in der Ansaugbrücke; diese können sich lösen und fallen dann in den Brennraum, wo diese den Motor komplett zerstören. Die Folge ist dann ein kompletter Motorschaden. Dies kann auch teilweise schon ab 80.000 km Laufleistung passieren. Nach dem Ablauf der Garantie bei 100.000 km drohen dem Fahrzeughalter Reparaturkosten zwischen 3500 und 4000 €. Um einen Motorschaden zu vermeiden, gehen immer mehr Halter dazu über, die Drallklappen stillzulegen oder zu entfernen. Die entstehenden Öffnungen werden mit sogenannten Drallklappenstopfen verschlossen. Diese werden hauptsächlich aus Aluminium oder GFK hergestellt.

Die andere Schwachstelle ist das Automatikgetriebe beim Diesel. Der 330d leistet ein Drehmoment von 410 Nm, das Automatikgetriebe hält jedoch nur maximal 325 Nm aus. Die Folge davon sind oft Getriebeschäden zwischen 100.000 km und 150.000 km. Auch hier greift die Garantie von BMW nicht mehr.

In den letzten Jahren gab es in diversen BMW-Foren vermehrt Meldungen über Probleme an der Zentralverriegelung, insbesondere bei älteren Baujahren. Ursache waren meist verschlissene Relais auf der Platine des Grundmoduls der Zentralverriegelung. Diese können jedoch auch einzeln ersetzt werden, so dass ein Austausch des Grundmoduls in den meisten Fällen nicht erforderlich ist. Inzwischen haben sich einige kleine Firmen auf den Austausch der Relais spezialisiert und bieten diese als externe Dienstleistung an.

MotorisierungenBearbeiten

OttomotorenBearbeiten

Vierzylinder-OttomotorenBearbeiten

Modell[A 1] 316i 318i/Ci 316i/Ci/ti(1) 316i/ti 318i/Ci/ti 318Ci
Bauzeitraum[A 2] 03/1998–08/2001 06/2001-02/2004 09/2003-05/2006 08/2001–06/2005 08/2001–02/2007 03/2005–02/2007
Motorbauart R4
Motortyp M43TÜ B19 UL M43TÜ B19 OL N40 B16 N45 B16O1 N42/N46[A 3] B18 N42/N46[A 3] B20 N46 B20
Hubraum 1895 cm³ 1596 cm³ 1796 cm³ 1995 cm³ 1995 cm³
variable Ventilsteuerung Valvetronic
max. Leistung
bei 1/min
77 kW (105 PS)/
5300
87 kW (118 PS)/
5500
85 kW (116 PS)/
6100
85 kW (116 PS)/
6000 
85 kW (116 PS)/
5500
105 kW (143 PS)/
6000
110 kW (150 PS)/
6200
max. Drehmoment
bei 1/min
165 Nm/
2500
180 Nm/
3900
150 Nm/
4300
150 Nm/
4300
175 Nm/
3750
200 Nm/
3750
200 Nm/
3600
Getriebe, serienmäßig 5-Gang-Schaltgetriebe
Getriebe, optional 4-Gang-Automatik­getriebe 5-Gang-Automatik­getriebe
Antrieb, serienmäßig Hinterradantrieb
Beschleunigung,
0–100 km/h in s
Limousine 12,4 [13,6] 10,4 10,9 [11,9] 9,3 [10,2][5]
Touring 10,9 [12,6][6] 11,2 [12,2] 9,6 [10,5][5]
Compact 10,9 [11,9] 9,3 [10,2]
Coupe 10,4 [12,2][7] 9,3 [10,2][5] 9,2 [10,1]
Cabrio 10,4 [11,2] 10,3 [11,2]
Höchst­geschwindig­keit
in km/h
Limousine 200 [194] 206 206 [200] 218 [214][5]
Touring 202 [196][6] 200 [194] 213 [209][5]
Compact 201 [196] 214 [211]
Coupe 206 [202][7] 218 [214][5] 219 [215]
Cabrio 206 [206][5] 207 [207]
Kraftstoff­verbrauch
in l/100 km
Limousine 7,8 [8,9] 7,9 7,1 [8,0] 7,2 [8,1][5]
Touring 8,1 [9,3][6] 7,3 [8,1] 7,4 [8,2][5]
Compact 7,0 [7,8] 7,4 [8,0]
Coupe 7,9 [9,1][7] 7,2 [8,1][5] 7,4 [8,1]
Cabrio 7,7 [8,4][5] 7,8 [8,4]
Tankinhalt 63 l

