Henry Hübchen

deutscher Schauspieler
Henry Hübchen (2009)

Henry Hübchen (* 20. Februar 1947 in Berlin) ist ein deutscher Schauspieler.

LebenBearbeiten

Hübchen begann nach dem Abitur ein Physikstudium, das er nach einem Jahr abbrach. Er absolvierte dann bis 1971 die Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ in Ost-Berlin. Er spielte am Theater Magdeburg, bevor er 1974 an die Volksbühne Berlin ging.

Er war einer der profiliertesten Schauspieler der DDR. Bekannt wurde er insbesondere durch seine erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem Theaterregisseur Frank Castorf an der Berliner Volksbühne.

Auch zahlreiche Kino- und Fernsehfilme zeugen von seiner Wandlungsfähigkeit als Schauspieler. Bereits als Kind und Jugendlicher wirkte er in Fernseh- und Kinofilmen mit – so zum Beispiel 1965 in einer kleinen Nebenrolle im ersten DEFA-Indianerfilm Die Söhne der großen Bärin. 1974 spielte er in dem Film Jakob der Lügner von Frank Beyer mit, der für einen Oscar nominiert wurde.

Als Sänger trat Hübchen mit den Bands The Continentals und Die Klosterbrüder in der Fernsehsendung Die Notenbank auf. Für die Gruppe City komponierte er mehrere Lieder, unter anderem das Lied Casablanca vom gleichnamigen Album. 1981 und 1982 war Hübchen zudem DDR-Meister im „Brettsegeln“.

Seine bekanntesten Filme nach der Wende sind Sonnenallee unter der Regie von Leander Haußmann, Lichter unter der Regie von Hans-Christian Schmid und Alles auf Zucker! unter der Regie von Dani Levy, für den er 2005 mit dem Deutschen Filmpreis als bester Hauptdarsteller geehrt wurde.

PrivatesBearbeiten

Hübchen lebt in Berlin-Pankow, ist verheiratet und hat zwei Töchter. Seine Tochter Theresa Hübchen ist ebenfalls Schauspielerin.

Filmografie (Auswahl)Bearbeiten

TheaterBearbeiten

HörspieleBearbeiten

AuszeichnungenBearbeiten

LiteraturBearbeiten

WeblinksBearbeiten

Commons: Henry Hübchen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien