Hauptmenü öffnen

Der Große Preis von Belgien 2015 fand am 23. August auf dem Circuit de Spa-Francorchamps in Spa statt und war das elfte Rennen der Formel-1-Weltmeisterschaft 2015.

Flag of Belgium (civil).svg Großer Preis von Belgien 2015
Renndaten
11. von 19 Rennen der Formel-1-Weltmeisterschaft 2015
Streckenprofil
Name: 2015 Formula 1 Shell Belgian Grand Prix
Datum: 23. August 2015
Ort: Spa
Kurs: Circuit de Spa-Francorchamps
Länge: 301,048 km in 43 Runden à 7,004 km

Geplant: 308,052 km in 44 Runden à 7,004 km
Pole-Position
Fahrer: Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Lewis Hamilton DeutschlandDeutschland Mercedes
Zeit: 1:47,197 min
Schnellste Runde
Fahrer: DeutschlandDeutschland Nico Rosberg DeutschlandDeutschland Mercedes
Zeit: 1:52,416 min (Runde 34)
Podium
Erster: Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Lewis Hamilton DeutschlandDeutschland Mercedes
Zweiter: DeutschlandDeutschland Nico Rosberg DeutschlandDeutschland Mercedes
Dritter: FrankreichFrankreich Romain Grosjean Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Lotus-Mercedes

Inhaltsverzeichnis

BerichtBearbeiten

HintergründeBearbeiten

Nach dem Großen Preis von Ungarn führte Lewis Hamilton in der Fahrerwertung mit 21 Punkten Vorsprung vor Nico Rosberg und mit 42 Punkten vor Sebastian Vettel. In der Konstrukteurswertung führte Mercedes mit 147 Punkten vor Ferrari und mit 232 Punkten vor Williams.

Beim Großen Preis von Belgien stellte Pirelli den Fahrern die Reifenmischungen P Zero Medium (weiß) und P Zero Soft (gelb), sowie für Nässe Cinturato Intermediates (grün) und Cinturato Full-Wets (blau) zur Verfügung.[1]

Im Vergleich zum Vorjahr gab es an einigen Stellen Modifikationen an der Strecke. Die Randsteine in den Kurven La Source und Eau Rouge wurden erneuert, in letzterer wurden zudem ein neuer Fangzaun errichtet. Zwischen den Kurven Stavelot und Blanchimont wurde der Rasen auf den ersten beiden Metern neben der Strecke durch grün lackierten Asphalt ersetzt.[2]

Es gab zwei DRS-Zonen, die im Vergleich zum Vorjahr unverändert blieben. Die erste Zone lag auf der Kemmel-Geraden und begann 310 Meter nach der Raidillon. Der Messpunkt lag 240 Meter vor dem Kurveneingang von Eau Rouge. Der Messpunkt für die zweite Zone lag 160 Meter vor der Bus-Stop-Schikane, auf der Start-Ziel-Geraden, 30 Meter nach der letzten Kurve, begann die DRS-Zone.[2]

Die FIA kündigte vor dem Rennen Regeländerungen an, die den zu weiten Teilen automatisierten Start der Fahrzeuge betrafen. So durfte der Schleifpunkt der Kupplung in der Zeit zwischen dem Umspringen der Boxengassen-Ampel auf grün (30 Minuten vor Rennstart) und dem Rennstart nicht mehr verändert werden. Außerdem wurden technische Hilfsmittel, mit deren Hilfe der optimale Schleifpunkt automatisch ermittelt werden konnte, verboten. Darüber hinaus wurde der Boxenfunk vor dem Rennen stark eingeschränkt, ab sofort führten Diskussionen über die Startprozedur zu einer Strafe.[3]

Vor dem Rennen wurde bekannt, dass McLaren beim Rennen eine weiterentwickelte Versionen des Honda-Motors verwendete. Honda benutzte dafür drei der fünf noch zur Verfügung stehenden Token.[4] Das Ferrari-Kundenteam Sauber erhielt beim Rennen erstmals die verbesserte Version des Ferrari 059/4, die beim Werksteam bereits seit dem Großen Preis von Kanada eingesetzt wurde.[5]

Ferrari bestritt an diesem Wochenende den 900. Grand Prix als Konstrukteur.

Pastor Maldonado (sechs), Marcus Ericsson, Max Verstappen (fünf), Romain Grosjean, Sergio Pérez (jeweils vier), Vettel (drei), Jenson Button, Hamilton, Nico Hülkenberg, Daniil Kwjat und Roberto Merhi (jeweils zwei) gingen mit Strafpunkten ins Rennwochenende.

Mit Kimi Räikkönen (viermal), Vettel (zweimal), Felipe Massa, Hamilton, Button und Daniel Ricciardo (jeweils einmal) traten sechs ehemalige Sieger zu diesem Grand Prix an.

Als Rennkommissare fungierten José Abed (MEX), Yves Bacquelaine (BEL), Garry Connelly (AUS) und Emanuele Pirro (ITA).[6]

TrainingBearbeiten

Im ersten freien Training fuhr Rosberg in 1:51,082 Minuten die Bestzeit vor Hamilton und Daniel Ricciardo.[7] Nach einem Unfall von Maldonado musste das Training unterbrochen werden.[8]

Auch im zweiten freien Training fuhr Rosberg in 1:49,385 Minuten die schnellste Zeit vor Hamilton und Ricciardo.[9] Das Training musste nach einem Unfall von Rosberg infolge eines Reifenschadens und einem Unfall von Ericsson zweimal unterbrochen werden.[10]

Im dritten freien Training fuhr Hamilton mit einer Rundenzeit von 1:48,984 Minuten die schnellste Zeit vor Rosberg und Vettel.[11]

QualifyingBearbeiten

Das Qualifying bestand aus drei Teilen mit einer Nettolaufzeit von 45 Minuten. Im ersten Qualifying-Segment (Q1) hatten die Fahrer 18 Minuten Zeit, um sich für das Rennen zu qualifizieren. Alle Fahrer, die im ersten Abschnitt eine Zeit erzielten, die maximal 107 Prozent der schnellsten Rundenzeit betrug, qualifizierten sich für den Grand Prix. Die besten 15 Fahrer erreichten den nächsten Teil. Hamilton war Schnellster. Die beiden Marussia- und McLaren-Piloten sowie Felipe Nasr schieden aus.

Der zweite Qualifyingabschnitt (Q2) dauerte 15 Minuten. Rosberg war Schnellster. Räikkönen blieb auf der Strecke stehen, das Qualifying wurde daraufhin unterbrochen. Verstappen und Räikkönen, die beide keine Zeit setzen konnten, Ericsson, Kwjat und Hülkenberg schieden aus.

Der finale Abschnitt ging über eine Zeit von zwölf Minuten, in denen die ersten zehn Startpositionen vergeben wurden. Hamilton sicherte sich mit einer Zeit von 1:47,197 Minuten die Pole-Position vor Rosberg und Bottas. Hamilton errang damit seine zehnte Pole-Position in dieser Saison und die sechste in Folge.

Mehrere Fahrer erhielten Startplatzstrafen. Grosjean wurde fünf Startplätze nach hinten versetzt, da sein Getriebe gewechselt wurde. Verstappen wurde um zehn Positionen zurückversetzte, da er mit dem sechsten Verbrennungsmotor mehr als vier Exemplare der Bestandteile der Motoreneinheit verwendete. Alonso wurde für die Verwendung des siebten und achten Exemplars des Verbrennungsmotors, des Turboladers und der MGU-H sowie des sechsten und siebten Exemplars der MGU-K und der sechsten Kontrollelektronik um insgesamt 55 Positionen, Button für die Verwendung des achten und neunten Exemplars des Turbolader und der MGU-H sowie des siebten und achten Exemplars von Verbrennungsmotor und MGU-H um 50 Positionen rückversetzt. Da aufgrund einer Regeländerung Rückversetzungen, die nicht vollständig durchgeführt werden können, nicht mehr in weitere Strafen umgewandelt werden, gibt es für diese drei Fahrer keine weitere Strafe neben der Rückversetzung ans Ende des Starterfeldes.

RennenBearbeiten

Bereits auf dem Weg in die Startaufstellung klagte Hülkenberg über fehlende Leistung seines Motors. Nachdem er erneut an die Box gefahren war, schickte das Team ihn in die Startaufstellung. In der Einführungsrunde beklagte er erneut fehlende Motorleistung. Nachdem das Team ihn zunächst angewiesen hatte, in die Boxengasse zu fahren, wurde er kurz darauf darüber informiert, doch am Start teilzunehmen. Hier starb sein Motor ab, aus diesem Grund gab es eine zweite Einführungsrunde und Hülkenbergs Fahrzeug wurde in die Box geschoben. Den Mechanikern gelang es jedoch nicht, das Fahrzeug wieder fahrbereit zu machen, sodass Hülkenberg nicht am Rennen teilnahm.

Während der zweiten Einführungsrunde klagte auch Carlos Sainz junior über Leistungsverlust, er fuhr nach der Einführungsrunde in die Boxengasse und nahm das Rennen mit zwei Runden Verspätung auf.

Beim Start blieb Hamilton in Führung, hinter ihm lagen Pérez, Ricciardo, Valtteri Bottas und Rosberg. Pérez griff Hamilton dank seines höheren Topspeeds am Ende der Kemmel-Geraden auf der Außenseite an, Hamilton blieb jedoch vorne. Rosberg konnte noch während der ersten Runde an Bottas vorbeigehen und lag nun auf Rang vier. In der zweiten Runde erlitt Maldonado auf Platz sechs liegend einen Motorschaden, er fuhr zurück an die Box und stellte das Fahrzeug ab.

Hamilton gelang es, sich von Pérez und Ricciardo abzusetzen, dahinter lagen Rosberg, Vettel, Bottas, Grosjean, Massa und Verstappen. Bereits in der siebten Runde kam Ricciardo zum Reifenwechsel an die Box, eine Runde später wechselte auch Pérez die Reifen, fiel nach dem Boxenstopp aber hinter Ricciardo zurück. Das Williams-Team montierte beim Stopp von Bottas drei Reifen der weicheren und einen Reifen der härteren Mischung, dies hatte eine Durchfahrtstrafe für Bottas zur Folge. In der zwölften Runde gelang es Pérez, Ricciardo zu überholen. An der Spitze lagen zu diesem Zeitpunkt mit Hamilton, Rosberg und Vettel drei Fahrer, die noch keinen Boxenstopp gemacht hatten. Rosberg ging eine Runde später an die Box und blieb knapp vor Pérez auf dem dritten Platz. Als eine Runde später auch Hamilton zum Reifenwechsel an die Box kam, übernahm Vettel für eine Runde die Führung, bevor auch er die Reifen wechselte. Nach den ersten Boxenstopps lag Hamilton vor Rosberg, Pérez, Grosjean, Ricciardo und Vettel.

In Runde 20 überholte Grosjean Pérez und lag nun auf dem dritten Platz. Ricciardo musste sein Fahrzeug mit einem technischen Defekt auf der Strecke abstellen, daher gab es eine Virtuelle Safety-Car-Phase. Grosjean, Massa, Räikkönen und Verstappen nutzen diese für ihren zweiten Boxenstopp. Damit lag Vettel wieder auf dem dritten Platz, vor Grosjean, Kwjat, Pérez, Massa, Räikkönen, Verstappen und Bottas.

In den Runden 30 und 31 kamen Hamilton und Rosberg zu ihren letzten Reifenwechseln an die Box, die Positionen blieben dadurch unverändert. Kurz darauf fielen in der Nähe der Rennstrecke erste Regentropfen, die Strecke blieb jedoch zunächst trocken. Grosjean gelang es mit seinen frischeren Reifen, den Rückstand auf Vettel deutlich zu verkürzen. Kwjat fiel durch seinen letzten Boxenstopp hinter Räikkönen zurück, überholte diesen aber kurz darauf. Verstappen ging in Runde 40 an Bottas vorbei, Kwjat überholte in der gleichen Runde Massa. Eine Runde später überholte Kwjat auch Pérez und lag nun auf Rang fünf.

Vettel musste sich währenddessen gegen die Angriffe von Grosjean verteidigen. In Runde 42 erlitt er einen Reifenschaden hinten rechts, zu diesem Zeitpunkt hatte er 28 Runden auf den Reifen zurückgelegt. Er fuhr zum Reifenwechsel an die Box und fiel auf den zwölften Platz zurück. Verstappen ging in der letzten Runde an Räikkönen vorbei, der jedoch wieder kontern konnte und vorne blieb.

Hamilton gewann das Rennen vor Rosberg und Grosjean. Es war der sechste Sieg von Hamilton und der siebte Doppelsieg für Mercedes in dieser Saison. Grosjean und das Lotus-Team erreichten die erste Podestplatzierung seit dem Großen Preis von Indien 2013. Die Top 10 komplettierten Kwjat, Pérez, Massa, Räikkönen, Verstappen, Bottas und Ericsson.

Die ersten drei Positionen in der Fahrer- und Konstrukteurswertung blieben unverändert.