Werte ohne Klammern gelten für Schaltgetriebe, Werte in Klammern ( ) gelten für den Allradantrieb, Werte in eckigen Klammern [ ] gelten für Automatikgetriebe.

(1) nicht auf dem deutschen Markt.
  1. i steht für Ottomotor, C für Coupé oder Cabriolet, t für Compact, x für Allradantrieb.
  2. Bauzeitbeginn und -ende wird zusätzlich durch die Bauform bestimmt.
  3. a b ab 2003 N46

Sechszylinder-OttomotorenBearbeiten

Modell[B 1] 320i/Ci 323i/Ci 325i/Ci/ti/xi 328i/Ci 330i/Ci/xi
Bauzeitraum[B 2] 03/1998–09/2000 09/2000–02/2007 03/1998–09/2000 09/2000–02/2007 03/1998–06/2000 09/1999-08/2006
Motorbauart R6
Motortyp M52TÜ B20 M54 B22 M52TÜ B25 M54 B25 M52TÜ B28 M54 B30
Hubraum 1991 cm³ 2171 cm³ 2494 cm³ 2793 cm³ 2979 cm³
max. Leistung
bei 1/min
110 kW (150 PS)/
5900
125 kW (170 PS)/
6100
125 kW (170 PS)/
5500
141 kW (192 PS)/
6000
142 kW (193 PS)/
5500
171 kW (231 PS)/
5900
max. Drehmoment
bei 1/min
190 Nm/
3500
210 Nm/
3500
245 Nm/
3500
245 Nm/
3500
280 Nm/
3500
300 Nm/
3500
Getriebe, serienmäßig 5-Gang-Schaltgetriebe[B 3]
Getriebe, optional 5-Gang-Automatik­getriebe
Antrieb, serienmäßig Hinterradantrieb
Antrieb, optional Allradantrieb Allradantrieb
Beschleunigung,
0–100 km/h in s
Limousine 9,9 8,3 [9,3][8] 8,0 [9,0] 7,2 [8,3]
(7,5 [8,6])[8]
7,0 [7,5] 6,5 [7,0]
(6,6 [7,4])[8]
Touring 10,2 [11,4][6] 8,5 [9,6][9] 7,5 [8,6]
(7,7 [8,8])[9]
7,3 [8,4][6] 6,7 [7,2]
(6,8 [7,6])[9]
Compact 7,1 [8,3]
Coupe 9,9 [10,9][7] 8,2 [9,3][10] 8,0 [9,0][7] 7,2 [8,3][10] 7,0 [8,1][7] 6,5 [7,0][10]
Cabrio 9,1 [10,2] 8,6 8,0 [9,1] 6,9 [7,5]
Höchst­geschwindig­keit
in km/h
Limousine 219 226 [223][8] 231 [228] 240 [237]
(234 [231])[8]
240 250 [247]
(247 [242])[8][B 4]
Touring 214 [211][6] 224 [221][9] 237 [234]
(231 [228])[9]
237 [232][6] 250 [243]
(243 [238])[9][B 4]
Compact 235 [232]
Coupe 221 [218][7] 226 [223][10] 233 [230][7] 240 [237][10] 242 [237][7] 250 [247][10][B 4]
Cabrio 222 [219] 225 234 [230] 247 [240][B 4]
Kraftstoff­verbrauch
in l/100 km
Limousine 8,9 8,9 [9,4][8] 9,0 [9,0–10,0] 9,0 [9,5]
(9,9 [10,6])[8]
9,1 9,1 [9,6]
(9,9 [10,6])[8]
Touring 9,0 [10,2][6] 9,0 [9,6][9] 9,2 [9,7]
(10,1 [10,9])[9]
9,3 [10,3][6] 9,3 [9,8]
(10,1 [10,9])[9]
Compact 8,9 [9,5]
Coupe 8,9 [10,0][7] 8,9 [9,4][10] 9,0 [10,0][7] 9,0 [9,5][10] 9,1 [10,1][7] 9,1 [9,6][10]
Cabrio 9,4 [9,8] 9,7 9,6 [9,9] 9,6 [10,2]
Tankinhalt 63 l

