Klaus Manchen

deutscher Schauspieler

Klaus Manchen (eigentlich: Klaus-Joachim Manchen; * 1. Dezember 1936 in Breslau) ist ein deutscher Film- und Theaterschauspieler.

LebenBearbeiten

Manchen absolvierte seine Schauspielausbildung an der Staatlichen Schauspielschule Berlin, der heutigen Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“. Im Anschluss daran arbeitete er von 1964 bis 1965 an der Vereinigung von Volksbühne und Maxim-Gorki-Theater. Nach Auflösung des Zusammenschlusses entschied er sich für das Maxim-Gorki-Theater und war dort von 1965 bis 2002 festes Ensemblemitglied.

Nebenbei nahm er Film- und Fernsehaufgaben für das Fernsehen der DDR und die DEFA wahr, u. a. in Konrad Wolfs Ich war neunzehn oder im DEFA-Indianerfilm Der Scout, in dem er als Sergeant Anderson den Gegenspieler des von Gojko Mitić verkörperten Indianerhäuptlings „Weiße Feder“ spielte. Über einen Zeitraum von fast 50 Jahren war Manchen mehrfach in der Fernsehfilmreihe Polizeiruf 110 zu sehen. Dort hatte er unter anderem eine Gastrolle in dem ersten Fall Der Fall Lisa Murnau sowie von 2010 bis 2020 die wiederkehrende Nebenrolle als Vater des Kommissars Bukow in den vom NDR produzierten Fällen der Kommissare Bukow und König aus Rostock.

Seit 2002 arbeitet er als freischaffender Schauspieler für Film- und Fernsehproduktionen.

Manchen lebt in Dahlwitz-Hoppegarten in Brandenburg und ist verheiratet.

Filmografie (Auswahl)Bearbeiten

TheaterBearbeiten

Hörspiele und FeaturesBearbeiten

WeblinksBearbeiten