Internationales Filmfestival Mannheim-Heidelberg

jährliches Filmfestival in Mannheim und Heidelberg, Deutschland

Das Internationale Filmfestival Mannheim-Heidelberg findet jährlich im November in den beiden Städten Mannheim und Heidelberg statt.

Mannheimer Stadthaus, Spielort in Mannheim

Das 1952 in Mannheim gegründete Filmfestival ist ein Treffen des internationalen Autorenkinos. Seit 1994 ist die Nachbarstadt Heidelberg zweiter Standort. Der Fokus des Festivals liegt auf der Entdeckung und Förderung junger Talente – gezeigt werden hauptsächlich Erst- oder Zweitwerke junger Regisseure. Mit dem „International Newcomer Award“ werden talentierte junge Nachwuchsregisseure ausgezeichnet. Neben der Berlinale und den Hofer Filmtagen zählt Mannheim-Heidelberg zu Deutschlands wichtigsten Filmfestivals und rangiert weltweit unter den Top 40.

Das 70. Internationale Filmfestival Mannheim-Heidelberg fand vom 11. bis zum 21. November 2021 statt.[1]

GeschichteBearbeiten

Auf Anregung des Mannheimer Oberbürgermeisters Hermann Heimerich wurde Ende Mai 1952 erstmals die „Kultur- und Dokumentarfilmwoche“ unter Leitung von Kurt Joachim Fischer durchgeführt.[2] Die Veranstaltung machte sich in der deutschen Filmwelt schnell einen Namen und wurde zum Vorbild für die Internationalen Kurzfilmtage Oberhausen und das Internationale Leipziger Festival für Dokumentar- und Animationsfilm.

Seit 1960 wird in Mannheim der Kritikerpreis der Weltorganisation der Filmkritiker, FIPRESCI, vergeben.

Ab 1961 wurde das Festival als „Internationale Filmwoche Mannheim“ durchgeführt.

Mitte der 1980er geriet die Filmwoche in eine existenzbedrohende Krise, als drastische Einsparungen gefordert wurden (die Zuschüsse wurden dann aber weiter gewährt).

1991 wurde sie in „Internationales Film Festival Mannheim“ umbenannt und der bis 2019[3] amtierende Festivalleiter Michael Kötz nahm seine Arbeit auf. Nach erneuten finanziellen Schwierigkeiten konnte 1994 die Stadt Heidelberg als Partner gewonnen werden. Seitdem findet die Filmwoche in beiden Städten statt. Darüber hinaus begann das Land Baden-Württemberg sich stärker zu engagieren.

Neben dem Wettbewerb etablierte sich ab 1996 die neue Sektion „Internationale Entdeckungen“. Der „Projekt-Markt“, der jetzt ebenfalls Filme aus Europa berücksichtigte, wurde integraler Bestandteil des Festivals. Die anvisierten Treffen von Filmemachern und (Co-Produzenten) liefen seit 1997 unter dem Namen „Mannheim Meetings“.

Das 50. Jubiläum des Festivals wurde 2001 mit über 60.000 Besuchern und über 1.000 Fachbesuchern gefeiert.

Eine Sonderreihe mit neuen deutschen Lang- und Kurzfilmen machte 2003 auf eine neue Generation von Filmemachern aus Deutschland aufmerksam, darunter Christoph Hochhäusler mit seinem abendfüllenden Erstlingsspielfilm Milchwald. Im Rahmen der Mannheim Meetings fand das Symposium „Arthouse is for Everyone“ statt. Als neuer Teil der Mannheimer Meetings wurden die „Mannheim Sales & Distribution Meetings“ erfolgreich etabliert.

2005 wurde das Festival des deutschen Films in Ludwigshafen am Rhein auf Initiative des Internationalen Filmfestivals Mannheim-Heidelberg gegründet.

Wegen Renovierungsarbeiten fand das Festival im Jahr 2007 nicht im Mannheimer Stadthaus, sondern an den Rheinterrassen in Mannheim statt. Zum ersten Mal wurden die Filme auch mit deutschen Untertiteln gezeigt. Kurzfilme wurden nicht mehr gezeigt.

2008 wurde der „Filmkulturpreis“ zum ersten Mal verliehen. Der undotierte Preis ging an Institutionen, Unternehmen und Einzelpersonen, die sich über die Jahre hinweg kontinuierlich um die Filmkultur in Deutschland verdient gemacht haben.

In den Jahren 2012 bis 2019 zeigte das Festival jährlich bis zu 52 Filme aus 27 Ländern. 2014 stieß der neue, für das Internationale Filmfestival Mannheim-Heidelberg sowie vor allem auch für das „Oststadttheater“ zu einem Kinosaal umgebaute Bürgersaal bei den Festivalbesuchern auf Begeisterung. In Heidelberg waren 2015 nicht mehr Zelte in den Heidelberger Schlossgärten temporäre Kinos, sondern es liefen viele Filme am neuen Spielort in der Heidelberger Südstadt, den Campbell Barracks. Neben zahlreichen Innovationen wie der Reihe „Weltkino“ oder auch der Kooperation mit „Enjoy Jazz“ sorgte der neue Serienwettbewerb für Aufmerksamkeit. Weltweit bekannt als Forum der Entdeckung neuer Regietalente im Arthouse-Bereich, hatte das Internationale Filmfestival Mannheim-Heidelberg ab 2015 einen neuen, zusätzlichen Wettbewerb kreativ-intelligenter Seriendramen von talentierten Newcomern eingerichtet und verlieh den New Creators Award 2015 an die Serie Occupied – Die Besatzung von Karianne Lund und Erik Skjoldbjærg.

Im Jahr 2019 übernahm der aktuell amtierende Künstlerische und Kaufmännische Direktor Sascha Keilholz die Festivalleitung mit neuem Team. Damit verbunden war eine komplette Neugestaltung der Corporate Identity des IFFMH, die mit dem German Brand Award ausgezeichnet wurde.[4] Außerdem wurde eine Sektionsstruktur mit neuen, dotierten Preisen geschaffen und das "Cutting Edge Talent Camp" zur Unterstützung und Vernetzung junger Filmschaffender ins Leben gerufen. Die Talentförderung und -entdeckung bleibt weiterhin zentrales Anliegen und Markenkern des Festivals.

2020 konnte das Festival trotz der Covid-19-Pandemie digital stattfinden. 2021 dann sogar vor Ort mit einer Onlineerweiterung. Erstmals wurde der Grand IFFMH Award verliehen, und zwar an Guillaume Nicloux. Der französische Regisseur und Schriftsteller war ebenso persönlich anwesend wie zwei weitere Gäste, die in Form von Hommagen geehrt wurden: Regisseur Claude Lelouch und Produzentin Bettina Brokemper. Der Neustart des IFFMH wurde von der Presse sehr positiv aufgenommen, z. B. von der FAZ[5], dem Deutschlandfunk Kultur[6] oder dem Tagesspiegel[7]. Nicht zuletzt die neu begründete Retrospektive erfuhr viel Zuspruch, u. a. von Bert Rebhandl in der FAZ.[8]

Von vielen erst später berühmt gewordenen Regisseuren wurden hier schon Filme (oft auch Erstlingswerke) gezeigt, darunter François Truffaut, Wim Wenders (1969), Rainer Werner Fassbinder (1969 Uraufführung des Films Katzelmacher), Mike Leigh (1972), Patricio Guzmán (1973), Krzysztof Kieślowski (1974), Jim Jarmusch (1980), Lars von Trier, Atom Egoyan (1984), Bryan Singer (1993), Guillaume Nicloux (1994), Angela Schanelec, Martin Šulík (1995), Lou Ye (1996) Thomas Vinterberg, Rafi Pitts (1997), Derek Cianfrance (1998), Nicolas Winding-Refn, Luca Guadagnino (1999), Nabil Ayouch, Sarah Gavron (2000), Christian Ole Madsen (2001), Luis Ortega (2002), Felix Van Groeningen (2004) und Ramin Bahrani (2005). Als Gäste oder Jurymitglieder waren unter anderem Fritz Lang (1964), Theodor W. Adorno, Kurt Georg Kiesinger (1965), Bernardo Bertolucci (1966), Werner Herzog (1969), Marcel Reich-Ranicki (1964), Edgar Reitz (2008) und Olivier Assayas (2015) in Mannheim.

FestivalleitungBearbeiten

SektionenBearbeiten

On The Rise ist der internationale Wettbewerb des IFFMH. Hier konkurrieren erste bis zweite Werke außergewöhnlicher Regietalente um die offiziellen Preise des Festivals.

Pushing The Boundaries ergänzt den Wettbewerb durch einen Blick auf die Filme von Regisseuren nach ihren Erst- und Zweitwerken. Die Auswahl konzentriert sich auf fiktionale Langfilme, die die Grenzen des Mediums Film austesten und ästhetisch wie narrativ konsequente Visionen auf die Leinwand bringen.

Das Kinderfilmfest fördert traditionell den Nachwuchs und führt ein junges Publikum an den Kinofilm heran.

Die Sektion Facing New Challenges zeigt die aktuellen Möglichkeiten des Bewegtbildes jenseits der klassischen Kinoformate. In Kooperation mit Kunsteinrichtungen der Metropolregion Mannheim-Heidelberg werden neue Tendenzen im Grenzbereich von Film, bildender Kunst und anderen Medien in den Blick gerückt.

Mit einem jährlich wechselnden Schwerpunkt setzt das IFFMH in seiner Retrospektive auf das Entdecken der Möglichkeiten des Kinos durch einen Blick in die Vergangenheit.

Darüber hinaus werden die Verdienste herausragender Filmschaffender beim IFFMH in Form von Hommagen gewürdigt.

PreiseBearbeiten

Vier unabhängige internationale Jurys vergeben aktuell sechs Preise:

  • Der International Newcomer Award ist der Hauptpreis des IFFMH und ist mit 30.000 Euro dotiert, gestiftet durch die Manfred Lautenschläger-Stiftung. Die internationale Jury zeichnet damit die beste Regiearbeit des jeweiligen Jahrgangs aus.
  • Der Rainer Werner Fassbinder Award für das beste Drehbuch ist dotiert mit 10.000 Euro. Die internationale Jury verleiht ihn an die Autoren des besten Drehbuchs eines Films im Wettbewerb.
  • Die internationale Kritiker-Jury vergibt den FIPRESCI Award für einen herausragenden Film im Wettbewerb.
  • Mit dem Ecumenical Award zeichnet die ökumenische Jury, bestehend aus Mitgliedern der interkirchlichen Filmnetzwerke INTERFILM und SIGNIS, ein Werk im Wettbewerb aus, das hohe künstlerische Qualität aufweist, einem menschlichen Standpunkt Ausdruck verleiht und das Publikum für spirituelle, soziale und ethische Werte sensibilisiert.
  • Der Award of the Student Jury soll die Perspektive von Studierenden beim Filmfestival sichtbar werden lassen. Er ist mit 5.000 Euro dotiert.
  • Der Audience Award geht an den Film im Wettbewerb, der die besten Bewertungen durch das Publikum erhält. Er ist ebenfalls mit 5.000 Euro dotiert.
  • Der Grand IFFMH Award, der mit 10.000 dotiert ist.

PreisträgerBearbeiten

2021Bearbeiten

2020Bearbeiten

  • International Newcomer Award - Beste Regie: My Mexican Bretzel von Nuria Giménez Lorang, Spanien
  • Rainer Werner Fassbinder Award - Bestes Drehbuch: Single Cycle (YÈ YǏ JÌ YÈ) von Zhang Qi, Volksrepublik China
  • Lobende Erwähnung der internationalen Jury: Beginning von Dea Kulumbegashvili, Georgien, Frankreich; Come Closer von Saskia und Ralf Walker, Deutschland
  • Lobende Erwähnung der ökomenischen Jury: The Slaughterhouse von Abbas Amini, Iran
  • Lobende Erwähnung der jungen Jury: Shithouse von Cooper Raiff, USA
  • FIPRESCI Award: My Mexican Bretzel von Nuria Giménez Lorang, Spanien
  • Ecumenical Award: Una Promessa (Spaccapietre) von Gianluca & Massimiliano De Serio, Italien, Frankreich, Belgien
  • Award of the Student Jury: Lorelei von Sabrina Doyle, USA
  • Audience Award: Lorelei von Sabrina Doyle, USA

(Quelle:[12])

2019Bearbeiten

  • Grand Newcomer Award – Hauptpreis von Mannheim-Heidelberg[13]
    The Grizzlies von Miranda de Pencier, Kanada
    On The Roof von Jiří Mádl, Tschechien
  • Talent Award Mannheim-Heidelberg und Preis der Filmkritik
    Under The Turquoise Sky von Kentaro, Japan/Mongolei
  • Special Jury Award Mannheim-Heidelberg
    End of Sentence von Elfar Adalsteins

2018Bearbeiten

  • Grand Newcomer Award – Hauptpreis von Mannheim-Heidelberg[14]
    Orange Days von Arash Lahooti, Iran
  • Talent Award Mannheim-Heidelberg
    The Fireflies Are Gone von Sébastien Pilote, Kanada
  • Special Jury Award Mannheim-Heidelberg
    Christian Malheiros in Socrates, Brasilien
  • Special Mention:
    Vivian Wu in Dead Pigs, China
  • FIPRESCI-Preis (Preis der Internationalen Filmkritiker)
    Orange Days von Arash Lahooti, Iran
  • Preis der Ökumenischen Jury:
    Orange Days von Arash Lahooti, Iran
  • Empfehlungen der Kinobetreiber
    The Fireflies Are Gone von Sébastien Pilote, Kanada
    Tazzeka von Jean-Philippe Gaud, Frankreich/Marokko
    Orange Days von Arash Lahooti, Iran
  • Publikumspreis Mannheim-Heidelberg
    Tazzeka von Jean-Philippe Gaud, Frankreich/Marokko

2017Bearbeiten

  • Grand Newcomer Award – Hauptpreis von Mannheim-Heidelberg[15]
    See you in Texas, Vito Palmieri, Italien
  • Special Newcomer Award Mannheim-Heidelberg
    Wailings in the Forest, Bagane Fiola, Philippinen
  • Special Achievement Award Mannheim-Heidelberg
    Sabit Kurmanbekov für Returnee, Kasachstan
  • Lobende Erwähnungen
    Alejandro Andújar für The Watchman, Domenikanische Republik, Puerto Rico, Brasilien
    Shady Srour für das Drehbuch zu Holy Air, Israel
    Cezmi Baskin für Murtaza, Türkei
  • FIPRESCI-Preis (Preis der Internationalen Filmkritiker):
    Zer von Kazim Öz, Türkei, Deutschland
  • Preis der Ökumenischen Jury:
    Life Beyond Me, Olivier Peyon, Frankreich, Uruguay
  • Special Mention:
    Returnee, Sabit Kurmabekov, Kasachstan
  • Empfehlungen der Kinobetreiber
    Holy Air von Shady Srour, Israel
    Origami von Patrick Demers, Kanada
    While We Live von Mehdi Avaz, Dänemark
  • Publikumspreis Mannheim-Heidelberg
    Life Beyond Me von Olivier Peyon, Frankreich, Uruguay
    Zer von Kazim Öz, Türkei, Deutschland

2016Bearbeiten

  • Grand Newcomer Award – Hauptpreis von Mannheim-Heidelberg
    Reseba – The Dark Wind, Hussain Hassan Ali, Irak, Deutschland
  • Special Newcomer Award Mannheim-Heidelberg
    Wedding Dance – Kasap Havasi, Cigdem Sezgin, Türkei
  • Special Achievement Award Mannheim-Heidelberg
    an die Schauspielerin Rimma Zyubina, The Nest Of The Turtledove von Taras Tkachenko, Ukraine
    an den Schauspieler Majid Potki, Another Time von Nahid Hassanzadeh, Iran
  • Lobende Erwähnungen
    Train Driver's Diary von Milos Radovic, Serbien
  • FIPRESCI-Preis (Preis der Internationalen Filmkritiker):
    To Keep The Light von Erica Fae, USA
  • Preis der Ökumenischen Jury:
    The Nest Of The Turtledove von Taras Tkachenko, Ukraine
  • Lobende Erwähnung der Ökumenischen Jury:
    Train Driver's Diary von Milos Radovic, Serbien
  • Empfehlungen der Kinobetreiber
    Calico Skies von Valerio Esposito, USA
    Moon Dogs von Philip John, Irland
    Train Driver's Diary von Milos Radovic, Serbien
  • Publikumspreis Mannheim-Heidelberg
    Train Driver's Diary von Milos Radovic, Serbien
    Moon Dogs von Philip John, Irland

