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Liste der Autobahnen in Ungarn

Überblick über die Autobahnen in Ungarn
Autobahnnetz in Ungarn
  • bestehende Autobahnen und Schnellstraßen
  • in Bau
  • in Planung
  • Mauttafel an der ungarischen Autobahn

    Das Autobahnnetz Ungarns besteht aus mehreren von der Hauptstadt Budapest in alle Regionen Ungarns verlaufenden Strecken.

    Die Autobahnen werden mit dem Buchstaben M (für „Magyar“, und nicht für „Motorway“) und einer Zahl bezeichnet. Die ungarische Bezeichnung für „Autobahn“ ist autópálya. Auf den ungarischen Autobahnen besteht ein Tempolimit von 130 km/h, und viele Strecken sind gebührenpflichtig. Ausnahmen bestanden bis 1. Juli 2013 an Streckenabschnitten um größere Städte, zum Beispiel Tatabánya und Umfahrung Győr bei M1, Umfahrung Budapest: M0 und M31.

    Inhaltsverzeichnis

    GeschichteBearbeiten

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    Autobahnbau von 1964 bis 2022

    Derzeit gibt es in Ungarn ca. 1480 km Autobahnen und Schnellstraßen. Die erste Planung für Autobahnen in Ungarn stammt aus dem Jahr 1942.

    Im Jahr 1964 wurde die erste Autobahn M7 von Budapest zum Plattensee fertiggestellt. Später begann der Bau nach Tatabánya, nach Győr und in Richtung Wien.

    Das Transport-Konzept von 1968 wurde noch mit einem Netz von acht Hauptstraßen erstellt. Das Gemeinde-Entwicklungskonzept von 1971 hatte die Idee, dass die acht Radialstraßen und die zusätzliche Sopron- und Nord-Balaton-Straße nächste große Ringelemente enthalten, entwickelt: der Ring M0 südlichen und östlichen Sektoren ein Győr-Veszprém-Székesfehérvár-Dunaföldvár-Kecskemét-Szolnok (heute Autópálya M8) und Eger "inneren" Ring, und jedes Element ist eine " äußere" Ring, Sopron - Szombathely – Nagykanizsa – Balaton - Kaposvár – Pécs - Baja - Szeged und Gyula - Berettyoujfalu - Debrecen - Nyíregyháza Abschnitte. Bis 1985 sollten insgesamt 500 km Autobahn gebaut werden, aber nur 302 km wurden fertiggestellt.

    Deutlich mehr Autobahnen wurden nach der Öffnung der Grenzen gebaut. Ungarn hat ein radiales Autobahnnetz mit dem Zentrum Budapest: M1; M2; M3; M4; M5; M6; M7 und ein äußerer Ring: M9.

    Pécs als Kulturhauptstadt Europas bekam eigene Autobahnen M6 und M60. 2007 wurde Rumänien Teil der Europäischen Union, und durch den erhöhten LKW-Verkehr kam die neue Autobahn M43 dazu. Geplant sind ergänzende Strecken, welche die anderen großen Städte des Landes verbinden sollen.

    Derzeit ist der Bau der Autobahnabschnitte im Gange, die vom europäischen Transitverkehr am stärksten betroffen sind. Das Ziel ist es, die ungarischen und mitteleuropäischen Autotransportwege und die Anbindung der Industrieanlagen zu verbessern.

    Brücken und ViadukteBearbeiten

    Derzeit gibt es vier Autobahnbrücken über die Donau, davon zwei in Budapest im Verlauf der M0, eine in Dunaújváros im Verlauf der M8 und bei Szekszárd im Verlauf der M9. Zwei Brücken wurden über die Theiß gebaut, bei Polgár (M3) und bei Szeged (M43), zwei sind im Bau in Autobahnumfahrung Szolnok (M4) und eine in Lakitelek bei (M44).

    Den längsten Viadukt gibt es an der Südseite des Balatons, die Köröshegy-Talbrücke ist 1870 m lang und 79,70 m hoch. Die M6 hat vier Zweiröhrentunnel, unter anderem den Bátaszéktunnel mit einer Länge von 1331 m. Weitere Tunnel sind geplant in Ödenburg (M85) (780 m), in Budapest Westumfahrung (M0) (2020 m und 3190 m), in Misefa (M9) (1030 m).

    ÜbersichtBearbeiten

    Nr. Europastraßen Strecke Gesamt-
    länge
    In Betrieb In Bau Karte
         
     
    Ringautobahn um Budapest, zentrales Element des Autobahnnetzes 0108 km 079 km
    (73 %)
    000 km  
         
     
    Budapest - Tatabánya - Győr - Mosonmagyaróvár – Grenzübergang Hegyeshalom zu
    Osterreich  Österreich, dort als   nach Wien
    0167 km 0167 km
    (100 %)
     
        Budapest (M0) - Vác - Grenze zur Slowakei (Richtung Banská Bystrica) 072 km 030 km
    (42 %)
    000 km  
         