Werte ohne Klammern gelten für Schaltgetriebe, Werte in Klammern ( ) gelten für den Allradantrieb, Werte in eckigen Klammern [ ] gelten für Automatikgetriebe

  1. i steht für Ottomotor, C für Coupé oder Cabriolet, t für Compact, x für Allradantrieb.
  2. Bauzeitbeginn und -ende wird zusätzlich durch die Bauform bestimmt.
  3. 330i: ab 03/2003 6-Gang
  4. a b c d elektronisch begrenzt

M3 und AlpinaBearbeiten

  M3 M3 CSL M3 GTR[C 1] Alpina B3 3.3[11] Alpina B3 3.3 Allrad[11] Alpina B3 S[11]
Bauzeitraum 06/2000–02/2007 06/2003–09/2004 2001 03/1999–07/2002 07/2002–05/2005
Motorbauart R6 V8 R6
Motortyp S54 B32 S54 B32HP P60 B40 E4/4 (E4/6) E4/8 E5/1
Hubraum 3246 cm³ 3997 cm³ 3300 cm³ 3346 cm³
max. Leistung
bei 1/min
252 kW (343 PS)/
7900
265 kW (360 PS)/
7900
257 kW (350 PS)/
7250
206 kW (280 PS)/
6200
224 kW (305 PS)/
6300
max. Drehmoment
bei 1/min
365 Nm/
4900
370 Nm/
4900
365 Nm/
5000
335 Nm/
4500
362 Nm/
4800
Getriebe, serienmäßig 6-Gang-Schaltgetriebe 6-Gang automatisiertes Schaltgetriebe (SMG) 6-Gang-Schaltgetriebe 5-Gang-Automatikgetriebe 6-Gang-Schaltgetriebe
Getriebe, optional 6-Gang automatisiertes Schaltgetriebe (SMG) 5-Gang-Automatikgetriebe 5-Gang-Automatikgetriebe
Beschleunigung,
0–100 km/h in s
Limousine 5,7 [6,6] 6,9 5,4 [6,3]
Touring 6,1 [6,9] 7,2 5,8 [6,6]
Coupe 5,2 4,9 <5,0 5,7 [6,6] 5,4 [6,3]
Cabrio 5,5 6,1 [6,9] 5,8 [6,6]
Höchst­geschwindig­keit
in km/h
Limousine 266 [261] 256 270 [265]
Touring 262 [257] 252 266 [261]
Coupe 250[C 2] 250[C 2] 250[C 2] 267 [262] 271 [266]
Cabrio 250[C 2] 260 [255] 264 [259]
Kraftstoff­verbrauch
in l/100 km
Limousine 10,8 [11,7] 11,6 10,9 [11,6]
Touring 11,0 [11,9] 11,7 11,1 [11,8]
Coupe 11,9 11,9 10,8 [11,7] 10,9 [11,6]
Cabrio 12,1 11,4 [11,9] 11,2 [11,8]

Werte ohne Klammern gelten für Schaltgetriebe, Werte in Klammern ( ) gelten für den Allradantrieb, Werte in eckigen Klammern [ ] gelten für Automatikgetriebe