2015Bearbeiten

 
Olivier Assayas, Gewinner des Preises „Master of Cinema“ des 64. Internationalen Filmfestivals Mannheim-Heidelberg
  • Grand Newcomer Award – Hauptpreis von Mannheim-Heidelberg
    The Thin Yellow Line, Celso R. Garcia, Mexiko
  • Special Newcomer Award Mannheim-Heidelberg
    12 Months in 1 Day, Margot Schaap, Niederlande
  • Special Achievement Award Mannheim-Heidelberg
    an die Regisseurin Rebecca Cremona, Simshar, Malta
  • Lobende Erwähnungen
    an Salvador del Solar für das Drehbuch von Magallanes, Peru, Argentinien, Kolumbien, Spanien
    an Magnus Nordenhof Jønck für die Kinematographie in Bridgend, Großbritannien, Dänemark
  • Publikumspreis (Internationaler Wettbewerb Newcomer-Filme):
    Jeremy von Anwar Safa, Mexiko
  • FIPRESCI-Preis:
    12 Months in 1 Day Margot Schaap, Niederlande
  • Preis der Ökumenischen Jury:
    Walking Distance von Alejandro Guzmán Álvarez, Mexiko
  • Empfehlungen der Kinobetreiber
    Home Care, Slavek Horak, Tschechien
    Paradise Trips, Raf Reyntjens, Belgien
    Jeremy, Anwar Safa, Mexiko
  • New Creators Award Mannheim-Heidelberg
    Occupied – Die Besatzung von Karianne Lund und Erik Skjoldbjærg, Norwegen
  • Publikumspreis (Internationaler Wettbewerb Serien)
    Familie Braun von Manuel Meimberg und Uwe Urbas
  • Master of Cinema:
    Olivier Assayas

2014Bearbeiten

 
Dimitry Rudakov, Gewinner des Hauptpreises „Newcomer of the Year“ des 63. Internationalen Filmfestivals Mannheim-Heidelberg
  • Newcomer of the Year – Hauptpreis von Mannheim-Heidelberg:
    23 Segundos (23 Seconds), Dimitry Rudakov, Uruguay
  • Spezialpreis von Mannheim-Heidelberg:
    Nabat, Elchin Musaoglu, Aserbaidschan
  • Spezialpreis der Internationalen Jury:
    A Despedida (Farewell), Marcelo Galvao, Brasilien
  • Publikumspreis:
    Ghadi, Amin Dora, Libanon
  • FIPRESCI-Preis:
    Nabat, Elchin Musaoglu, Aserbaidschan
  • Preis der Ökumenischen Jury:
    Nabat, Elchin Musaoglu, Aserbaidschan
  • Empfehlungen der Kinobetreiber:
    Patrick’s Day, Terry McMahon, Irland
    In the Corsswind, Martti Helde, Estland
  • New Master of Cinema:
    Geoffrey Enthoven

2013Bearbeiten

  • Newcomer of the Year – Hauptpreis von Mannheim-Heidelberg:
    Melaza (Molasses), Carlos Lechuga, Kuba, Frankreich, Panama
  • Spezialpreis von Mannheim-Heidelberg:
    Tangerines (Mandariinid), Sasa Uruschadse, Estland, Georgien
  • Spezialpreis der Internationalen Jury:
    Ghaedeye Tasadof (Bending the Rules), Behnam Behzadi, Iran
    Før Snøen Faller (Before Snowfall), Hisham Zaman, Norwegen, Deutschland, Irak
  • Lobende Erwähnung der Internationalen Jury:
    De Nieuwe Wereld (The New World), Jaap van Heusden, Niederlande
  • Publikumspreis:
    Tangerines (Mandariinid), Sasa Uruschadse, Estland, Georgien
  • FIPRESCI-Preis:
    Drift, Benny Vandendriessche, Belgien
  • Preis der Ökumenischen Jury:
    Hemma (Home), Maxmilian Hult, Schweden, Island
  • Empfehlungen der Kinobetreiber:
    Razredni sovražnik (Class Enemy), Rok Biček, Slowenien
    Tangerines (Mandariinid), Sasa Uruschadse, Estland, Georgien
    Cyanure (Cyanide), Séverine Cornamusaz, Schweiz, Kanada
  • New Master of Cinema:
    Frédéric Fonteyne

2012Bearbeiten

  • Newcomer of the Year – Hauptpreis von Mannheim-Heidelberg:
    Soote Payan (Final Whistle), Niki Karimi, Iran
  • Spezialpreis in memoriam Rainer Werner Fassbinder:
    Lycka Till Och ta Hand om Varandra (Good Luck. And Take Care of Each Other), Jens Sjögren, Schweden
  • Spezialpreis der Internationalen Jury:
    Tiempos Menos Modernos (Not So Modern Times), Simón Franco, Argentinien
  • Lobende Erwähnung der Internationalen Jury:
    When Yesterday Comes, Hsiu-Chiung Chiang, Singing Chen, Wi-Ding Ho, Ko-Shang Shen, Taiwan
  • Publikumspreis:
    Now, Forager. A Film About Love and Fungi, Jason Cortlund, Julia Halperin, Vereinigte Staaten, Polen
  • FIPRESCI-Preis:
    Seenelkäik (Mushrooming), Toomas Hussar, Estland
  • Preis der Ökumenischen Jury:
    Le Sac de Farine (The Bag of Flour), Kadija Leclere, Belgien, Marokko
  • Lobende Erwähnung der Ökumenischen Jury:
    W Sypialni (In a Bedroom), Tomasz Wasilewski, Polen
  • Empfehlungen der Kinobetreiber:
    La Niña (The Girl), David Riker, Vereinigte Staaten, Vereinigtes Königreich, Mexiko
    Now, Forager. A Film About Love and Fungi, Jason Cortlund, Julia Halperin, Vereinigte Staaten, Polen
    Silent City, Threes Anna, Niederlande, Luxemburg, Belgien

2011Bearbeiten

2010Bearbeiten

2009Bearbeiten

2008Bearbeiten

Die Jury unter Vorsitz von Edgar Reitz kürte folgende Preisträger:

2007Bearbeiten

  • Großer Preis von Mannheim-Heidelberg:
    Blodsband (Mirush, Mirush und sein Vater), Marius Holst, Norwegen
  • Spezialpreis in memoriam Rainer Werner Fassbinder:
    Kremen (The Hard-Hearted, Mit kaltem Herzen), Alexey Mizgirev, Russland
  • Spezialpreis der Jury:
    Kleine Tricks (Sztuczki), Andrzej Jakimowski, Polen
  • Publikumspreis:
    Desierto Sur (Das Glück meiner Mutter), Shawn Garry, Chile
  • FIPRESCI-Preis:
    Yin Lichuan, Kanada, für den Film Gong Yuan (The Park, Das Glück im Park)
    Daniél Espinosa, Dänemark, für den Film Uden for Kaerligheden (Outside Love, Die Muslimin und der Jude)
  • Preis der Ökumenischen Jury:
    Daniel Espinosa, Dänemark, für den Film Uden for Kaerligheden (Outside Love, Die Muslimin und der Jude)

2006Bearbeiten

1979Bearbeiten

1969Bearbeiten

1958Bearbeiten

  • Mannheimer Filmdukat für Arnold Fanck aus Anlass der XII. Internationalen Filmwoche[17]