     
    Budapest - Gyöngyös - Nyíregyháza - Grenzübergang zur Ukraine
    bis Vásárosnamény fertiggestellt
    0307 km 0280 km
    (91 %)
    000 km  
          Budapest - Szolnok - Karcag - Grenzübergang Nagykereki nach Rumänien 0233 km 029 km
    (12 %)
    090   
        Budapest - Kecskemét - Szeged – Grenzübergang Röszke zu
    Serbien  Serbien, dort als   nach Novi Sad
    0169 km 0169 km
    (100 %)
     
        Budapest (M0) - Dunaújváros - Paks - Szekszárd - Bóly – Grenzübergang Ivándárda zu
    Kroatien  Kroatien, dort als   nach Osijek
    0212 km 0193 km
    (91 %)
    000 km  
          Budapest - Székesfehérvár - Siófok - Nagykanizsa – Grenzübergang Letenye zu
    Kroatien  Kroatien, dort als   nach Zagreb
    0233 km 0233 km
    (100 %)
     
        Szolnok - Dunaújváros - Veszprém - Grenze zu Österreich (Richtung Graz) (S7)
    Autobahndreieck M6 - Hauptstraße 51 mit Pentele-Brücke fertiggestellt
    0192 km 34 km

    (18 %)

    0028,3 km  
      Szeged - Szekszárd - Kaposvár - Nagykanizsa - Szombathely 0~300 km 021 km 000 km  
      Budapest (M0) - Esztergom - Slowakei 034 km 000 km 000 km  
      2. Halbring um Budapest; Esztergom - Zsámbék (M1) - Martonvásár (M7) - Százhalombatta (M6) - Újhartyán (M5) 0? km 000 km 000 km  
          Mosonmagyaróvár (M1) – Grenzübergang Rajka zu
    Slowakei  Slowakei, dort als   nach Bratislava
    014 km 014 km
    (100 %)
     
      Győr (M1) - Győr
    Abzweig Győr
    010 km 010 km
    (100 %)
     
      Füzesabony (M3) - Eger
    Abzweig der M3 nach Norden
    018,5 km 04 km
    (21 %)[1]
    0014,5 km  
          Emöd (M3) - Miskolc - Slowakei (als   in Richtung Košice)
    Abzweig der M3 nach Norden
    087 km 030 km
    (34 %)
    0056,8 km  
        Nagytarcsa (M0) - Gödöllö (M3) 012 km 012 km
    (100 %)
     
        Vásárosnamény (M3) - Záhony - Grenze zur Ukraine 034 km 000 km 000 km  
          Görbeháza (M3) - Debrecen - Berettyóújfalu
    Abzweig der M3 nach Süden
    066 km 044 km
    (67 %)
    0025,6 km  
        Szeged (M5) - Makó – Grenzübergang Csanádpalota zu
    Rumänien  Rumänien, dort als   nach Arad
    058 km 058 km
    (100 %)
     
      Kecskemét (M8) - Békéscsaba - Gyula - Grenzübergang nach Rumänien 0~111 km 000 km 79,4 km  
      Kántorjánosi (M3) - Csenger - Grenzübergang nach Rumänien 048 km 000 km 000 km  
      Budapest (M5) - Dunaharaszti (M0) 09 km 09 km
    (100 %)
     
      Bóly (M6) - Pécs - Szentlőrinc / Kroatien (als   in Richtung Bjelovar) 056 km 032 km
    (57 %)
    000 km  
      Kaposfüred - Látrány (M7) 046,5 km 00 km 0033,2 km
        Letenye (M7) – Grenzübergang Tornyiszentmiklós zu
    Slowenien  Slowenien, dort als   nach Maribor
    021 km 021 km
    (100 %)
     
      Balatonszentgyörgy (M7) - Misefa - (M9) nach Zalaegerszeg 0~32,6 km 000 km 8,6 km[2]  
      Győr (M1) - Csorna (M86) - Sopron / Österreich (als   in Richtung Wien) 094 km 031,6 km
    (33,6 %)
    0057,9 km  
        Mosonmagyaróvár (M1) - Csorna - Szombathely 0115 km 071 km
    (62 %)
    00 km  
      Szombathely (M9/M86) - Köszeg / Österreich (als   in Richtung Oberpullendorf) 020 km 000 km 000 km  

    Mehrstreifige AbschnitteBearbeiten

    Dieser Absatz enthält Autobahnabschnitte welche mehr als vier Fahrstreifen aufweisen. Nicht aufgelistet werden einseitige Langsamfahrstreifen bei Steigungsstrecken.

    Sechsstreifige AbschnitteBearbeiten

     
    Sechsspurige M 0 in der Nähe von Budapest
     
    Sechsspurige M85-M86 in der Nähe von Csorna
    Nr. Abschnitt Länge
    M 0 Knoten Budaörs (M1) – Knoten Gyál (M5) 30 km
    M3 Autobahndreieck M0 - bis Budapest, Hungária körút km
    M5 in Budapest, Nagykőrösi út km
    M85-M86 Autobahndreieck Csorna-Ost - Autobahndreieck Csorna-Süd 3,5 km

    Acht streifige Autobahnstrecke liegt in Budapest von Autobahndreieck M1-M7 (Budaörs) bis Stadtgebiet.

    WeblinksBearbeiten

      Commons: Autobahnen in Ungarn – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

    EinzelnachweiseBearbeiten

    1. [1]
    2. Spatentisch M76 (ungarisch)