  1. es wurden ca. 10 Stück als Homologation für die American Le Mans Series an ausgewählte Kunden in einer Straßenversion mit wegen der Geräuschentwicklung von >330 auf 257 kW leistungsreduziertem Motor verkauft
  2. a b c d elektronisch begrenzt

DieselmotorenBearbeiten

Modell[D 1] 318d/td 320d 320d/Cd/td 330d/xd 330d/Cd/xd
Bauzeitraum[D 2] 08/2001–02/2003 03/2003–06/2005 03/1998–08/2001 08/2001–08/2006 10/1999–02/2003 03/2003–08/2006
Motorbauart R4 R6
Motortyp M47 D20 M47 D20TÜ M47 D20 M47 D20TÜ M57 D30 M57 D30TÜ
Hubraum 1951 cm³ 1995 cm³ 1951 cm³ 1995 cm³ 2926 cm³ 2993 cm³
max. Leistung
bei 1/min
85 kW (116 PS)/
4000
100 kW (136 PS)/
4000
110 kW (150 PS)/
4000
135 kW (184 PS)/
4000
150 kW (204 PS)/
4000
max. Drehmoment
bei 1/min
265 Nm/
1750–2500
280 Nm/
1750
280 Nm/
1750
330 Nm/
2000–2500
390 Nm/
1750–3250
410 Nm/
1500–3250
Antrieb, serienmäßig Hinterradantrieb
Antrieb, optional Allradantrieb
Beschleunigung,
0–100 km/h in s[D 3]
10,7 10,6 9,9 8,8 7,8 7,2
Höchst­geschwindig­keit
in km/h[D 4]
202 204 207 221 227 242
Kraftstoff­verbrauch
in l/100 km[12]
5,6 (6,8) 5,5 (6,9) 6,6 (7,7)
Tankinhalt 63 l
  1. d für Dieselmotor, Cd für Coupé oder Cabriolet, td für Compact, x für Allradantrieb.
  2. Bauzeitbeginn und -ende wird zusätzlich durch die Bauform bestimmt. Dieselmotorisierungen in Coupé erst ab 2003, Cabriolet ab 2004; 330xd ab 2000, 318td ab 2003.
  3. Limousine/Coupé/Compact mit Schaltgetriebe; Touring oder Allrad ca. +0,2 s, Cabriolet ca. +0,4 bis 1 s, Automatik ca. +0,2 bis 1 s.
  4. Limousine mit Schaltgetriebe; Coupé ca. +2 km/h, Touring bis −3 km/h, Allrad oder Cabriolet oder Automatik –3 bis −6 km/h.

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Der BMW E46 im Euro-NCAP-Crashtest (PDF; 270 kB)
  2. Die Fahrwerkstechnik des BMW 3er, PresseBox, München, 16. Juni 2008@1@2Vorlage:Toter Link/www.pressebox.de (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven  Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis., abgerufen 29. August 2017.
  3. a b http://www.autobild.de/artikel/bmw-3er-1998-2005--51704.html
  4. a b c d http://www.autozeitung.de/gebrauchtwagentest/gebrauchtwagen-bmw-3er-reihe-e-46
  5. a b c d e f g h i j k BMW E46 Datenblatt 318i 2001
  6. a b c d e f g h i Der neue BMW 3er touring 1999
  7. a b c d e f g h i j k l Das neue BMW 3er Coupé. 1999, Seite 39
  8. a b c d e f g h i BMW E46 Datenblatt Limousine 2001
  9. a b c d e f g h i Datenblatt BMW E46 Touring 2001
  10. a b c d e f g h i BMW E46 Datenblatt Coupe 2001
  11. a b c Alpina E46 2016
  12. BMW E46 Datenblatt Diesel 2016

WeblinksBearbeiten

  Commons: Übersicht über Karosserieversionen und Modelle – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien