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Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ Berlin

Hochschule

Die Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch (HfS) entstand in ihrer heutigen Form 1951 als Staatliche Schauspielschule Berlin im Range einer Fachschule. Sie ging aus der ursprünglich als Schauspielschule des Deutschen Theaters gegründeten privaten Schauspielschule hervor, deren Geschichte bis ins Jahr 1905 zurückreicht und die 1951 im Rahmen der Verstaatlichung des gesamten Ausbildungswesens der DDR zu einer staatlichen Fachschule umgewandelt wurde. 1981 erhielt die HfS den Status einer Hochschule und wurde nach dem ein Jahr zuvor verstorbenen Sänger und Schauspieler Ernst Busch benannt.[1]

Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“
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Gründung 1951 (1905)
Trägerschaft staatlich
Ort Berlin
Bundesland Berlin
Land Deutschland
Rektor Holger Zebu Kluth
Studierende 238 im SS 2019
Website www.hfs-berlin.de

Die Hochschule bezog im August 2018 ein neues, zentrales Hochschulgebäude in Berlin-Mitte, Zinnowitzer Straße 11, das alle Abteilungen der Hochschule (Schauspiel, Regie/Dramaturgie, Zeitgenössische Puppenspielkunst sowie die Masterstudiengänge Choreographie und Spiel&Objekt) beheimatet. Die Standorte im Theater an der Parkaue, in der Immanuelkirchstraße und in Berlin-Schöneweide wurden geschlossen. Das bat-studiotheater (Berliner Arbeiter-Theater) in Berlin-Prenzlauer Berg wird von der Hochschule weiterhin als Proben- und Aufführungsort genutzt.[2][3]

Schauspielschule des deutschen Theaters seit 1905Bearbeiten

Die Geschichte der Hochschule geht zurück auf die von Max Reinhardt am 2.&nbp;Oktober 1905 eröffnete Schauspielschule des Deutschen Theaters zu Berlin. Sie gehörte zu dem seit 1905 von Max Reinhardt betriebenen Deutschen Theater als Teil von Max Reinhardts privatwirtschaftlichen Theaterkonzern, der vor 1933 aus 11 Berliner Bühnen bestand. Erster Leiter der Schule war Berthold Held. Die Unterrichtsräume waren anfangs im Erdgeschoss des Wesendonkschen Palais (In den Zelten 21, in der Nähe des Reichstags) untergebracht, in dem Reinhardt selbst wohnte. Nach wenigen Jahren zog sie in den 2. Stock der Kammerspiele des Deutschen Theaters, wo sie bis zum Ende der Ära Reinhardt blieb. In dieser Zeit verfügte die Schule bereits über eine eigene Probebühne mit Proszenium. Ab 1931 übernahm Woldemar Runge die Leitung der Schauspielschule und gliederte ihr einen Regiekurs an. Das Lehrerkollegium bestand u. a. aus namhaften Schauspielerinnen und Schauspielern des Deutschen Theaters wie Gertrud Eysoldt, Eduard von Winterstein, Albert Steinrück und Berthold Held.

Die Schauspielschule im Deutschen Theater 1933 bis 1951Bearbeiten

Nachdem Max Reinhardt 1932 seinen Theaterkonzern aufgegeben, die Nationalsozialisten ihn nach 1933 zerschlagen hatten und er ins Exil gezwungen worden war, wurde Heinz Hilpert 1934 Intendant des Deutschen Theaters und führte das Haus durch die Zeit des Zeit des Nationalsozialismus bis zur Schließung 1944. Unter Hilperts künstlerischem Patronat bestand die Schule als selbständige wirtschaftliche Einheit als Schauspielschule im Deutschen Theater weiter. Nach Woldmar Runges Tod übernahm Hugo Werner-Kahle die Leitung und die Schule zog ins Theater Die Tribüne nach Berlin-Charlottenburg, in dem zwischen 1938 und 1945 kein regelmäßiger Spielbetrieb stattfand. Ab 1938 bewilligte das Propagandaministerium der Schule einen Reichszuschuss. Dafür übernahm die Reichstheaterkammer das Aufsichtsrecht über die Schule. 1944 wurden in Berlin alle Theater und Schule aufgrund der verheerenden Auswirkungen des 2. Weltkriegs geschlossen.

Hugo Werner-Kahle versuchte 1946 einen Neustart der Schule in erhalten gebliebenen Räumen des zerbombten Schiller Theaters, fand aber beim ersten Nachkriegsintendanten des Deutschen Theaters Gustav von Wangenheim keine Bereitschaft zur Zusammenarbeit. Dennoch wurde am 1.&nbp;Juli 1946 der vom Magistrat der Stadt Berlin subventionierter Lehrbetrieb wieder aufgenommen und Rudolf Hammacher wurde Schulleiter. Nach der Währungsreform 1948 gab die Schule die genutzten Räume des zerstörten Schiller Theaters im Westen der Stadt auf und der auf Wangenheim folgende Intendant des Deutschen Theaters Wolfgang Langhoff ermöglichte, dass der Unterricht erst teilweise dann bis 1951 komplett wieder im Deutschen Theater stattfinden konnte. Die eigentlich prägende Lehrautorität der Nachkriegszeit war die Schauspielerin Gerda Müller. Finanziert wurde die Schule bis zur Umwandlung in eine staatliche Fachschule aus Mitteln des Ministeriums für Volksbildung. Die Schulzeit wurde von zwei auf drei Jahre erhöht, wobei das dritte Jahr in der Hauptsache praktisch in Inszenierungen des Deutschen Theaters absolviert werden sollte.

Staatliche Schauspielschule Berlin und Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ in der DDR bis 1989Bearbeiten

Das DDR-Kulturministerium schloss im September 1951 formal alle bis dahin privaten Schauspielschulen in der DDR. Neben dem Deutschen Theaterinstitut in Leipzig und der Staatlichen Fachschule für Schauspielkunst in Leipzig entstand die Staatliche Schauspielschule Berlin aus der Schauspielschule im deutschen Theater und dem Schauspielstudio der DEFA. Die Staatliche Schauspielschule Berlin wurde in einem ehemaligen Bootshaus in Schöneweide untergebracht. Im November 1951 begann dort der Unterricht. Konzeptionell wurde sie an einem Lehrplan ausgerichtet, der mit der 2. Parteikonferenz der SED an der Erziehung zur sozialistischen Persönlichkeit orientiert war. Nach verschiedenen Leitungswechseln, Klagen von Seiten der Theater über die Isolierung der Schauspielschule von der praktischen Theaterarbeit und Eingriffen durch das Ministerium für Kultur, wurde 1958 die künstlerische Leitung der Schule wieder in die Hände eines Theaterschaffenden gelegt: Wolfgang Heinz. Ihm gelang es einerseits, den Einfluss des Ministeriums auf die Schule zurückzudrängen. Er übernahm ab 1960 auch die administrative Leitung von Helmut Zocher. Auf der anderen Seite schaffte er gemeinsam mit Rudolf Penka, der sein Stellvertreter wurde, eine von ideologischen Prämissen freiere Aneignung der Prinzipien Stanislawskis. Im Einvernehmen mit Wolfgang Heinz übernahm Rudolf Penka 1962 die Leitung der Schule. Ab dieser Zeit entstand das auch noch an der HfS praktizierte Grundlagenseminar, das ein im Wesentlichen von den Dozenten Hildegard Buchwald-Wegeleben, Rudolf Penka, Veronika Drogi und Gertrud Elisabeth Zillmer erarbeitetes Gundlagenprogramm umfasst und das sich auf die besten Traditionen des deutschen Theaters stützt. Wesentlich auf die Erkenntnisse und Ergebnisse der Theaterarbeit von Konstantin Stanislawski und Bertolt Brecht gestützt. Penka legte großen Wert darauf, dass alle an der Schule gelehrten Fächer in ihrem Selbstverständnis der künstlerischen Erziehung des zukünftigen Schauspielers unterzuordnen. Ab 1969 wurde ein viertes Studienjahr eingeführt, um die alte Idee einer Studio-Bühne zu realisieren, den Studierenden also eine Ensemble-Praxis zu ermöglichen, bevor sie einzeln an den Theatern engagiert wurden. 1975 bat Rudolf Penka aus gesundheitlichen Gründen um seine Abberufung. Möglicherweise lag dem Schritt auch der zunehmende Druck zugrunde, die Ausbildung weniger liberal zu gestalten und mehr den streng geregelten Prinzipien der sozialistischen Erziehung anzupassen.

Bereits ab Ende der 1960er Jahre gab es Versuche, unter der Leitung von Heinz Hellmich eine Ausbildung von Puppenspielern an der Schule zu etablieren. 1971 wurde offiziell die Fachrichtung Puppenspiel unterrichtet, ab 1972 unter der Leitung von Hartmut Lorenz. Bald gelang es, ein weiteres Domizil als „Puppenheim“ in Schöneweide herzurichten.

Am 9.&nbp;April 1975 wurde der Schauspieler Hans-Peter Minetti von Seiten des Ministeriums für Kultur in das Amt des Direktors berufen.[4] Die Studien-Inszenierungen blieben ein sichtbarer Nachweis für die praxisorientierte Ausbildung und die künstlerische Effektivität eines kollektiven Selbstverständnisses in der Theaterarbeit.

Das alte Bootshaus war baufällig und zu klein geworden. 1979 wurde mit Umbau und Erweiterung des ursprünglichen Schulbaus begonnen und 1981 abgeschlossen. Am 13.&nbp;März 1979 eröffnete die Schauspielschule eine Ausweicharbeitsstätte in Berlin-Marzahn, in die kurzfristig Bühnen und eine große Probebühne eingebaut wurden. In den 1980er Jahren wurde die Hochschule für Musik und Theater Rostock, damals „Staatliche Schauspielschule Rostock“, an die Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ Berlin angegliedert.

Bedeutende Lehrer waren neben Rudolf Penka und Kurt Veth (beide zeitweilig Direktoren der Schule) Wolfgang Engel, Thomas Langhoff, Ursula Karusseit, Hans-Georg Simmgen, Jutta Hoffmann und andere im Fach Schauspiel, die Bewegungs- und Tanz-Dozentin Hilde Buchwald und für das Fach Diktion der Lyriker Karl Mickel.

Am 21.&nbp;September 1981 erfolgten in einem Festakt im gerade fertig gestellten neuen Hochschulbau neben der offiziellen Schlüsselübergabe des Hauses auch die Ernennung von Hans-Peter Minetti zum ersten Rektor. Die zur Hochschule umgewandelte Schauspielschule hatte den Namenszusatz „Ernst Busch“ und die Hochschule für Musik und Theater Rostock, bis dahin „Staatliche Schauspielschule Rostock“ wurde angegliedert. Gleichzeitig wurde in der gesamten DDR die Schauspielausbildung zum Hochschulstudium und die Studiendauer wurde von drei auf vier Jahre erhöht. Dies galt ebenso für die Ausbildung der Puppenspieler.[5] Im gleichen Jahr wurde der neuen „Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch“ das 1974 gegründete, von Manfred Wekwerth und zuletzt von Dieter Hoffmeier geleitete Institut für Schauspielregie zugeordnet. Die Einrichtung verfügte so über eine großzügig ausgestattete Studiobühne, die den Namen „Wolfgang Heinz“ erhielt, sowie wieder den Spielort bat in der Belforter Straße für die Studioinszenierungen.

1987 löste Kurt Veth, der Schule des Berliner Ensembles entstammend, später Regisseur in Halle, am Maxim Gorki Theater und beim Deutschen Fernsehfunk, seit mehreren Jahren in der Abteilung Schauspiel unterrichtend, Hans-Peter Minetti als Leiter der Hochschule ab. 1988 wurde der Diplom-Studiengang Choreographie als neuer Studiengang etabliert.[6]

Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch seit 1990Bearbeiten

Für die Regieausbildung und als Spielstätte nutzt die Hochschule das Berliner Arbeiter-Theater. Jährlich werden etwa 15 Produktionen aufgeführt. Ungefähr 90 Studenten werden an der Schauspielschule „Ernst Busch“ in Schauspiel, Puppenspiel, Regie, Dramaturgie und Tanz (Bühnentanz und Choreografie) unterrichtet. In der DDR galt die Schule als Kaderschmiede. Nach der Wende entfiel die ideologische Orientierung. Die Schule wurde durch den Langzeit-Dokumentarfilm Die Spielwütigen von Andres Veiel (1997–2004) bekannt. 2004 wurde der Hochschule der Kunstpreis Berlin verliehen. Für politischen Wirbel sorgte im Juni 2005 die Berufung des Soziologen Wolfgang Engler zum Rektor der Hochschule. Er wurde Nachfolger von Klaus Völker, der die Schule seit 1993 geleitet hatte. Seit dem 1. Oktober 2017 leitet Holger Zebu Kluth die Hochschule.

Die Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ Berlin ist Mitgliedsinstitut der Ständigen Konferenz Schauspielausbildung (SKS). 2010 wurde die Einrichtung mit dem „Filmkulturpreis Mannheim-Heidelberg“ ausgezeichnet, den das Internationale Filmfestival Mannheim-Heidelberg an Unternehmen, Institutionen und Einzelpersonen vergibt, die sich über Jahre hinweg kontinuierlich um die Filmkultur in Deutschland verdient gemacht haben.

Neubau und Umzug 2018Bearbeiten

Die Hochschule für Schauspielkunst war ist in vier stadtweit an vier Standorten verteilt, alle Gebäude waren stark sanierungsbedürftig. Die fachliche Begegnung der Studenten verschiedener Fachrichtungen fand wegen des fehlenden Campus nicht möglich. Pläne zur Zusammenführung entstanden bereits in den 1990er Jahren. Um einen zentralen Standort der Hochschule zu finden, gab es seit 2005 mehrere Versuche. Das alte Gebäude in Schöneweide war unter anderem wegen Asbestfunden nicht sanierungsfähig. Ein Umzug aller Abteilungen in die „Gabarty-Höfe“ in Pankow hatte sich zerschlagen. Schließlich kamen die ehemaligen zentralen Werkstätten der Berliner Opern als neuer Zentralstandort der Hochschule ins Blickfeld. „Im Jahr 2009 wurde entschieden, die ehemaligen Opernwerkstätten in der Zinnowitzer Straße zum Zentralstandort der Hochschule für Schauspielkunst umzubauen. Nach vorheriger Genehmigung eines für die Arbeit der Hochschule erforderlichen Raumbedarfsprogramms legte der Hauptausschuss des Berliner Abgeordnetenhauses fest, dass der Umbau der Opernwerkstätten maximal 33 Millionen Euro kosten dürfe.“ Das Grundstück gehört dem Land Berlin.[7] Als Sieger aus dem internationalen Architekturwettbewerb[8] bekam das Architekturbüro „Ortner & Ortner Baukunst“ (Berlin, Köln, Wien) im Februar 2011 den Zuschlag für den Bau. Nach Abstimmung zwischen Senat, Hochschule und Büro lagen die Kosten nur noch 6 % über der Planungsvorgabe. „Die Kostenüberschreitung nahm die SPD-Fraktion des Berliner Abgeordnetenhauses im April 2012 zum Anlass, um die Pläne für ein neues Hochschulgebäude vollständig aufzugeben.“ Wochenlange Proteste der Studenten mit Unterstützung prominenter Künstler führten zu erneuten Verhandlungen und der Zentralstandort in der Zinnowitzer Straße – ohne Mensa[9] – wurde unter Beibehaltung des Kostenrahmens von 33 Millionen Euro bestätigt. Die „überraschende“ Zusage des Bundes für 850.000 Euro im November 2012 ergab eine Chance für den Baustart.

Ab Juli 2014 wurden die ehemaligen Opernwerkstätten in der Zinnowitzer Straße zum neuen Zentralstandort umgebaut. Aus Kostengründen musste das Gebäude bis zum unmittelbaren Baubeginn an einen Zwischennutzer vermietet werden, so fehlte Zeit für Voruntersuchungen und es gab wenige Monate nach Baustart bereits Verzug.[10] Das Richtfest wurde am 23. Mai 2016 gefeiert. Sanierung und Neubau kosteten 44 Millionen Euro.[11] Der Umzug erfolgte in den Sommermonaten 2018 und der Betrieb am neuen Standort begann zum Wintersemester 2018/2019.[12] Die Größe entspricht der Summe der vier bisherigen Liegenschaften, doch alle Disziplinen sind vereint.[13][14] „Den Altbau aus den 1950er Jahren ergänzten die Architekten um einen 24 Meter hohen Bühnenturm mit vertikaler Holzverschalung und ein gläsernes Theatercafé.“[15]

Es gibt zwei Studiobühnen mit einer Grundfläche von jeweils 300 m². Für Besucher finden hier Theatervorstellungen statt. Der Requisiten- und Kostümfundusbereich im Erdgeschoss ist offen gestaltet. Die Bibliothek mit dem elf Meter hohen Lesesaal nimmt alle Medienbestände auf, die zuvor bei den Abteilungen über das Stadtgebiet verteilt waren. Modern ausgestattete Probebühnen sichern die Zukunftsfähigkeit des Studienangebots.[16]

Absolventen der SchuleBearbeiten

Reinhardt-Schüler bis 1933Bearbeiten

Absolventen zwischen 1933 und 1950Bearbeiten

Absolventen seit 1951Bearbeiten

Zu den Schauspielern, die ihre Ausbildung an der Hochschule begonnen, aber abgebrochen haben, gehören Manfred Krug, Matthias Schweighöfer und Aylin Tezel.

FilmBearbeiten

  • Die Spielwütigen. Dokumentation, Deutschland, 2004, 104 Min., Buch und Regie: Andres Veiel, Produktion: Journal Film. Porträt von vier Schülern der Schauspielhochschule Ernst Busch.

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Klaus Völker (Hg.): Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch Berlin. Hentrich & Hentrich, Berlin 2005, ISBN=3-938485-08-6, hentrichhentrich.de/buch, Abruf am 19. September 2019
  2. Wir ziehen um. „Wir hoffen, dass wir ab spätestens im September gut mit allen Umzugskartons, Bühnentechnik, Kostümfundus, Puppenfundus und vor allem mit funktionierender IT in unserem neuen Hochschulgebäude angekommen sind.“
  3. Der Umzug erfolgte in den Sommermonaten 2018. Am 26. Oktober 2018 wurde das neue Hochschulgebäude von den Studierenden aller Abteilungen, dem Rektor Holger Zebu Kluth, Bausenatorin Katrin Lompscher, dem Staatssekretär für Wissenschaft und Forschung Steffen Krach feierlich eröffnet.
  4. Gerhard Ebert: Schauspieler werden in Berlin - von Max Reinhardts Schauspielschule zur Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch. Verlag=Berlin-Information, Berlin 1987, ISBN=3-7442-0012-4.
  5. 100 Jahre Schauspielschule Berlin. Abgerufen am 27. September 2019.
  6. Geschichte der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch. In: Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch. Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch, abgerufen am 27. September 2019.
  7. Die Zentralisierung der HfS – ein weiter Weg. Abgerufen: 30. September 2019
  8. Den Kostenrahmen konnte kein Wettbewerbsteilnehmer einhalten.
  9. Für die Mensa wurde die Lösung gefunden, dass diese als Gastronomie-Einrichtung für die Besucher des Theaters genutzt wird.
  10. Beispielsweise war der Baugrund erst ab sechs Meter Tiefe tragfähig. Die Fundamente lagen nicht da, wo man sie vermutet hatte. Die Decken des Bestandsgebäudes mussten verstärkt und der Innen- und Außenputz konnte nicht ausgebessert, sondern musste komplett abgeschlagen und erneuert werden. Der Brandschutz musste ertüchtigt werden. Das mit den Rohbauarbeiten beauftragte Unternehmen beantragte Insolvenz.
  11. Neubau wird 11 Millionen teurer als geplant. In: Der Tagesspiegel, 24. November 2017
  12. Pressemitteilung vom 26.Oktober 2018, Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ eröffnet neuen Zentralstandort in Berlin-Mitte
  13. Friederike Meyer: Von Drama bis Komödie Hochschule für Schauspielkunst von Ortner + Ortner in Berlin. In: Baunetz, 24. Oktober 2018: „Nach dem Umbau bestimmen drei Teile die äußere Erscheinung des Ortes: Bühnenturm, Mensa und Altbau. Der ertüchtigte Altbau mit seinen Lochfenstern und der getünchten Fassade wirkt so massiv und belanglos wie die dicht stehenden, umliegenden Büroneubauten. Die verglaste Mensa hingegen, die an die Altbauflanke herangeschoben ist, gibt dem hermetischen Riegel im Eingangsbereich etwas Luft. Der 24 Meter hohe, holzverkleidete Bühnenturm wiederum, der sich in den Bestandsbau einklinkt, soll das Gesicht nach außen wahren und mit seiner transluzenten Unterhaut vor allem im Dunklen neugierig auf das Geschehen machen.“
  14. Lehrwerkstatt der Improvisation. In: Deutsche Bauzeitung, 9. Januar 2019: „Die Opernwerkstätten […] boten sich an. Der langgestreckte Bau, 1943 mitten im Krieg als Stahlbetonkonstruktion begonnen, aber erst 1953 fertiggestellt, bot eine ideale Hülle, um das Raumprogramm unterzubringen, das die derzeit rund 175 Studierenden in ihrer Ausbildung benötigen […]“
  15. Dramaturgie in Holz, Glas und Beton. In: „Baunetz_Wissen_“
  16. Die hfs baut: der Zentralstandort

WeblinksBearbeiten

LiteraturBearbeiten

  • Wolfgang Engler: Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch und der neue Bau (Das zweite Aus war eines zuviel). Holger Zebu Kluth (Hrsg), DOM Publishers, Berlin 2018, ISBN 9783869220963.

Koordinaten: 52° 31′ 57″ N, 13° 22′ 59,9″ O