MeldelisteBearbeiten

Team Nr. Fahrer Chassis Motor Reifen
Deutschland  Mercedes AMG Petronas F1 Team 44 Vereinigtes Konigreich  Lewis Hamilton Mercedes F1 W06 Hybrid Mercedes-Benz PU106B Hybrid P
06 Deutschland  Nico Rosberg
Osterreich  Infiniti Red Bull Racing 03 Australien  Daniel Ricciardo Red Bull RB11 Renault Energy F1 2015 P
26 Russland  Daniil Kwjat
Vereinigtes Konigreich  Williams Martini Racing 19 Brasilien  Felipe Massa Williams FW37 Mercedes-Benz PU106B Hybrid P
77 Finnland  Valtteri Bottas
Italien  Scuderia Ferrari 05 Deutschland  Sebastian Vettel Ferrari SF15-T Ferrari 059/4 P
07 Finnland  Kimi Räikkönen
Vereinigtes Konigreich  McLaren Honda 14 Spanien  Fernando Alonso McLaren MP4-30 Honda RA615H P
22 Vereinigtes Konigreich  Jenson Button
Indien  Sahara Force India F1 Team 27 Deutschland  Nico Hülkenberg Force India VJM08 Mercedes-Benz PU106B Hybrid P
11 Mexiko  Sergio Pérez
Italien  Scuderia Toro Rosso 33 Niederlande  Max Verstappen Toro Rosso STR10 Renault Energy F1 2015 P
55 Spanien  Carlos Sainz jr.
Vereinigtes Konigreich  Lotus F1 Team 08 Frankreich  Romain Grosjean[# 1] Lotus E23 Hybrid Mercedes-Benz PU106B Hybrid P
13 Venezuela  Pastor Maldonado
30 Vereinigtes Konigreich  Jolyon Palmer[# 1]
Vereinigtes Konigreich  Manor Marussia F1 Team 28 Vereinigtes Konigreich  Will Stevens Marussia MR03 Ferrari 059/3 P
98 Spanien  Roberto Merhi
Schweiz  Sauber F1 Team 09 Schweden  Marcus Ericsson Sauber C34 Ferrari 059/4 P
12 Brasilien  Felipe Nasr
Anmerkungen
  1. a b Der Lotus mit der Startnummer 30 wurde im ersten freien Training für Palmer eingesetzt. Grosjean übernahm das Fahrzeug anschließend für das restliche Rennwochenende mit seiner Startnummer 8.

KlassifikationenBearbeiten

QualifyingBearbeiten

Pos. Fahrer Konstrukteur Q1 Q2 Q3 Start
01 Vereinigtes Konigreich  Lewis Hamilton Deutschland  Mercedes 1:48,908 1:48,024 1:47,197 01
02 Deutschland  Nico Rosberg Deutschland  Mercedes 1:48,923 1:47,955 1:47,655 02
03 Finnland  Valtteri Bottas Vereinigtes Konigreich  Williams-Mercedes 1:49,026 1:49,044 1:48,537 03
04 Frankreich  Romain Grosjean[# 1] Vereinigtes Konigreich  Lotus-Mercedes 1:49,353 1:48,981 1:48,561 09
05 Mexiko  Sergio Pérez Indien  Force India-Mercedes 1:49,006 1:48,792 1:48,599 04
06 Australien  Daniel Ricciardo Osterreich  Red Bull-Renault 1:49,664 1:49,042 1:48,639 05
07 Brasilien  Felipe Massa Vereinigtes Konigreich  Williams-Mercedes 1:49,688 1:48,806 1:48,685 06
08 Venezuela  Pastor Maldonado Vereinigtes Konigreich  Lotus-Mercedes 1:49,568 1:48,956 1:48,754 07
09 Deutschland  Sebastian Vettel Italien  Ferrari 1:49,264 1:48,761 1:48,825 08
10 Spanien  Carlos Sainz jr. Italien  Toro Rosso-Renault 1:49,109 1:49,065 1:49,771 10
11 Deutschland  Nico Hülkenberg Indien  Force India-Mercedes 1:49,499 1:49,121 11
12 Russland  Daniil Kwjat Osterreich  Red Bull-Renault 1:49,469 1:49,228 12
13 Schweden  Marcus Ericsson Schweiz  Sauber-Ferrari 1:49,523 1:49,586 13
14 Finnland  Kimi Räikkönen[# 2] Italien  Ferrari 1:49,288 keine Zeit 16
15 Niederlande  Max Verstappen[# 3] Italien  Toro Rosso-Renault 1:49,831 keine Zeit 18
16 Brasilien  Felipe Nasr Schweiz  Sauber-Ferrari 1:49,952 14
17 Vereinigtes Konigreich  Jenson Button[# 4] Vereinigtes Konigreich  McLaren-Honda 1:50,978 19
18 Spanien  Fernando Alonso[# 5] Vereinigtes Konigreich  McLaren-Honda 1:51,420 20
19 Vereinigtes Konigreich  Will Stevens Vereinigtes Konigreich  Marussia-Ferrari 1:52,948 15
20 Spanien  Roberto Merhi Vereinigtes Konigreich  Marussia-Ferrari 1:53,099 17
107-Prozent-Zeit: 1:56,532 min (bezogen auf Q1-Bestzeit von 1:48,908 min)
Anmerkungen
  1. Grosjean wurde wegen eines Getriebewechsels um fünf Startpositionen nach hinten versetzt.
  2. Räikkönen wurde wegen eines Getriebewechsels um fünf Startpositionen nach hinten versetzt.
  3. Verstappen wurde wegen der Verwendung des sechsten Verbrennungsmotors um zehn Startpositionen nach hinten versetzt.
  4. Button wurde wegen der Verwendung des achten und neunten Exemplars des Turbolader und der MGU-H sowie des siebten und achten Exemplars von Verbrennungsmotor und MGU-H um 50 Startpositionen nach hinten versetzt.
  5. Alonso wurde wegen der Verwendung des siebten und achten Exemplars des Verbrennungsmotors, des Turboladers und der MGU-H sowie des sechsten und siebten Exemplars der MGU-K und der sechsten Kontrollelektronik um 55 Startpositionen nach hinten versetzt.