LiteraturBearbeiten

  • Kurt Joachim Fischer: Der deutsche Dokumentarfilm lebt! In: Mannheimer Hefte. Heft 1, 1952, ZDB-ID 500808-6, S. 18f.
  • Internationale Filmwoche Mannheim (Hrsg.): 25 Jahre Filmwoche Mannheim. Mannheim 1976.
  • Internationale Filmwoche Mannheim (Hrsg.): 30 Jahre Filmwoche Mannheim. Mannheim 1981.
  • Michael Kötz, Günter Minas: Zeitgeist mit Eigensinn. Eine Filmfestivalgeschichte. Zum 50. Geburtstag des „Internationalen Filmfestival Mannheim-Heidelberg“. Internationales Filmfestival Mannheim-Heidelberg, Mannheim 2001, ISBN 3-9808005-0-4.
  • Sebastian Parzer: „Mannheim soll nicht nur als Stadt der Arbeit neu erstehen …“ Die zweite Amtszeit des Mannheimer Oberbürgermeisters Hermann Heimerich (1949–1955). Verlag Regionalkultur, Ubstadt-Weiher u. a. 2008, ISBN 978-3-89735-545-3, S. 160–166 (Mannheimer historische Schriften 1).

WeblinksBearbeiten

Commons: Internationales Filmfestival Mannheim-Heidelberg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Webseite des Internationalen Filmfestivals Mannheim-Heidelberg. Abgerufen am 31. Juli 2018 (deutsch).
  2. Die erste Mannheimer Kultur- und Dokumentarfilmwoche. (Nicht mehr online verfügbar.) Internationales Filmfestival Mannheim-Heidelberg, archiviert vom Original am 13. November 2013; abgerufen am 13. November 2013.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.iffmh.de
  3. Marie-Dominique Wetzel: Zum letzten Mal mit Michael Kötz: Das Internationale Filmfestival Mannheim Heidelberg. In: Swr.de. 14. November 2019, abgerufen am 14. November 2019.
  4. IFFMH – Internationales Filmfestival Mannheim-Heidelberg Winner - Brand Design - Corporate Brand - German Brand Award. Abgerufen am 27. April 2022 (deutsch).
  5. Bert Rebhandl: Filmfest Mannheim-Heidelberg: Hoffentlich müssen wir auf diese Kinozukunft nicht so lange warten. In: FAZ.NET. ISSN 0174-4909 (faz.net [abgerufen am 27. April 2022]).
  6. deutschlandfunkkultur.de: Das 70. Festival Mannheim-Heidelberg geht zu Ende. Abgerufen am 28. April 2022.
  7. Andreas Busche: Neue Grenzen austesten. In: Der Tagesspiegel Online. 16. November 2021, ISSN 1865-2263 (tagesspiegel.de [abgerufen am 28. April 2022]).
  8. Bert Rebhandl: Filmfest Mannheim-Heidelberg: Opas Kino guckt für mich. In: FAZ.NET. ISSN 0174-4909 (faz.net [abgerufen am 28. April 2022]).
  9. IFF Mannheim-Heidelberg bekommt neuen Leiter. Artikel vom 27. März 2019, abgerufen am 28. März 2019.
  10. Mannheim: Sascha Keilholz wird neuer Filmfest-Leiter. Artikel vom 27. März 2019, abgerufen am 28. März 2019.
  11. Ein Königreich für einen Esel. In: iffmh.de. Abgerufen am 20. November 2021.
  12. Das sind die Gewinner des 69. IFFMH! IFFMH - Internationales Filmfestival Mannheim gGmbH, 22. November 2020, abgerufen am 27. August 2021.
  13. Filmfestival Mannheim-Heidelberg: Preise sind vergeben. rheinpfalz.de, 24. November 2019, abgerufen am 24. November 2019.
  14. Die Preisträger des 67. Internationalen Filmfestival Mannheim-Heidelberg. Abgerufen am 27. November 2018.
  15. Die Preisträger des 66. Internationalen Filmfestival Mannheim-Heidelberg. Abgerufen am 19. November 2017.
  16. Türen zum Einrennen. Cargo (Filmzeitschrift), abgerufen am 7. April 2022.
  17. Hans-Joachim Bieber: SS und Samurai – Deutsch-japanische Kulturbeziehungen 1933–1945, hrsg. vom Deutschen Institut für Japanstudien. Iudicium Verlag, München 2014, ISBN 978-3-8620-5043-7, S. 1142