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Manja Doering

deutsche Synchronsprecherin und Schauspielerin

LebenBearbeiten

Doering entstammt einer Schauspielerfamilie. Sie ist die Tochter von Rainer Doering und die Schwester von Alexander Doering. Sie begann bereits im Alter von neun Jahren, erste Synchronrollen für das DEFA-Studio für Synchronisation in Ost-Berlin zu sprechen.[1] Ihre erste große Hauptrolle erhielt sie 1994, als anlässlich der Videoveröffentlichung des Disney-Klassikers Schneewittchen und die sieben Zwerge eine neue deutsche Synchronfassung hergestellt und sie als Protagonistin gecastet wurde. Nach dem Abitur absolvierte sie von 1998 bis 2002 ihre Schauspielausbildung an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ Berlin, gefolgt von einem zweijährigen Engagement als Darstellerin am Grips-Theater in Berlin.[2]

Parallel zu ihrer Bühnentätigkeit beendete Doering eine klassische Gesangsausbildung, wirkte als Schauspielerin in deutschen Fernsehproduktionen wie Großstadtrevier (2004) oder Fremde Haut (2005) mit und nahm diverse Sprechrollen in Film- und Fernsehsynchronisationen wahr. 2003 wurde sie mit dem Deutschen Preis für Synchron für ihre herausragende Nachwuchsleistung als Stimme von Reese Witherspoon in Ernst sein ist alles ausgezeichnet.[3]

Filmografie (Auswahl)Bearbeiten

Synchronisation (Auswahl)Bearbeiten

Alyson Hannigan

Anna Friel

Greta Gerwig

Jessica Chastain

Katrina Kaif

Natalie Portman

Rebecca Hall

Reese Witherspoon

FilmeBearbeiten

SerienBearbeiten

VideospieleBearbeiten

HörspieleBearbeiten

HörbücherBearbeiten

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. 1987: Film „Keuchhusten“ mit Doering als Annamari für Eszter Kárász. In: synchronkartei.de. Abgerufen am 5. September 2019.
  2. Marc Gruppe: „Glaubwürdig muss es sein!“ – Die Schauspielerin Manja Doering im Interview. In: titania-medien.de. Mai 2003, abgerufen am 5. September 2019.
  3. Deutscher Preis für Synchron 2003. (PDF; 47 KB) In: deutscher-preis-fuer-synchron.de. Abgerufen am 5. September 2019.