RennenBearbeiten

Pos. Fahrer Konstrukteur Runden Stopps Zeit Start Schnellste Runde
01 Vereinigtes Konigreich  Lewis Hamilton Deutschland  Mercedes 43 1:23:40,387 01 1:52,504 (34.)
02 Deutschland  Nico Rosberg Deutschland  Mercedes 43 + 2,058 02 1:52,416 (34.)
03 Frankreich  Romain Grosjean Vereinigtes Konigreich  Lotus-Mercedes 43 + 37,988 09 1:54,779 (37.)
04 Russland  Daniil Kwjat Osterreich  Red Bull-Renault 43 + 45,692 12 1:53,032 (29.)
05 Mexiko  Sergio Pérez Indien  Force India-Mercedes 43 + 53,997 04 1:54,796 (29.)
06 Brasilien  Felipe Massa Vereinigtes Konigreich  Williams-Mercedes 43 + 55,283 06 1:54,093 (23.)
07 Finnland  Kimi Räikkönen Italien  Ferrari 43 + 55,703 16 1:54,517 (30.)
08 Niederlande  Max Verstappen Italien  Toro Rosso-Renault 43 + 56,076 18 1:53,276 (36.)
09 Finnland  Valtteri Bottas Vereinigtes Konigreich  Williams-Mercedes 43 + 1:01,040 03 1:54,646 (23.)
10 Schweden  Marcus Ericsson Schweiz  Sauber-Ferrari 43 + 1:31,234 13 1:54,022 (30.)
11 Brasilien  Felipe Nasr Schweiz  Sauber-Ferrari 43 + 1:42,311 14 1:53,991 (29.)
12 Deutschland  Sebastian Vettel Italien  Ferrari 42 DNF 08 1:55,316 (29.)
13 Spanien  Fernando Alonso Vereinigtes Konigreich  McLaren-Honda 42 + 1 Runde 20 1:53,692 (34.)
14 Vereinigtes Konigreich  Jenson Button Vereinigtes Konigreich  McLaren-Honda 42 + 1 Runde 19 1:55,533 (38.)
15 Spanien  Roberto Merhi Vereinigtes Konigreich  Marussia-Ferrari 42 + 1 Runde 17 1:58,174 (32.)
16 Vereinigtes Konigreich  Will Stevens Vereinigtes Konigreich  Marussia-Ferrari 42 + 1 Runde 15 1:58,150 (33.)
Spanien  Carlos Sainz jr. Italien  Toro Rosso-Renault 32 DNF 10 1:54,680 (25.)
Australien  Daniel Ricciardo Osterreich  Red Bull-Renault 19 DNF 05 1:56,263 (02.)
Venezuela  Pastor Maldonado Vereinigtes Konigreich  Lotus-Mercedes 02 DNF 07
Deutschland  Nico Hülkenberg Indien  Force India-Mercedes 00 DNS 11

WM-Stände nach dem RennenBearbeiten

Die ersten zehn des Rennens bekamen 25, 18, 15, 12, 10, 8, 6, 4, 2 bzw. 1 Punkt(e).

FahrerwertungBearbeiten

Pos. Fahrer Konstrukteur Punkte
01 Vereinigtes Konigreich  Lewis Hamilton Mercedes 227
02 Deutschland  Nico Rosberg Mercedes 199
03 Deutschland  Sebastian Vettel Ferrari 160
04 Finnland  Kimi Räikkönen Ferrari 82
05 Brasilien  Felipe Massa Williams-Mercedes 82
06 Finnland  Valtteri Bottas Williams-Mercedes 79
07 Russland  Daniil Kwjat Red Bull-Renault 57
08 Australien  Daniel Ricciardo Red Bull-Renault 51
09 Frankreich  Romain Grosjean Lotus-Mercedes 38
10 Niederlande  Max Verstappen Toro Rosso-Renault 26
11 Mexiko  Sergio Pérez Force India-Mercedes 25
Pos. Fahrer Konstrukteur Punkte
12 Deutschland  Nico Hülkenberg Force India-Mercedes 24
13 Brasilien  Felipe Nasr Sauber-Ferrari 16
14 Venezuela  Pastor Maldonado Lotus-Mercedes 12
15 Spanien  Fernando Alonso McLaren-Honda 11
16 Spanien  Carlos Sainz jr. Toro Rosso-Renault 9
17 Schweden  Marcus Ericsson Sauber-Ferrari 7
18 Vereinigtes Konigreich  Jenson Button McLaren-Honda 6
19 Spanien  Roberto Merhi Marussia-Ferrari 0
20 Vereinigtes Konigreich  Will Stevens Marussia-Ferrari 0
Danemark  Kevin Magnussen McLaren-Honda 0

KonstrukteurswertungBearbeiten

Pos. Konstrukteur Punkte
1 Deutschland  Mercedes 426
2 Italien  Ferrari 242
3 Vereinigtes Konigreich  Williams-Mercedes 161
4 Osterreich  Red Bull-Renault 108
5 Vereinigtes Konigreich  Lotus-Mercedes 50
Pos. Konstrukteur Punkte
06 Indien  Force India-Mercedes 49
07 Italien  Toro Rosso-Renault 35
08 Schweiz  Sauber-Ferrari 23
09 Vereinigtes Konigreich  McLaren-Honda 17
10 Vereinigtes Konigreich  Marussia-Ferrari 0

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Stefan Ziegler: Medium ist Trumpf: Pirelli gibt Reifensorten bis Monza bekannt. Motorsport-Total.com, 18. Juni 2015, abgerufen am 24. Juni 2015.
  2. a b Mario Fritzsche: Spa: Zwei DRS-Zonen und neue Randsteine. Motorsport-Total.com, 19. August 2015, abgerufen am 19. August 2015.
  3. Christian Nimmervoll: Technische Details: FIA macht gegen Starthilfen mobil. Motorsport-Total.com, 10. Juli 2015, abgerufen am 10. Juli 2015.
  4. Ruben Zimmermann: McLaren-Honda: In Spa Strafen durch Motoren-Upgrade. Motorsport-Total.com, 20. August 2015, abgerufen am 21. August 2015.
  5. Dominik Sharaf: Kein Antriebsupdate: Ferrari lässt Sauber zwei Monate warten. Motorsport-Total.com, 4. Juni 2015, abgerufen am 4. Juni 2015.
  6. Mario Fritzsche: Emanuele Pirro erneut als Rennkommissar tätig. Motorsport-Total.com, 19. August 2015, abgerufen am 19. August 2015.
  7. GP Belgien in Spa-Francorchamps / 1. Freies Training. Motorsport-Total.com, 21. August 2015, abgerufen am 21. August 2015.
  8. Fabian Hust, Christian Nimmervoll: Formel 1 Spa 2015: Rosberg schneller als Hamilton. Motorsport-Total.com, 21. August 2015, abgerufen am 21. August 2015.
  9. GP Belgien in Spa-Francorchamps / 2. Freies Training. Motorsport-Total.com, 21. August 2015, abgerufen am 21. August 2015.
  10. Fabian Hust: Formel 1 Spa 2015: Rosberg trotz Abflug Tagesschnellster. Motorsport-Total.com, 21. August 2015, abgerufen am 21. August 2015.
  11. GP Belgien in Spa-Francorchamps / 3. Freies Training. Motorsport-Total.com, 22. August 2015, abgerufen am 22. August 2015.